Worüber ich mich heute freuen kann...

  • Ich freue mich über das Ergebnis der Landtagswahl in Ba-Wü. 😁

    (Zumindest, wenn man die drittstärkste Partei ausblendet. 😩)

  • Und ich freue mich da u.a. auch über das Ergebnis der völlig überflüssigen FDP. 8)

    Zumal die baden-württembergische FDP wirklich lindnertreu ist und Parolen von gestern ausgibt.

    Ein Werbeplakat behauptet, dass man den Verbrenner nur verbessern müsse und nicht verboten gehört, ihr größter Feind waren die Grünen.

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  • Ein Werbeplakat behauptet, dass man den Verbrenner nur verbessern müsse und nicht verboten gehört, ihr größter Feind waren die Grünen

    Wobei ich die pauschalität von beiden Positionen schwierig finde. Schwarz-weiß ist natürlich einfacher

  • Wobei ich die pauschalität von beiden Positionen schwierig finde. Schwarz-weiß ist natürlich einfacher

    Es waren nur ein Beispiel und die 2. Position eine Zusammenfassung vieler Aussagen vom Vorsitzenden.

    Von Rülke habe ich insgesamt mehr gehört als von Hagel.

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  • Ich bin mir nicht so sicher wie ihr wie ich das finden soll. Wenn FDP und Linke eingezogen wären, wären die 18% der AfD weniger Sitze.

    Auch das "taktische Wählen" führt letztlich zu zwei großen Parteien und wenig Vielfalt. Ich verstehe es, am Ende nimmt man das geringere Übel, aber grundsätzlich würde ich mir sogar eine funktionierende FDP wünschen. Irgendwas Fortschrittliches wäre famos, Ideen, die nicht nur sinnlos am Verbrenner kleben. Aber in jedem Falle wieder weg von dem Trend zum Zwei-Parteien-System.

  • Wenn die Diskussion bezüglich Teilen des Ministerpräsidentenamts so weitergeht, wollen Linke und FDP ihre Prozentpunkte vielleicht auch noch addieren. 🙈

  • Wenn die Diskussion bezüglich Teilen des Ministerpräsidentenamts so weitergeht, wollen Linke und FDP ihre Prozentpunkte vielleicht auch noch addieren. 🙈

    Und Klingbeil sollte dringend mit Merz sprechen, damit er auch einige Monate Bundeskanzler wird (anteilig halt).

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  • Dafür ist die FDP aber nicht gerade bekannt... Ansonsten gebe ich dir Recht. Vier Parteien sind zu wenig, vor allem, weil die SPD ein ganz schlechtes Bild abgibt, und eine kackbraun ist. Oder blau? Egal.

    Bzgl. AfD gebe ich dir recht. Das wird im Landtag das große Problem (und die sie gewählt haben, verfolgen oft keine Politik, merken also die Kacke nicht).

    Aber war nicht immer die Sorge, unsere Parteienlandschaft würde zu stark zersplittern und 3 Parteien wie teilweise in der BRD seien ausreichend?

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  • Kris24 , dann liefere doch mal abseits von der durchaus üblen (!) Erfahrung einer einzelnen Person Zahlen, inwiefern nennenswert rassistische Erfahrungen im Gegensatz zu Standortvorteilen Firmen zur Ansiedlung in Baden-Württemberg über die letzten Jahrzehnte beigetragen haben.

    - inwieweit kann und konnte Baden-Württemberg im Gegensatz zu Sachsen oder Sachsen-Anhalt in Forschung und Entwicklung investieren?

    - inwiefern macht es für einen Betrieb einen Unterschied, dass in einer Region Mercedes-Benz, Porsche, Bosch, SAP, Trumpf sowie hochspezialisierte Mittelständler bereits Infrastruktur für Zulieferer und Abnehmer bieten?

    - Inwiefern macht es für einen Betrieb keinen Unterschied, dass das BIP pro Kopf etwa doppelt so hoch ist wie in ostdeutschen Ländern und das Wirtschaftswachstum höher als in allen ostdeutschen Ländern?

    - Inwiefern kannst du mit Zahlen oder Zitaten nachweisen, dass Rassismus in Sachsen im Vergleich zu Rassismus in Baden-Württemberg Entscheidungen von Unternehmen für Baden-Württemberg begünstigten, ohne alle anderen Faktoren wie bereits vorhandenes, hochspezialisiertes Fachpersonal zu berücksichtigen?

  • Quittengelee


    Vlt. löst man das mal von der einseitigen Betrachtung Sachsen vs Baden-Württemberg. Deutschland ist als alternde und perspektivisch schrumpfende Gesellschaft zwangsläufig auf einen Fachkräfte-Nachschub aus dem Ausland angewiesen und in einigen Bereichen (z.B. Medizin, Pflege) sieht man das auch heute schon deutlich. Wenn gleichzeitig massiv gegen Personen aus dem Ausland gehetzt wird, dann sorgt das wiederum nicht gerade für einen Standortvorteil, der diese zum Kommen und Bleiben anregt, was sich sehr wohl auf Standortentscheidungen von Unternehmen auswirken kann. Es wirkt sich übrigens auch klar auf die Attraktivität als Wissenschaftsstandort aus, ein Sektor der sehr stark von internationalem Austausch und Personal abhängt. Der Befund ist übrigens nicht neu, schon 2015 machte sich die damalige sächsische Wissenschaftsministerin Stange darüber große Sorgen:

    Wenn Flüchtlingsheime brennen, Rechtsradikale in Heidenau aufmarschieren oder Pegida durch Dresden zieht, dann hat das auch „verheerende Auswirkungen“ auf den Wissenschaftsstandort Sachsen.

    „Der Imageschaden ist enorm“, sagt Sachsens Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange (SPD). Das Problem beginne nicht erst bei Pegida. Man dürfe auch nicht vergessen, dass die NPD zwei Legislaturperioden lang im sächsischen Landtag vertreten gewesen sei. „Und das schreckt ausländische Wissenschaftler erheblich ab“, betont die SPD-Politikerin.


    Das Grundproblem gibt es quasi deutschlandweit, nur war es in einigen östlichen Bundesländern bisher am offensichtlichsten sichtbar. Dass ausländerfeindliche Positionen (und Taten!) gerade dort schnell auf fruchtbaren Boden fielen, kann man sich an frühen Erfolgen der AfD und auch Bewegungen wie Pegida schnell klar machen. Dass das bei weitem nicht nur auf die neuen Bundesländer beschränkt ist, können wir an den letzten Landtagswahlen natürlich auch gut sehen. Gleichzeitig gibt es nach wie vor eine große Abwanderungsbewegung insbesondere junger Menschen aus den neuen Bundesländern, was den Fachkräftemangel und die gleichzeitige Überalterung der Gesellschaft noch beschleunigt. Dass sich dies auf den Wirtschaftsstandort auswirkt, dürfte schnell klar sein.

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