Online-Studie zum Thema Leistungsbewertung

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  • Online-Studie zum Thema Leistungsbewertung

    Liebe (angehende) Lehrkräfte,

    ich studiere Psychologie an der Universität Mannheim und führe im Rahmen meiner Bachelorarbeit eine Online-Studie zum Thema Leistungsbewertung durch.

    Hierfür suche ich dringend LehrerInnen, ReferendarInnen bzw. Lehramtsstudierende.

    Die Studie dauert ca. 15 Minuten und kann am Laptop oder Computer bearbeitet werden. Unter allen Teilnehmenden werden 10 x 10-€-Amazon-Gutscheine verlost.


    Der Link zur Studie wurde auf Wunsch des TE entfernt.


    Falls Sie die Studie bearbeiten möchten, würde ich Sie bitten, vorher nicht die Kommentare zu lesen, da hier Bestandteile der Studie diskutiert werden, die die Bearbeitung der Studie beeinflussen könnten.

    Über Unterstützung würde ich mich sehr freuen!

    Vielen Dank im Voraus.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Conni () aus folgendem Grund: Auf Wunsch des Teilnehmers (Beitrag 28) Link entfernt.

  • "Wie würden Sie die Leistung des Schülers bewerten?" --> Das geschilderte Beispiel enthält Informationen zu Verhalten, Mitarbeit (= jeweils eigenständige Kopfnoten in BaWü), Mathe und Deutsch. Das sind 4 verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen und auch Noten (Verhalten/Mitarbeit geht nur bis 4,0, während Fachnoten bis 6,0 gehen). Eine auch nur annähernd aussagekräftige Antwort zur Leistungsbeurteilung ist damit nicht möglich.


    Habe versuchsweise eine beliebige Zahl eingetragen. Als nächstes soll anhand von Bildern entschieden werden, ob die abgebildete Person dem Begriff "deutsch" oder "türkisch" zugeordnet wird. Befolgt man nicht das Vorurteilsschema ("blond"= deutsch/ "südländischer Typ" = türkisch) erhält man ein rotes Kreuz und kommt erst weiter, wenn man das Stereotyp erfüllt. Soll ich damit auf Stereotype konditioniert werden? Denn offensichtlich geht es nicht ausschließlich darum herauszufinden, ob meine Benotung mit Namen/Aussehen/Migrationshintergrund/Nationalität/etc. zusammenhängt, sondern soll gezielt gesteuert werden.

    Weiter geht es mit den Begriffen leistungsstark/leistungsschwach, Auch diesen sollen Begrifflichkeiten zugeordnet und "Fehler" korrigiert werden. Der erste Begriff bei mir war "intelligent". Lässt sich beiden Begriffen zuordnen, weil Intelligenz und Leistungsstärke zwar in einem Zusammenhang stehen, aber Potentiale im Sinne von Leistungsvermögen nicht immer abgerufen werden (Pubertät ist ein Popoloch sag ich nur..).

    Ich habe den Rest jetzt nicht weiter durchgespielt, empfinde die Antwortoptionen nur als deutlich zu schematisch und wenig hilfreich um tatsächliche Haltungen von Lehrpersonen abzufragen. Ein qualitatives Interview wäre meines Erachtens zielführender, würde aber vermutlich weniger Stereotype bestätigen können, was wir Lehrer in der Praxis alles gänzlich falsch machen würden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von CDL () aus folgendem Grund: Diverse Tippfehler korrigiert.

  • @CDL
    Da stand doch auch:
    "Im Folgenden wird Ihre Reaktionsgeschwindigkeit bei der Informationsverarbeitung verschiedener Wort- und Bildreize getestet."
    ... dann musst du das schon "richtig" machen.

    Ich habe es mir angesehen, wie unzählige Studien in den letzen Jahren, und auch abgebrochen, wenn auch aus anderen Gründen.

    Umfrage/ Studie hin oder her ... sicher hat das seine Berechtigung.
    Wenn dann am Ende solche Erhebungen genutzt werden, um daraus Schlagzeilen und Behauptungen zu bilden,
    liest das die Welt und die Aussagen bleiben hängen.
    Wie die Daten erhoben und entstanden sind, wird selten nachgefragt.

    Liebe Profs an der Uni: Bitte nehmt das zwanghafte Erheben von Daten per Studie aus den verpflichtenden Leistungen und setzt dies erst ein, wenn Studierende die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigekeiten durch eure Lehre erfolgreich erwerben konnten!
  • Liebe/r CDL,

    vielen Dank für Ihren Kommentar zur Studie.

    Ich verstehe Ihre Kritik und würde falls gewünscht auch gerne nach der Erhebung darauf eingehen.

    Falls Sie dazu bereit wären, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Abschnitte 2 und 3 entfernen könnten. Ich gehe davon aus, dass das potentielle TeilnehmerInnen beeinflussen könnte und würde das gerne vermeiden.

    Falls Ihr Kommentar (so habe ich es verstanden) anderen vermitteln soll, dass eine Teilnahme nicht so sinnvoll ist, wäre das ja auch ohne die Abschnitte 2 und 3 möglich.

    Vielen Dank.
  • Palim schrieb:

    @CDL
    Da stand doch auch:
    "Im Folgenden wird Ihre Reaktionsgeschwindigkeit bei der Informationsverarbeitung verschiedener Wort- und Bildreize getestet."
    ... dann musst du das schon "richtig" machen.(...)
    Ha ei verbibsch, mir könnet halt doch net alles außer hochdeutsch mir Schwaben. Aber ich lerne bestimmt auch noch Texten gezielt die gewünschten Informationen zu entnehmen und nicht versehentlich weiterzudenken als verlangt. 8)
  • nico_97 schrieb:

    Liebe/r CDL,

    vielen Dank für Ihren Kommentar zur Studie.

    Ich verstehe Ihre Kritik und würde falls gewünscht auch gerne nach der Erhebung darauf eingehen.

    Falls Sie dazu bereit wären, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Abschnitte 2 und 3 entfernen könnten. Ich gehe davon aus, dass das potentielle TeilnehmerInnen beeinflussen könnte und würde das gerne vermeiden.

    Falls Ihr Kommentar (so habe ich es verstanden) anderen vermitteln soll, dass eine Teilnahme nicht so sinnvoll ist, wäre das ja auch ohne die Abschnitte 2 und 3 möglich.

    Vielen Dank.
    Das ist ja schön, das meine Kritik verstanden wird und ich entnehme der Antwort, dass es tatsächlich um etwas anderes geht, als die vorgeschobene Leistungsbewertung (wohl eher um Haltungen/Stereotype/Vorurteile von Lehrkräften um Hypothesen zu testen woran z.B.Unterschiede in der Leistungsbewertung liegen könnten). Ich sehe jetzt spontan keinen überzeugenden Grund meine Aussagen herauszunehmen aus dem Beitrag. Ich verstehe, das diese unpraktisch sein können. Nachdem derartige Studien aber wie von Palim beschrieben öffentlich ganz gerne zititert werden gebe ich meinen Mitusern hier sehr gerne einen Hinweis, wie die Fragestellungen auf mich wirken. Was wer dann am Ende daraus macht steht ja auf einem ganz anderen Blatt. Mitmachen kann am Ende sowieso Hinz und Kunz, so dass sich herrlich verzerrte Ergebnisse produzieren lassen.
  • nico_97 schrieb:

    Liebe/r CDL,

    vielen Dank für Ihren Kommentar zur Studie.

    Ich verstehe Ihre Kritik und würde falls gewünscht auch gerne nach der Erhebung darauf eingehen.

    Falls Sie dazu bereit wären, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Abschnitte 2 und 3 entfernen könnten. Ich gehe davon aus, dass das potentielle TeilnehmerInnen beeinflussen könnte und würde das gerne vermeiden.

    Falls Ihr Kommentar (so habe ich es verstanden) anderen vermitteln soll, dass eine Teilnahme nicht so sinnvoll ist, wäre das ja auch ohne die Abschnitte 2 und 3 möglich.

    Vielen Dank.
    Lieber Nico,

    wo ist denn die Studie jetzt hin?
  • Ich muss ehrlich zugeben, dass ich irgendwann nur noch abwechselnd e und i gedrückt habe, weil ich es langweilig fand mich den Stereotypen anzupassen.

    edit: Die erste Aufgabe mit dem fiktiven Schüler fand ich auch schwer. Das wären bei uns verschiedene Fächer und das Verhalten (welches nicht benotet wird). Wie soll ich da eine einzelne Note bilden?
  • Ich erinnere an die "Kevinismus"-Studie und rate davon ab, solchen wissenschaftlichen Dilettantismus zu unterstützen.

    Es mag eine unterhaltsame Ebene haben, aber die wissenschaftliche Qualität an vielen Didaktik-Lehrstühlen ist so schlecht, dass es auch solche "Forschungen" mit provozierten Pseudoerkenntnissen am Ende in die Zeitung schaffen und letztlich fällt das auf unseren Berufsstand zurück.
  • Schade: mangels Flash am Handy und am Browser im PC musste ich jetzt beide Male abbrechen.
    Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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    Merke: wer auf dem Rad friert, fährt zu langsam. (By O.Meier ;) )
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    Die meisten meiner Beiträge entstehen auf einer tablet-Tastatur. Da es dort kein haptisches Feedback gibt, schleichen sich schneller Tippfehler ein. Sorry.
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