Quiz zum Ende einer Unterrichtseinheit - eigene "Antwortbuttons" basteln

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    • Quiz zum Ende einer Unterrichtseinheit - eigene "Antwortbuttons" basteln

      Liebe KollegInnen,

      ich möchte gerne am Ende meiner Unterrichtseinheit immer ein Quiz machen, um zum einen festzuhalten wo die Probleme liegen (Datenauswertung) und zu anderen zeigt sich, dass dies wohl einen positiven Einfluss auf das Lernresultat der SuS hat. Ich bin ein großer Freund digitaler Medien im Unterricht und deren Möglichkeiten, aber der "bring your own device"-Ansatz ist mir zuwider, insbesondere da sich auch gezeigt hat, dass ein Smartphone selbst im ausgeschalteten Zustand - beispielsweise wenn man es im Unterricht mal nicht einsetzt - einen negativen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit der SuS hat, wobei es sich lediglich um ein Laborexperiment und keine Feldstudie handelt, das sei hier ausdrücklich erwähnt. Nun gehe ich schlicht davon aus, dass sich im Unterricht ähnliche Effekte zeigen. Da ich ein findiger IT-Lehrer bin, der sich auch gut selbst mit Technik zu helfen weiß, habe ich nun überlegt ausgemusterte Amazon Dash Buttons zu kaufen und zweckentfremden, um diese dann entsprechend zu präperieren, so dass Schüler per "Knopfdruck" Fragen des Quizes beantworten können. Diese Buttons sind günstig und haben wifi connectivity, womit ich sie beispielsweise mit meinem Raspberry Pi verbinden könnte, worauf ggfs. das Quiz läuft. Nun sind die Dinger sobald die Batterie leer ist wohl leider nicht mehr zu gebrauchen - man kann diese zwar austauschen, aber damit scheint wohl unabwendbar eine dauerhafte Beschädigung des Buttons einherzugehen. Nun wollte ich mich mal erkundigen, ob hier jemand eine Alternative herangehensweise bzw. ein ähnliches System kennt, welches nicht auf diese Dash Buttons setzt? Wie gesagt, ich bastel zur Not auch selbst etwas. Nur einen 3D-Drucker habe ich leider nicht zur Hand. Da ich das vorerst aus eigener Tasche finanziere, freue ich mich natürlich über kostengünstige Lösungen (die idR. darauf hinauslaufen, dass man's selbst macht).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Instrukteur ()

    • ich weiß jetzt nicht, wies heißt, aber es gibt ne App, da heben die Schüler Karten mit QR Codes hoch, du scannst die Klasse mit deinem Handy und bekommst ne Auswertung, wie viele richtig oder falsch sind. Ich meine das müsste man auch personalisieren können mit individuellen QR Codes pro Schüler...
      [img]http://tickers.TickerFactory.com/ezt/d/4;10500;414/st/20160731/e/Geschafft+%F0%9F%98%8A/dt/6/k/6c2c/event.png[/img]
    • Veronica Mars schrieb:

      ich weiß jetzt nicht, wies heißt, aber es gibt ne App, da heben die Schüler Karten mit QR Codes hoch, du scannst die Klasse mit deinem Handy und bekommst ne Auswertung, wie viele richtig oder falsch sind. Ich meine das müsste man auch personalisieren können mit individuellen QR Codes pro Schüler...
      Plickers App: digitale-schule.net/apps/plickers

      Die App ist kostenfrei, die QR-Codes, die die SuS hochhalten sind personalisiert, so dass auch ersichtlich ist, wer was geantwortet hat (ggf.Pseudonyme anlegen im Hinblick auf den Datenschutz).


      EDIT: Ich hoffe, es ist ok, dass ich den Link + App-Namen hier eingefügt habe, sonst einfach rausnehmen liebe Mods und Entschuldigung.
    • Das ist jetzt natürlich nur eine Minimalversion aber zum Stundenende lasse ich die SuS beim Rausgehen auch gerne die Exit-Poll von classroomscreen.com auf meinem Tablet anklicken. Das ist so ein Smiley-System wie auf Flughafentoiletten. Fragen/Aussagen sind dann z.B.: "Ich habe die neue Grammatik verstanden" oder "Der Unterricht hat heute Spaß gemacht". Gibt mir ein schnelles, ehrliches Feedback.
      There are only 10 sorts of people - Those who know binaries and those who don't.
    • Veronica Mars schrieb:

      ich weiß jetzt nicht, wies heißt, aber es gibt ne App, da heben die Schüler Karten mit QR Codes hoch, du scannst die Klasse mit deinem Handy und bekommst ne Auswertung, wie viele richtig oder falsch sind. Ich meine das müsste man auch personalisieren können mit individuellen QR Codes pro Schüler...
      plickers... Ist total umständlich für das was bei raus kommt. Es gibt bessere Alternativen.
      Große Männer sind die Koeffizienten ihres Jahrhunderts.

      Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz (1821 - 1894), deutscher Physiker und Physiologe
    • Ich schäme mich ja fast für meine Überlegung, aber..

      • Kann man nicht einfach jedem Schüler eine rote, eine grüne und eine blaue Karte auf den Tisch legen, die sie passend hochhalten sollen?
      • Oder: frage stellen, drei Antworten zur Auswahl stellen und dann für a), b) oder c) aufzeigen lassen.
      Das ist aber natürlich jetzt keine digitale Lösung. Das gebe ich zu.

      Kl. Altmodischer Frosch
      Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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      Merke: wer auf dem Rad friert, fährt zu langsam. (By O.Meier ;) )
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      Die meisten meiner Beiträge entstehen auf einer tablet-Tastatur. Da es dort kein haptisches Feedback gibt, schleichen sich schneller Tippfehler ein. Sorry.
    • Kennt ihr das nicht, wenn ihr mit Argusaugen starr möglichst exakt in die Mitte blickt, in der Hoffnung, übers periphere
      Gesichtsfeld alle Gruppen im Blick zu haben, damit ihr auch ja sicher sagen könnt, ob Gruppe 5 sich tatsächlich vor Gruppe 3 gemeldet hat?

      Jeder Gruppe einen Knopf hinzustellen, auf den sie draufdrücken können und der Lehrer kriegt vorne angezeigt, welche Gruppe als erste gedrückt hat, sehe ich als einen nachvollziehbaren Wunsch.
      Hab leider keine Antwort, wäre aber an einer günstigen, einfachen Lösung interessiert.
    • Ummon schrieb:

      Kennt ihr das nicht, wenn ihr mit Argusaugen starr möglichst exakt in die Mitte blickt, in der Hoffnung, übers periphere
      Gesichtsfeld alle Gruppen im Blick zu haben, damit ihr auch ja sicher sagen könnt, ob Gruppe 5 sich tatsächlich vor Gruppe 3 gemeldet hat?

      Jeder Gruppe einen Knopf hinzustellen, auf den sie draufdrücken können und der Lehrer kriegt vorne angezeigt, welche Gruppe als erste gedrückt hat, sehe ich als einen nachvollziehbaren Wunsch.
      Hab leider keine Antwort, wäre aber an einer günstigen, einfachen Lösung interessiert.

      Komplett kostenfrei: SoS als Moderator einsetzen und selbst von hinten draufschauen, damit es gemeinsam möglichst meistens passt.

      Kostengünstig:Kleine Quitscher aus dem Spielzeug des eigenen Hundes entfernen- verschiedenes Spielzeug hat oft (nicht immer) verschiedene Quitscher = unterscheidbare Töne

      Etwas teurer als Hundespielzeug verwerten, aber zahlbar: Kleine Spielbuzzer bei Timetex kaufen. Die gibt es wahlweise mit verschiedenen Klängen oder Farben oder alternativ nimmt man kleine Kurzaufnahmegeräte und speichert darauf je Gruppe einen eigenen Ton/Klang/Melodie ein der/die abgespielt werden müssen anstelle eines Buzzers.
    • Plickers ist eine interessante Alternative. Leider wäre mir eine offensichtlich anonyme Abstimmung lieber, bei welcher nur ich ggfs. in Erfahrung bringen kann, wer welche Antwort gegeben hat.

      Wollsocken80 schrieb:

      @Altmodischer Frosch: Du schreibst mir aus der Seele. Wenn man Smartphones blöd findet, dann doch bitte konsequent analog, alles andere ist doch einfach nur unnötig umständlich.
      Tatsächlich hat sich nach meiner Erfahrung gezeigt, dass gerade die konsequenten Lösungen, tendenz durchgehend digital, eher suboptimal sind. Solange die Methode nur für mich und nicht für meine Schüler kompliziert ist, bin ich dazu bereit sie auch einzusetzen und zu erproben.

      kleiner gruener frosch schrieb:

      Ich schäme mich ja fast für meine Überlegung, aber..

      • Kann man nicht einfach jedem Schüler eine rote, eine grüne und eine blaue Karte auf den Tisch legen, die sie passend hochhalten sollen?
      • Oder: frage stellen, drei Antworten zur Auswahl stellen und dann für a), b) oder c) aufzeigen lassen.
      Das ist aber natürlich jetzt keine digitale Lösung. Das gebe ich zu.

      Kl. Altmodischer Frosch
      Natürlich ist das eine Möglichkeit, aber gerade in langer Sicht ist eine Datenauswertung und Entwicklung (auch über Klassen hinweg) ganz besonders spannend und gewinnbringend. Und da kann die analoge Methodenwelt leider selten mithalten. Auch zeigt sich in meinen Klassen, dass die Motivation der SuS tatsächlich steigt, wenn sie sich ab und an nicht mit dem klassischen Methodenreportoire eines Lehrers auseinandersetzen zu haben.

      Aber vielen Dank für eure Anregungen bis dato!
    • CDL schrieb:

      Plickers App: digitale-schule.net/apps/plickersDie App ist kostenfrei, die QR-Codes, die die SuS hochhalten sind personalisiert, so dass auch ersichtlich ist, wer was geantwortet hat (ggf.Pseudonyme anlegen im Hinblick auf den Datenschutz).
      Sie ist für 5 Fragen kostenfrei (pro Quiz). Ansonsten kostet es ~9$ pro Monat.
      In der neuen c't (Heft 24 - 2019) ist ein Erfahrungsbericht (S.154 bis S.157).
    • Slightly off-topic, aber ich frage mich, ob es nicht ein nettes Projekt für meinen Informatikkurs wäre, das selbst zu programmieren.
      Hier gibt es Ideen dazu:
      tutorials-raspberrypi.de/raspb…-mit-kamera-selber-bauen/

      Vom informatischen her ist es natürlich spannender, das eigentliche "interpretieren" des Bildes auch selbst zu programmieren. Das ist auch gut möglich (weil die QR-Codes ja extra so gemacht sind, dass sie leicht lesbar sind), aber nur mit "perfekten" Bildern. Mit Bildern von einer echten (live) Kamera wird es dann gleich deutlich schwieriger.

      Dann stelle ich die App ins Schulnetz, und jeder Lehrer kann mit dem Schulrechner + HD-Webcam solche Quizze auswerten, ohne dass er die vermeintlich "kostenlose" App mit den Daten seiner Schüler bezahlt.
    • Volker_D schrieb:

      CDL schrieb:

      Plickers App: digitale-schule.net/apps/plickersDie App ist kostenfrei, die QR-Codes, die die SuS hochhalten sind personalisiert, so dass auch ersichtlich ist, wer was geantwortet hat (ggf.Pseudonyme anlegen im Hinblick auf den Datenschutz).
      Sie ist für 5 Fragen kostenfrei (pro Quiz). Ansonsten kostet es ~9$ pro Monat.In der neuen c't (Heft 24 - 2019) ist ein Erfahrungsbericht (S.154 bis S.157).
      Danke für den Hinweis Volker. :top: