Man muss in Sachen Alimentationsprinzip auch nicht so extrem. Irgendwer schrieb, dass es zwei Weltkriege überstanden hat. Man muss es nicht abschaffen. Aber es muss sinnvoll weiterentwickelt werden und der modernen Gesellschaft angepasst werden. Wenn Aspekte des Alimentationsprinzips angreift, führt das bei einigen immer gleich zur kompletten Abschaffung des Beamtentums. Dabei geht es hier um eine Modernisierung und nicht um die grundlegende Änderung.
Beamtenbashing 2025
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Das stimmt so allgemein nicht. Es gibt Branchen mit Überschuss und Branchen mit Mangel. Derzeit gibt es deutlich mehr Personen ohne Beschäftigung als offene Stellen in Deutschland.
Das ist wie mit Wetter und Klima. Der aktuelle Arbeitsmarkt ist Wetter - Die Demographie ist Klima.
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Es gibt auch einfach viele Personen ohne Beschäftigung, die nicht die Qualifikation haben die offenen Stellen zu besetzen...
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Mehr Kinder, wo beide Eltern abends zu sehr von der eigenen Arbeit geschafft sind, als sich um das Kind zu kümmern und dieses dann lieber vor irgendwelchen Beschäftigungskisten zu parken, sind das, was dieses Land dringend braucht
Schwachsinn
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Es gibt auch einfach viele Personen ohne Beschäftigung, die nicht die Qualifikation haben die offenen Stellen zu besetzen...
Die meisten offenen Stellen gibt es im Niedrigqualifikationsbereich. Das sind Stellen, die teilweise sogar keine formale Qualifikation, sondern höchstens ein "Learning on the job" erfordern.
Deutschland hat kein Qualifikationsproblem.
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Die meisten offenen Stellen gibt es im Niedrigqualifikationsbereich. Das sind Stellen, die teilweise sogar keine formale Qualifikation, sondern höchstens ein "Learning on the job" erfordern.
Deutschland hat kein Qualifikationsproblem.
Deutschland hat ein riesiges Qualifikationsproblem.
Ersten brauchen wir "Profis" für die Zukunft. Fehlende Ingenieure, Ärzte, Facharbeiter sind die größte Gefahr für unsere Wirtschaft. Offene Stellen mit niedriger Qualifikation können vielleicht in Zukunft durch KI oder Roboter erledigt werden. Aber auch ansonsten sind es oft nicht die Stellen, die über unsere Zukunft entscheiden. Wir sind nicht ein Land für Billiglohnarbeiten.
Aber wir haben auch in diesen Bereich ein Qualifikationsproblem. Das haben wir schon seit Jahren und es wird nicht besser. Es gibt Menschen, die einfach nie gelernt zu haben. Die es nicht schaffen morgens zur Arbeit zu kommen. Die es nicht schaffen sinnentnehmend zu lesen. Schon vor 20 Jahren hat mir ein Bekannter mit einem Schuhladen erklärt, dass er keine Bewerber mehr findet, die ausreichend qualifiziert sind.
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Ich wage zu behaupten, das üppige Schmerzensgeld hält viele im Beruf. Mich auf jeden Fall.
Definitiv. Ich verstehe auch deinen Vorwurf, am eigenen Ast zu sägen. Ich kann aber schlecht anders, als das zu schreiben, was ich darüber denke.
Ich würde ohne Pension vllt. auch über Veränderung nachdenken. Ohne die Unkündbarkeit wäre ich paradoxerweise sofort weg.
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Mit anderen Worten: mit der Abschaffung müsste die Wochenarbeitszeit dann entsprechend reduziert werden, damit der Beamte bzw. die Beamtin Zeit für den Singlehaushalt bzw. den halben Familienhaushalt hat.
Die wenigsten KuK die ich kenne, arbeiten mehr als 40h.
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In Zeiten in denen in denen der Osten vor einer Machtübernahme der AFD steht, ist das Alimentationsprinzip sicher nicht veraltet.
Es soll den Beamten ermöglichen gegen die Herrschenden seine Entscheidungen allein nach Recht und Gesetz zu treffen ohne Angst um sein Auskommen zu haben.Nur der Osten? Optimist.
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Die wenigsten KuK die ich kenne, arbeiten mehr als 40h.
An der Gesamtschule? Ich dachte eigentlich immer, dass ihr eher mehr arbeiten müsst, da ihr mehr Zeit für Differenzierung und Inklusion braucht. Ich denke, dass man in vielen Bereichen unter 40 h arbeiten kann. Wenn man seine Sache aber gut machen möchte, ist es oft schwierig im Schnitt nicht bei deutlich über 40 h zu landen.
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Kurz gesagt:
In den USA ist das Umfeld stärker darauf ausgerichtet, Kinder trotz Unsicherheiten zu bekommen, während in Deutschland oft erst stabile Rahmenbedingungen geschaffen werden – was die Geburtenrate drückt.
Quelle: ChatGPTNee. Das ist doch in allen wohlhabenden Gesellschaften der Fall. Kinder sind keine Frage des Geldes, das wird gern behauptet, lässt sich aber empirisch nicht belegen.
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An der Gesamtschule? Ich dachte eigentlich immer, dass ihr eher mehr arbeiten müsst, da ihr mehr Zeit für Differenzierung und Inklusion braucht. Ich denke, dass man in vielen Bereichen unter 40 h arbeiten kann. Wenn man seine Sache aber gut machen möchte, ist es oft schwierig im Schnitt nicht bei deutlich über 40 h zu landen.
Wer unter A15 mehr als 40h braucht ist doch ziemlich ineffizient möchte ich behaupten.
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Von den Zuschlägen wissen die wenigsten, daran stößt sich niemand außer kinderlose Beamte.
Ok, sry, ich halte dicht!
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