Studiengangswechsel zu Lehramt

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    • Studiengangswechsel zu Lehramt

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      Hallo liebe Leute. Ich bin kein Lehramtsstudent, sondern studiere im 2. Semester Psychologie.

      Nun machen sich bei mir seit einigen Wochen extreme Zukunftsängste breit. Ich rede mir meine Studienfachwahl nur noch schlecht. Bezüglich der Berufsaussichten etc..

      Nun spiele ich mit dem Gedanken zu Lehramt zu wechseln. Dafür würde ich im Bundesland Sachsen bleiben wollen.
      Ich schwanke jedoch noch zwischen Grundschullehramt mit dem Kernfach Mathematik oder Gymnasiallehramt mit den Kombinationen Mathe/Chemie, Chemie/Biologie oder Mathe/Biologie. Denkt ihr das man damit gute Zukunftsaussichten hat?
      Und gibt es Studierende bzw. Absolventen die mir Angaben zur Schwere und Regelstudienzeit dieser Fächerkombinationen machen können?

      Ich brauche keine Standpauke zum Thema „werde dir bewusst was du später arbeiten willst“. Es geht mir lediglich um die Hilfe bei der sehr wichtigen Entscheidung eines Studiengangs- und wahrscheinlich sogar Uniwechsels.

      Vielen Dank im Voraus. :)
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      Perfektionist schrieb:

      Hallo liebe Leute. Ich bin kein Lehramtsstudent, sondern studiere im 2. Semester Psychologie.

      Kombinationen Mathe/Chemie, Chemie/Biologie oder Mathe/Biologie. Denkt ihr das man damit gute Zukunftsaussichten hat?

      Und gibt es Studierende bzw. Absolventen die mir Angaben zur Schwere und Regelstudienzeit dieser Fächerkombinationen machen können?
      Hallo,

      das ist aber mal ein Wechsel des Schwerpunktes. Daher stellt sich mir durchaus die Frage, wie du auf die Kombinationen kommst. Nur wegen der besseren Aussichten?

      Generell sind Naturwissenschaften eher gesucht als andere Fächer. Aber letztlich kann keiner wissen was heute in 6 Jahren ist.
      Biologie ist sicherlich eher ein "Lern"fach als Mathe oder Chemie, wo man einiges an Verständnis mitbringen muss. Fleiß ist überall notwendig.

      Chemie ist aufwendiger durch diverse Praktika, die in der Regel absolviert werden müssen. Bei mir hat sich das oft mit anderen Veranstaltungen geschnitten. Ich fand das Chemie-Studium aber leicht, so dass ich nur dahin ging wo ich musste und beim Rest selber gelernt habe.
      E-Technik musste ich deutlich mehr Arbeit reinstecken. Aber das hängt ja auch mit Vorkenntnissen und Neigungen zusammen.

      Andere haben das Chemie-Studium nicht oder nur mit Ach und Krach geschafft.
      Ich habe ein Semester über Regelstudienzeit benötigt (insgesamt für Bachelor und Master). Man hätte es auch so schaffen können, aber ich habe auch für jede Thesis geforscht und jeweils viel Zeit reingesteckt.
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      Perfektionist schrieb:

      Die Fächer haben mir persönlich in der Schule den meisten Spaß bereitet und ich habe sie auch durchgängig mit 13-15 Punkten absolviert.

      Und warum hast du Psychologie studiert?

      Das sind schwierige Gründe, da man erstens an der Schule nicht alle Fächer hat, die man studieren kann und zweitens das Niveau teilweise extrem abweicht.
      Gerade in Chemie kenne ich viele mit LK die im Studium völlig überfordert waren.

      Ich würde dir auch Praktika empfehlen an verschiedenen Schularten.
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      Eigentlich war es mein Traumstudium. Unzählige Berufsmöglichkeiten mit einem angesehenen Abschluss.
      Ich weiß nicht wieso, aber im Moment rede ich mir das alles schwarz und suche überall Fehler.

      Ich hatte dieses Studium Lehramt schon lang vorgezogen, aber jetzt rede ich mir ein damit einen Fehler gemacht zu haben, da Lehramt insgesamt den attraktiveren Beruf bietet mit freier Zeiteinteilung, den Ferien und der frei wählbaren Fächerkombination. Hier machen mir nur die Berufsaussichten und die Flexibilität Angst.
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      Hallo Perfektionistin,

      ich kann aktuell "nur" aus Sicht einer Studierenden antworten, aber vor gut einem Jahr stand ich auch vor der Frage ob ich Grundschullehramt oder Gymnasiallehramt beginnen möchte (nachdem ich mich in meinem Pharmaziestudium überhaupt nicht mehr wohlfühlte) und hatte auch die gleichen Fächerkombinationen im Blick.

      Sei dir erstmal sicher, ob es nicht aktuell nur eine "blöde Phase" in deinem Psychologiestudium ist oder, ob du dir wirklich gar nicht mehr vorstellen kannst in diesem Beruf später zu arbeiten. Mir ist es durch Praktika letzten Endes sehr leicht gefallen zu sagen, dass ich wirklich nicht in die Apotheke oder Pharma-Unternehmen will. Ich könnte mir vorstellen, dass im Psychologiestudium ähnlich gesiebt wird, wie in Pharmazie. Davon solltest du dich aber nicht abschrecken lassen doch weiter zu studieren, denn meist wird es in den kommenden Semestern besser.

      Im nächsten Schritt hat es mir dann enorm geholfen, an vielen unterschiedlichen Schulen zu hospitieren und Praktika zu machen. Da habe ich dann wirklich festgestellt, dass (entgegen meiner Erwartungen) GY absolut nichts für mich ist und mir die Arbeit in der GS besser gefällt und mir auch scheinbar besser liegt.

      Ich studiere außerdem noch Biologie, allerdings für Sek. 1(bzw. Förderschullehramt). In Frankfurt muss ich dazu die gleichen Biomodule, wie die Biowissenschaftler belegen und das umfasst bei uns an vier Tagen die Woche Vorlesung und 5h Praktikum. Die Stoffdichte ist recht hoch, einiges muss auch einfach auswendig gelernt werden. Chemie ist meist sehr praktikumslastig, bei uns allerdings vor allem in den Semesterferien. Mathe ist das Fach von dem ich bisher immer gehört habe, dass es von den Studierenden sehr unterschätzt wurde. Die meisten Studenten die ich bisher kennen gelernt habe (auch von anderen Unis) sind entweder schon über der Regelstudienzeit oder haben in ein anderes Fach gewechselt. Aber unmöglich ist es sicher nicht, man sollte nur genau wissen was auf einen zu kommt. Ich denke alles drei sind Kombinationen die vom Studienaufwand her eher überdurchschnittlich sind, wenn man sich wirklich reinhängt/reinhängen muss und kein Superbrain ist.

      Durch meine vielen Biovorlesungen sind außerdem viele Seminare, die parallel liegen, nicht belegbar. Das empfinde ich als sehr schade, Spaß machen die Praktika dafür aber trotzdem. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Kombinationen wie Chemie/Bio, aufgrund der Praktika, eher zu Problemem bei der Studenplanerstellung führen. Außerdem würde ich persönlich es vorziehen, ein Hauptfach unterrichten zu können.

      Aber wenn Psychologie wirklich dein Traumstudiengang ist, versuche dir erstmal klar zu werden, ob du diesen Traum jetzt schon aufgeben möchtest und warum. Und auch wenn es so eine typische "Allerweltsfloskel" ist: Jeder hat mal Phasen in Studium erlebt, in denen man einfach am liebsten alles an den Nagel hängen will. Gerade in der ersten Semestern scheint alles häufig noch total zusammenhangslos und oft wächst man von Semester zu Semester mehr in sein Studium hinein. Aber dafür muss man eben manchmal auch kämpfen ;)


      Es ist selten leicht sich zu entscheiden, wenn es um so zentrale Überlegungen geht. Nimm dir lieber etwas mehr Zeit und mache dir nicht NUR Gedanken darüber, in welchem Bereich du später gute Chancen hast eingestellt zu werden. Bestenfalls musst du in diesem Beruf dein Leben lang arbeiten (und dagegen ist das Studium echt nen Klacks) & dann sollte das auch Spaß machen!

      Liebe Grüße,

      PrinzessinSchokoKuchenPferd
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      Perfektionist schrieb:

      Ich schwanke jedoch noch zwischen Grundschullehramt mit dem Kernfach Mathematik oder Gymnasiallehramt mit den Kombinationen Mathe/Chemie, Chemie/Biologie oder Mathe/Biologie. Denkt ihr das man damit gute Zukunftsaussichten hat?
      Wie schon gesagt wurde, mache deine Entscheidung nicht nur an Zukunftsaussichten fest – etwas zu tun, nur weil es vermeintlich sicher ist, hält man auf Dauer nur durch, wenn es einem gefällt. Keine Freude im Job kann auch ein noch so hohes Gehalt irgendwann nicht mehr kompensieren.
      Noch eine pragmatische Anmerkung: Chemie/Biologie ist ein Klassiker, hier gibt es viele Synergien, die Studienpläne der beiden Fachbereiche sind oft gut abgestimmt. Bei Mathe/Chemie und Mathe/Biologie ist das vermutlich weniger der Fall. Dafür wirst du in Chemie/Biologie wahrscheinlich sehr viele Laborpraktika haben – je nachdem, ob dir Laborarbeit liegt, ein Vor- oder Nachteil.
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      Hallo Perfektionist,

      freie Zeiteinteilung und viele Ferien?

      Ich empfehle dringend ein Praktikum an einer Schule und der Teilnahme am kompletten Lehreralltag.
      Ganztagsschulen sind auf dem Vormarsch, das mit der freien Zeiteinteilung schwindet massiv dahin.


      Und die Ferien...
      Ich komme im Jahr auf etwa 30 Urlaubstage. Ansonsten bin ich gut beschäftigt, gerade in den Ferien.

      Und die Ansprüche an die Lehrkräfte steigen - durch Inklusion, Differenzierung und letztlich auch durch die Digitalisierung.
      Das alles sollten nicht die Argumente für die Wahl des Lehramtsstudiums sein.
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      Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Natürlich hat das alles seine Vor- und Nachteile.

      Im Moment fällt es mir einfach schwer, mir bewusst zu werden wo ich mich später einmal sehen will. Ich habe Angst, die Chance einen tollen und sicheren Job zu haben, an mir vorbei ziehen zu lassen.
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      Philio schrieb:

      Noch eine pragmatische Anmerkung: Chemie/Biologie ist ein Klassiker, hier gibt es viele Synergien, die Studienpläne der beiden Fachbereiche sind oft gut abgestimmt.
      Synergien ... nein, eigentlich nicht. Wenn ich unsere letzte Maturaprüfung im Schwerpunktfach Biologie anschaue ... da kann ich genau eine einzige Frage beantworten, nämlich die zur Enzymatik. Ansonsten habe ich keinen blassen Schimmer. Im Chemiestudium lernt man nichts, aber auch wirklich gar nichts über organistische Biologie und die nimmt nun mal einen sehr grossen Teil der Schulbiologie ein. Die Kombination ist wohl ein "Klassiker", was für mich aber immer weniger nachvollziehbar wird. Aus Sicht des Chemikers macht Mathe viel mehr Sinn und noch viel mehr Sinn macht natürlich Physik als zweites Fach. Der Nutzen der "Hilfswissenschaft" Chemie ist für den Schul-Biologen auch ziemlich eingeschränkt bzw. es reicht das an Wissen, was man im Biologiestudium so mitnimmt. Wer sich Mathe zutraut, dem würde ich das auf jeden Fall auch empfehlen!
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      Früher war mehr Lametta!
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      Für die Kombination Mathe/Chemie spricht meiner Meinung auch, dass man ein Haupt- und ein Nebenfach hat.

      Die Kombination aus "nur" Nebenfächer führt zu sehr vielen Lerngruppen. Ich bin mit der Kombination Mathe/Physik sehr zufrieden, ich finde die Abwechslung in Physik tut auch gut (Leider unterrichte ich es aktuell gar nicht).

      Also auch von mir, wenn du es dir zutraust, mach Mathe Chemie. Damit hast du nach aktuellem Stand ÄUßERST gute Einstellungschancen und meiner Meinung nach einen vergleichsweise angenehmen Alltag.
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      Wollsocken80 schrieb:

      Philio schrieb:

      Noch eine pragmatische Anmerkung: Chemie/Biologie ist ein Klassiker, hier gibt es viele Synergien, die Studienpläne der beiden Fachbereiche sind oft gut abgestimmt.
      Synergien ... nein, eigentlich nicht. Wenn ich unsere letzte Maturaprüfung im Schwerpunktfach Biologie anschaue ... da kann ich genau eine einzige Frage beantworten, nämlich die zur Enzymatik. Ansonsten habe ich keinen blassen Schimmer. Im Chemiestudium lernt man nichts, aber auch wirklich gar nichts über organistische Biologie und die nimmt nun mal einen sehr grossen Teil der Schulbiologie ein. Die Kombination ist wohl ein "Klassiker", was für mich aber immer weniger nachvollziehbar wird. Aus Sicht des Chemikers macht Mathe viel mehr Sinn und noch viel mehr Sinn macht natürlich Physik als zweites Fach. Der Nutzen der "Hilfswissenschaft" Chemie ist für den Schul-Biologen auch ziemlich eingeschränkt bzw. es reicht das an Wissen, was man im Biologiestudium so mitnimmt. Wer sich Mathe zutraut, dem würde ich das auf jeden Fall auch empfehlen!
      Ich meinte das anders - die Kombination Chemie und Bio als Fachkombination im Lehramtsstudium ist ein Klassiker. Dass ein reines Chemiestudium mit Bachelor/Master nicht notwendigerweise viel mit Bio zu tun haben muss, ist klar.
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      Perfektionist schrieb:

      ...Ich brauche keine Standpauke zum Thema „werde dir bewusst was du später arbeiten willst“. Es geht mir lediglich um die Hilfe bei der sehr wichtigen Entscheidung eines Studiengangs- und wahrscheinlich sogar Uniwechsels...
      Widerspricht sich das nicht?


      Perfektionist schrieb:

      ...deshalb habe ich Angst...
      Vor allem das.

      Muss es denn überhaupt was sein, wo man extrovertiert und mit Menschen zusammenarbeiten muss?
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      Wollsocken80 schrieb:

      Philio schrieb:

      Noch eine pragmatische Anmerkung: Chemie/Biologie ist ein Klassiker, hier gibt es viele Synergien, die Studienpläne der beiden Fachbereiche sind oft gut abgestimmt.
      Synergien ... nein, eigentlich nicht. Wenn ich unsere letzte Maturaprüfung im Schwerpunktfach Biologie anschaue ... da kann ich genau eine einzige Frage beantworten, nämlich die zur Enzymatik. Ansonsten habe ich keinen blassen Schimmer. Im Chemiestudium lernt man nichts, aber auch wirklich gar nichts über organistische Biologie und die nimmt nun mal einen sehr grossen Teil der Schulbiologie ein. Die Kombination ist wohl ein "Klassiker", was für mich aber immer weniger nachvollziehbar wird. Aus Sicht des Chemikers macht Mathe viel mehr Sinn und noch viel mehr Sinn macht natürlich Physik als zweites Fach. Der Nutzen der "Hilfswissenschaft" Chemie ist für den Schul-Biologen auch ziemlich eingeschränkt bzw. es reicht das an Wissen, was man im Biologiestudium so mitnimmt. Wer sich Mathe zutraut, dem würde ich das auf jeden Fall auch empfehlen!
      Glaube Berührungspunkte gibt es bei Toxikologie und in meiner Vertiefung Einführung Lebensmittelchemie.
      Aber ansonsten sind sie weit entfernt. Aber wie @Philio wohl meinte ist es richtig, dass die Studiengänge oft gut aufeinander abgestimmt sind. Laborpraktika überschneiden sich da nicht. Bei mir mit Chemie und E-Technik musste ich immer genau planen und alle Standardpläne konnte ich vergessen.


      state_of_Trance schrieb:

      Für die Kombination Mathe/Chemie spricht meiner Meinung auch, dass man ein Haupt- und ein Nebenfach hat.

      Die Kombination aus "nur" Nebenfächer führt zu sehr vielen Lerngruppen.

      Ich hatte auch mal Chemie/Physik überlegt für Gym und da hat mein Vater mir auch genau das vor Augen geführt. Fünf siebte Klassen mit jeweils 2 Stunden sind viele Lerngruppen.
      Aber gut ich habe mich dann eh für das BK antschieden, auch aus dem Grund, keine 5 siebten Klassen haben zu wollen :D



      Ferien, Sicherheit, Freizeit sind alles keine Gründe.

      Mach Praktika! Dann kannst du schauen, wie dir der Alltag schmeckt.
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      Philio schrieb:

      Ich meinte das anders - die Kombination Chemie und Bio als Fachkombination im Lehramtsstudium ist ein Klassiker.
      Ich weiss, aber es macht eben gar nicht so viel Sinn.


      Kiggie schrieb:

      Glaube Berührungspunkte gibt es bei Toxikologie und in meiner Vertiefung Einführung Lebensmittelchemie.
      Leider kommt genau davon dann an der Schule sehr wenig dran.


      Perfektionist schrieb:

      Nunja ich hatte alle Fächer auf Grundkursniveau.
      So what. Ich hatte Chemie auch nur als Grundkurs. Mit mir hat jemand studiert, der in der Schule NIE Chemie hatte, der hat am Ende das beste Diplom gemacht.
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      Früher war mehr Lametta!
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      Fürs Chemiestudium ist Chemie in der Schule wirklich nicht so relevant.
      Ich hatte es nur bis zur 11. Klasse und hab dann das Biochemiestudium auch geschafft.

      Lieber perfektionist (übrigens nucht die beste Voraussetzung für unseren Beruf):
      Ich frage mich eher, ob dir die Zukunftsperspektiven des Psychologiestudiums bewusst sind.
      Mein Mann hat Psychologie studiert und ich kenne kaum jemanden aus seinem Umfeld, der als Psychologe arbeitslos ist. Und die Berufsrichtungen sind weit verteilt. Von Unternehmensberatung bis zur Familienhilfe oder eigener Praxis ist alles dabei.

      Wenn du mehr wissen willst, gerne PN, denn das sprengt sonst den Thread.