Elternbriefe per Postmappe o Email

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    • Elternbriefe per Postmappe o Email

      Hallo. Wie gebt ihr Elternbriefe aus? Gebt ihr diese dem Kind mit oder schickt ihr diese per E-Mail? Gerne mit kurzer Begründung.
      Bisher gebe ich die Briefe den Kindern mit, weil ich auch möchte, dass die Schüler eigenverantwortlich diese daheim bzw in der Schule abgeben. Umwelttechnisch ist es natürlich weniger optimal.
      Danke für eure Antworten.
      am ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das ende (oscar wilde)
    • Ich gebe Elternbriefe immer per Papier mit. Die Kinder sollen die Briefe ja auch lesen und den Eltern zeigen. Natürlich habe ich eine dienstliche Email und könnte, wenn mir die Eltern ihre private Email geben würden, auch alle per Email versenden. Aber meist braucht man ja immer die schriftliche Einverständniserklärung für irgendwas. Und dann sind mir die Papierzettel lieber.
    • Da man die Eltern wohl kaum zwingen kann, ihr Postfach regelmäßig zu checken, wirst du wohl nie über E-Mail rechtssicher Elternbriefe verteilen können. Das gute alte Papier, im Zweifel mit Unterschrift der Eltern zurück, stellt sicher, dass die Briefe zeitnah gelesen werden.
    • Postmappe, weil:
      -Rücklaufzettel mit Unterschrift
      -vereinzelt tatsächlich noch Eltern ohne mail-Adresse (z.B. die meiner Flüchtlingskinder)
      -Zettel der Schulleitung zum Verteilen bekomme ich nur in Papierform

      Eine Mutter fragte auch mal, ob ich die Zettel nicht auch per mail schicken könnte, aber das wäre dann doppelte Arbeit für mich (soll ich Zettel der Schulleitung dann einscannen? Oder Abtippen?) und gewisse Eltern würden sich dann darauf verlassen immer alles per mail zu bekommen und vermutlich gar nicht mehr in die Postmappe gucken.
    • wir haben keine Postmappe.
      Bislang werden Elterninfobriefe immer den Schülern mitgegeben.
      Angesichts sehr hoher Kopierkosten halte ich das für Unsinn und plädiere für den Mailversand.
      Bis auf sehr wenige Ausnhamen haben alle Eltern eine mail-Adresse hinterlegt, die paar Ausnahmen könnten dann ihren Infobrief gedruckt bekommen.

      Wenn ich so sehe, wieviele dieser Briefe in den Büchertaschen umherschwirren, halte ich den Mailversand für sinnvoller.

      Bei Briefen mit Eltern-Rückmeldung gebe ich auch gedruckte Briefe mit. (Und renne ewig und drei Tage hinterher :flieh: )

      @icke: abtippen? Einscannen? Datei schicken lassen und weiterleiten. Doppelt würde ich es aber auch nicht machen.

      pingo, ergo sum
    • Ich mache beides, je nachdem wie es sich gerade ergibt. Eltern, die keine Emailadresse angegeben haben, bekommen es dann am nächsten Schultag in Papierform, aber aktuell haben bei mir alle Eltern eine angegeben.
      Bei kurzfristigen Sachen maile ich lieber. Bei Sachen, wo ich einen Rücklauf haben möchte wie z.B. Elternsprechtagterminwünsche oder sowas wie Stundenplan, Klassenliste gebe ich in Papierform raus.
    • Friesin schrieb:

      Elternsprechtagswünsche lassen sich gut via Google Docs Liste koordinieren. Dann sehen die anderen Eltern, wann noch was frei ist bei dir
      Puh, ich weiß zwar nicht wie das DOC aussieht - aber das erscheint mit datenschutzrechtlich hart an der Grenze, wenn dort personenbezogene Daten gespeichert werden, oder?
    • Bei mir gibt es das meiste per Mail. Wenn ich es meinen Schüler in Papierform gebe, kommt es bei sehr vielen nicht an. Ich habe nur ein Kind, dessen Eltern nicht digital erreichbar sind. Anmeldezettel u. ä. habe ich ein paar mal auch auf Papier zum Weiterreichen dabei. Ich habe keine Lust auf Zettelwirtschaft, deshalb melden sich fast alle auch digital zurück.
      Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    • Kalle29 schrieb:

      Friesin schrieb:

      Elternsprechtagswünsche lassen sich gut via Google Docs Liste koordinieren. Dann sehen die anderen Eltern, wann noch was frei ist bei dir
      Puh, ich weiß zwar nicht wie das DOC aussieht - aber das erscheint mit datenschutzrechtlich hart an der Grenze, wenn dort personenbezogene Daten gespeichert werden, oder?
      ich weiß es auch nicht.
      Aber 1. was wird denn dort gespeichert? Doch nur, wann wer bei mir aufkreuzt. Solche Listen hängen sonst in der Schule öffentlich zum Eintragen aus
      2. Haben ja nur diejenigen Zugriff, die den Link von mir bekommen. Sicherlich für eine Spezialisten auch kein 100 % er Schutz, aber...
      pingo, ergo sum
    • Friesin schrieb:

      Elternsprechtagswünsche lassen sich gut via Google Docs Liste koordinieren. Dann sehen die anderen Eltern, wann noch was frei ist bei dir
      Das würde es für mich schwieriger statt leichter machen. Bei mir suchen die Eltern sich keinen Termin aus bzw. tragen sich ein, weil dann eben manche Termine übrig bleiben würden, zu denen die restlichen Eltern keine Zeit haben. Deshalb kreuzen die Eltern Zeiträume an und ich verteile und schiebe das so, dass alle Termine vergeben werden können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mara ()

    • Von ca. 650 Schülerinnen und Schülern erhalten noch 11 die Elternbriefe in Papierform; alle anderen Eltern haben dem Versand per E-Mail zugestimmt (und dafür bei der Anmeldung bis zu 3 Mailadressen angegeben). Eine kleine Software ermöglicht den Versand klassenweise, jahrgangsstufenweise oder an alle. Die Rückmeldungen könnte die Software auch verwalten (per Lesebestätigung), dann wissen wir aber immer noch nicht, wer da auf "gelesen" geklickt hat.

      Wir haben deshalb im schuleigenen Hausaufgabenheft eine Seite, in der wir eine Tabelle haben (Elternbrief vom / Thema / Kenntnisnahme); dort bestätigen die Eltern den Erhalt der E-Mail; Kontrolle durch die Klassleitungen.

      Das klappt ziemlich prima, ermöglicht eine schnelle Kontaktaufnahme und spart Berge an Papier.
    • Paulchen schrieb:

      Kontakt zu den Eltern über WhatsApp?
      Die Gruppe hat meine Elternvertreterin eingerichtet, ich bin da nur "Gast". Es werden keinerlei Daten über die Gruppe ausgetauscht, lediglich "heute habe ich einen Elternbrief mitgegeben" oder "Die erste Stunde fällt heute aus". Ich führe grundsätzlich keine Elterngespräche über WhatsApp.

      Paulchen schrieb:

      Was ist, wenn Eltern kein Smartphone oder WhatsApp haben?
      Dann haben sie Pech. Es ist ein Zusatzangebot. Wer es nicht wahrnehmen kann oder will, verpasst nichts, bekommt dann aber halt auch keine bequemen Reminder. Es werden keine vitalen Informationen nur über WhatsApp mitgeteilt, die diese Eltern dann nicht bekämen. Es geht alles per Elternbrief auf Papier raus.

      Grundsätzlich ist meine Elternschaft nun mal so, dass man sie über WhatsApp am zuverlässigsten erreicht. Email haben die meisten gar nicht (mehr), Festnetz geht nie einer ran, Handynummern ändern sich häufig. Die rufen auch nicht in der Schule an um ihr Kind krank zu melden sondern schicken mir eine Textnachricht. Wenn ich es ihnen verbieten würde, würden sie ihr Kind gar nicht krank melden, also dann lieber so. Von daher: Ja, ich weiß, dass es verboten ist, ich tue es trotzdem, weil das Verbot bei uns total realitätsfern ist.
    • Über die relative Verbreitung des Versendens von Infos über E-Mail an Eltern, bin ich schon relativ erstaunt. Habe auch den Eindruck, dass WhatsApp bei vielen Menschen zu einem nur noch unregelmäßigen Abrufen von E-Mails führt. Ganz davon abgesehen gibt es ja auch das Problem des Spamfilters und Empfangsbestätigungen von e-mails einzurichten, gilt ja als unhöflich.

      Sehe vor diesem Hintergrund keine Alternative zu Papier - und ggfs. unterschrieben zurückbringen (WhatsAPP kann situativ als Ergänzung sehr nützlich sein - kommt halt drauf an, kann man nicht generalisieren)
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