Probezeitverlängerung, RS, BY, Erfahrungen

  • Kiggie  Milk&Sugar  Schmidt  Karl-Dieter  Sissymaus  Kris24

    Also ich habe die ganze zeit unter 12std gearbeiten (24std vollzeit), da ich die Stelle bekam kurz bevor meine Große geboren wurde. Also ich war eingestellt als Beamter auf Probe, dann Elternzeit, dann fast ein Jahr da und dann wieder ein Kind und hald ez wieder da.
    Es geht um die Lebenszeitverbeamtung.

    Du warst oder du bist Beamter auf Probe?

    Du hast ca. 16% der Zeit, die du eigentlich hättest zur Probe sein sollen, abgeleistet. Selbstverständlich muss die Probezeit verlängert werden, alles andere wäre nicht vertretbar. Um wieviel soll die Probezeit denn verlängert werden und warum hast du davor so große Angst?

    Zitat

    Ki sagt angestellt sein und sowas.

    Kannst du dich in ganzen Sätzen ausdrücken?

    Zitat

    Fragen trau ich mich da nicht.

    Warum nicht? Du willst etwas wissen, also fragst du danach.

  • Kiggie  Milk&Sugar  Schmidt  Karl-Dieter  Sissymaus  Kris24

    Also ich habe die ganze zeit unter 12std gearbeiten (24std vollzeit), da ich die Stelle bekam kurz bevor meine Große geboren wurde. Also ich war eingestellt als Beamter auf Probe, dann Elternzeit, dann fast ein Jahr da und dann wieder ein Kind und hald ez wieder da.
    Es geht um die Lebenszeitverbeamtung.
    Konsequenzen gute Frage. Würde mich auch interessieren, was dann noch geht. Ki sagt angestellt sein und sowas. Fragen trau ich mich da nicht.

    Wie mehrere geschrieben haben: Auch unabhängig der Bewertung durch die SL (die jetzt in deinem persönlichen Fall aufgrund von Mängeln eine Verlängerung empfiehlt), müsste es eigentlich eine automatische Verlängerung so oder so geben.
    Normalerweise wird nur die Mutterschutz angerechnet, die Elternzeit verlängert /verschiebt die Fristen. Wenn du unterhälftig arbeitest, klingt es logisch, die Zeit zu verdoppeln.
    Es ist aber nicht, um dich zu ärgern, sondern auch zu deinem Schutz: der Maßstab der Probezeitbeurteilung mag nicht die eines Examens, aber erwartet eben statt einer Meisterstunde ein kontinuierliches, ausreichendes Grundniveau in allen Beurteilungsbereichen (die man vorher nicht in der Examensstunde sieht). Wie sollst du zeigen, wie du Elternarbeit leistest, wenn du zuhause bist? oder wenn du nur sehr wenige Stunden hast? Das erwartete Entwicklungspotenzial braucht die Zeit und es ist keine Zeitleiste, sondern durch die vielen Tätigkeiten.
    Mach dir keinen Stress, arbeite weiter an deinen Baustellen, frage regelmäßig nach Feedback, vielleicht lässt sich eine kollegiale Beratung einrichten. Das Jahr oder zwei mehr macht keinen Unterschied (oder geht es nur um die Lebenszeiturkunde und dann Füße hoch?), du arbeitest ja im Job und kannst an den genannten Punkten arbeiten.

  • Schmidt  chilipaprika

    Also ich bin Beamter auf Probe, daher ja die Probezeit. Ich werde auch zukünftig nicht mehr als 10-12 Stunden arbeiten, da ich kleine Kinder zu Hause habe. Ich verstehe die Verlängerung schon iwie. Ich mache mir um sowas iwie immer zu viele Gedanken und dann kommt immer worst case bei mir raus. Ich bin froh, dass mich hier einige bestärken, dass das ganz normal ist und fair gegenüber anderen.

    Und nein, ich will nicht die Füße hochlegen. Ich bin es nur leid auf einen wackeligen Stuhl zu sitzen, wo man nicht weiß, dass es fest ist. Beamter auf Probe ist bei mir nicht fest und daher meine Bedenken. Ich werde weiter an allem Arbeiten und mein bestes geben.

    Bezüglich der Konsequenzen falls es nicht klappt (bei mir worst case) habe ich bis jetzt nur eine KI gefragt und die meinte eben was von Angestelltenverhältnissen oder an kirchlichen Schulen, die einen dann nehmen. WIe gesagt, ich würde hald gern da bleiben wo ich bin und diesen Traumjob ausüben und dann einfach froh sein, dass ich fest verbeamtet bin und nicht so halb iwo sitze.

    und von wegen fragen. Da ich meinen Chef schwer einschätzen kann, möchte ich ihm so wenig Unsicherheiten wie möglich Preis geben. Wenn ich Frage, dann spiegelt das ja ein gewisses Maß an Zweifel und Unsicherheit wieder.

  • Schmidt  chilipaprika

    Also ich bin Beamter auf Probe, daher ja die Probezeit. Ich werde auch zukünftig nicht mehr als 10-12 Stunden arbeiten, da ich kleine Kinder zu Hause habe. Ich verstehe die Verlängerung schon iwie. Ich mache mir um sowas iwie immer zu viele Gedanken und dann kommt immer worst case bei mir raus. Ich bin froh, dass mich hier einige bestärken, dass das ganz normal ist und fair gegenüber anderen.

    Und nein, ich will nicht die Füße hochlegen. Ich bin es nur leid auf einen wackeligen Stuhl zu sitzen, wo man nicht weiß, dass es fest ist. Beamter auf Probe ist bei mir nicht fest und daher meine Bedenken. Ich werde weiter an allem Arbeiten und mein bestes geben.

    Bezüglich der Konsequenzen falls es nicht klappt (bei mir worst case) habe ich bis jetzt nur eine KI gefragt und die meinte eben was von Angestelltenverhältnissen oder an kirchlichen Schulen, die einen dann nehmen. WIe gesagt, ich würde hald gern da bleiben wo ich bin und diesen Traumjob ausüben und dann einfach froh sein, dass ich fest verbeamtet bin und nicht so halb iwo sitze.

    und von wegen fragen. Da ich meinen Chef schwer einschätzen kann, möchte ich ihm so wenig Unsicherheiten wie möglich Preis geben. Wenn ich Frage, dann spiegelt das ja ein gewisses Maß an Zweifel und Unsicherheit wieder.

    Hast du dich schon einmal von einer Gewerkschaft beraten lassen?

    Sonst wäre es trotz aller Bedenken sinnvoll sich einmal mit der Schulleitung zu besprechen. Du kannst ja jemanden vom Personalrat mitnehmen.

    Und im Gespräch dann konkret Dinge klären, wie lange ist die Verlängerung, was muss sich verbessern, was wird erwartet, ... ?

  • Ich schließe mich dem an: Es ist kein wackeliger Stuhl.

    Und wenn du es UNBEDINGT negativ sehen willst: Sehe es positiv, unter normalen Bedingungen wärst du raus, weil du eben aktuell keine ausreichenden Ergebnisse lieferst. Also hast du einen kuscheligen Schaukelstuhl vorm Kamin.

  • Und im Gespräch dann konkret Dinge klären, wie lange ist die Verlängerung, was muss sich verbessern, was wird erwartet, ... ?

    Das würde ich auch empfehlen. Also vor allem die Dauer, wenn es mit den 10-12 Stunden ja auch einen planbaren Einsatz gibt.

    Sollte dann auch positiv rüber zu bringen, nämlich dass du die Kritik ernst nimmst.


    Es ist kein wackeliger Stuhl. Wie mein erster Schulleiter damals sagte: "Um die Probezeit nicht zu bestehen, müssten Sie schon ein Kind schlagen oder etwas in der Dimension."

    So würde ich das auch sehen. Wenn man sich nicht gegen Dienstvorschriften stellt, dann ist das ein formaler Akt.
    Aber formal heißt eben auch 2 Jahre Vollzeit und dass das dann entsprechend angepasst wird.

Werbung