Schulöffnungen - Corona - BW

  • Lese gerade, dass ein täglicher Wechsel wegen den Tests gar nicht möglich ist:


    Testkapazitäten und Wechselunterricht

    Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, kehren alle Klassenstufen ab dem 19. April zu einem Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht zurück. Auch diese Eckpunkte wurden in zwei großen Gesprächsrunden unter der Federführung des Staatsministeriums mit zahlreichen an der Bildung im Südwesten Beteiligten ausgiebig erörtert: Die Ausgestaltung des Wechselbetriebs erfolgt nach den bereits bekannten Grundsätzen. Die Entscheidung über die konkrete Umsetzung obliegt dabei der Schulleitung. Das schulische Präsenzangebot muss dabei allerdings den vom Land zur Verfügung gestellten Testkapazitäten Rechnung tragen. Ein täglicher Wechsel der Gruppen ist vor diesem Hintergrund nicht möglich. Beim Wochenmodell, bei dem auch eine Durchmischung der Kohorten noch besser ausgeschlossen werden kann, wäre beispielsweise eine zweimal wöchentliche Testung der in Präsenz anwesenden Schülerinnen und Schüler angezeigt.


    Bei uns wird gerade anders geplant.

    Etwas immer schon so gemacht zu haben ist kein Grund, allenfalls ein Hindernis.

  • Die Info ist ja schon letzte Woche rausgegangen. Da solltest du eurem zuständigen Team dringend den Tipp geben, dass die vorgesehene Planung nicht mit der Teststrategie des Landes kompatibel ist.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Tageweiser Wechsel geht nicht, dass ist schon länger bekannt. Nachdem unser LK aber bei 180 liegt, frage ich mich, ob wir nächste Woche mit der einen Gruppe starten und wenn die 2. kommt wieder im Distanzunterricht für alle sind. Da wäre mir tageweise doch lieber als wochenweise. Wie soll ich alle wieder auf den gleichen Stand bringen?

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Tageweiser Wechsel geht nicht, dass ist schon länger bekannt. Nachdem unser LK aber bei 180 liegt, frage ich mich, ob wir nächste Woche mit der einen Gruppe starten und wenn die 2. kommt wieder im Distanzunterricht für alle sind. Da wäre mir tageweise doch lieber als wochenweise. Wie soll ich alle wieder auf den gleichen Stand bringen?

    1.Macht die Distanzgruppe ja nicht nix in ihrer Distanzwoche

    2. Wiederholst/Vertiefst du dann halt in Woche 2 nochmal mit weiteren Übungen, was in der Vorwoche erarbeitet wurde und machst dann erst weiter im Stoff.


    Es gibt keine perfekten Lösungen dafür, nur solche, mit denen sich arbeiten lässt.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Die Info ist ja schon letzte Woche rausgegangen. Da solltest du eurem zuständigen Team dringend den Tipp geben, dass die vorgesehene Planung nicht mit der Teststrategie des Landes kompatibel ist.

    Wobei Wechsel nach 2 bzw. 3 Tagen in der Woche nicht untersagt ist.

    Wie soll ich alle wieder auf den gleichen Stand bringen?

    Warum musst du alle auf den gleichen Stand bringen? Waren sie vor Beginn des Fernunterrichts alle auf dem gleichen Stand?

  • Wobei Wechsel nach 2 bzw. 3 Tagen in der Woche nicht untersagt ist.

    Warum musst du alle auf den gleichen Stand bringen? Waren sie vor Beginn des Fernunterrichts alle auf dem gleichen Stand?

    nö, aber Eltern akzeptieren nicht, wenn ausgerechnet bei ihren Kindern eine Woche Präsenzunterricht fehlt


    (und ich fürchte, nach 2 Wochen Distanzunterricht ist eine Woche die andere Gruppe dran. Das Problem ist, sowohl in Mathe also auch in Chemie kann ich nicht sinnvoll weiter unterrichten, weil alles aufeinander aufbaut. Meine Kollegen mit anderen Fächern unterrichten zwei verschiedene Themen, das eine nur in Präsenz, das andere nur in Distanz. Ich überlege die ganze Zeit, wie ich das in meinen Fächern handhabe. :gruebel: )

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  • An meiner Schule haben wir die Klassen bisher immer nachmittags für Klassenarbeiten einbestellt. Die KAs wurden dann in den extra großen Räumen mit genug Abstand in voller Klassenstärke geschrieben. Ich frage mich, ob ich das noch so handhaben darf, wenn sich die beiden Gruppen (A und B) nicht mehr treffen sollen. Wahrscheinlich nicht, oder? Wird dann also erwartet, dass ich für jede Lerngruppe zwei unterschiedliche Klausuren konzipiere?


    Offiziell müssen wir ja nur noch eine KA pro Halbjahr schreiben. Werdet ihr von dieser Regelung Gebrauch machen?

  • Wiederholen kann man gerade in Mathe nie genug.

    Nur am Ende von Klasse 10 muss ich durch sein, weil im kommenden Schuljahr neue Kurse gebildet werden, weil es bei uns immer alle schaffen. (Problem ist, wenn ich wüsste, dass wirklich nur eine Woche stattfindet, plane ich anders, als wenn zwei Wochen stattfinden und dann die Grenze gerissen wird, nur wiederholen bis zum Ende des Schuljahres funktioniert ja nicht.

    Also werde ich wieder spekulieren, im Januar lag ich bei meiner 11. LK ja richtig, auch wenn alle anderen anderer Meinung waren.)

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  • An meiner Schule haben wir die Klassen bisher immer nachmittags für Klassenarbeiten einbestellt. Die KAs wurden dann in den extra großen Räumen mit genug Abstand in voller Klassenstärke geschrieben. Ich frage mich, ob ich das noch so handhaben darf, wenn sich die beiden Gruppen (A und B) nicht mehr treffen sollen. Wahrscheinlich nicht, oder? Wird dann also erwartet, dass ich für jede Lerngruppe zwei unterschiedliche Klausuren konzipiere?


    Offiziell müssen wir ja nur noch eine KA pro Halbjahr schreiben. Werdet ihr von dieser Regelung Gebrauch machen?

    Ja, werde ich und weiß, dass meine SL hofft (und an vielen kleinen Stellen entsprechende Gespräche führt mit KuK), dass das alle so handhaben werden bzw. in den Nebenfächern komplett darauf verzichten (dürfen wir dort ja problemlos). Ich hole vor dem Hintergrund der Zahlen hier bei uns und angesichts dessen, dass wir NUR Fahrschüler haben niemanden für eine KA in Präsenz, die ich nicht wirklich zwingend schreiben MUSS. Noten bekomm ich immer, dafür sorge ich konstant, Rückmeldung zum individuellen Leistungsstand bekommen meine SuS auch an vielen kleinen Stellen. Da bleibt nichts Unersetzliches auf der Strecke, wenn ich nicht mehr Klassenarbeiten ansetze, als ich zwingend muss- vielleicht aber steckt sich der eine oder andere meiner Hasen weniger an und die dann auch nicht ihre Familien, wenn sie nicht noch für so etwas anrücken müssen. (Ich habe keine Abschlussklassen in diesem Jahr, sonst würde das zwangsläufig anders aussehen.)


    Wie das mit den A- und B-Gruppen laufen soll bei KAs kann ich dir insofern gar nicht sagen im Moment, tut mir leid. Ich nehme aber an, dass das auch Thema unserer DB diese Woche sein wird. Falls ich es nicht vergessen sollte, würde ich das dann mal noch nachtragen.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Ihr Lieben, jetzt habe ich aber doch mal eine Frage. Die Schule meiner Tochter (eine reine GS) hat sich bez. der Tests noch gar nicht gemeldet.


    Mein Mann und ich gehören zu den verantwortungsvollen Eltern, die ihr Kind zu Hause testen würden. Wir machen es mit unserem Kita Sohn ebenfalls und haben Tests von der Stadt bis Ende April bekommen.


    Der SL meiner Schule hat gesagt, dass Eltern das Recht hätten zu Hause zu impfen, wir Lehrkräfte es aber nicht bewerben sollen.




    Wisst ihr, ob das irgendwo schriftlich festgehalten ist?


    Ich finde in der Handreichung nämlich nur, dass die Grundschulen selbst entscheiden dürfen, wie sie es machen.

  • An meiner Schule haben wir die Klassen bisher immer nachmittags für Klassenarbeiten einbestellt. Die KAs wurden dann in den extra großen Räumen mit genug Abstand in voller Klassenstärke geschrieben. Ich frage mich, ob ich das noch so handhaben darf, wenn sich die beiden Gruppen (A und B) nicht mehr treffen sollen. Wahrscheinlich nicht, oder? Wird dann also erwartet, dass ich für jede Lerngruppe zwei unterschiedliche Klausuren konzipiere?


    Offiziell müssen wir ja nur noch eine KA pro Halbjahr schreiben. Werdet ihr von dieser Regelung Gebrauch machen?

    Bei uns gibt es extra Klassenarbeitstermine an zwei Nachmittagen. Da können vier komplette Klassen zeitgleich in vier großen Räumen Klassenarbeiten schreiben. Nachmittags, weil sonst wegen der Fahrschüler der ganze weitere Distanzunterricht an dem Tag ausfallen müsste.

    Da die Termine aber nie für alle noch mindestens zu schreibenden Klassenarbeiten ausreichen, sollen einige Fächer auch zwei verschiedene Klassenarbeiten in der A und B Woche schreiben. Gerade in der Mittelstufe in Mathematik ist das ja oft gut möglich.

    Und wer gar nicht schreiben muss, soll es möglichst auch vermeiden, da wir sonst in den verbleibenden Wochen mit möglichst nur zwei KA / Woche und maximal drei KA / Woche nicht mehr hinkommen.


    LG DFU

  • Wir (auch reine GS) haben die Tests in den Osterferien bekommen (hatte wohl die Gemeinde besorgt). Kinder, die diese Woche in der Notbetreuung sind, bekamen diese auch Ende der Ferien (wurden aber wohl kaum getestet). Wir lassen die Kinder von den Eltern aus pädagogischen Gründen (so die Formulierung der Schulleitung) zuhause testen. Die Rektorin hatte die Wichtigkeit sehr deutlich formuliert. Da bin ich mal auf nächste Woche gespannt.

    Auf der Seite des Kultusministeriums steht das ab einer Inzidenz von 100 ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist. Da verstehe ich nicht so ganze was der SL deiner Schule mit "nicht bewerben" meint.

  • Auf der Seite des Kultusministeriums steht das ab einer Inzidenz von 100 ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist. Da verstehe ich nicht so ganze was der SL deiner Schule mit "nicht bewerben" meint.

    Sie meint: die Testung zu Hause nicht bewerben, sondern die SuS sollen möglichst in der Schule getestet werden. Ist bei uns auch so. Ich sehe Argumente für beide Vorgehensweisen (zu Hause testen vs. in der Schule testen).

  • Sie meint: die Testung zu Hause nicht bewerben, sondern die SuS sollen möglichst in der Schule getestet werden. Ist bei uns auch so. Ich sehe Argumente für beide Vorgehensweisen (zu Hause testen vs. in der Schule testen).

    Oh ach so. Jetzt macht es Sinn. :top: Mir wäre es ehrlich gesagt auch lieber es würde vor Ort in der Schule (durch Fachpersonal!) getestet werden. Aber das wird sicherlich nie passieren.

  • Wir (auch reine GS) haben die Tests in den Osterferien bekommen (hatte wohl die Gemeinde besorgt). Kinder, die diese Woche in der Notbetreuung sind, bekamen diese auch Ende der Ferien (wurden aber wohl kaum getestet). Wir lassen die Kinder von den Eltern aus pädagogischen Gründen (so die Formulierung der Schulleitung) zuhause testen. Die Rektorin hatte die Wichtigkeit sehr deutlich formuliert. Da bin ich mal auf nächste Woche gespannt.

    Auf der Seite des Kultusministeriums steht das ab einer Inzidenz von 100 ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist. Da verstehe ich nicht so ganze was der SL deiner Schule mit "nicht bewerben" meint.

  • Danke für deine Rückmeldung. Ja ich meinte, nicht an die große Glocke hängen.

    An meiner Schule werden die Tests jetzt mit nach Hause gegeben in der GS.

  • Mal was anderes...in Bezugnahme auf den Thread mit der angeblichen Lehrerin die sich um schlechte Noten bei Testverweigerern sorgt.

    Benotung von Schülern, die den Test verweigern


    Wie ist das bei uns in BW?

    Sofern ich die Handreichung vom 7.4., die ab dem 12.4. gültig sein soll richtig lese, gibt es für Schüler die Prüfungen ablegen müssen oder "bei für die Notengebung erforderlichen schulischen Leistungsfeststellungen." Ausnahmen von der indirekten Testpflicht?

    Fänd ich ehrlich gesagt ziemlich ätzend...oder les ich da was falsch?


    Die betreffende Aussage befindet sich auf Seite 3 der Handreichung.

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