das Christentum, das seinerzeit auf der arabischen Halbinsel anzutreffen war, hat so gut wie nichts mit dem heute vorherrschenden Christentum zu tun.
Kannst du das etwas ausführen? Danke.
das Christentum, das seinerzeit auf der arabischen Halbinsel anzutreffen war, hat so gut wie nichts mit dem heute vorherrschenden Christentum zu tun.
Kannst du das etwas ausführen? Danke.
Mit solchen Aussagen / Gedanken gelingt KEIN Miteinander und KEIN Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen.
Christen sollen zum muslimischen Fastenbrechen kommen, aber Muslime nicht zum christlichen? Warum?
Weil zum Aufeinander zugehen und zum Miteinander der erste Schritt gehört. Und dieses Miteinander ist Ökumene.
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Und das war mein letzter Beitrag in diesem Thread.
Weil zum Aufeinander zugehen und zum Miteinander der erste Schritt gehört. Und dieses Miteinander ist Ökumene.
Warum müssen Christen den ersten Schritt machen?
Und wenn sie ihn gemacht haben, dann können doch Muslime auch einen Schritt machen, oder nicht?
Ich denke, ein Unterschied besteht auch darin, dass in unserer Gesellschaft der Anteil der Muslime, die ihren Glauben ernst nehmen, höher liegt als der Anteil der Christen, die das tun.
Warum müssen Christen den ersten Schritt machen?
Und wenn sie ihn gemacht haben, dann können doch Muslime auch einen Schritt machen, oder nicht?
Irgendwie kommt mir das aus Kindergarten und Schule SOOO bekannt vor:
"Aber der.... !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
Kinderkram. Mit einer derartigen Einstellung ist auch Ökumene mit Protestanten unmöglich, lieber Plattenspieler. Da müsste ich daran glauben, dass aus einer Oblate ein Stück Fleisch wird. Pardon. Das soll deinen Glauben daran nicht verunglimpfen. Aber genau dieser Punkt in der Gestaltung des Abendmahls trennt uns seit 500 Jahren.
Deswegen können wir trotzdem ohne Streit miteinander auskommen.
Warum müssen Christen den ersten Schritt machen?
Und wenn sie ihn gemacht haben, dann können doch Muslime auch einen Schritt machen, oder nicht?
Es gibt trotzdem noch mehr Christen in Deutschland.
Du erinnerst mich an ein Kind, der andere...
Und es können auch beide aufeinander zugehen.
(Deine Art Christentum erinnert mich an Pharisäer. Zum Glück kenne ich genug andere, sonst wäre ich keine Christin.)
Christen sollen zum muslimischen Fastenbrechen kommen, aber Muslime nicht zum christlichen? Warum?
Wir haben Fastenbrechen? Einladung zu Ostern kenne ich.
Und wieso sollen? Einladungen folgen sind freiwillig.
Kommen Muslime auch zum Fastenbrechen in der Osternacht, um die Auferstehung Christi zu feiern?
Du kannst ja die, die du kennst, einladen, so wie die Muslime es auch machen.
Sie bestellen einen nicht ein, man „soll“ nicht kommen, sondern es ist eine Einladung. Man darf kommen.
Ich darf auch zur Osternacht in die katholische Kirche gehen, die Feier ist ja öffentlich in einer Kirche. Da wird niemand abgewiesen. Ich kann es mir auch erzählen oder erklären lassen, aber das ist etwas anderes, als eingeladen zu sein.
In anderen Gemeinden ist es keine Osternacht, sondern ein frühes Frühstück, da kann man auch jemanden einladen, klar.
Und wenn die Muslime kommen, dann freuen sie sich mit, sie wissen von meiner Religion. Darum erwarte ich nicht, dass sie die Auferstehung Jesu feiern, sondern dass sie zu einer Feier meiner Religion kommen.
Ich war neulich im Schulumfeld bei einer anderen Religion bei einer öffentlichen Feier, die Einladungen werden vorab auch mit uns (als Schule oder Lehrkräfte der Kinder) geteilt. Manches weiß ich, anderes nicht, aber es haben sich sehr viele gefreut, dass Menschen anderer Religion ihrer Einladung gefolgt sind, Interesse zeigen und dabei sind.
Diese Religion öffnet sich in den vergangenen 20 Jahren immer mehr nach außen. Von „Niemand soll es wissen“ wandelt es sich zu „wir erzählen von uns“, das macht es für andere offener und verständlicher, sie schotten sich nicht ab, sondern laden immer wieder ein. Gerade das bewirkt eine Verbundenheit, die ich besonders wichtig finde, um Vielfalt zu unterstützen und nicht zu erwarten, dass nur das eine richtig ist und alles andere hier nicht her gehöre oder dazu gehöre. Doch, es gehört dazu. Es hat viele Jahre gebraucht, bis es sichtbarer wurde, ich verstehe die Vorsicht, aber ich bin froh, dass sie es jetzt wagen (können und mögen), ihren Glauben mitzuteilen und ihre Feste zu teilen. Wenn man früher fragte, bekam man eher eine ausweichende Antwort, wenn ich jetzt frage, bekomme ich eine Erklärung und Dankbarkeit für das Interesse.
Wenn ich zu einer Feier dieser Religion gehe, erwartet niemand, dass ich meine Religion aufgebe.
Plattenspieler
Lädst du die Menschen aus deinem Umfeld ein und teilst mit ihnen deine Feiern und das, was dich bewegt?
Ich denke, ein Unterschied besteht auch darin, dass in unserer Gesellschaft der Anteil der Muslime, die ihren Glauben ernst nehmen, höher liegt als der Anteil der Christen, die das tun.
Weltweit mag das vielleicht zutreffen. In unserer Gesellschaft - also der BRD - zweifle ich diese Aussage stark an. Auch unter Muslimen schätze ich den Anteil derer, die noch aus familiären Traditionen an Glaubensritualen teilnehmen höher ein als den Anteil überzeugter "Glaubenstäter". Und mit Verlaub: Daran, dass viele katholische Christen den Glauben nicht mehr ernst nehmen, trifft den Klerus die Hauptschuld.
Ich denke, ein Unterschied besteht auch darin, dass in unserer Gesellschaft der Anteil der Muslime, die ihren Glauben ernst nehmen, höher liegt als der Anteil der Christen, die das tun.
Gehörst du zu den Deutschen, der die absolute Zahl an Muslimen deutlich überschätzt?
Es gibt da interessante Umfragen.
Wir haben Fastenbrechen? Einladung zu Ostern kenne ich.
Es gibt durchaus christliche Menschen, die das Ende der Fastenzeit wie ein „Fastenbrechen“ feiern, weil sie sich dann wieder ein alkoholisches Getränk gönnen oder etwas Süßes, auf das sie 7 Wochen verzichtet haben.
Es gibt Menschen, die nehmen die Sonntage aus, und andere, die ziehen die 7 Wochen durch.
Wenn man etwas anderes verfolgt (7 Wochen ohne Streit), führt es jedoch nicht dazu, dass man sich dann zum Fastenbrechen richtig zofft.
Es gibt durchaus christliche Menschen, die das Ende der Fastenzeit wie ein „Fastenbrechen“ feiern, weil sie sich dann wieder ein alkoholisches Getränk gönnen oder etwas Süßes, auf das sie 7 Wochen verzichtet haben.
Es gibt Menschen, die nehmen die Sonntage aus, und andere, die ziehen die 7 Wochen durch.
Wenn man etwas anderes verfolgt (7 Wochen ohne Streit), führt es jedoch nicht dazu, dass man sich dann zum Fastenbrechen richtig zofft.
Danke, für mich war Fasten immer Vorbereitung z. B. auf Ostern. Ich feiere nicht Fastenbrechen, sondern Ostern, Fasten ist für mich ein Hilfsmittel.
Ich kenne auch dank mehrfachen Umzug viele Regionen und viele (wiedergeborene) Christen. Manche nehmen es ernster, manche weniger, aber unterbrechen war nie gewollt. (Wenn notwendig, wurde die Fastenzeit auch mal verlängert.) Aber für mich ist es sowieso etwas persönliches, für viele Muslime auch.
Leider fand ich nur einen alten Artikel, über eine Umfrage, wie viele Muslime in Deutschland leben. Die Zahlen sind aber immer noch ähnlich (1 % statt 20 % höher).
Gehörst du zu den Deutschen, der die absolute Zahl an Muslimen deutlich überschätzt?
Gemini gibt folgende Statistik aus:
| Rang | Herkunftsland / Region | Anteil an allen Muslimen in DE | Geschätzte Anzahl (ca.) |
|---|---|---|---|
| 1. | Türkei | 45 % | 2,5 Millionen |
| 2. | Naher Osten (v.a. Syrien) | 19 % | 1,06 Millionen |
| 3. | Südosteuropa (z.B. Bosnien, Albanien) | 19 % | 1,06 Millionen |
| 4. | Mittlerer Osten (v.a. Afghanistan, Iran) | 9 % | 500.000 |
| 5. | Nordafrika (v.a. Marokko) | 8 % | 450.000 |
Weiter Wolfgang Originaltext:
Der Gesamtanteil an der bundesdeutschen Bevölkerung beträgt (Stand 2024/2025) etwa 5,3 bis 5,6 Millionen Muslime. Das entspricht ~ 6,5% der Bevölkerung. Der Anteil der Menschen aus Syrien wird sich vermutlich wieder reduzieren, sobald die politischen und sozialen Umstände in Syrien eine Heimreise erlauben. Die Menschen mit Wurzeln aus der Türkei leben zum Teil bereits in dritter oder vierter Generation in Deutschland. Manche davon sind so integriert, dass sie die Türkei als Herkunft, jedoch nicht als Heimat betrachten.
Einer davon hat gerade bewiesen, dass er den "Schwabentest" bestanden hat:
Er hat am Valentinstag geheiratet. Damit muss er im Jahr nur einen - statt zwei Blumensträuße für seine Gattin kaufen.
Schon das qualifiziert ihn für das Amt des Ministerpräsidenten ![]()
Schon das qualifiziert ihn für das Amt des Ministerpräsidenten
Und bei Direktwahl würde er deutlich vorne liegen. Selbst meine Mutter überlegt zum ersten Mal ernsthaft, grün zu wählen.
Gehörst du zu den Deutschen, der die absolute Zahl an Muslimen deutlich überschätzt?
Ich meinte den jeweiligen Prozentsatz, keine absoluten Zahlen.
Sorry, falls ich das missverständlich formuliert haben sollte.
Wir haben Fastenbrechen?
Wer fastet, bricht i. d. R. das Fasten auch irgendwann wieder?
Ich meinte den jeweiligen Prozentsatz, keine absoluten Zahlen.
Sorry, falls ich das missverständlich formuliert haben sollte.
Nein, ich habe dich schon verstanden, nur ist das Blödsinn.
1 Person einer selbst erfundenen Relgion bedeutet 100 % und das bedeutet?
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