Beiträge von shells

    Nö, teilweise sogar vom Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, zwei Personen mit selben Kontakt zur selben Person, einer in Quarantäne, einer nicht, weil zwei verschiedene Mitarbeiter.

    Kann ich mir gut vorstellen.


    Beispiel:

    Kind kommt nicht in die Schule, da Geschwisterkind mit Corona krank. Laut Aussage Gesundheitsamt muss anderes Kind erst einen Test machen. Kind einen Tag später wieder in der Schule.

    Ähm, ja.

    Als Lehrerin einer weiterführenden Schule bin und bleibe ich in der Gruppe 3 und da soll nicht mehr nach Alter unterschieden werden (evtl. muss ich einen Monat länger warten, erhalte dann trotzdem früher die Zweitimpfung, Abstand 21 Tage statt mindestens 63), es gibt dann vermutlich auch genug. Bei größeren Zeitdifferenzen würde ich vielleicht doch jetzt AstraZeneca nehmen, ich bin aber nicht in der 1. Gruppe.

    habe heute früh gelesen, dass jetzt anscheinend Lehrer in Sachsen doch plötzlich Impftermine bekommen und in die zweite Gruppe vorgerückt sind. Vielleicht kommt das in den anderen BuLä auch noch?

    Ich war ja bislang immer total pro AZ - mittlerweile bin ich mir auch nicht mehr so sicher.

    Wenn ich jetzt allerdings tatsächlich noch bis Sommer/Spätherbst warten müsste, auf einen anderen Impfstoff und AZ deutlich früher/gleich zur Verfügung stünde, dann würde ich das vlt doch machen .. bin echt hin- und hergerissen.

    Bei uns werden die Schüler nicht getestet. Weißt du, wie es in Thüringen mit den Grundschulen und den anderen Abschlussklassen aussieht? Die verbleiben über 100 in Bayern zumindest automatisch im Präsenzunterricht.

    stimmt, hier auch keine Tests. Einfach mal aufmachen und dann Daumen drücken, dass keiner das Virus hat, super Strategie^^ ..

    in Thüringen anscheinend 1. - einschließlich 6. Klasse ab Montag wieder im Unterricht, ohne Maskenpflicht

    werden wohl auch nicht getestet

    die Schnelltests sollen kommen, aber so wie es ausschaut, nicht vor März


    So zumindest mein Stand. Vielleicht ist ja jemand aus Thüringen hier und hat bessere Infos?

    ist bei uns auch so. Inzidenzwert ständig über 200, die 12er in Wecheslgruppen nach einem ausgeklügelten Plan im Präsenzunterricht, wenn auch nur in den "Leistungskursen" . Und wöchentliche Testungen nicht zu vergessen.


    Ich finde es immer noch grenzwertig

    danke dir, habe jetzt auch das entsprechende Schreiben gefunden - steht explizit so drin, dass das möglich ist (Ermessensspielraum)

    Wurde halt nur mal wieder nicht klar kommuniziert.


    Grenzwertig find ich das allerdings auch. Vor allem, weil es sehr unangenehme Erinnerungen weckt an den Herbst, als wir auch mit einem super Stufenkonzept mit klar definierten Schwellenwerten gestartet sind ... muss sagen, seit diesem Zeitpunkt hat mein Vertrauen auch ziemlichen Schaden genommen.

    Ja, das ist wirklich so, dass dann SOFORT ab dem nächsten Tag Distanzunterricht stattfindet.


    Vermutlich kommt der Wechselunterricht dann auch wieder spontan, sobald man unter die 100 fällt...


    Alles sehr realistisch in der Praxis...


    Ja schon,

    aber wie lange?

    Habe gerade eben mit einer Freundin telefoniert. Sie meinte, dass in Hof (Inzidenz immer noch über 200) ab Montag wieder Präsenzunterricht für die Abschlussklassen sei (Gymnasium). Kann das stimmen? Wenn das so wäre, fände ich es krass.

    Ich hatte es schon so verstanden, dass ab dem gesetzten Grenzwert in das Distanzlernen gewechselt werden muss.

    Bund und Länder verlängern den Lockdown bis Mitte Februar. Auch Schulen und Kitas bleiben bis dahin geschlossen. Die einzelnen Bundesländer könnten diese umstrittene Entscheidung allerdings unterschiedlich umsetzen.

    Genau darum geht es - nämlich das, was öffentlich kommunziert wird und darum, wie es dann umgesetzt wird.

    Habe privat meist mit Nicht-Lehrern zu tun - als ich mit einer Person ein Gespräch darüber hatte und meine Bedenken über die vollen "Notbetreuungen" geäußert habe, war genau diese Person total überrascht, dass es das überhaupt gibt ("Wie, ich dachte, die Schulen und Kindergärten sind zu und alle sind zuhause?") Und das war nicht unbedingt jemand, der uninformiert ist, was sonstiges (wichtiges) politisches Geschehen angeht.

    Man kann volle Notbetreuungen befürworten oder auch nicht, auch darüber diskutieren, alles keine Frage. Aber, es nach außen so darzustellen, als wäre "alles geschlossen", das finde ich zumindest unaufrichtig.

    Mittlerweile bin ich auch in dem Alter in dem diverse Vorsorgeuntersuchungen empfohlen werden. Macht ihr die dann gar nicht?

    Bei den Beitragsrückerstattungen sind Vorsorgeuntersuchungen ausgenommen. Bei mir war es so, dass ich auch über 15 Jahre nie eine Arztrechnung eingereicht habe. Dann kam im letzten Jahr leider Corona. :(



    Ja genau, das ist es auch bei mir., ist auch bekannt unter Fatigue. Nach jedem Unterrichtstag (auch wenn es nur 4 Stunden online sind), bin ich so erschöpft, dass ich mich hinlegen und schlafen muss, obwohl ich nachts auch 7-8 Stunden, also ausreichend, schlafe. Dies ging vor vielen Jahren los, nach einer langwierigen Virusinfektion und ist seitdem so geblieben. Wie Conni schon schrieb ist es wenig erforscht und im Prinzip nicht mit anerkannten med. Tests nachweisbar. Es gibt wohl doch etliche Betroffene, bisher habe ich aber noch keinen kennengelernt. Erschwerend kommt hinzu, dass man es nicht sehen kann und es deshalb nur die Angehörigen wirklich mitbekommen. Was passieren würde, wenn man noch Longcovid als Bonus obendrauf bekäme, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

    hm, das ist natürlich sehr übel, tut mir sehr leid :(

    Denke, durch Corona/LongCovid erfährt das Thema Fatigue seit vielen Jahren zum ersten Mal auch eine breitere Aufmerksamkeit. Mittlerweile gibt es auch mehr und mehr Ärzte, die das ernstnehmen. Es wird auch zunehmend an Therapien geforscht.

    Auch gib es eine Selbsthilfegruppe, außerdem, soweit ich weiß, an der Charite eine Ambulanz/Spezialsprechstunde dafür.

    Alles Gute für dich und hoffentlich kannst du das eines Tages oder sogar bald überwinden!

    Bei einer Nahe-Null-Inzidenz gibt es auch absolut nichts, was gegen Urlaub dort sprechen sollte. Genau aus diesem Grund ist ja eine No-Covid-Strategie auch so attraktiv und erfolgversprechend! Kein Mensch setzt sich in ein Restaurant, wenn er Angst hat sich zu infizieren.

    Und falls jemand aus welchen Gründen auch immer in ein Risikogebiet reisen muss, gibt es dafür die Möglichkeit von strenger Testung und Quarantäne (wenn man es denn auch wirklich politisch wollen und durchsetzen würde). Es ist also völlig überflüssig, sich über Urlaub/Urlauber aufzuregen.
    --

    Dagegen finde ich Aufregung, die Gesamtsituation sowie b117 und die anderen Varianten betreffend, durchaus angebracht. Klar ist doch mittlerweile, dass dieses Virus wirklich sehr ansteckend ist. Schon der Wildtyp war es - b117 und vermutlich auch noch andere Varianten noch mehr.

    Kann nicht verstehen, warum man direkt wieder "Hysterie" unterstellen muss, wenn doch mittlerweile immer klarer wird, in welche Situation wir sehenden Auges hineinsteuern, nämlich, wieder die Kontrolle über das Infektionsgeschehen komplett zu verlieren.

    Dann wird gar nichts anderes übrig bleiben, als ein erneuter (und diesmal richtiger) Lockdown, und das kann doch niemand wollen.

    Grade gehört: Daimler schließt 2020 super ab.


    Auch anderen Unternehmen geht es alles andere als schlecht.

    Das "wirtschaftliche" Argument zieht also nicht, schon gar nicht, wenn man in Betracht zieht, dass zukünftige Konsumenten und Steuerzahler versterben oder gravierende gesundheitliche Schäden nehmen können.


    Was mit den Varianten auf uns zukommt, zeigt das Beispiel Flensburg ganz deutlich: Dort kommen immer mehr jüngere Menschen mit schweren Verläufen ins Krankenhaus.

    Aber klar, Hauptsache, Alternativen ... ^^

    Das Gesundheitsamt sagt, dass es ein Cluster in einer Einrichtung gibt, sagt aber nicht in welcher Art von Einrichtung.

    Interessant, dass du das sagst. Hier ist es nämlich genauso. Es gab einen größeren Ausbruch, auch mit britischer Variante, in einer Einrichtung. Welche das ist, wird nicht kommuniziert (jetzt anscheinend offizielle Komm.strategie).

    Könnten solche Ausbrüche vielleicht, aber nur ganz vielleicht in den (noch) grundsätzlich geschlossenen Einrichtungen zur Kindernotbetreuung gesucht und auch gefunden werden?^^

    Ich bin wirklich hin-und hergerissen bei dem Thema. Letzte Woche wurde ein der Onkel meines Mannes (Prof. Dr. med.) mit AZ geimpft und den hat es für einige Tage komplett aus den Socken gehauen. Keine Vorerkrankungen, keine Vorinfektionen etc., topfitter Typ in den 50ern. So richtig mutmachend ist das irgendwie nicht.

    Habe meine Meinung zu AZ immer noch nicht geändert: Falls dieser als erster verfügbar sein sollte, würde ich mich sofort damit impfen lassen. Nebenwirkungen nehme ich gern in Kauf.

    Da ich eindrücklich vor Augen geführt bekommen habe, was die Infektion anrichten kann (unter anderem Tod; aber auch langwierige Gesundheitsprobleme) ist es für mich eindeutig die bessere Wahl.

    Ja. So war es vor den Sommerferien auch. Da hatte ich extra eine Excel-Tabelle erstellt, um den Überblick zu behalten.

    Wahnsinnn ... man braucht echt gute Nerven^^


    Bin auch schon voll gespannt, wie es am Montag weitergeht. Auf der einen Seite freue ich mich total, meine Schüler wiederzusehen, auf der anderen Seite bin ich schon besorgt. Mein größter Wunsch wäre echt, dass die Infektionen meine Schüler (und natürlich auch Kollegen) verschonen, wir hatten echt einige und ich muss das echt nicht wieder haben.


    Im Übrigen hatte ich vorhin ein Erlebnis der anderen Art, das ich unbedingt loswerden muss, weil ich es so dermaßen unglaublich finde:

    War vorhin bei einem Termin bei einem bestimmten Facharzt. Wegen Infektionsschutz wird man ja kreuz und quer durch die Praxis platziert und ich hatte einen Sitzplatz direkt vor der Rezeption. Da kommt dann auf einmal eine etwas aufgebrachte Dame und fordert lautstark einen Krankenschein - sie wäre schon vor zwei Tagen dagewesen, aber da wäre niemand dagewesen und sie muss den jetzt abgeben. Ach, und übrigens wäre sie ja "eigentlich" in Quarantäne ... äh ja.

    Das finde ich so krass, wie kann man so drauf sein?

    Stimmt diese Aussage nicht für die meisten Infizierten?

    Das ist doch kein Coronaspezifikum? Auch was z. B. bildungspolitische, umweltpolitische, rentenpolitische, sicherheitspolitische usw. Fragen anbelangt, erörtern in sozialen Netzwerken Laien, wie sich die Lage darstellt und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. Auch hier im Thread erörtern wir als Laien das. Wo ist das Problem?

    naja, das ist die Frage, wie man das definiert ... im Moment geht man davon aus, dass ca. 20 Prozent ein Risiko haben, PostCovid/LongCovid zu entwickeln. Davon abgesehen, dass man keine Ahnung hat, ob die Situation sich nicht weiter verschlimmert.

    "Mild" ist das nicht, zumindest nicht in meiner Wahrnehmung. Mild ist ein Schnupfen.

    "mild" bedeutet in der Infektionsmedizin übrigens "nicht lebensbedrohlich" - das ist einfach auch nicht gut kommunziert worden. Später dann zwar korrigiert, aber da hatte sich bei vielen eben schon die Vorstellung festgesetzt, Corona sei ja gar nicht schlimm.


    Nein, ein Problem ist das nicht. Was ich aber immer noch nicht verstehe, ist, dass z. B. vielen die Vorstellung eines exponentiellen Wachstums so große Probleme bereitet (oder, in der medialen Aufbereitung, bereiten soll). Heute z. B. auch wieder - da ging es darum, dass es doch nicht ginge, zuerst als Richtwert eine Inzidenz von 50 für Lockerungen als Maßstab politisch vorzugeben und jetzt doch lieber die 35 anzustreben - den Menschen fehle das Verständnis.

    Das glaube ich, ehrlich gesagt, nicht. Man müsse halt nur eventuell die Ex.ponentialfunktion in diesem Zusammenhang erwähnen/erklären, dann braucht man so etwas auch nicht zu behaupten. Das ist das Problem.

    "Eine Großveranstaltung ist eine besondere Form der Veranstaltung. Nach den Leitlinien von Ministerien liegt sie vor, wenn mindestens 100.000 Besucher erwartet werden, mehr als 5.000 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände sind oder ein besonders erhöhtes Gefährdungspotenzial vorliegt."

    Veranstaltung – Wikipedia

    Ich weiß ja nicht, an was für einer Schule du arbeitest, aber auf den Großteil dürfte das nicht zutreffen.

    Mir ist es völlig unverständlich, weshalb man trotz häufiger Beteuerungen, dass sich die Situation aus dem Frühjahr nicht wiederholen dürfen und man Schulen nicht wieder (so lange) schließen würde, genau das dann doch getan hat. Das lässt sich tatsächlich nur dadurch erklären, dass sich hier eine bestimmte Gruppe politisch durchgesetzt hat.

    Gibt keine allgemeingültige Definition von Großveranstaltung. Bei der durchschnittlichen Schule treffen sich schonmal 500 bis 1000 Schüler, und das auf engem Raum.


    Es geht nicht darum, was man will. Klar, das kann man gern wollen, aber, wenn das Infektionsgeschehen das nicht hergibt, dann geht es eben nicht. Es sei denn, man nimmt wieder unzählige Tote in Kauf.

    Die Great-Barrington Leute hängen sich so sehr daran auf, weil der Unterschied zwischen hingenommener Durchseuchung junger Menschen im Grunde den Unterschied zwischen rascher Durchseuchung und ewigen "Hammer & Dance" ausmacht. In UK hat man das anfangs auch versucht, Niederlande genauso, ist dann aber auf die Nase gefallen. Klingt total abgefahren, aber solche Überlegungen wurden in den auf Bürgerbehren rausgegebenen Mails der schwedischen Verantwortlichen wirklich angestellt.

    Ich kann mich noch sehr gut an die Ansage "Corona ist eine milde Erkrankung" erinnern (vor ca. einem Jahr wurde das mantramäßig in den Medien immer wieder wiederholt). Ich fand das damals schon mehr als gewagt, hinsichtlich der Tatsache, dass es sich um ein komplett neuartiges Virus handelt und man überhaupt keine Erkenntnisse hatte, zum damaligen Zeitpunkt, inwiefern es den menschlichen Körper evtl nachhaltigen zu schädigen imstande ist.

    Denke auch, dass von Anfang an ganz klar ein immenser Druck aufgebaut wurde, Schulschließungen unbedingt zu verhindern, damit die Leute weiter in die Arbeit gehen können. Da man bis dato sowieso extrem niedrige Inzidenzen hatte, konnte man sowieso darauf bauen, dass es noch eine ganze Weile dauern würde, bis das Virus sozusagen "sichtbar" in der Bevölkerung ankäme.

    Muss sagen, dass ich es absolut erstaunlich fand, wie groß der Widerstand war gegen Schulschließungen - obwohl man im Prinzip eine eher durchschnittliche naturwissenschaftliche Auffassungsgabe benötigt, um den Sinn und Nutzen sofort zu erkennen.

    Kann mich in diesem Zusammenhang auch gut an Diskussionen in sozialen Netzwerken erinnern - da haben Laien im Prinzip erörtert, wie sich die Lage darstellt und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind (großer Konsens damals, Großveranstaltungen unbedingt unterbinden). Da Schulen im Vollbetrieb natürlich auch eine Großveranstaltung sind, noch dazu eine täglich stattfindende, war natürlich auch klar, dass man diese schließen muss.

    Was auch total bemerkenswert war - Drosten als offizieller Berater der Bundesregierung hatte eine ganze Weile lang Bedenken dagegen, bzw. hat gezögert. Erst, als auch in den social media Kanälen Diskussionen mit dem Diagramm, das die Wirkung von Schulschließungen zu Zeiten der spanischen Grippe aufzeigte, aufkamen, wurde quasi über Nacht der Shutdown/Lockdown mit den entsprechenden Schließungen beschlossen. Interessant fand ich auch damals Drostens Begründung, dass eine Kollegin ihm diese Darstellung geschickt hätte und er dadurch zu seinem Sinneswandel gelangt wäre. Da war aber eben jene Darstellung schon Gegenstand reger Diskussion abseits der wissenschaftlichen Community.

    Denke, dass schon damals der Druck, die Schulen in jedem Fall offen zu halten, sehr groß war. Ich denke nach wie vor, dass dies ein Baustein war, der uns dann im Sommer, bis in den Herbst hinein, mit verhältnismäßig sehr wenigen Infektionen und Todesfällen durch die Krise geführt hat.

    Bis jetzt ist mir unverständlich geblieben, weshalb man dann im Herbst bei stetig steigenden Inzidenzen und entgegen des vorher entwickelten und gut greifenden Konzepts der RKI Empfehlungen den Laden einfach auf Vollbetrieb hat fahren lassen. Das lässt sich tatsächlich nur dadurch erklären, dass sich hier eine bestimmte Gruppe politisch durchgesetzt hatte.

    Trage auch FFP2 in der Schule; wenn wir dann wieder in der Präsenz sind, werde ich zusätzlich über die FFP2 noch eine Stoffmaske ziehen. Habe das schon mal so gemacht, als wir ständig (jede Woche neue) Infektionen an der Schule und auch irgendwie immer in meinen Klassen hatten, und gut sitzende Masken und Schüler sich teilweise ausgeschlossen hatten.^^

    Jetzt habe ich tatsächlich gelesen, dass das noch besser schützen soll.

    Persönlich komm ich ganz gut klar mit FFP 2 (manchmal bekomm ich nicht so gut Luft; einmal hatte ich eine fette Augenentzündung, weil die FFP2 mir immer zu groß sind und dann wohl etwas "gescheuert" hatten).

    Wenn wir dann wieder in die Präsenz müssen, werde ich es weiter so handhaben - mit B117, B1351 und den Kombimutanten sowie unserer Anti-NoCovid-Politik gebe ich dem Ganzen bis maximal kurz vor Pfingsten.

    Ja, unsere 9000 Covid-Toten finde ich scheisse, aber es ist nachvollziehbar, wie es dazu kam.

    Nein, es ist eben überhaupt nicht nachvollziehbar. Das sind 9000 Menschen zuviel, man hätte diese Toten verhindern können, wenn man politisch entschlossen gehandelt hätte. Da nimmt sich Deutschland, die Schweiz, UK ... etc. nicht viel, btw, macht die Lage und diese Bilanz des Versagens nicht besser.

    Während in Neuseeland wieder unbeschwertes Leben möglich ist, stehen wir wsl kurz vor der dritten Welle.

    Wenn man natürlich Menschenleben gegen wirtschaftliche Einbußen aufwiegen möchte, klar, dann sind die sog. Eindämmungsstrategien nachvollziehbar.

    Im Moment wünsche ich mir nichts mehr, in ein paar Monaten diese Posts hier zu lesen und zu denken: Ach, was hab ich mich verschätzt, die Lage überdramatisiert. Die im Moment scheinbar sinkenden Fallzahlen überzeugen mich nicht, es wird auch weniger getestet als noch vor ein paar Wochen, die Varianten sind auf dem Vormarsch. Vor allem die Südafrika-Variante finde ich megagruselig - wenn wir es da nicht schaffen, konsequent Ausbrüche einzudämmen, dann sehe ich schwarz (und das tu ich, wenn ich das sogenannten Schutzkonzepte für Schulen mir ansehe, mit seinen viel zu laschen Quarantänebestimmungen etc.)


    Für mich sind die Unwörter des Jahres "behutsam", "verantwortungsvoll", "abwägen".

    Denke, das wird auch so bleiben, unabhängig davon, wie sich die Lage weiter entwickelt (hoffentlich viel besser, als sie es im Moment in meinen Vorstellungen und den Berechnungen einiger Mathegenies zufolge, die viel kompetenter und intelligenter als wir alle sind, sein wird).

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