Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

  • [...] Siehst du dich in deinem Beruf gefährdeter als jemand, der eine pflegerische Tätigkeit ausübt?

    Spontan geantwortet nein.


    Je länger ich darüber nachdenke:

    • Kontakt zu 500-1000 Leuten täglich
    • Indirekter Kontakt zu der 4-fachen Anzahl an Personen (Eltern, Geschwisterkinder, etc.)
    • Beengte Räumlichkeiten ohne Möglichkeit den Abstand einzuhalten
    • Krankenstand der Kontaktpersonen unbekannt
    • Keine Möglichkeit Verdachtsfälle ärztlich untersuchen zu lassen
    • Keine Hygieneschulung
    • Extrem eingeschränkte Schutzmaßnahmen (Waschbecken-Schülerverhältnis, Verfügbarkeit von Seife und Einmalhandtüchern)
    • Keine persönliche Schutzausrüstung vorgesehen (Gut die ist in der Pflege auch knapp aktuell)

    Im Vergleich zu Pflegern, die in der Corona-Abteilung oder im Rettungsdienst arbeiten, lautet meine Antwort immernoch nein.

    Ansonsten bin ich mir da bei genauerem Nachdenken nicht mehr so sicher...


    Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied.

    Ich bin Beamter und neben den vielen Annehmlichkeiten schließt das im Gegenzug auch eine besondere Dienstpflicht ein!


    Bei uns liegt der Anteil der Risikogruppe in unserem (jungen) Kollegium übrigens bei 10% und das sind alles harte Risikofälle, wo niemand auf die Idee käme das anzuzweifeln. Deren medizinische Probleme will niemand freiwillig haben!

  • Allein schon die Risikogruppe "über 60" macht an meiner Schule 20% des Kollegiums aus.

    Aber selbst wenn der Anteil nicht so groß wäre: Die Kinder werden ja nur in der Schule krank. Wenn sie nach Hause gehen, dann lassen sie den Virus so lange in der Schule. So können Sie keine anderen anstecken?!

  • Siehst du dich in deinem Beruf gefährdeter als jemand, der eine pflegerische Tätigkeit ausübt?

    Warum soll sich denn hier immer an denen orientiert werden, die noch schlechter dastehen?

    Klar, wenn meine Gesundheit gefährdet ist, dann muss ich handeln. Da kann es kein Maßstab sein, dass die Gesundheit anderer Berufsgruppen auch gefährdet bzw. gefährdeter ist.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P


    8_o_)Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

  • Hanuta, alles gut. Natürlich gibt es auch angestellte Lehrer, aber z. B. in meinem Kollegium sind die angestellten Lehrer wirklich die Ausnahme, bei den restlichen verbeamteten Kollegen würde es mich überraschen, würden sie auf einmal zu einer Hochrisikogruppe gehören - und ja, um das vorwegzunehmen, nicht jeder spricht über seine Krankheiten, aber unser Krankenstand ist erstaunlich gering.

    Aber nochmal: Ich kann da nur von meinem Kollegium sprechen, über andere vermag ich natürlich nicht zu urteilen.

  • Irgendwo hier (eventuell im anderen Thread) hatte ich es schon geschrieben, dass es unglaublich ist, dass man meint die Schulen könnten öffnen, weil die Kinder ja ur ein geringes Risiko hätten.

    Gering heißt doch nicht Null. Sind die Kinder, die es dann trotzdem erwischt Kollateralschäden?


    Und natürlich gibt es auch Kinder die einer Risikogruppe angehören.

    Kinder mit Autoimmunerkrankungen (die deshalb Immunsupressiva nehmen), Kinder mit Diabetes, mit Herzfehler....

    Und auch wenn die Elten üblicherweise nicht über 60 sind, können die doch trotzde, zu einer Risikogruppe gehören.

    Allein aus meiner Klasse, mit nur 12 Schülern, betrifft das mindestens 3 Eltern. (Also, es sind 3, von denen ich sicher weiß.) Also ein Viertel der Eltern aus meiner Klasse.

    Aus den anderen Klassen kenne ich nicht so viele von den Eltern. Aber allein Übergewicht ist da häufig vertreten.


    Mein Kollegium ist ziemlich jung. Aber trotzdem sind da einige mit Vorerkrankungen dabei.

    Ich selbst habe keine relevante Vorerkrankung, von der ich weiß. Aber mein Mann gehört definitiv zu den Menschen mit erhöhtem Risiko. Über 60 und mit Vorerkrankung.


    Also, öffnen wir die Schulen nur für Kollegen und Kinder ohne Risiken im eigenen Haushalt?

    Also, ein paar Kollegen unterrichten dann wenige Schüler und alle anderen machen Fernunterricht?

  • Also, öffnen wir die Schulen nur für Kollegen und Kinder ohne Risiken im eigenen Haushalt?

    Also, ein paar Kollegen unterrichten dann wenige Schüler und alle anderen machen Fernunterricht?

    Nimmt denn aktuell jemand bei der Notbetreuung Rücksicht auf das Risiko der Kinder? Nein, die kommen also eh und dann kommen eben die ohne Risiko dazu und ja, dann eben andere nicht oder nicht gleich.

    Es geht ja aktuell immer um schrittweises Öffnen

  • Hanuta, alles gut. Natürlich gibt es auch angestellte Lehrer, aber z. B. in meinem Kollegium sind die angestellten Lehrer wirklich die Ausnahme, bei den restlichen verbeamteten Kollegen würde es mich überraschen, würden sie auf einmal zu einer Hochrisikogruppe gehören - und ja, um das vorwegzunehmen, nicht jeder spricht über seine Krankheiten, aber unser Krankenstand ist erstaunlich gering.

    Aber nochmal: Ich kann da nur von meinem Kollegium sprechen, über andere vermag ich natürlich nicht zu urteilen.

    Du kannst doch nicht vom Krankenstand auf relevante Vorerkrankungen schließen.

    Weder meine Kolleginnen, die Krebs hatten noch die mit Diabetes, Rheuma und Morbus Crohn fehlen besonders häufig. Auch Bluthochdruck, Übergewicht, rauchen als sein führen nicht unbedingt zu Fehlzeiten.


    Ich gelte als besonders fit und gesund. (Stimmt nicht, wissen aber die wenigsten. Aber eine Erkrankung, die zu einem erhöhten Risiko bei Covid führt, habe ich nicht. Zumindest nach aktuellem Stand) Und ich habe schon mehrmals mehrere Wochen gefehlt. (Einmal wirklich lange krank, zwei ,al nach einem Unfall) .


    Mein Mann ist öfter mal krank. Aber das hat nichts mit seinen relevanten Vorerkrankungen zu tun.

  • Nimmt denn aktuell jemand bei der Notbetreuung Rücksicht auf das Risiko der Kinder? Nein, die kommen also eh und dann kommen eben die ohne Risiko dazu und ja, dann eben andere nicht oder nicht gleich.

    Es geht ja aktuell immer um schrittweises Öffnen

    Wie viele Kinder kommen denn da? An meiner Schule waren es bisher 0.

    Soweit ich gehört habe, sind es auch an den anderen Schulen in der Region sehr wenig Kinder.

    Habt ihr da im Moment so volle Klassen, dass es mit dem Abstand schwierig wird?

  • Wie viele Kinder kommen denn da? An meiner Schule waren es bisher 0.

    Soweit ich gehört habe, sind es auch an den anderen Schulen in der Region sehr wenig Kinder.

    Habt ihr da im Moment so volle Klassen, dass es mit dem Abstand schwierig wird?

    Bei Grundschülern ist der Abstand immer schwierig, egal wieviel Platz, aber ich gehe nicht davon aus, dass es so voll wird, dass es so ein höheres Risiko ist.

  • Mit Zoom oder mit Teams (kostenpflichtig) und entsprechender Ton- und Videoausrüstung im HO und im Klassenzimmer könnten diejenigen Teleunterricht machen, die zuhause festsitzen.


    Die Aufsichtsfrage ist dann noch zu klären - es muss ein Kollege im Klassenraum sein, während der Kollege in Quarantäne von zuhause aus unterrichtet. Das verlangt natürlich auch eine neue Haltung zum Unterricht, da dann quasi ein anderer Erwachsener dabei ist und man eben open door-mäßig unterrichtet. Das wird den Vertretungspool sehr schnell an seine Grenzen bringen, ein schwieriges Problem... überhaupt muss das alles ja ganz neu durchdacht werden.


    Denkbar wäre auch Teamwork: der Kollege in Quarantäne, der nicht vor die Tür darf (high Risk), kann ja trotzdem zuhause Unterrichtssequenzen erstellen und Material, das er dann den ihn vertretenden Lehrern (inklusive Verlaufsplan) gibt. Verlaufspläne wie im Ref wären denkbar. Auch könnten diese Kollegen weiterhin korrigieren. Eventuell sogar für die, die stattdessen live unterrichten. Oder andere Dinge übernehmen. Wobei z. B. unsere SL schulplanerische Dinge ungern abgibt (Frage der Hierarchie, der Verantwortung).


    Unser SL hat uns gebeten, uns in den Ferien in die Lernplattform einzuarbeiten, hier in BW geht’s am 20.4. nicht sofort los. Eisenmann erwägt verschiedene Szenarien, Mitte der Woche verkündet das KM seine Pläne.

  • Ps. Ich habe mit vollem Dep nur 2 Vertretungsbereitschaften. Ab 16 Dep-Stunden hat man 1... die sich anbahnende Vertretung ist natürlich nur begrenzt möglich (bei Vollbetrieb).


    Bei einem schrittweisen Wiedereinstieg wäre das evtl anders ...


    Und wenn bis zum Sommer Teleunterricht stattfindet, dann ist das natürlich obsolet.

  • Firelilly, ich möchte dich etwas fragen: Siehst du dich in deinem Beruf gefährdeter als jemand, der eine pflegerische Tätigkeit ausübt?

    Nein, sehe ich nicht. Ich sehe uns etwa auf gleichem Niveau, vielleicht etwas darunter von der Gefährdung. Kommt auf die genaue pflegerische Tätigkeit an.

    Wenn jemand aktiv Coronakranke pflegt ist das Risiko sicher höher als bei uns. Wenn jemand aber z.B. alte Menschen pflegt und für wenige Menschen verantwortlich ist, kann es sein, dass man als Lehrer durch die Massen von Schülern (aber weniger nahen Kontakt) sogar gefährdeter ist.


    Edit: Sehr gut dargestellt auch in Beitrag #3.802 während ich getippt habe.


    Ganz wichtig ist aber dies:

    Wir arbeiten nunmal nicht in Pflegeberufen und haben ein Berufsfeld, in dem man mit einer derart erhöhten Selbstgefährdung schlichtweg nicht rechnen muss.

    Wir sind keine Krankenpfleger (besser ist aber der Vergleich mit Ärzten, Hochschulstudium mit Hochschulstudium vergleichen, weswegen auch der Einwand von Yestoerty unten nicht angemessen ist) und haben keine Ausbildung im Infektionsschutz genossen, noch irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen, noch haben wir uns bewusst für so einen Beruf entschieden, in dem das Risiko besteht.


    Meine Schwiegermutter bekommt soweit ich weiß auch keine 8000€ als Pflegekraft


    Und nein, Maylin, der Vergleich ist überhaupt nicht absurd. Wir konnten uns in den letzten Wochen zurückziehen, während das in pflegerischen Berufen nicht möglich ist.

    Noch einmal: Ja, das Gesundheitswesen ist die einzige (!) Berufsgruppe, die man in diesen Zeiten wirklich als die Helden darstellen kann. Dies ist aber eine Gruppe, die sich bewusst dafür entschieden hat. Die muss auch mit anderen Infektionen rechnen und es gibt gute Gründe, warum viele Menschen nicht so einen Beruf ergreifen! Aber jetzt zwingt man eventuell (ja, es ist nicht sicher....) Lehrer dazu.


    Weder Einzelhandel, noch Industrie noch sonstwer setzt sich so einem Risiko aus. Dort wird Abstand gehalten, es gelten höchste Sicherheitsbedingungen und es wird, wo es geht, home office betrieben. Es wird niemand in einem Unternehmen gezwungen sich in enge Räume mit 30 Leuten zu stellen. Auch nicht hunderte Menschen auf engem Raum in engen Gängen während einer "Pause" zu beaufsichtigen.

    Dagegen sind, wie so oft geschrieben, die Arbeitsbedingungen bei allen anderen Berufen (ausgenommen das Gesundheitswesen, das ja nun eine Sonderstellung hat, weil man das da vorher weiß!) um Potenzen besser.


    Der Vergleich ist also absolut absurd.

  • Ds ist ja alles richtig, aber es gibt kein verbrieftes Recht für Menschen über 60 und Vorerkrankte sowie mit Angehörigen mit Vorerkrankungen zu Hause zu arbeiten. Das gibts für keine Berufsgruppe. Dass deutschlandweit alle Schulen zugemacht haben ist ein absolutes Novum und war bis vor kurzem noch kaum denkbar, daraus lässt sich nicht ableiten, dass das bis zur Impfstoffentwicklung so bleibt. Und was eigentlich, wenn kein Impfstoff entwickelt werden kann? Für HIV gibt's bis heute keinen.


    Und bevor mich jemand anpöbelt, ich bin auch nicht scharf drauf, unsere Klientel ist distanzgemindert und hygienisch unterdurchschnittlich lebend. Parasiten gehören zu meinem Alltag. Trotzdem kann ich nicht darauf beharren zu Hause zu bleiben, ich bin ein Teil der Gesellschaft, nicht nur meiner privaten Empfindungen. Andernfalls muss man sich wohl aus dem Beamtendienst entlassen lassen und selbständig werden. Dann kann man machen was man will.

  • Für HIV gibt's bis heute keinen.

    Du weißt aber schon, dass das HI-Virus anders übertragen wird, oder? Ich muss nicht vor einer HIV-Infektion geschützt werden dadurch, dass man mich nicht mehr in die Schule schickt. Das ist nicht zielführend. Vor einer Infektion mit Coronaviren schützt es allerdings sehr wohl, wenn man den Unterricht als Fernunterricht durchführt.

    Und was eigentlich, wenn kein Impfstoff entwickelt werden kann?

    Dann führt man die Maßnahmen solange durch, bis die Gesamtbevölkerung hinreichend langsam (ganz wichtig!!!) durchseucht ist.

    Lockerungen der Maßnahmen dürfen, um die Geschwindigkeit zu wahren, nur Zusammenkünfte zwischen möglichst gleichen, kleinen Menschengruppen erlauben.

    Schulunterricht ist mit die schlimmste Form von Großveranstaltung (1000 Leute in einem geschlossenen Gebäude, am Gymnasium sogar ständig wechselnde Lerngruppen und Lehrer) und fällt nicht unter die Kategorie, die man erlauben kann. Ebensowenig Fußballspiele mit Zuschauern, Discotheken usw.

    Das müssen dann Mathematiker laufend berechnen, wie groß Arbeitsgruppen sein dürfen bei den Lockerungen nach und nach. Ob das 5 Leute sind oder vielleicht sogar 10, die Kontakt haben dürfen, keine Ahnung. Mit Sicherheit aber keine Schule mit 1000 Leuten in einem Gebäude und auch kein Unternehmen wird eine entsprechend große Belegschaft gleichzeitig aktivieren können. Wenn man nicht total verrückt ist.


    Es spricht allerdings nichts dagegen, dass mit mehr Zeit ein Impfstoff entwickelt werden kann. In Tübingen gibts ja schon Fortschritte. Und der Impfstoff ist die Lösung Nummer 1, darum sollte sollte es gehen.


    Ds ist ja alles richtig, aber es gibt kein verbrieftes Recht für Menschen über 60 und Vorerkrankte sowie mit Angehörigen mit Vorerkrankungen zu Hause zu arbeiten.

    Es gibt aber auch so etwas wie eine Fürsorgepflicht des Dienstherren. Die existiert anscheinend gar nicht. Wer hat denn diese Phantompflicht ins Beamtenrecht reingeschrieben? Was macht denn da so eine leere Worthülse?

  • Nein, es gibt kein Recht darauf.


    Aber ich verstehe, dass jeder versuchen möchte, sich zu schützen, v. a. wenn man möglicherweise mehr gefährdet ist aufgrund des Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen. Das ist ein natürlicher Instinkt. Und das geht in der Schule eben schlecht. Selbst als Pfleger oder Krankenschwester hat man Desinfektionsmittel und Masken zur Verfügung (auch wenn die lt. Expertenaussagen nicht gegen Ansteckung bei einem selbst schützen), wir als Lehrer haben gar nichts. Wir können nur versuchen, uns die Kinder vom Leib zu halten (was leichter ist, je älter sie sind - meine 12er würden nicht auf die Idee kommen sich mir mehr als 1,5 m zu nähern..., aber die Sechstklässler sitzen mir noch fast auf dem Schoß...), das Fenster offen zu lassen im Unterricht und uns regelmäßig die Hände zu waschen, wenn man alles Mögliche anfassen muss, und das Lehrerzimmer zu meiden, sofern möglich.


    Auch wenn ich nicht gefährdet bin und der festen Überzeugung bin, dass Covid-19 bei mir wahrscheinlich relativ harmlos verlaufen würde, da ich der Meinung bin ein gutes Immunsystem zu haben, ist mir mulmig zumute bei dem Gedanken, ab dem 19.4. wieder im vollen Klassenzimmer zu stehen.


    Ich bin hin- und hergerissen, ehrlich!

  • aber es gibt kein verbrieftes Recht für Menschen über 60 und Vorerkrankte sowie mit Angehörigen mit Vorerkrankungen zu Hause zu arbeiten

    Bei uns gibt es dieses Recht gerade in der Tat.

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    Noch schlimmer? Was kann denn noch schlimmer sein? Jehova! Jehova! Jehova!

  • Schön, dass dein Partner diesen Luxus hat! Was deine Aussage angehet, dass "in Unternehmen weiterhin Home Office angesagt sein wird" und nur in "Kleingruppen gearbeitet werden wird": ich kenne genügend Leute, die derzeit ganz normal weiterarbeiten und dies auch in den nächsten Wochen tun werden. Sprich: bei denen ist weder eine Erledigung ihrer Arbeit im Home Office möglich (einfach, weil sie vor Ort anwesend sein müssen, um ihren Tätigkeiten nachgehen zu können), noch wird in diesen Unternehmen in kleineren Gruppen gearbeitet als sonst.

  • Ich sehe schon auch den Unterschied zwischen meinem Mann und mir. Er kann nach Belieben Home Office machen, da sie derzeit eh keine "persönlichen" Termine machen, sondern alles per Telefonkonferenz. Sie sitzen zu dritt im normalerweise 20-Mann-vollen Großraumbüro mit erforderlichem Abstand, die Mensa ist zu. Er radelt zur Arbeit und zurück. Die Berührungspunkte mit Infizierten sind in seinem Leben wahrscheinliche beim Einkaufen am stärksten.


    Im Vergleich sähe es bei mir In der Schule ganz anders aus. Da ist das 15-minütige Einkaufen nichts gegen einen Schultag...


    Es ist unterschiedlich je nach Job. Aber da abzugrenzen ist schwer.


    Ich denke nicht, dass am 20.4. die Schulen flächendeckend alle auf einmal wieder auf machen. Das wäre ein Schuss in den Ofen. Dann hätte man sich die Maßnahmen vorher sparen können...

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