Wie geht ihr dem Klimawandel entgegen?

  • so allgemein stimmt das nicht... in NRW ja. Warst du mal in Freiburg? Das ist schon schön.

    NRW hat du wirst es nicht glauben auch schöne Teile. Und Freiburg auch MASSIV HÄSSLICHE wenn du aus dem hübschen Städtchen mal bisschen rausgehst.

  • Das Problem, was aber nicht beantwortet wurde: Was passiert, wenn diese Häuser verfallen und auf dem Markt keine Abnehmer (m/w/d) finden? Ich meine, klar, wenn es eine ganze Siedlung mit einem bestimmten Bautyp gibt, macht es aus ästhetischen Gründen keinen Sinn, mittendrin ein Haus abzureißen und in die Baulücke ein "Klötzchenhaus" zu stellen. Aber trotzdem kann das Projekt nicht komplett unabhängig von der Nachfrage abgekoppelt werden, die aktuelle Handhabe ist da wenig zielführend. Was wäre daher eine zeitgemäße Lösung?

    Zumindest hier stellt sich die Frage nicht. Hier wird sowas gerade sehr viel und gerne von Investoren gekauft, saniert und weiterverkauft. Das sind dann die ganzen Infrarot-Häuser, mit denen keiner zufrieden ist^^ Nachfrage ist aber nach wie vor hoch hier.

  • Als wäre irgendwas in DE ästhetisch. Da gibt's teilweise winzige Stadtkerne, der Rest ist doch eh Nachkriegsschrott.

    Immerhin haben wir die Stadtkerne aber noch und daran sollte man auch dringend festhalten. Wie eine Stadt ohne gewachsenen, historischen und auch baulich erhaltenen Altstadtkern aussieht, sieht man z.B. in Oberhausen - gruselig.

  • NRW hat du wirst es nicht glauben auch schöne Teile. Und Freiburg auch MASSIV HÄSSLICHE wenn du aus dem hübschen Städtchen mal bisschen rausgehst.

    Ich war wohl nur in den hässlichen Teilen... naja meistens Industriebauten und Pommesbuden :D

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Ich war wohl nur in den hässlichen Teilen... naja meistens Industriebauten und Pommesbuden :D

    Ich bin in Gruiten aufgewachsen - das ist sehr z.B. sehr sehr süß und hübsch und es wäre ein Vebrechen, wenn der gesamte Ortskern nicht unter Denkmalschutz stünde und erhalten werden würde. Das Rheinland und Münsterland haben auch sehr schöne Ecken, ebenso wie der Niederrhein. NRW ist schon ein bissi mehr, als nur Industrie 😉


    Insofern, ich bin absolut Team Denkmalschutz und kann mit den allermeisten Einschränkungen selbst auch sehr gut leben 😊

  • Ich bin in Gruiten aufgewachsen - das ist sehr z.B. sehr sehr süß und hübsch und es wäre ein Vebrechen, wenn der gesamte Ortskern nicht unter Denkmalschutz stünde und erhalten werden würde. Das Rheinland und Münsterland haben auch sehr schöne Ecken, ebenso wie der Niederrhein. NRW ist schon ein bissi mehr, als nur Industrie 😉

    Ach da kommst du her, wie schön. Ich wohne ja im östlichen Düsseldorf und habe mich Anfang des Jahres erstmalig dahin verirrt. Das wollte ich als positives Beispiel nennen. Auch Gräfrath (Solingen) ist ja ähnlich.

  • Maylin85 : Gut zu wissen. Bei der Nachfrage an Häusern in solchen Siedlungen gibt es wohl große regionale Unterschiede. Einige Siedlungen, das muss man auch ehrlich sagen, wurden zu einer Zeit gebaut als niedrigere Wohnstandards als heutzutage bestanden. Ich kenne solche Fälle und die Leute vergleichen natürlich irgendwo mit den Baustandards, die sie bei einem Neubau vorfinden. Und selbst wenn man darüber hinwegsieht, die Instandhaltung ist auch ein finanzieller Faktor, wie man im unteren Abschnitt dieses Artikels in Bezug auf die freiburger Knopfhäuslesiedlung lesen kann.

  • Was die einzelne immer so attraktiv findet.

    Es geht nicht nur um persönlichen Geschmack sondern um den Erhalt von Bausubstanz und kulturellem Erbe. Außerdem erhalten sie traditionelles Handwerk, finde ich nicht nur schön sondern auch sinnvoll und nachhaltig.

    Vielen Menschen ist beim Wohnen jedoch auch die Ästhetik der Wohngegend wichtig, kann ja für dich anders sein.


    Den Bewohnerinnen eine Klimaanlage oder eine moderne Heizung zu verweigern, lässt sich nicht dsmit begründen, dass der alte Kram bitteschön weiterhin alt aussehen soll.

    Ist das denn so? Wird wem die Klimaanlage aus Denkmalschutzgründen verwehrt? Dann wäre es ein Grund, die Richtlinien entsprechend zu überarbeiten und nicht automatisch ein Grund, jede Sanierung dem Sparwunsch des Investors zu überlassen.

  • Nur wenn man das angenehm findet. Ich habe das mal ausprobiert und muss sagen mir gefällt die Wärme überhaupt nicht und das Gebäude hat wenig bis gar nichts von einer Infrarotheizung.

    Ich finde sie gut, Wände, Möbel und ich werden erwärmt, die Raumluft nicht. Folge, gesundes Raumklima dank weniger Luftverwirbelungen (Staub), kein Schimmel an den Wänden.

    Problem sind die hohen Stromkosten bei Gebrauch. Deshalb würde ich sie nur einbauen, wenn sie nur kurz verwendet wird. Hier ging es ja um einen armen Rentner für die letzten 5 Jahre seines Lebens.

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  • Nur wenn man das angenehm findet. Ich habe das mal ausprobiert und muss sagen mir gefällt die Wärme überhaupt nicht und das Gebäude hat wenig bis gar nichts von einer Infrarotheizung.

    Wieso hat das Gebäude nichts davon? Wände und Möbel erwärmen sich auch, vermeidet übrigens Schimmelbildung.

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  • Als wäre irgendwas in DE ästhetisch. Da gibt's teilweise winzige Stadtkerne, der Rest ist doch eh Nachkriegsschrott.

    Es gibt hier Städte z. B. Konstanz, die die Nähe zur Schweiz ausgenutzt haben. Hier gab es keine Verdunklung, man tat so, als sei es schon die Schweiz.

    Auch viele kleine ländlich gelegene Städte sind vollständig erhalten.

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  • Ich wohne im Schwarzwald und unser Städtchen hat einen kompletten Fachwerkhauskern. Ist im Mittelalter zwar zweimal abgebrannt, aber immer neu aufgebaut worden. Sehr süß. Im Sommer finden auf dem Riesenmarktplatz Rockkonzerte statt.

    Oder Freudenstadt, auch viel erhalten und hat glaube ich den größten Marktplatz Deutschlands. Im Sommer gehe ich immer dort auf den Töpfermarkt.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

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