Umgang mit Verschwörungstheorien in der Schule

  • Und wir dachten, das diese Fragen einleitend genug sind, um mit Ihnen eine Diskussion zu führen. Abwarten was Sie sagen und darauf eingehen.

    1. Sind Sie in der Schule schon mit Verschwörungstheorien konfrontiert worden?

    2. Gibt es Schüler/innen, Eltern oder auch andere Pädagog/innen, die Verschwörungstheorien in die Schule tragen?

    3. Und was sind Ihre Eindrücke von den pädagogischen Herausforderungen, die von Verschwörungstheorien ausgehen?

    4. Vielleicht haben Sie auch konkrete Ideen oder bereits Erfahrungen zum pädagogischen Umgang?

    Ihr diskutiert selbst aktuell ja gar nicht.:weissnicht: Wenn ihr eine Diskussion führen wollt, solltet ihr vielleicht selbst ein Teil davon sein, sprich eure Positionen, Vermutungen und Hypothesen einbringen, damit eine Debatte erst entstehen kann. Wenn ihr das Forum lediglich als Resonanzboden nutzen wollt kann es eben sein, dass angesichts der aktuellen, ganz realen und täglichen beruflichen wie privaten Herausforderungen niemand den Wunsch verspürt mitzuspielen.

    Die Fragen an sich sind wie ihr an den Antworten erkennen könntet keine sinnvolle Ausgangsbasis für eine echte Debatte: Insbesondere Frage 3 ist schlichtweg zu schwammig, um zu verstehen, worauf diese tatsächlich abzielen soll. Ja-/Nein-Fragen wie Frage 1 und 2 sind auch nicht dazu geeignet eine Debatte anzustoßen- dazu würde es echter Positionen und Hypothesen bedürfen sowie offener Fragen. Frage 4 lässt sich nicht sinnvoll beantworten, ohne klar zu wissen, worauf Frage 3 abzielt.


    Statt euch zu beschweren, wer hier nicht auf eure Fragen antworten mag solltet ihr inhaltlich nachsteuern und die kurzen Antworten dahingehend verstehen, dass eure Ausgangsfragen ungeeignet sind um eine Debatte anzustoßen und zu führen. Das ist offensichtlich auch Teil des Lernfeldes für euch gerade.



    Um aber auch die Fragen zu beantworten, soweit es mir möglich ist:


    1. Nein

    2. Jein.

    3. Frage zu unscharf formuliert, um sie beantworten zu können.

    4. bezieht sich voraussichtlich auf Frage 3, deshalb s. 3.


    Wenn ihr euch inhaltlich entsprechend einbringt, debattiere ich gerne auch detaillierter mit euch. Ich mache das aber nicht stellvertretend für euch, während ihr beobachtet, auswertet und notiert. Ich habe schon einen Job, für den ich bezahlt werde, das hier ist meine Freizeit.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • 1. Einmal Mondlandung. Ab und zu Kreationismus (nicht christlich).

    2. S. 1, sonst wäre ich ja damit nicht konfrontiert worden.

    3. Bisher nichts besonderes. Internetaffinität hilft, um derlei Dinge zu erkennen und die Schwachstellen zu erkennen.

    4. Nö.

  • es ist echt enttäuschend wie man hier im Forum aufgenommen wird.

    1. Enttäuscht werden können nur Erwartungen. Wenn ihr aber Erwartungen stellt, die ihr selbst nicht erfüllen könnt, dann gebt ihr anderen Menschen eine Fernbedienung für eure Enttäuschung in die Hand. Nehmt die Fernbedienung zurück, stellt an euch selbst Erwartungen, die ihr selbst erfüllen könnt, dann wird das besser mit den Enttäuschungen. Im Grunde genommen sitzt man mit "Andere sollen meine Erwartungen erfüllen." ja auch ein wenig einer Verschwörung auf.

    2. Wir sind verwirrt. Leute ohne Namen stellen schwammige Fragen. Es gab in den letzten Jahr(zehn)ten genug Umfragen etc., aus denen dann Lehrerbashing wurde. Das prägt und macht misstrauisch.

    3. Das hier ist unsere Freizeit.

    Hier wird ja mehr über unseren Beitrag geschrieben als über die Forschungsfragen.

    4. Richtig. Wir machen uns Gedanken darüber, was eure Forschungsfragen sein könnten und worum es hier gehen soll. Siehe 2.

    Unsere Aufgabe: eine Diskussion zu führen, um diese auswerten zu können und dann 15 Seiten darüber zu schreiben. Es ist ein Forschungsprojekt und keine Hausarbeit. Wir erforschen Onlinediskussionen, denen man freien Raum bietet. Die Anonymität soll dazu dienen, das man frei sprechen kann.

    5. Der freie Raum ist hier zu frei, zu offen. Da entstehen Verwirrung und Nachfragen. Ich fülle solche zu offenen Freiräume gerne mit Witzen.

    6. Gleichzeitig ist die Fragestellung zum Teil sehr eng, nur ja/nein. Wie soll da eine Diskussion entstehen?

    7. Wie Onlinediskussionen, denen man freien Raum gibt, könnt ihr in x Threads hier nachlesen. Geht in den großen Coronathread und analysiert den für eure Hausarbeit. Oder geht in den Impfthread.

    Es geht um dieses Gespräch was sich hier abspielen sollte bzw. was wir uns hier erhofft haben.

    Ja, dann leitet sie ein, vielleicht wie Lanz? Illner? Jemand in der Richtung? Die haben ein Thesenpapier und greifen ein und lassen auch nicht alles laufen, um dann enttäuscht zu sein. Vielleicht wäre auch eine Videokonferenz mit Freiwilligen besser für euer Anliegen?


    Mit den Fragen geht es mir wie CDL. Kurzfassung: Ja, ja, ?, ?.

    Klassenregel Nr. 17: "Niemand lecke am Würstchen des anderen."

    Klassenregel Nr. 20: "Ich helfe anderen beim Angeln."

  • 1) Ja

    2) Ja

    3) hängt davon ab, von wem die "Theorien" eingebracht werden. Mit KuK diskutiere ich da nicht drüber (werde mir aber den Scherz erlauben, nach meiner erste Imfpung den Verschwörungstheoretikern gegenüber positiv über Bill Gates zu sprechen, mal gucken, was passiert), bei SuS würde ich darüber sprechen, wo sie die Informationen her haben, was verlässliche Quellen sind etc.

    4) siehe 3, ansonsten wenig Zeit, wie hier schon mehrfach geschrieben, Belastung durch Abi, teilw. Präsenz, und mal Wechselunterricht, mal Distanzunterricht raubt einem den letzten Nerv (dazu kommen bei vielen hier gekürzte Betreuungszeiten, LaD für die eigenen Kinder, da hat man kaum Zeit, sich über sowas Gedanken zu machen)

  • Oder geht in den Impfthread

    Da findet man auch reichlich „Argumentation“smuster wie bei Esoterik- und Verschwörungsspinnerinnen. In anderen Threads findet man zur Abrundung (strukturellen und sekundären) Antisemitismus.


    Alles dabei.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • Mit KuK diskutiere ich da nicht drüber (werde mir aber den Scherz erlauben, nach meiner erste Imfpung den Verschwörungstheoretikern gegenüber positiv über Bill Gates zu sprechen, mal gucken, was passiert

    :rotfl:


    Wenn es "echte" Verschwörungshteoretiker sind sollten sie an der Stelle mindestens so ein Gerät zum Auslesen der Tierchips zücken, um deine neue Chipnummer direkt telegramen zu können. :doc: (Alternativ könntest du irgendein technisches Gerät zücken und fragen, ob sie mal die Nummer auslesen wollen. :lach:)

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Was ich nicht verstehe ist.

    6. Gleichzeitig ist die Fragestellung zum Teil sehr eng, nur ja/nein. Wie soll da eine Diskussion entstehen?

    Hier wird eine einleitende Frage von uns reingeworfen, um mit Ihnen zu diskutieren und auf Ihre Antworten einzugehen („Sind Sie in der Schule schon mit Verschwörungstheorien konfrontiert worden?“). In meiner Schulzeit wurde immer gesagt, man antwortet nicht mit „Ja“ und „Nein“ sondern gibt eine Begründung dazu ab.


    Wie wurden Sie konfrontiert?

    Wie sind Sie damit umgegangen?

    Von wem wurden Sie konfrontiert?

    Wurde darüber nur im Lehrerzimmer diskutiert oder auch mit den SuS selbst?

    Kommen Verschwörungstheorien überhaupt im Unterricht vor oder versucht man diese lieber unter den Tisch zu fegen und zu ignorieren, da diese ja eh absurd sind?


    Soweit ich weiß leitet man eine Diskussion mit möglichen Fragen ein und diskutiert dann mit den anderen.


    Zudem zwingen wir niemanden zu antworten, da Sie das Wort „Freizeit“ öfters erwähnen. Wer in seiner Freizeit für so etwas keine Lust/ kein Bock hat, sollte dieses Thema doch einfach nur ignorieren, damit es nicht weiter ausschweift.


  • Zudem zwingen wir niemanden zu antworten

    Oh, das ist aber lieb.


    Ansonsten ist doch alles paletti. Sie haben eine Diskussion angestoßen und der Thread ist binnen weniger Stunden auf Seite 2.


    Falls Sie sich wundern, dass in Online-Foren Metadiskussionen stattfinden, sollten Sie einmal mit dem gewählten Medium beschäftigen.


    Oder das ist ohnehin nur ‘ne züchlogische Untersuchung, die Verschwörungen sind nur der Aufhänger und es geht um die Analyse unseres Diskussionsverhaltens. Und deshalb sticheln die Befragerinnen genau in die Richtung.


    Was weiß ich.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • Hmm stimmt, "reingeworfen" passt ganz gut und ist offensichtlich zu lieblos als Herangehensweise, um die erhofften Ergebnisse zu erzielen. Insofern solltet ihr vielleicht anfangen das zu machen, was ihr machen wolltet, nämlich auf Antworten auf eure Fragen eingehen, selbst dazu nachfragen, nachhaken, eigene Positionen einbringen. Die Metadebatten führst zumindest du ja selbst recht fleißig, statt einfach mal inhaltlich konkret selbst etwas beizusteuern.


    Ja, ich bringe meinen Schülern auch bei, dass sie nicht nur mit ja/nein antworten, sondern ihre Antwort begründen. Das ist aber eine pädagogische Herangehensweise, um den SuS beizubringen, dass sie einerseits solche Begründungen benötigen in einer echten Debatte und andererseits mit ihnen ganz praktisch zu üben, wie das mit dem Begründen und Argumentieren funktioniert, denn das müssen sie erst noch lernen. Ich kann jede meiner Antworten auf eure Fragen auf entsprechend gezielte Nachfrage hin begründen, ich habe das schon gelernt. Ich frage aber auch entsprechend zielgerichtet meine SuS nach Begründungen. Bei geschlossenen Fragen (ja/nein) ergänze ich natürlich, dass sie ihre Position bitte begründen mögen, öffne also die Fragestellung dadurch entsprechend.

    Das Problem bleiben immer noch die wenig zielscharfen Fragen sowie der Umstand, dass ihr inhaltlich keinerlei Position bezogen habt bislang. Es scheint am Ende womöglich wirklich eher um die Metadebatten und das Diskussionsverhalten an sich zu gehen bei eurem "Forschungsanliegen", als um das, was ihr inhaltlich vorschiebt, andernfalls könntet ihr ja einfach einmal damit anfangen selbst inhaltlich Stellung zu beziehen, wie ihr das seht, was ihr vermutet, etc.

    ________________________________________________________________-


    Ich versuche es einfach mal umgekehrt, vielleicht klappt es ja, wenn ihr "Schüler_innen" sein dürft und jemand die Debatte an eurer Stelle anstößt besser und ihr könnt dann irgendwann weitermachen:


    Was haltet ihr von Verschwörungstheorien wie "Flat Earth" oder "QAnon"? Seid ihr mit derartigen Verschwörungstheorien bereits jenseits von Hochschulseminaren in Kontakt gekommen? In welchen Situationen und wie? Wie seid ihr damit umgegangen? Wenn ihr im Rahmen eines Praktikums (das Ref scheint mir noch in etwas weiterer Ferne zu liegen bei euch) mit SuS konfrontiert wärt, die derartige Verschwörungstheorien vertreten würden, wie würdet ihr damit umgehen im Rahmen eures Unterrichts? Wie würdet ihr mit Kollegen umgehen, die derartige Positionen vertreten? Wie geht ihr tatsächlich mit Mitstudierenden um, die derartige Positionen vertreten? Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für euch aus dem Umgang mit Verschwörungstheoretikern persönlich, im privaten oder im beruflichen Kontext?

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Die Frage ergibt keinen Sinn. Derartige Behauptungsgefüge sind keine Theorien.

    Ja, ich weiß was du meinst, aber sie werden unter dem Begriff der "Verschwörungstheorie(n)" angeführt und zusammengefasst ungeachtet der eigentlichen Bedeutung des Theoriebegriffs. Ich ergänze sehr gerne Anführungszeichen, beim Wort "Verschwörungstheorien" oder ergänze um ein * mit der Anmerkung, dass es sich um keine Theorien im eigentlichen Wortsinn handelt. Wäre das ein geeigneter Weg für dich damit umzugehen?

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Wäre das ein geeigneter Weg für dich damit umzugehen?

    Sich klarmachen, was meint, und dann einen passenden Begriff wählen.


    Umgangssprachlich wird auch „Strom“ in „Kilowattstunden“ verkauft und Mehl in „Kilo“ (und letzteres dann auch noch als „Gewicht“ deklariert). Diese Anklage an das Bildungssystem nehme ich zur Kenntnis.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

  • Hi zusammen, hier ist Jil (eine der Mitstudierenden von der Universität Duisburg-Essen) und ich bin ehrlich gesagt ziemlich geschockt, wie uns hier in diesem Forum manche Dinge unterstellt werden. Wir haben uns erhofft, dass sich hier eine Diskussion über Verschwörungstheorien starten lässt, bei der wir natürlich auch dran teilgenommen hätten. Nur leider wurde uns die Gelegenheit genommen, indem von Anfang an eine gewisse Abneigung gegenüber unserer Fragen vorherrschte. Ich kann es nachvollziehen, dass zunächst Verwirrung vorlag, weil das ja nun wirklich kein Thema ist, mit dem eine Lehrperson in seinem Alltag öfters konfrontiert wird, allerdings ist dies heutzutage nun einmal ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und ich bin mir sicher, dass jeder mehr oder weniger damit schon seine Erfahrungen gemacht hat. Deswegen wäre ich sehr dankbar dafür gewesen, wenn wenigstens ein paar Leute ihr Gedanken/Erfahrungen oder zumindest Vorstellungen zu diesem Thema mit uns geteilt hätten (es haben sich auch ein paar sinnvolle Antworten finden lassen, die nicht angreifend rübergebracht wurden). Wir haben nun durchaus konkrete Fragen entwickelt und hier hinein geschrieben, aber wenn ihr das anders seht, dann ist es halt so.

    Zudem hätte ich auch erwartet, dass unter LehrerInnen und angehenden Lehrkräften etwas mehr solidarisches Verhalten zu finden wäre, aber anscheinend habe ich mich da getäuscht. Wie auch immer, danke für all eure Ratschläge.


    Liebe Grüße

  • Hallo Jil,


    ich habe ja ein paar ganz konkrete Fragen auch euch zurückgegeben, die ein Ausgangspunkt für eine inhaltliche Debatte sein könnten. Statt Hinweise zu den Problemen die eure Art der Fragestellung und Debattenführung aufwerfen persönlich zu nehmen würde ich vorschlagen, dass ihr konstruktiv ins Gespräch einsteigt, vielleicht die Fragen beantwortet, die ich gestellt habe oder konkret inhaltlich nachfragt zu Beiträgen statt lediglich persönliche Gefühle und Enttäuschungen zu äußern. Das könnte die Debatte tatsächlich inhaltlich voranbringen. Wir wirken alle sehr oft mit an studentischen Umfragen, um uns solidarisch zu zeigen, nehmen uns aber gerade weil es sich bei Studierenden um eine Ausbildungssituation handelt heraus auf Fehler aufmerksam zu machen, die wir dabei bemerken und nicken nicht nur alles durch und ab bzw. diskutieren nicht auf Kommando halt mal los, weil das als solidarisch betrachtet wird von den Studierenden. Wären wir unsolidarisch, gäbe es in diesem Thread nicht bereits derart viele Hinweise, wie ihr die Debatte inhaltlich bereichern und anstoßen könntet. dann wären wir einfach in anderen Threads unterwegs.

    Der Ball liegt in eurem Feld. Nur ihr könnt hier dafür Sorge tragen, dass eine inhaltliche Debatte möglich wird. Wenn euch daran gelegen ist, bitte gerne. Dann sind offensichtlich viele User bereit mitzudiskutieren. :-)

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Zitat

    weil das ja nun wirklich kein Thema ist, mit dem eine Lehrperson in seinem Alltag öfters konfrontiert wird


    Nein. Ich kenne dieses Thema ausschließlich aus den Medien (was hier im engeren Sinne ja wohl nicht zählt). Weder hat in meinem privaten Umfeld irgend jemand Verschwörungstheorien geäußert (diese auf die Schippe zu nehmen, zähle ich nicht dazu), noch in der Schule. Es gibt Schüler, die Bemerkungen fallen lassen, bei denen man annehmen kann, dass in deren Elternhaus zumindest Zweifel an bestimmten Corona-Regeln herrschen. Ich denke auch an einen Kollegen, der sich immer negativ über den Staat auslässt (auch unabhängig von Corona).

    Vielleicht müsste erst einmal - und zwar von Eurer Seite aus - abgeklärt werden, wo für Euch Verschwörungstheorien überhaupt anfangen?


    Jedenfalls habe ich noch keinen getroffen, der an die Übernahme der Weltherrschaft durch Bill Gates glaubt. (Und wenn ich es recht bedenke, gäbe es vermutlich auch Schlimmeres als das :zahnluecke: ).

  • Wie wurden Sie konfrontiert?

    Wie sind Sie damit umgegangen?

    Von wem wurden Sie konfrontiert?

    Wurde darüber nur im Lehrerzimmer diskutiert oder auch mit den SuS selbst?

    Kommen Verschwörungstheorien überhaupt im Unterricht vor oder versucht man diese lieber unter den Tisch zu fegen und zu ignorieren, da diese ja eh absurd sind?

    Lieber CDL,


    ich bin der Meinung, dass wir doch bereits konkrete Fragen formuliert haben, die zu einer Diskussion anregen. Ich bin immer offen und dankbar für Verbesserungsvorschläge, allerdings kann ich in diesem Fall nicht erkennen, was zu verbessern ist. Meiner Meinung nach haben wir bereits diese Fragen soweit konkretisiert, wie Sie das auch schon getan haben. Ich erkenne da keinen Unterschied. Von daher würde ich mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen zu diesem Thema mit uns teilt (insofern ihr welche gemacht habt).

  • Nein. Ich kenne dieses Thema ausschließlich aus den Medien (was hier im engeren Sinne ja wohl nicht zählt). Weder hat in meinem privaten Umfeld irgend jemand Verschwörungstheorien geäußert (diese auf die Schippe zu nehmen, zähle ich nicht dazu), noch in der Schule. Es gibt Schüler, die Bemerkungen fallen lassen, bei denen man annehmen kann, dass in deren Elternhaus zumindest Zweifel an bestimmten Corona-Regeln herrschen. Ich denke auch an einen Kollegen, der sich immer negativ über den Staat auslässt (auch unabhängig von Corona).

    Vielleicht müsste erst einmal - und zwar von Eurer Seite aus - abgeklärt werden, wo für Euch Verschwörungstheorien überhaupt anfangen?


    Jedenfalls habe ich noch keinen getroffen, der an die Übernahme der Weltherrschaft durch Bill Gates glaubt. (Und wenn ich es recht bedenke, gäbe es vermutlich auch Schlimmeres als das :zahnluecke: ).

    Danke für diesen Beitrag. ☺️ Verschwörungstheorien haben eine weite Spannbreite. Sie reichen von einzelnen Meinungen bis hin zu großen Verschwörungen, die weltweit bekannt werden. In unserer wissenschaftlichen Arbeit würden wir gerne auf verschiedene Theorien bezüglich Corona eingehen, anfänglich von denen, die einzelne SchülerInnen vertreten. Ist Ihnen in ihrem Unterricht schon einmal ein Fall begegnet, in dem bestimmte SchülerInnen ihre Theorie/Vermutungen geäußert haben, zu dem Thema "Was ist Corona" oder "Woher kommt Corona"? Und ist Ihnen in dem Zusammenhang auch bekannt, woher die Kinder diese Theorie haben? (Elternhaus, Freunde,...)

  • Hallo Jil,


    ehrlich gestanden verstehe nach Deinen Ausführungen noch weniger, was ihr eigentlich wollt. Ihr wollt echt über Verschwörungstheorien (besser: Verschwörungsmythen) diskutieren? Über was genau?


    Vielleicht stellt ihr mal eure These(n) vor und dann diskutieren wir darüber?

    “The oppressed will always believe the worst about themselves.”
    Frantz Fanon

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