• Habt ihr das schon mal gehabt, dass ihr euch richtig viel Mühe gebt, für die Klasse das Beste zu geben, aber die Eltern verlieren auch am Schuljahresende kein einziges wertschätzendes Wort?

    Das ist sicherlich schade, aber müssen sie ein wertschätzendes Wort verlieren?

    Frag mal den Schornsteinfeger, wie oft er am Ende eines Jahres von der Kundschaft wertschätzende Worte für seine Kehrdienste im Jahr erhält.

  • Danke für deine Reaktion.

    Kann man natürlich so sehen. Wenn es allerdings an der Schule so Usus ist, dass die Lehrer/innen zum Schuljahresende alle von den Eltern Blumen, Geschenke, Dankeskarten etc. bekommen und man selbst schenkt seinen Vorsitzenden ebenfalls etwas und geht schon zum zweiten Mal leer aus, wirkt es doch so, dass sie damit ausbleibende Wertschätzung demonstrieren wollen.

  • Ich freue mich auch über Wertschätzendes zum Ende eines Schuljahres, aber ich erwarte es nicht.

    Mich erinnern all die Geschenke am Ende eines Schuljahres immer an den Dorflehrer oder Pfarrer vor 60-100 Jahren, vor dem jeder im Ort Respekt hatte, den jeder freundlichst gegrüßt hat und dem jeder Geschenke zugesteckt hat.

  • Habt ihr das schon mal gehabt, dass ihr euch richtig viel Mühe gebt, für die Klasse das Beste zu geben, aber die Eltern verlieren auch am Schuljahresende kein einziges wertschätzendes Wort?

    Das ist natürlich schade, mindert aber den Wert der eigenen Arbeit in keiner Weise. Ob Elternschaften da etwas hinbekommen, steht und fällt manchmal mit den konkreten Personen, die als Elternsprecher gewählt sind. Und wenn das gerade mal keine "Orga-Liebhaber" sind, dann heißt das noch lange nicht, dass andere Eltern (oder auch sie selbst) nicht sehen würden, was du alles für ihre Kinder tust.

  • Vielen Dank für eure Reaktionen.

    Es ist sicherlich besser, es nicht persönlich zu nehmen, auch wenn es schwer fällt.

    Die Vorsitzende ist eine allerdings eine ausgesprochene Orga-Liebhaberin.

  • In der Förderschule kriegst eh nix, da denken viele Eltern zudem noch, dass du eh alles falsch machst.

    (Es gibt seltene Ausnahmen, in den letzten 25 Jahren habe ich 3mal ein Dankeschön bekommen)

  • Liebe Worte und eine Kleinigkeit gab es für mich (und von mir für die Pflegschaftsvorsitzenden) bislang immer. Ich glaube das liegt aber auch daran, dass es in der Regel jüngere Klassen waren, wo die Eltern noch stärker mit der Schule zu tun haben. Es gibt natürlich immer ein paar Eltern, die mich nicht leiden können (und ich sie nicht). Zum Abschluss beißen sie (und ich) aber die Zähne zusammen.

    Witzig fand ich dieses Jahr aber mal wieder, dass sich die größten Nervensägen der Klasse am herzlichsten von mir verabschiedet haben.

  • Wie gehst du mit Eltern um, die dich nicht leiden können?

    Wenn es einzelne sind, fänd ich es nicht so schlimm.

    Wie geht man damit um, wenn es den Eindruck macht, dass die Elternschaft insgesamt unzufrieden ist?

  • Von denen lasse ich mich nicht ärgern und tue für die eben nur noch das Nötigste.

    Wenn es alle sind, würde ich mich fragen, ob es an den unrealistischen Erwartungen der Eltern liegt oder ob ich was an meinem Verhalten ändern muss. Bei den Unzufriedenen hatte ich aber schon häufig den Eindruck, dass entweder sie selbst oder deren ältere Kinder schon schlechte Erfahrungen mit der Schule gemacht haben und das dann auf mich übertragen.

  • Wie gehst du mit Eltern um, die dich nicht leiden können?

    Wenn es einzelne sind, fänd ich es nicht so schlimm.

    Wie geht man damit um, wenn es den Eindruck macht, dass die Elternschaft insgesamt unzufrieden ist?

    Hast du diesen Eindruck den Eltern schon einmal geschildert? Manchmal kann man so Unzufriedenheit oder Unklarheiten klären.

    Überlege für dich selbst, ob es Gründe geben könnte und, wenn du möchtest, sprich es einmal an.

    Falls es Gründe gibt, dann schau ob man das klären kann.

    Manchmal passt es aber auch einfach nicht, dann hilft nur abhaken und in der nächsten Klasse weitermachen.

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

  • Hast du diesen Eindruck den Eltern schon einmal geschildert? Manchmal kann man so Unzufriedenheit oder Unklarheiten klären.

    Überlege für dich selbst, ob es Gründe geben könnte und, wenn du möchtest, sprich es einmal an.

    Falls es Gründe gibt, dann schau ob man das klären kann.

    Manchmal passt es aber auch einfach nicht, dann hilft nur abhaken und in der nächsten Klasse weitermachen.

  • Ich vermute, dass sie mich für zu wenig engagiert halten, aber mehr kann ich leider nicht leisten und das kann man doch schlecht so sagen.

  • Hab ich bisher noch nie gemacht. Bist du denn zufrieden mit der Arbeit der Vorsitzenden? Und zahlst du die Geschenke dann privat?

  • Ich habe meinen Pflegschaftsvorsitzenden nie etwas geschenkt, die mir aber schon, nicht zum Schuljahresende, sondern zum Geburtstag und dann wieder nach dem Abschluss.

    Es war mir bisweilen unangenehm und nicht unbedingt Wertschätzung, weil es eher so Tradition war. Wertschätzung drückte sich meist zwischendurch aus, durch nette Gespräche und liebe Worte.
    Von den SuS kam die Wertschätzung oftmals sehr indirekt, Ältere outen sich da nicht vor der Klasse. Von einigen SuS kamen manchmal ausgesprochen wertschätzende Worte bei irgendwelchen Treffen nach der Schulzeit. Das hat mich immer am meisten gefreut.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

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