• „Finanziere deinen Abschluss mitLehrerkarten.Lehrerkarten“

    Klar. Die Lehrerinnen verschenken ihre Bildrechte, damit die Schülerinnen damit Umsatz machen können.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Ich würde weder bei diesen Sammelkarten mitmachen (also weder welche kaufen noch mein Bild zur Verfügung stellen) noch mein Foto auf der Homepage stellen lassen. Man kann damit genug Blödsinn machen (von Schüler:innen mal abgesehen, das wäre dann das geringste Problem).

  • Ich kenne zwar viele Schulen, die auf ihrer Webseite das Kollegium in Form von Bildern (Name / Bild / Fächerkombination / ggf. besondere Funktion oder Klassenleitung) vorstellen, aber es sind immer auch Platzhalter anstatt Bildern dazwischen, heißt, es wird immer wieder auch Kollegen (m/w/d), die nicht möchten, dass sie in Form eines Portraits auf der Webseite abgebildet sind.

  • Ich finde es gut, dass jeder selbst entscheiden kann, ob bei den Fotos mitmachen will oder nicht.

    Persönlich sind mir etwas die (konkreten und nicht grundsätzlichen) Argumente dagegen ausgegangen, seitdem in den letzten Jahren die Überwachung in unserer Geselschaft und die Präsenz von Kameras völlig ausgeufert ist. Für alle mir einfallenden Mißbrauchsszenarien ist man leider auch ohne Foto auf der HP schon exponiert.

    Die Sammelkarten halte ich für eine etwas nerdige Bindungsaktion. Irgendwie finde ich das sympathisch...

  • Wenn ich mir angucke, was Schüler aus Fotos so KI generieren, dann bin ich schon ganz froh, wenn es von mir kein auf der Webseite zugängliches Bild gibt.

  • Die Themenfokussierung auf Lehrer*innen im Rahmen der Abschlussfeiern (z.B. Lehrergags, Sprüchesammlungen, Lehrerkarten, Lehrerinterviews, o.a.) finde ich grundsätzlich seltsam; auch die Unterstützung dessen. Letztendlich geht es doch um die Themen der Schüler*innen. Ich verstehe, wenn Schüler*innen die Lehrer*innen zwecks Vergangenheitsaufarbeitung mal durch den Kakao ziehen. Aber wenn bei Abschlussritualen und -feiern eine ziemliche Fokussierung auf Lehrer*innen absehbar ist, sollte man meines Erachtens entgegenlenken. Warum gestalten die Abschlussjahrgänge nicht zur Erinnerung Schülerkarten. Jeder Schüler / jede Schülerin gestaltet seine / ihre eigene Schülerkarte auf Basis einer gemeinsamen Vorlage; dann verbleibt die Kartengestaltung auch im Rahmen der eigenen Handlungsmacht und kann nicht instrumentalisiert werden.

  • Warum gestalten die Abschlussjahrgänge nicht zur Erinnerung Schülerkarten. Jeder Schüler / jede Schülerin gestaltet seine / ihre eigene Schülerkarte auf Basis einer gemeinsamen Vorlage; dann verbleibt die Kartengestaltung auch im Rahmen der eigenen Handlungsmacht und kann nicht instrumentalisiert werden.

    Dann ist die Käuferschicht halt auf die Stufe beschränkt. Diese Karten sollen ja zu dem Zweck verkauft werden, um die Abschlussfeierlichkeiten zu finanzieren.

  • Und wenn das die offizielle Begründung für Lehrersammelkarten ist, wäre ich wie O. Meier definitiv auch raus. Für rein kommerzielle Zwecke würde ich mein Bild nicht hergeben.

    LG DFU

  • Im Zweifelsfall lieber einen klassischen Waffelstand. Sowas kommt immer gut an und macht im Gegensatz zu Sammelkarten auch satt.

  • Und wenn das die offizielle Begründung für Lehrersammelkarten ist, wäre ich wie O. Meier definitiv auch raus. Für rein kommerzielle Zwecke würde ich mein Bild nicht hergeben.

    Ich hoffe, ich habe mich da nicht missverständlich ausgedrückt. Ich beteiligte mich durchaus an einen kommerziellen Unterfangen, wenn die Bedingungen stimmen. Man müsste mir halt ein Angebot machen. Aber meine Bildrechte verschenken, damit andere daran verdienen, wird nicht passieren.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

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