Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

  • auch ich wusste mehr als beide Impfärzte in einzelnen mir wichtigen Punkten (ist eigentlich auch klar, weil ich mich da besonders informiert habe). Ärzte haben sicher mehr Überblick. Ich wusste auch schon zweimal bei meiner Steuererklärung in einzelnen Aspekten mehr als mein Finanzbeamter. Mein Einspruch wurde akzeptiert.



    (Das erlebe ich auch als Lehrer auch immer wieder, es gibt Schüler mit Spezialwissen, die in diesem Bereich mehr wissen. Ich freue mich und tausche mich gerne aus. Ich finde das nicht problematisch. )

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  • Mein Arzt meinte auch, wenn er Fragen zu den Impfstoffen hat, meldet er sich. Er hatte aber auch mit mir zusammen Bio-LK und wusste, was ich studiert habe. Und die Gespräche im letzten Jahr waren recht intensiv ;)

  • Seid ihr alle von Ärzten geimpft worden? Beim Hausarzt macht das hier die MPA, im Impfzentrum steht wer eben spritzen kann, da sind auch Medizinstudenten dabei. Sicher gibt es da irgendwo einen Arzt aber mehr so für den Fall dass jemand einen allergischen Schock auf die Impfung bekommt. Der ältere Herr, der mich gepiekt hat, sah verdächtig danach aus, als hätte man den aus dem Ruhestand zurück geholt :D

  • Im Impfzentrum geht hier jedeR zunächst zu einer Ärztin/ einem Arzt, da waren Senioren, aber auch aktuell praktizierende, die sich offenbar für den Dienst (auch an Wochenend- und Feiertagen) gemeldet haben. Der erste war ein sehr freundlicher Urologe.


    Die Ärzte schauen auf die Unterlagen, vergewissern sich ggf. und setzen dann ihre Unterschrift.

    Mit dem Laufzettel geht man weiter, die Impfung selbst machen Menschen, die spritzen dürfen - das waren keine Ärztinnen.

    • Offizieller Beitrag

    Sissymaus , Humblebee , Frapper , Kiggie, Susannea, @samu , Conni : Danke für eure Glückwünsche.


    Ich war heute leider etwas abwesend. Hoffentlich habe ich nicht zu viel verpasst.


    Schönen Abend euch alle!


    kl. gr. frosch


    P.S.: vor über 40 Jahren habe ich meiner Mama mal gesagt "Ich freue mich, dass ich auf der Welt bin" - Ja, ich freue mich immer noch.

  • die Aufklärung vor der Impfung im Impfzentrum findet durch einen Arzt statt. Der 1. war mein ehemaliger Kinderarzt vor 40 Jahren inzwischen in Rente. Die 2. war eine junge Ärztin. Geimpft haben mich andere, beim 2. Mal war es sicher eine Ärztin, wir sprachen eine Weile, weil sie an dem Tag wenig zu tun hatten (fast alle bekamen an dem Tag Janzen , nur in einer Kabine waren Zweitimpfungen mit AstraZeneca und BioNTech, wir hatten verschieden farbige Mappen, ich wunderte mich anfangs, warum alle grün hatten und ich weiß und warum ich an allen vorbei geführt wurde), die 1. war so schnell weg, dass ich es nicht sagen kann.

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  • Ui, spannend ... Nee, das ist hier nicht so. Alles was ich vorgezeigt habe, war mein QR-Code mit der Terminbestätigung und die Krankenversicherungskarte. Dann hat mich ein Student gefragt, ob ich soweit gesund sei bzw. schon mal eine allergische Reaktion auf eine Impfung hatte. Ich glaube, dafür habe ich auch irgendwas unterschrieben (weiss ich schon gar nicht mehr). Dann sass ich da mit meiner Nummer, habe 5 min gewartet, war in weiteren 5 min geimpft und dann sass ich noch 15 min zur Beobachtung so rum bis mir der nächste Student mein Kleberli in den Impfausweis gemacht, das Zertifikat in die Hand gedrückt und mir noch einen schönen Tag gewünscht hat.

  • Ich hatte mich im Vorhinein mit einem Facharzt für was ganz anderes (Ffwga) unterhalten und da hatte ich den Eindruck, dass ich wesentlich mehr dazu gelesen hatte. Der sah das schlicht gelassen.


    In den Impfzentren muss ein Impfarzt vorher fragen, ob es noch Fragen gibt. Das sind aber auch keine Fachärztinnen für Immunologie...

  • Mein Aufklärungsgespräch war mit einem Arzt (er stellte sich als solcher vor) und - ich glaube, ich erwähnte es bereits - der war sooooooooooooo süüüüüüüüüüüüüüüüüüß, schade, dass ich nun durchgeimpft bin. Flirten beim Impfen ist sicher gesund.

    Danach hat mich eine Dame geimpft, die sich sehr ärztlich verhalten hat, aber ob sie´s war...?

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • An den nun ein Jahr älteren Frosch: alles Gute zum Geburtstag!

    Die Ärztin bei der 1. Impfung war eine, wir haben als Kinder zusammen geturnt. Lustigerweise hat sie ein paar Wochen später meine Mutter die Zweitimpfung verpasst. Meine zweite hat mir ein Arzt in etwas reiferem Alter verpasst - also keine Flirtgefahr.

  • Bei uns im Impfzentrum sind es schon Ärzte, die impfen, und die fragen natürlich auch, ob man Fragen hat und klären auf... Ich habe die beiden Ärzte später gegooglet - bei der ersten Impfung war es ein Psychiater, bei der zweiten ein Kinderarzt. ;) Waren aber beide wirklich total nett, ich habe mich wohl gefühlt.

  • Klar freuen die sich, sind aber zumindest hier noch alle im Gegensatz zu Schülern in Distanz. Schüler hingegen werden gezwungen in engen Räumen zu kuscheln

    Eine kleine Ergänzung zur Situation (aus BW) von einer Noch-Studentin: bei uns fanden einige Prüfungen in Präsenz statt, für viele (bspw. mündliche Abschlussprüfungen mit 4 bis 5 Personen im Raum) war das meiner Einschätzung nach aber auch vertretbar.

    Das kommende Wintersemester (ab September) soll aber wieder in Präsenz stattfinden, Andeutungen zufolge wird die Landesregierung morgen das Abstandsgebot auch für den Studienbetrieb kippen. Dann soll (unter Einhaltung der 3G-Regeln) wieder der normale Lehrbetrieb stattfinden.


    Das Stimmungsbild ist sehr gemischt: insgesamt freuen sich die allermeisten darüber, dass wieder realer Austausch statt reinem Distanzstudium stattfinden kann; in vielen Fällen fanden keine Videokonferenzen statt und das "asynchrone" Studium bestand, wenn man Pech hatte, seit 3 Semestern aus auf der Lernplattform hochgeladenen Primärtexten inkl. Abgabefrist für eine Textzusammenfassung. Gleichzeitig haben aber (auch hier: subjektive Erfahrung an meiner Uni) die allermeisten große Bedenken dabei, sich im Herbst/ Winter mit 400 weiteren Menschen ohne Abstand in einen Hörsaal ohne Fenster und ohne funktionierende Belüftungsmöglichkeiten zu setzen und dort mehrere Stunden zu verbringen. Impfpriorisierung ist nicht geplant und viele Studierende sind auch noch nicht geimpft (abgesehen von den wenigen, die durch Vorerkrankungen oder Schulpraktika priorisiert waren). Sicherlich ist es notwendig und geboten, auch wieder in einen Präsenzbetrieb überzugehen, allerdings hätten sich doch viele der Beteiligten - sowohl auf Studierenden- als auch auf Dozierendenseite - eine "Zwischenstufe" gewünscht, welche die reinen Vorlesungen mit hohen Teilnehmendenzahlen digital fortführt und zunächst "nur" für Lehrveranstaltungen unter 100 Teilnehmenden Präsenzformate vorsieht.


    Viele Grüße, JoyfulJay


    Edit: Tippfehler

  • Rein rechnerisch dürften die allermeisten impfwilligen Studenten bis Ende September drangewesen sein. Wer bis dahin nicht wollte, kann natürlich freiwillig weiterhin von zuhause lernen.

  • Rein rechnerisch dürften die allermeisten impfwilligen Studenten bis Ende September drangewesen sein. Wer bis dahin nicht wollte, kann natürlich freiwillig weiterhin von zuhause lernen.

    Freiwillig von Zuhause lernen ist im Konzept des Landes nicht vorgesehen. Wer einen wirksamen Impfschutz einer Zweitimpfung haben möchte (Johnson & Johnson kann man ausklammern, ist nicht in ausreichend quantitativem Umfang bestellt und vorgesehen), benötigt dafür (am Beispiel Biontech und Moderna) einen Zeitraum von acht Wochen (sechs Wochen zwischen den beiden Impfungen; 14 Tage bis Impfschutz). Anfang September minus acht Wochen ergibt Anfang Juli und nein, die allermeisten impfwilligen Studierenden haben keine Chance in den nächsten drei Wochen tatsächlich ihre Erstimpfung zu erhalten - die tatsächliche Impfung zu bekommen ist nochmal etwas ganz anderes als einen Terminvorschlag für in vier Wochen. Übrigens impfen hier im Umkreis noch einige Ärzt:innen die Priorisierungsgruppe 3, für große Teile dieser Gruppe wurde die Terminvergabe gleichzeitig mit allen anderen gestartet. Wartelisten mit über 500 Patient:innen sind hier keine Seltenheit (sowohl bei niedergelassenen Ärzt:innen als auch in Impfzentren).

  • JoyfulJay : Letzte Woche wurden im Schnitt 690k Menschen pro Tag geimpft. Gehen wir davon aus, dass diese Zahl konstant bleibt, wären das bis in 4 Monaten 83 mio. Impfdosen. Bis jetzt wurden 56 mio. Impfdosen vergeben, macht ein Gesamtergebnis von circa 139 mio. Impfdosen. Da muss man erst einmal schauen, ob rund 70 mio. Menschen in Deutschland sich überhaupt impfen lassen möchten. In den USA ist bei circa 50% Erstimpfungen der Punkt erreicht, an dem alle, die wollen, auch durften und es jetzt eher darum geht, Anreize für diejenigen zu schaffen, die noch skeptisch sind.

  • Das stimmt tatsächlich mal, in Israel stagniert die Impfwilligkeit auch bei knapp über 60% las ich vorhin. Die Wahrscheinlichkeit, dass bis September alle, die wollten eine Erstimpfung hatten ist schon recht groß.


    Die Zerrissenheit kann ich aber allzugut nachvollziehen. Gerade für Studierende in den ersten Semestern ist es wirklich hart. Keine Leute kennenlernen, allein lernen müssen und wenn dann noch schlechte (oder wie hier offenbar gar keine) Lehre stattfindet, verbunden mit der Sorge um riesige Kontakthruppen als Gegensatz ist es wirklich mies. Die Regierung scheint große Teile der Gesellschaft einfach zu vergessen :(

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