Umfrage für meine Masterarbeit über Lehrer Kooperation

  • Liebe Leute
    Ich befinde mich in den letzten Zügen meines Studiums. Für meine Masterarbeit brauche ich eure Unterstützung!


    Worum geht's? Um die Kooperation von Lehrkräften, welche in einem Fragebogen erhoben wird (ca. 15 min)


    Wen suche bzw. brauche ich? Regelschullehrkräfte und Sonderpädagogen


    Also, falls ihr selbst Lehrkräfte seid oder jemanden im Bekanntenkreis o.Ä. habt, dann sehr gerne weiterleiten


    Einfach "Maria Luisa Zieger " am Anfang des Fragebogens anklicken, damit mir dieser zugeordnet werden kann. Ich nehme an einem Forschungsprojekt teil, daher ist es wichtig, dass man den Namen des jeweiligen angibt :)


    Ich bin für jede Teilnahme unendlich dankbar!


    Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch ins neue Jahr!


    Link:


    https://umfrage.uni-wuppertal.…/218958?newtest=Y&lang=de

  • Was sollen denn diese Teams sein? Klar arbeite ich mal parallel mit wem und wir organisieren uns dann gemeinsam, aber offizielle Teams oder so was gibt es nicht, mal ist man im Bildungsgang involviert, mal in einer Klasse...
    Ich verstehe daher die Fragen nicht wirklich.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Gleiches Problem hatte ich auch.


    An meiner alten Schule gab es diverse Teams, in denen man war, man müsste dann ja für jedes Team den Fragebogen erneut beantworten. Zusätzlich waren aber die Teams, die hier in der Umfrage gemeint und wirklich wichtig für den Unterricht gewesen wären, gar keine offiziellen Teams, sondern so "zwischen Tür und Angel"-Absprachen. Zeit für diese war nicht vorgesehen und auch nicht vorhanden. Ich musste entweder Freizeit dafür nehmen oder auf Unterrichtsvorbereitung verzichten.
    An meiner jetzigen Schule bin ich offiziell in keinem "Team", ich bin in einer Fachkonferenz, dann gibt es noch die Jahrgänge (Klassenleiterinnen), die sich inoffiziell absprechen sollen, manchmal spreche ich mich mit der Sonderpädagogin, die für diverse Klassen zuständig ist, ab. Ansonsten noch mit der Erzieherin des Nachmittagsbereiches. Zeit dafür ist ebenfalls wieder nicht vorgesehen. (Vor allem, wo soll die Sonderpädagogin die Zeit für Teamsitzungen hernehmen, wenn die für mehr als 10 Klassen zuständig ist und damit in mehr als 10 Teamsitzungen sitzen müsste?)


    Ich glaube, die Umfrage geht von der Idealsituation aus: Klassenlehrerin + Fachlehrer + Sonderpädagogin (maximal für 2 bis 3 Klassen zuständig) besprechen sich jede Woche und sind mehrere Stunden doppelt gesteckt. Für die Absprachen wird Zeit zur Verfügung gestellt, was auch bedeutet, dass die Fachlehrer dann in z.B. 8 bis 10 Teamsitzungen sitzen wöchentlich und dafür die Zeit (woher auch immer) haben.
    Diese Idealsituation habe ich noch nie erlebt.


    Ich bin ganz konfus geworden beim Beantworten.

  • Zitat von Umfrage

    Welches Lehramt üben Sie in dieser Schule aus?



    • Lehramt für Regelschule
    • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

    Diese Frage wurde davor doch bereits beantwortet. Mir ist auch nicht bekannt, dass es Lehramt für Regelschulen gibt...

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Ich habe jetzt einfach mal mein gesamtes Kollegium als Team aufgefasst...bei der letzten Frage hatte ich dann aber doch den Eindruck, dass es tatsächlich mehr um Klassensteams gehen soll??? Ich frage mich auch, wie das sinnvoll ausgewertet werden soll, wenn jeder der Teilnehmer unter Team was anderes versteht und nirgend abgefragt wird, was den nun eigentlich. Am deutlichsten sehe ich dieses Problem bei den Fragen zur Zusammenarbeit Regelschullehrkraft-Sonderpädagoge: ich musste da regelmäßgig angeben, dass die meisten Aufgaben bei der Regelschulkraft liegen, einfach deshalb, weil unsere Sonderpädagogin nur selten mit im Unterricht eingesetzt ist und das halt in zig verschiedenen Klassen. Das heißt sie könnte gar nicht mehr machen, selbst wenn sie wollte. Das wird aber nirgends abgefragt.

  • Unter Teams sind in diesem Fragebogen nicht zwingend eine Co-Teaching Form gemeint. Damit ist gemeint, dass Lehrer generell Teil einer Gruppe von Menschen sind, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Sie arbeiten mehr oder weniger intensiv und regelmäßig mit ihren Kollegen zusammen. Oft verstehen sie sich deshalb selbst als Team.
    Wie eng Lehrer kooperieren, was ihnen das bringt und woran es noch fehlt, gilt es zu erheben :)


    Vielen lieben Dank für jeden Einzelnen, der mitgemacht hat ❤️.
    Das macht mich sehr glücklich, da ich bislang von vielen Schulen einen Absage bekommen habe.
    Wünsche euch Allen noch einen schönen Sonntag und einen guten Rutsch




  • Aber dann wäre ich ja theoretisch in aktuell 6 Teams und die sind so unterschiedlich, dass ein Fragebogen da wenig aufschlussreich/ beantwortest ist.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Wie eng Lehrer kooperieren, was ihnen das bringt und woran es noch fehlt, gilt es zu erheben

    Ja eben, aber das leistet der Fragebogen leider nicht. Mal abgesehen davon, dass man in zig Konstellationen zusammenarbeitet, die mal mehr mal weniger gut funktionieren (je nachdem, wer dabei ist) ist es ja auch inhaltlich ganz unterschiedlich. Also wenn es darum geht, dass ich mit den Kollegen, die es dann auch betrifft, ganz konkret die Umsetzung der Projekttage plane ist das sehr zielgerichtet und bringt ein sinnvolles Ergebnis, das dann auch so umgesetzt wird. Wenn ich hingegen mal wieder dazu genötigt werde, mit einer zufällig zusammengefwürfelten Gruppe möglichst rasch irgendein von außen gefordertes Konzept zusammenzuschustern, ist das oft eher müßig, alle empfinden es als unnötige zusätzliche Arbeitsbelastung und das Ergebnis ist vor allem für den Aktenordner. All das kannst du mit der Umfrage aber nicht erfassen.


    Und auf die Frage

    woran es noch fehlt

    gibt es eine ganz einfache Antwort : Zeit!

  • ... Damit ist gemeint, dass Lehrer generell Teil einer Gruppe von Menschen sind, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Sie arbeiten mehr oder weniger intensiv und regelmäßig mit ihren Kollegen zusammen.

    Das trifft auch auf Wurstfachverkäuferinnen oder die 15 Studenten zu, die in eurem Fragebogen genannt sind. Ihr müsst doch erst mal eure Definition von Team vorgeben. Zwischen "ich frage meine Kollegin, ob sie mit ihrer Klasse an Weihnachten mit ins Theater gehen möchte" bis hin zu "ich muss als Förderschullehrerin 3 mal die Woche an 2 verschiedene Schulen fahren, um dort mit 3 Kolleg*innen Absprachen zu treffen, wie Integration halbwegs befriedigend laufen könnte und inzwischen streiten sich unsere Schulleiter um diese nie enden wollenden Probleme" liegen Millionen emotionale, fachliche und organisatorische Meilen. Ein Oberstufenkoordinator hat kurz vorm Abi wieder andere Sorgen. Es gibt nicht "den Lehrer" und "das Team" und daher auch nicht "die Bedingungen". Ich konnte den Fragebogen daher auch nicht beenden.

  • Ich unterrichte auch nicht an einer Regelschule, nicht an einem Berufskolleg und bin nicht Sonderpädagoge. Aber unterrichte an einer staatlichen Schule.

  • Ich unterrichte auch nicht an einer Regelschule, nicht an einem Berufskolleg und bin nicht Sonderpädagoge. Aber unterrichte an einer staatlichen Schule.

    Dito.


    Wieso hier gerade nur zwischen allgemeinbildenden und sonderpädagogischen Schularten unterschieden wird verstehe ich nicht. Vor allem nicht, weil man vorher viel differenzierter die Schulart auswählen konnte...

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Ich unterrichte auch nicht an einer Regelschule, nicht an einem Berufskolleg und bin nicht Sonderpädagoge. Aber unterrichte an einer staatlichen Schule.

    "Als Regelschule wird in der Bundesrepublik Deutschland jede allgemeinbildende Schulart wie Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium mit Ausnahme der Förderschule bezeichnet, welche sich in öffentlicher Trägerschaft (Staat/Bundesland bzw. kommunale Gebietskörperschaft) befinden. Damit wird das Regelschulsystem abgegrenzt vom System sogenannter privater bzw. „freier“ oder auch „alternativer“ Schulen." (Wikipedia)


    Nach der Definition lehrst du doch an einer Regelschule, oder *grübel*?

  • "Als Regelschule wird in der Bundesrepublik Deutschland jede allgemeinbildende Schulart wie Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium mit Ausnahme der Förderschule bezeichnet, welche sich in öffentlicher Trägerschaft (Staat/Bundesland bzw. kommunale Gebietskörperschaft) befinden. Damit wird das Regelschulsystem abgegrenzt vom System sogenannter privater bzw. „freier“ oder auch „alternativer“ Schulen." (Wikipedia)
    Nach der Definition lehrst du doch an einer Regelschule, oder *grübel*?

    Generell schon klar, aber es gibt nicht das Lehramt "Regelschule", zumindest kenne ich es nicht, dass man es an einer Uni genau so studieren kann.

  • In Thüringen gibt es das. Das ist der "hipster" Ausdruck von Haupt- und Realschule dort. In anderen Bundesländern meint man eher alle Schulformen ohne die Förderschule und private Schulanbieter. Von daher hätte man es zwar anders formulieren können, aber eigentlich weiß jeder hier, was mit "Regelschule" gemeint ist - alles andere wäre Erbsenzählen.

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