Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

  • Jawohl, das stimmt: Podcast datiert vom 03.09.2021 - entschuldige, ich habe mich geirrt, es war nicht August. Ich gebe sofort zu, wenn ich etwas Unrichtiges sage.


    Uh, zählt das noch als "vor ein paar Wochen"?

    Nein, ein paar Wochen sind es nicht, ich habe mich aber damals auch über die Aussage Drostens gewundert, mein Bruder (berufluch) hat sich damals bereits boostern lassen und ich habe mich gefragt, wo ich hin kann, wenn die Impfzentren zu sind.


    Nur damals wurde entschieden, Impfzentren zu schließen (in Baden-Württemberg wird aktuell täglich gesagt, dass es so bleibt, auch wenn uns jetzt sogar Bayern überholt hat (wir sind die mit den niedrigsten Impfquoten im Westen, mein LK ist gerade knapp über 60 %, aber es ist hier wirklich schwierig sich impfen zu lassen, wenn man nicht mobil ist), damals wurde entschieden, Biontech zu spenden (und bis vor 2 Wochen sah es für viele so aus, die Menge BioNTech-Impfdosen reicht locker, es wurde Werbung für Auffrischungsimpfungen gestartet).


    Man "wollte" nicht voraus sehen (In der Zeit stand heute sinngemäß über einige FDP-Politiker (für andere gilt es aber auch), man wollte es so sehr, dass man die Realität ausblendet und hofft, dass sich alles gut auflöst (ist doch bisher immer gut gegangen)).

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  • Ich frage mich mal wieder, wie "zeroCovid" eine Dauerlösung sein soll. Covid ist da - in einer vernetzten Welt wird man es mit "ZeroCovid" nicht mehr wegbekommen können.

    Das haben inzwischen IMHO sogar gut zu isolierende Länder wie Australien gemerkt.

    In Deutschland ist das praktisch nicht möglich. Befürchte ich. Nehme ich an. Denke ich.

    Als "Dauerlösung" ist das also auch untauglich.

    ZeroCovid heißt Niedrigindizenzstrategie. Ob man es ausrotten kann ist fraglich, es gibt aber durchaus Wissenschaftler die das für möglich oder sogar erforderlich haben. Es gibt eine lange Reihe rennomierte Forscher, die das konzept schon letztes Jahr ausgearbeitet haben. Ich bin es aber ehrlich gesagt leid, das gegen derart pauschalisierende Einzeiler zu verteidigen. "Ich glaube das geht nicht" gegen ein Konzept renommiertester Forscher ist einfach kein tragfähiges Argument.

    Die Alternative zu ZeroCovid ist Forever-Covid. Wir können ja in ein paar Jahren nochmal darauf zurückkommen, wie das geklappt haben wird.

  • Du liebe Güte. Die Hersteller selbst haben mal eine Wirksamkeit für 1 Jahr geschätzt. Geschätzt. Es gibt keine Erfahrung mit dieser Art von Impfstoffen. Aber die sind bei BioNTech & Co sicher auch alle dumm und hören nicht auf das tolle Lehrerforum.

    Zum Glück, hat doch ein gewisser Sittich ungenannter User uns hier allen noch vor ein paar Monaten u.a. die Nutzung eines Pferdeentwurmungsmittels ans Herz legen wollen als Offlabel-Covidprophylaxe. Blöderweise braucht man davon wohl so hohe Dosen, dass man eher Vergiftungserscheinungen hat, als das Viruswachstum hemmen zu können (vgl. https://www.tagesschau.de/regi…alen/wdr-story-44071.html ). Da sind mir gestandene Wissenschaftler und Ärzte wie ein Drosten lieber, die basierend auf dem tatsächlichen Erkenntnisstand Empfehlungen aussprechen, Unklarheiten deutlich machen und eben auch korrigieren, wo es neue Erkenntnisse gibt,was bei Covid wenig überraschend ist. Auch als Nicht-Covidschwurbler und Nicht-Covidleugner sollte man die eigene "Fachexpertise", die man sich in den letzten 1,5 Jahren gezwungenermaßen angeeignet hat nicht überschätzen und die gewählte Internetblase, in der man sich austauschen oder der man auch glauben möchte nicht für aussagekräftiger erachten als das, was Menschen die tatsächlich vom Fach sind- wie ein Herr Drosten- äußern. Sonst sind wir am Ende nicht besser als die ganzen sogenannten Coronaexperten, die dank ausführlicher Internetrecherche vermeintlich verstanden haben, dass es sich nur um eine große Verschwörung handele.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Jetzt habe ich bewusst die Internetseite der Lokalpresse aufgerufen. 30 km entfernt von mir war heute das mobile Impfteam. Statt 130 Impfdosen (geplant vom Land) haben über 600 gewartet (145 Erstimpfungen), die Schlange zog sich lt. Zeitung durch die halbe Stadt. Ich wollte ursprünglich auch dort hin und bin (wieder mal) dankbar über den Tipp, den ich vor 2 Wochen erhalten habe. (In dieser recht großen Stadt ist für dieses Jahr aktuell kein mobiler Einsatz mehr geplant. Aber Kretschmann und Lucha meinen, wir brauchen keine Impfzentren. Folge vom September)

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  • Zum Glück, hat doch ein gewisser Sittich ungenannter User uns hier allen noch vor ein paar Monaten u.a. die Nutzung eines Pferdeentwurmungsmittels ans Herz legen wollen als Offlabel-Covidprophylaxe.

    Ich habe ausdrücklich gesagt, man solle das mit seinem Arzt absprechen und habe es als Beispiel für Mittel, die in verschiedenen Ländern angewandt werden angeführt. Meine Empfehlung bezog sich damals in erster Linie auf rezeptfreie Mittel wie Quercetin, was ich in dem Faden auch trotz deiner "Andeutungen" ausdrücklich unterstrich. In zahlreichen Ländern wird Ivermectin auch jetzt noch in der Covidtherapie benutzt (auch Industrieländer, z.B. Japan) und zum damaligen Zeitpunkt wurde es auch in deutschen Uniklinken gegeben. Da gab es sogar Fernsehberichte. Ziemlich starkes Stück oder kann es vielleicht einfach sein, dass die Schlagzeile die Du mal kurz gelesen hast, das Thema etwas verzerrt darstellte?


    So eindeutig, wie Du das oberflächlich aufgeschnappt hast, ist die Studienlage keineswegs und differiert auch stark nach Studiendesign. Sicher hast Du - wie ich- einige einschlägige Studien gelesen, sonst würdest Du nicht versuchen mich zu belehren, oder? Es wird schon nicht so sein, dass Du mich hier auf Basis von Aufgeschnapptem belehren möchtest, oder? Das wäre nämlich ein Beispiel dafür, wie schädlich es sein kann, wenn Experten ihre Privatmeinung außerhalb ihres Expertisegebietes vertreten ohne mal die Studienlage zu sichten und diese dann in der Öffentlichkeit aufgeschnappt und breitgetreten werden. Womit wir bei Drosten wären. Im September wurde aus Israel sehr klar kommuniziert, dass der Booster notwendig wird.


    Nachtrag: Mal gucken, ob Du inhaltsbezogen antwortest oder (erneut) ankündigst meine Postings nicht mehr lesen zu wollen. ;)

  • Wie geschrieben, no-Covid bedeutet Inzidenzzahl unter 10 (nicht 0) und das ist tatsächlich leichter einhaltbar, als erst laufen lassen und dann (ohne harte Maßnahmen) wieder versuchen es einzufangen.


    Dazu bekannt haben sich zahlreiche, sehr verschiedene Fachleute geäußert.


    Aber mir war klar, dass es in Deutschland, geschweige in Europa nach Mai 20 nicht mehr klappt. Dazu sahen zu viele nicht ihren persönlichen Nutzen jetzt sofort. Es war (für mich) interessant, wer dagegen polemisch vorging.


    Genau deshalb bin ich inzwischen überzeugt, dass es auch keine Lösung für die Klimakrise geben wird. Einige profitieren kurzfristig, viele wollen sich nicht einschränken (bringt doch nichts), es ist genau dieselbe Diskussion nur viel größer.

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  • Jetzt habe ich bewusst die Internetseite der Lokalpresse aufgerufen. 30 km entfernt von mir war heute das mobile Impfteam. Statt 130 Impfdosen (geplant vom Land) haben über 600 gewartet (145 Erstimpfungen), die Schlange zog sich lt. Zeitung durch die halbe Stadt. Ich wollte ursprünglich auch dort hin und bin (wieder mal) dankbar über den Tipp, den ich vor 2 Wochen erhalten habe. (In dieser recht großen Stadt ist für dieses Jahr aktuell kein mobiler Einsatz mehr geplant. Aber Kretschmann und Lucha meinen, wir brauchen keine Impfzentren. Folge vom September)

    Es gäbe ja schon auch Alternativen zu den Impfzentren, die jetzt nunmal weg sind und nicht mal eben wieder hochgezogen werden, die aber eben kommunal unterstützt endlich aufgebaut werden müssten. Wir haben inzwischen zusätzlich zum Impfbus, der schon zu Zeiten des Impfzentrums begonnen hat seine Runden zu drehen auch einen kleinen lokalen Impfpunkt, der an sechs Tagen in der Woche ohne Termin eine Impfmöglichkeit darstellt zusätzlich zum weiterhin vorhandenen Impfbus und den vielen Ärztinnen und Ärzten, die komplette Impfnachmittage 1-2x wöchentlich organisieren (ebenfalls seit Monaten), wie meine Hausarztpraxis. Bei uns ist lokal durch den Impfpunkt die Impfkapazität wieder annähernd so hoch wie zu Zeiten des Impfzentrums, dafür aber verteilt auf den deutlich besser an den ÖPNV angebundenen, zentral liegenden Impfpunkt und den Impfbus, der sogar an 7 Tagen die Woche unterwegs ist und abgesehen von Sonntags, wo nur 7h zur Impfung zur Verfügung stehen, jeweils 9h lang impft und impft und impft und impft. Man könnte also durchaus verzichten auf das erneute Hochziehen der Impfzentren (die man natürlich einfach nicht hätte komplett schließen sollen...), wenn man bei den lokalen Angeboten (Impfbusse und Impfpunkte) schneller bei der Umsetzung wäre landesweit betrachtet und das nicht nur dort gut klappen würde, wo Kommunen besonders engagiert sind.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Es gäbe ja schon auch Alternativen zu den Impfzentren, die jetzt nunmal weg sind und nicht mal eben wieder hochgezogen werden, die aber eben kommunal unterstützt endlich aufgebaut werden müssten. Wir haben inzwischen zusätzlich zum Impfbus, der schon zu Zeiten des Impfzentrums begonnen hat seine Runden zu drehen auch einen kleinen lokalen Impfpunkt, der an sechs Tagen in der Woche ohne Termin eine Impfmöglichkeit darstellt zusätzlich zum weiterhin vorhandenen Impfbus und den vielen Ärztinnen und Ärzten, die komplette Impfnachmittage 1-2x wöchentlich organisieren (ebenfalls seit Monaten), wie meine Hausarztpraxis. Bei uns ist lokal durch den Impfpunkt die Impfkapazität wieder annähernd so hoch wie zu Zeiten des Impfzentrums, dafür aber verteilt auf den deutlich besser an den ÖPNV angebundenen, zentral liegenden Impfpunkt und den Impfbus, der sogar an 7 Tagen die Woche unterwegs ist und abgesehen von Sonntags, wo nur 7h zur Impfung zur Verfügung stehen, jeweils 9h lang impft und impft und impft und impft. Man könnte also durchaus verzichten auf das erneute Hochziehen der Impfzentren (die man natürlich einfach nicht hätte komplett schließen sollen...), wenn man bei den lokalen Angeboten (Impfbusse und Impfpunkte) schneller bei der Umsetzung wäre landesweit betrachtet und das nicht nur dort gut klappen würde, wo Kommunen besonders engagiert sind.

    Unser Impfzentren hatte 12 Impfstraßen, bis jetzt teilen 3 LK ein mobiles Impfteam (eine Straße), es sollen irgendwann 2 dazu kommen. Hausärzte fehlten vorher schon, ich versuche seit Jahren einen zu finden.


    Die paar, die impfen, fangen bei den ältesten an (meine Mutter knapp 80 hatte Probleme und einen Termin jetzt im Dezember), sonst gibt es nur Erstimpfungen. Unser Landrat sucht verzweifelt Ärzte, um etwas aufzubauen, bis jetzt nicht erfolgreich.

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  • Lasse mich nächste Woche boostern (die zweite Impfung ist dann fünf Wochen und einen Tag her).


    Bin mal gespannt, was dann verimpft wird. BionTech hatte ich super vertragen, Moderna hat bei so ziemlich allen, die ich kenne, ziemlich reingehauen ... naja, mal sehen.


    Möchte noch kurz etwas sagen, zu diesem Aspekt "wir können gar nicht mehr anders, als Covid endemisch werden zu lassen".



    Tja nun .. schön, wenn das funktionieren würde. Habe da aber wirklich große Bauchschmerzen. Das ist in meinen Augen ein echt waghalsiges Roulettespiel und die mehr oder minder unkontrollierte Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen in meinen Augen unverantwortlich.

    Was so frustrierend ist: Über eine ausreichend hohe Impfquote wäre das Ding zumindest in den westlichen Ländern schon unter Kontrolle.

    Aber, nein, Recht auf Impfverweigerung und so ...


    Bin ziemlich frustriert und deprimiert im Moment, muss ich sagen.

  • Warum können die Impfzentren in BW nicht mehr wir in Bayern hochgezogen werden? Hier waren die immer eher improvisiert in Festhallen o.Ä. untergebracht. Auch wenn die zwischenzeitlich (fast) zu waren, werden die hier unbürokratisch wiederbelebt. Ich wurde in einer Festhalle geimpft, da war alles improvisiert. Stühle, Tische, improvisierte Impfkabinen. Wurde innerhalb von wenigen Tagen wieder reaktiviert.

  • Können vermutlich schon, die physischen Gegebenheiten werden in Bawü die gleichen sein wie in Bayern (haha), aber wo der politische Wille dazu fehlt - WARUM EIGENTLICH?

    Ich geh jetzt Abendessen und dann den restlichen Weißwein austrinken. Mein Mann muss heute den Kindern vorlesen. Da geht das dann.

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • (...)

    Bin ziemlich frustriert und deprimiert im Moment, muss ich sagen.

    :troest:

    So am I.

    :troest:


    Ich auch. Und vor allem wütend auf die ganzen ungeimpften Schwurbler, denen wir es zu verdanken haben, dass ein weiterer Lockdown doch nur noch eine Frage der Zeit ist. Danke, ihr ruiniert mich.

    :troest:


    Ich weiß, wie es euch geht, habe mein Tief gerade erst wieder halbwegs überwunden zugunsten eines fatalistischen "es muss halt" (kleiner Familieninsider der Spruch :lach:). Ich hoffe im Moment vor allem darauf, dass die Ampel vor lauter "wir machen das anders" (an vielen wichtigen Weichen erforderlich) nicht noch mehr verzögert bei der Pandemiebekämpfung und auch, dass sie anders als die GroKo den Mut hat endlich das heiße Eisen "Impfpflichten" anzugehen.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Warum können die Impfzentren in BW nicht mehr wir in Bayern hochgezogen werden? Hier waren die immer eher improvisiert in Festhallen o.Ä. untergebracht. Auch wenn die zwischenzeitlich (fast) zu waren, werden die hier unbürokratisch wiederbelebt. Ich wurde in einer Festhalle geimpft, da war alles improvisiert. Stühle, Tische, improvisierte Impfkabinen. Wurde innerhalb von wenigen Tagen wieder reaktiviert.

    Ich kann nicht für BW sprechen, wobei es ganz grundlegend schlichtweg am politischen Willen mangelt. Zumindest hier lokal in meiner Stadt wurde aber gesagt, dass es schwierig wäre, das Personal wieder zu bekommen, weil natürlich auch alle diesbezüglichen Verträge gekündigt wurden. Nachdem es hier aber lokal dafür genügend andere Impfoptionen gibt (wo eben auch die Ärzte, die vorher im Impfzentrum aktiv waren jetzt aktiv sind), halte ich das zumindest hier bei mir auch für undramatisch, dass es kein Impfzentum mehr gibt. Wenn man dann aber umgekehrt liest, was Kris schriebt, wie es bei ihnen aktuell aussieht, dann macht es mich wütend, wie viel die Landesregierung an dieser Stelle an Verantwortung nicht übernimmt, was dann eben nur dort gut klappt, wo es Kommunen gelingt sich anderweitig Impfmöglichkeiten zu organisieren.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • . Ich bin es aber ehrlich gesagt leid, das gegen derart pauschalisierende Einzeiler zu verteidigen.

    Ich glaube nicht, dass mein Post ein "pauschalisierender Einzeiler" war. Da stand mehr drin als ein "Ich glaube nicht". *schulterzuck*

    Ein weiser Mann (oder eine weise Frau) hat mal gesagt: "Wenn die Situation sich zuspitzt und man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, ist es vielleicht an der Zeit, die Priorität vom Präsenzunterricht auf die Kinder zu schieben."

  • Ich bin es aber ehrlich gesagt leid, das gegen derart pauschalisierende Einzeiler zu verteidigen.

    Vorschlag: Einfach nichts mehr posten.


    Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wieso Nymphicus sich mit seinen absurden Fantasien hier immer austoben darf. Er hat genauso wenig jemals inhaltlich (außer Corona) beigetragen wie andere, die hier nicht mehr posten sollen ;)

  • Ich glaube nicht, dass mein Post ein "pauschalisierender Einzeiler" war. Da stand mehr drin als ein "Ich glaube nicht". *schulterzuck*

    Wenn der Begriff neu wäre. Aber es gibt einige Leute oder renommierte Fachleute, die NoCovid (auch hier) schon vorgestellt haben. Wenn einem dann nicht mehr einfällt als "ist halt unrealistisch" und man das Konzept erkennbar nicht mal selber nachgelesen hat, weil man einem dazu nicht mehr einfällt als "das Virus ausrotten", dann ist das einfach frustrierend. Ist ja nicht so, als würden hier Diskussionen über Covid erst seit gestern geführt.


    Ich sehe auch nicht, wo LongCovid gescheitert sein sollte. Ist Australien mit einem winzigen Bruchteil unserer Toten, Kosten und Lockdowntage gescheitert? Dann will ich nicht erfolgreich sein. Schlimm, dass diesem Konzept befeuert durch die Medien fast nur Polemik entgegenschlägt.

  • Zum Glück, hat doch ein gewisser Sittich ungenannter User uns hier allen noch vor ein paar Monaten u.a. die Nutzung eines Pferdeentwurmungsmittels ans Herz legen wollen als Offlabel-Covidprophylaxe.

    Ja, das war wirklich grossartig, vor allem auch der Applaus, den er dafür bekam. Die Ivermectin-"Studie" basiert schlichtweg auf gefälschten Daten.


    Studien zu Covid 19: Zu hastig, zu schlampig, zu leichtfertig? | tagesschau.de


    Ich schrieb dazu letztes Jahr schon, dass ein Grossteil der hier im Forum verlinkten "Quellen" bezüglich Ivermectin, Vitamin D und sonstigen Wundermittelchen sich auf irgendwelche dubiosen Twitter-Einträge etc. beruft und für mich einfach nach kompletten Quark aussieht.


    Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was Drosten so erzählt, er ist einfach wirklich schlecht mit Zahlen. Aber ihm deswegen grundsätzlich seine Kompetenz auf seinem Fachgebiet und darüber hinaus allemal mehr Ahnung von Immunbiologie als wir alle hier zusammen absprechen zu wollen käme mir sicher nicht in den Sinn. Naturwissenschaftler kennen keine "Majestätsbeleidigung", selbstverständlich liegen auch mal Experten falsch. Aber zu behaupten, Herr Drosten hätte von der Booster-Impfung "abgeraten" - wie weiter oben aus einem Zitat zu entnehmen ist (das Original lese ich nicht) - ist ja lächerlich. Der Frosch schrieb ja schon, in welchem Kontext Drosten meinte, die Booster-Impfung habe für die Jungen noch keine Priorität. Es ging dabei um ethische Fragen und nicht um die Infektionsbiologie.

  • Wer eine Impfmöglichkeit für unter 12jährige sucht, findet auf diesem neuen Portal Ansprechpartner.

    Ich kann mir vorstellen, dass man zügig Kontakt aufnehmen sollte, da ich mir gut vorstellen kann, dass das Portal schnell von Querdenkern gekapert wird.

    Zudem stellt die angekündigte Biontech-Rationierung für U12-Impfungen ein wirklich bittere Problem dar.

    Zum U12-Portal hier entlang

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