So, ich mach jetzt was, was ich eigentlich nicht mache: Ich antworte, ohne alle Beiträge gelesen zu haben, deshalb doppelt es sich vielleicht, dann ist es aber auch nicht schlecht, diese Aussage aus mehreren Mündern zu hören:
Ich unterrichte Deutsch und Englisch am Gymnasium, habe immer überwiegend Oberstufe.
Und ja, die Korrekturen sind für mich das Härteste am Job und zumindest für mich hat sich das nicht grundlegend geändert, auch wenn ich natürlich deutlich souveräner und schneller geworden bin. Aber emotional belaten sie mich auch nach 20 Jahren noch.
Aber:
- Ich komme nur sehr selten mal über meine Wochenarbeitszeit von 41-46 Stunden (- die 46 Stunden als PI-mal-Daumen Berechnung, um die Ferien jenseits des Urlaubsanspruches weitestgehend frei zu haben).
- Ich korrigiere in den meisten Herbst-, Weihnachts-, Faschings-, Oster- und Pfingstferien, aber nie (!) die gesamten Ferien und selbstverständlich nie einen ganzen Arbeitstag lang.
- Man darf nie vergessen, dass Deutsch und Englisch Hauptfächer mit entsprechender Stundenzahl sind. Kollegen mit Nebenfächern haben entpsrechend mehr Lerngruppen und dadurch ihre eigenen Belastungen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ja, die Belastung ist real. Aber die Entlastungsmöglichkeiten sind es auch. Allerdings muss man halt auch Tipps und Hilfestellungen annehmen und darf nicht einfach alles ablehnen, weil man sich in seinem eigenen Elend suhlt.
Und jetzt gehe ich zurück an den Schreibtisch, obwohl ich heute schon bis 16.30 Uhr Unterricht hatte. Aber morgen habe ich nur zwei Stunden und da möchte ich danach auch nicht so viel machen. Die freie Zeiteinteiung ist nämlich ebenfalls real.