Beiträge von aus SH

    Hi und danke,

    Ich war schon mehrmals in Schleswig-Holstein. Die Region gefällt mir sehr, da sie mir wie eine interessante Mischung aus Deutschland und Skandinavien vorkommt. Die Nordsee ist außerdem einfach schön.

    ...

    Da bin ich voll bei dir!:-)

    Wenn du tatsächlich ein Aufbaustudium absolvieren möchtest, bieten sich Kiel und Flensburg an, da dort die entsprechenden Unis sind und du nicht soweit fahren müsstest.

    Ich weiß nicht, wie es mit Sport derzeit aussieht, Sport und Englisch ist eine sehr beliebte Kombination. Geschichte würde dich befähigen an Gemeinschaftsschulen das Fach Weltkunde und Geschichte in der Oberstufe zu unterrichten. Weltkunde wird immer gebraucht.

    Tatsächlich solltest du mal im Bildungsministerium in SH nachfragen, wie das für die aussehen könnte.

    Ich wünsche dir viel Glück!

    Hallo,
    meine Idee ist es, nach Schleswig-Holstein zu ziehen. Ich habe mich mit dem Bundesministerium auseinandergesetzt.

    Soll ich etwas Spezifisches über das System dort wissen oder ist es mehr oder weniger dasselbe als in anderen Bundesländern?

    Vielen Dank für die Informationen

    Moin Lorenzo,

    wie schön, dass du nach Schleswig-Holstein kommen möchtest!

    Ich hoffe, du warst schon einmal hier, da du sonst mit einer Art "Kulturschock" rechnen musst. So ergeht es mir als Schleswig-Holsteinerin jedes Mal, wenn ich nach Italien fahre. Es ist beides großartig, aber sehr unterschiedlich.

    Wenn du Gymnasiallehrer bist und an einer staatlichen Schule unterrichten möchtest, kannst du in SH entweder an ein reines Gymnasium kommen oder an einer Gemeinschaftsschule, wo du Schüler*innen aller Leistungsniveaus antriffst, unterrichten.

    Während du am Gymnasium in der Regel recht homogene Lerngruppen vorfindest, kann es an Gemeinschaftsschulen sein, dass du Klassen unterrichtest, die sehr heterogen sind, d.h. du sowohl Kinder mit sehr guten kognitiven Fähigkeiten als auch Kinder mit Lernbehinderung gemeinsam unterrichtest. (In Deutschland wird uns immer erzählt, dass diese Art der Inklusion in Italien ganz wunderbar funktioniere, so dass du das ja kennen müsstest;)).

    Da du nur die Englisch-Fakultas zu haben scheinst, könnte es schwierig werden, eine Schule in zentraler Lage zu finden, denn selten suchen Schulen Lehrkräfte, die nur ein Fach anbieten können. Falls du jedoch Musik unterrichten könntest, sähe die Lage besser aus.

    In welche Gegend in SH möchtest du denn gern?

    Ich stehe auf dem Schlauch. Hier ist es ja noch viel einfacher als in meinem Beispiel.

    Hier würde ich auf jeden Fall "they" usw. verwenden, da die Person sich selbst als non-binär bezeichnet und der Info-Text es auch tut.

    Ich nehme an, eine Antwort auf meine Frage erhalte ich nicht mehr?

    Hatte ich übersehen.

    Wie habe ich diese zu verstehen? Dass z.B. eine Figur sich in der wörtlichen Rede als non-binär bezeichnet, während im Prosatext "she" und "her" verwendet wird?

    So einen Text habe ich bisher noch nie vor mir gehabt. Aber, falls ich doch mal so etwas lese und darüber berichten müsste, würde ich wohl auch "they" und "them" verwenden, da der Erzähltext ja ebenfalls fiktiv ist.

    Allerdings würde ich so einen Text niemals für meine Schülys aussuchen. Ich denke auch nicht, dass die Tochter der Person, die diesen Thread eröffnet hat, tatsächlich so einen Text bearbeiten musste.

    ... Und um zum Ausgangpunkt zurückzukommen: Wir waren bereits einmal soweit, dass es nicht die Frage ist, ob "in der englischen Sprache das Pronomen 'they'' auch in historischen Texten recht verbreitet ist" o.ä., sondern dass eine linguistisch/grammatisch korrekte pronominale Benennung evtl. "beurteilungsfehlerhaft", "von einem unzutreffenden Sachverhalt ausge[hend]", "zutreffende Antworten [...] als falsch bewertet[end]", ggf. "sachfremde Erwägungen heran[ziehend]" (Stichwort: 'gute Sitten' etc.) u ä. als falsch gewertet wird (und sich das alles entsprechend "auch auf das Gesamtergebnis ausgewirkt" hat).

    Ich handhabe es so: Ich vergebe einen Inhaltsfehler, wenn eine Figur beispielsweise eindeutig als non-binär ausgewiesen ist, Schüler*innen ihnen dann aber eigenständig ein Geschlecht mit den entsprechenden Pronomen zuweisen.

    ich bilde Menschen, keine Arbeitskräfte. Ich bilde sie im besten Fall zu mündigen und selbstbestimmten Bürger*innen. Mündige und selbstbestimmte Bürger*innen tragen allein aus einem Selbstverwirklichungstrieb etwas zur Gesellschaft bei.

    Doch, du bildest sehr wohl zukünftige Arbeitskräfte aus. Klingt, als wäre Arbeit etwas Schlechtes.

    Es ist zwar eine schöne Vorstellung, dass alle S*S später selbstbestimmt und - viel wichtiger nMn. - verantwortungsbewusst etwas zur Gesellschaft beitragen. Aber die Realität zeigt, dass der Selbstverwirklichungstrieb nicht immer dorthin führt, wohin er führen sollte, um dann tatsächlich ein selbstbestimmtes und der Gesellschaft dienliches Leben zu führen, sondern ganz woanders hin.

    Warum muss man eigentlich Freude ausstrahlen, wenn man auf Missstände aufmerksam machen will?

    Und warum sollen eigentlich wir Lehrkräfte sämtliche gesellschaftlichen Fehlententwicklungen beheben, wenn wir dafür weder die Mittel noch die Zeit erhalten?

    Ich mache meinen Job wirklich gern. Jedoch hilft das nicht weiter. An meiner Schule arbeiten sehr, sehr viele engagierte LK, aber gegen bestimmte Fehlentwicklungen können wir nichts tun, wie wir immer wieder feststellen müssen.

    Wem genau hilft es denn, wenn wir immer betonen, wie gern wir unsere Arbeit machen? Im Ministry freuen die sich, denn das heißt ja, dass wir bereit sind, alle Missstände entweder weiterhin mitzumachen oder ggf. noch mehr auf uns zu nehmen.

    Das eine (die eigentliche Arbeit zu lieben) widerspricht doch nicht der Kritik an den Missständen.

    Und zuletzt: Ich denke nicht, dass wir mit noch mehr Engagement oder einfach einer positiven Haltung etwas erreichen werden.

    Ich habe übrigens vor, bis 67 zu arbeiten. Nein, nicht wegen des Geldes.

    "aber wir haben mit Überzeugung und innerer Selbstverständlichkeit für die Gesellschaft gedient. Und genau das unterscheidet uns von der heutigen jungen Generation. Noch Fragen?8)"

    Zitat von dir aus dem Thread "Krieg" (Beitrag 2741 vom 4. November) @BaldPension

    (ich check nicht, wie man aus einem andren Thread etwas rüberkopiert)

    Wir wissen, dass bei dir früher alles besser war.

    Vielleicht liest man das einfach mal als "Es war anders"? Denn das war es doch, oder nicht?

    Und natürlich gibt es auch Dinge, die früher besser waren.

    Genau so, wie einige alles, was heute ist, schlecht finden, gibt es welche, die alles, was früher war, schlecht machen. Warum immer dieses Schwarz-Weiß-Denken?

    Was Schule angeht, finde ich die aktuelle Schulpolitik so schlecht, weil sie auf die vielen gesellschaftlichen Veränderungen nicht gut reagiert (hat). Und auch, wenn ich beileibe nicht alles, was vor 50 Jahren lief, besser finde, so war es aber gesellschaftlich betrachtet angemessener.

    Ich bin ein Kind der 70er/80er und habe enorm von der SPD-Politik (gezielte Förderung der unteren Gesellschaftsschichten) damals profitiert.

    Im Gegensatz zu der merkwürdigen Verwendung überflüssiger Leerzeichen . (sic!)

    Heute setzt sich ja immer mehr die überflüssige Null durch: „Martinsmarkt am 08. November“.

    Ich werde bald 052, meine Schuhgröße ist 045 und meine Hausnummer ist 007 ...

    Also ich habe am 1. April Geburtstag, finde das Datum aus Gründen aber nicht so schön und habe in den Formularen, wo ich tatsächlich nur 1.4. geschrieben hatte, überall eine 1 hinzugefügt, so dass ich jetzt am 11.4. Geburtstag habe.;)

    Hallo zusammen!


    Meine Tochter ist in der Jgst. 13, Gesamtschule NRW. Dort musste sie über einen Menschen schreiben, der mehrere Geschlechter hatte - oder so ähnlich. Nun hat sie massiv Punkte abgezogen bekommen, weil sie den jungen Mann nicht mit he , him, his betitteln durfte, sonderm mit they, them usw...! Genauer erklären kann und will ich es nicht.

    Um den vermeintlichen Punkteabzug nachvollziehen zu können, wäre eine genauere Ausführung aber hilfreich gewesen.

    Mich interessiert, welche Pronomen in der Textquelle verwendet werden und wie die Arbeitsaufträge lauteten. Du schreibst von einem "jungen Mann". Ist das deine Interpretation oder wird der Charakter in der gesamten Vorlage als solcher ausgewiesen? ...

    Ok. Dankeschön für die Rückmeldungen.

    Arme Kinder. ...

    In Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein sowie Bayern dürfte das wohl nicht im Lehrplan stehen.

    ...

    In SH habe ich das Thema sehr wohl durchgenommen. Warum auch nicht? Es ist sogar Unterthema ("Gender Issues") des Zentralabitur-Themas "The Individual and Society". Egal wie man dazu steht, sollten die Kids doch Bescheid wissen.

    Und, wie einige Mitforist*innen bereits schrieben, ist die Pluralform im Englischen inzwischen Standard.

    Nichts für ungut, aber was für eine Schule soll das denn sein? Normalerweise ist das genau umgekehrt, nämlich dass Schulen/Lehrkräfte einem Kind Probleme attestieren und besondere Maßnahmen wünschen, damit ein Kind zurechtkommt und die Schule keinen Stress hat, weil ständig irgendetwas ist, worum sich die jeweilige unterrichtende Lehrkraft kümmern muss.

    Wenn es sich zudem um eine Schule handelt, an der sowieso schon besondere Kids unterrichtet werden, dann wundere ich mich gerade noch mehr.

    Irgendetwas ergibt hier mMn so gar keinen Sinn.

    Wir verwenden School-SH für Notenzeugnisse sowie für die Kompetenzraster in 5/6 für jedes Fach . Ich finde das ganz gut.

    Ausnahme bilden bei Letztgenannten die ausgewiesenen Kompetenzen in einige Fächern, die nicht mal die Fachlehrkräfte wirklich verstehen;-) Aber da wir viele Gespräche führen und Eltern in 5/6, wenn es keine Noten gibt, recht entspannt sind, geht auch das problemlos.

    Wenn ihr ein Programm für Notenzeugnisse braucht, verkauft Frau Dr. Steinke euch das bestimmt ganz gern;-)

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