Ganzkörperbadeanzug bei islamischer Grundschülerin

  • Ich bin eine Gegnerin jeglicher (religiös motivierter und) nicht rational begründbarer Verhüllungsgebote insbesondere bei Frauen. Die Begründungen dafür (Simpelfassung: Männer dürfen nicht durch Haare oder Haut erregt werden, weil die dann zu Tieren werden und zuschlagen müssen) halte ich für nicht akzeptabel.

    Gleichwohl würde ich stets verteidigen, dass sich jede so bekleiden darf, wie sie will. Da entsteht für mich jedenfalls das Dilemma, dass ich prinzipiell nicht in der Lage bin, zu entscheiden, warum ein einzelner Mensch sich bestimmten Regeln unterwirft. Da mögen die Gründe durchaus akzeptabel sein oder die Indoktrination ist erfolgreich gewesen.


    M. E. sollte man die ganze Debatte niemals auf dem Rücken der betroffenen Personen austragen, hier dem Mädchen, das am Schwimmunterricht teilnehmen möchte.


    Ich würde sie unbedingt mitmachen lassen, kein Gewese darum machen und an anderer Stelle alles dafür tun, dass die Unterdrückung von Frauen beendet wird bzw. erst einmal manches ins Bewusstsein rücken und dabei meinen Zorn soweit zügeln, dass meine Argumente Menschen erreichen können.

    Die ganze Sache muss nicht in der Schule ausgetragen werden, sondern an anderer Stelle.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Die Begründungen dafür (Simpelfassung: Männer dürfen nicht durch Haare oder Haut erregt werden, weil die dann zu Tieren werden und zuschlagen müssen) halte ich für nicht akzeptabel.

    Das ist eben die Frage, ob das die allgemeingültige Simpelfassung ist.


    Aber ja, das Kind ist in jedem Falle das Letzte, auf dessen Rücken die Frage ausgetragen werden soll.

  • ... Ich habe sie daraufhin angesprochen und sagte: "Ich muss."

    Mal noch ne andere Assoziation: hast du mal geguckt, ob sie blaue Flecken hat, weswegen sie sich extra umziehen muss?

  • Das ist eben die Frage, ob das die allgemeingültige Simpelfassung ist.

    Na wenn Du die diskutieren willst, dann bist Du eben nicht mehr beim konkreten Problem "Mädchen und Burkini". Das ist schnell gelöst, siehe Antwort Nr. 2 auf die eingangs gestellte Frage.

  • @ samu

    Kann ich mir bei der Familie schwer vorstellen, ich habe ein bisschen Einblick in die Familie, hatte schon einmal ein Kind von der Familie, das ähnliche religiös motivierte Verhaltensweisen zeigte (als einziges Kind der Schule Kopftuch ab 4. Klasse z.B., beim Umziehen war es ein ähnliches Problem). Naheliegend ist das wohl alles religiös motiviert. Erstaunlich finde ich, dass die Mutter sich während der Pandemie online mir gegenüber ohne Kopftuch gezeigt hat.

    Ich denke, diese Familie hält strickt ihre religiösen Regeln ein. Die Mutter macht einen sehr bildungsinteressierten Eindruck in Gesprächen und Taten, wie sie ihre Kinder unterstützt. Vor 2 Jahren konnte ich mich mit der Mutter nur auf Englisch verständigen, inzwischen macht sie einen Deutschkurs. Ich werde demnächst der Mutter meine Beobachtungen mitteilen und nachfragen, was die Gründe sind. Es gibt ja unterschiedliche Richtungen im Islam. Vielleicht sind deren Regeln anders als ich sie kenne. Natürlich muss man deinen Aspekt mit evtl. vorhandenen blauen Flecken nicht aus den Augen lassen. Wenn man dieses Gespräch schildert, kommt jeder erstmal auf deine Gedanken.


    @ Zauberwald

    Den Burkini haben sie günstig erworben. Ich weiß sogar, was er gekostet hat. ;) Ich finde es schade, dass sie schon einen Burkini trägt, aber ich toleriere das, auch die Schulleitung ist dieser Meinung.


    @ lalelona

    In dem Fall finde ich die Überschrift schon wichtig, weil es hier wirklich um eine religiöse Motivation geht. Allerdings habe ich diese Frage extra in den Grundschulthread gestellt um zu erfahren, wie andere Grundschullehrer damit umgehen bzw. was für Erfahrungen sie gemacht haben. Irgendwie kommt mir diese "Verhüllung" sehr früh vor.


    @ alle

    Danke für die interessante Diskussion. Ich denke, in Bezug auf meine Frage ist alles gesagt und es gibt keine neuen Aspekte.

  • Na wenn Du die diskutieren willst, dann bist Du eben nicht mehr beim konkreten Problem "Mädchen und Burkini". Das ist schnell gelöst, siehe Antwort Nr. 2 auf die eingangs gestellte Frage.

    Jein, wie Caro07 das Problem behandelt, hängt mit ihrer Interpretation zusammen. Wenn die lautet "jede*r darf langärmelig baden, wenn er/sie Bock hat", würde sie die Frage nicht stellen.


    Wenn die Argumentation im Thread hängen bleibt, bei "ich gehe ungern baden, weil mich jemand beobachten könnte", sind wir wieder bei der Interpretation "verstehe ich voll, jeder soll doch langärmelig baden, wenn er Bock hat".


    Es gibt aber noch ne Menge mehr Interpretationen und entsprechend lassen sich daraus Handlungen ableiten.

  • Wenn die Argumentation im Thread hängen bleibt, bei "ich gehe ungern baden, weil mich jemand beobachten könnte"

    Ich glaube da kamen wir nur hin, weil einzelne Personen diesbezüglich entweder extreme oder vollkommen unreflektierte Positionen vertreten. Mit "alle sollen nackt rumlaufen und das darf für niemanden ein Problem sein" ist im konkreten Fall halt nicht wirklich geholfen. Und dann lässt man sich schon mal dazu hinreissen darauf hinzuweisen, dass man das auch vollkommen unabhängig von Rollenklischees und religiöser Tradition vielleicht nicht toll findet. Und dass es schlussendlich ja darum geht, dass sich doch jeder aussuchen dürfen soll, wie er bzw. sie z. B. schwimmen geht. Das Mädchen, um das es geht, trifft im Grundschulalter aber an dieser Stelle noch keine freien Entscheidungen. Die Mehrheit hier dürfte sich wohl einig sein, dass dem Mädchen in der konkreten Situation auch nicht geholfen ist, mit den Eltern ein Grundsatzfass aufzumachen. Es soll ja schwimmen lernen, das hat Priorität. Ich persönlich finde das mit dem Burkini jetzt auch schwierig, ebenso das Rollenbild, welches dahinter steht. Aber ich denke, da kommt man an das betroffene Mädchen selbst erst später, an einer weiterführenden Schule ran, wenn es eben zunehmend unabhängiger von den Eltern wird. Und selbst dann muss man oft noch diplomatisch bleiben und akzeptieren, dass sich die Dinge nicht immer so entwickeln, wie man es gerne hätte. Man kann ja nur sein bestes tun, nicht wahr?

  • Inzwischen habe ich festgestellt, dass sich das Mädchen beim Umziehen vom Sport von den anderen absondert und die integrierte Lehrerumkleide nutzt. Das ist mir bisher deswegen nicht aufgefallen, weil normalerweise immer die Schulbegleitung mit in der Mädchenkabine war und ich eher die Jungs im Blick hatte. Da diese nun fehlt, ist mir das aufgefallen. Ich habe sie daraufhin angesprochen und sagte: "Ich muss." Ich denke, da muss ich jetzt doch einmal mit der Mutter sprechen.

    Ich war in mehreren islamgeprägten nordafrikanischen Ländern und ich habe bezüglich der Religion immer mitbekommen, dass Frauen unter sich überhaupt kein Problem sind.

    Ich wollte auf diesen Beitrag nochmal eingehen, weil dieser Teil mir sehr wichtig erscheint und mich zuallererst, Caro07 bei dir dafür bedanken, dass du das Gespräch suchst. Weil ich es persönlich, neben allen kulturellen/ religiösen Aspekten wichtig finde, die Situation beim einzelnen Kind/ Jugendlichen und dem direkten Umfeld abzutasten und Lösungen zu finden.


    Eine meiner besten Freundinnen in der Grundschule war beispielsweise auch muslimischen Glaubens, ich bin christlich - keine von uns beiden ist radikal oder fundamentalistisch. Wir haben uns in der vierten Klasse auch beide beim Schwimmen möglichst aus den Sammelumkleiden zurückgezogen, weil wir beide früher in die (körperliche) Pubertät gekommen sind als die meisten anderen der Klasse. Ich habe in deinen weiteren Beiträgen dann gelesen, dass du die Familie wohl gut kennst und das "Ich muss." in diesem Fall auch so verorten kannst und damit finde ich es absolut richtig und angemessen, wie du damit umgehst, danke dass du so sensibel auf die Kids achtest! Ich möchte nur mit diesem Beispiel den Blick allgemein etwas weiten und aufzeigen, dass Lehrkräfte auch von uns beiden vermutlich "Wir müssen." zu hören bekommen hätten. Aber in dem Fall nicht, weil wir familiär gezwungen worden wären, sondern einfach, weil der soziale Druck in der Klasse und das Anschauen und Kichern dieses Gefühl ausgelöst hat.


    Ergänzend leben wir auch unabhänging von allen Religionen in einer Zeit, in der medial vermittelt wird, dass eine "Bikinifigur" erst erarbeitet werden muss, sowieso nur ganz dünne Mädchen und junge Frauen in Bikinis oder Badeanzügen gut aussehen und Fatshaming leider auch in den Schulen an der Tagesordnung sind. Vielleicht in einer eher bei Jugendlichen, aber ich hätte mich spätestens in der Mittelstufe viel wohler gefühlt, wenn ich von (als Schwimmkleidung zugelassenen) Schwimmanzügen (wie sie ja auch im Profi-Schwimmsport durchaus eingesetzt werden) oder -kleidern gewusst hätte und diese auch genauso normal gewesen wären wie andere, knappe Badebekleidung. Damit würde man vielen etwas übergewichtigen jungen Mädchen, mit anderen körperlichen Merkmalen, Menschen, die sexuelle Gewalt erfahren haben oder auch denjenigen, die sich schlicht und ergreifend in knapper Badebekleidung unwohl fühlen entgegen kommen und ihnen die freie Entscheidung ermöglichen, womit sie sich am wohlsten fühlen.

    Für mich persönlich hat das auch wenig mit anderen Aspekten von vorgeschriebener Kleidung im Sportunterricht zu tun: die zusammengebundenen Haare dienen der Sicherheit ähnlich wie das Abkleben oder entfernen von Ohrringen und Piercings. Helle Sohlen sorgan dafür, dass der Hallenboden nicht kaputt geht oder ständig gereinigt werden muss. Es gibt aber ausreichend lange Schwimmkleidung auf dem Markt, welche die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt und somit weder das Schwimmenlernen erschwert oder verhindert, noch eine Bewertung unmöglich macht.


    Viele Grüße an euch alle :gruss:, JoyfulJay

  • Womit wir wieder bei der Frage wären, wie andere sich fühlen, wenn sie sich umziehen/Badeanzug tragen/whatever...


    M.E. Geht es hier aber gar nicht um mangelndes Einfühlungsvermögen, sondern um mangelndes Wissen. Es sollte die Frage gestellt werden, warum das Kind handelt, wie es handelt. Und zwar nicht aus 100 Vermutungen heraus, sondern ganz direkt. Und dazu muss man mit ihm und ggf. mit der Mutter reden. Da Caro07 offenbar einen guten Kontakt zur Mutter hat, sollte das ja kein Problem sein.

  • Vielleicht gibt es hier ja auch mal einen Thread: "Ganzkörperbehaarung bei islamischem Grundschüler"



    Nee, im Ernst. War doch klar, dass das hier ausartet. :victory:

  • So als einzelnen Punkt können wir ja gar nicht bewerten, ob das Tragen des Burkinis ein Zwang ist. Klar sagt sie auf die Nachfrage hin, dass sie muss. Wahrscheinlich denkt sie, dass man das von ihr erwartet. Vielleicht auch nicht und sie fühlt sich von den Eltern wirklich unter Druck gesetzt. Der Burkini ist ja nur ein Beispiel. Wenn ich den Eindruck hätte, dass das Mädchen unter den Ansichten der Familie leidet, würde ich mich darum kümmern, auf jeden Fall. Ansonsten nicht und dann wäre mir der Burkini Jacke wie Hose.

  • Ich hatte jetzt ein Gespräch mit der Mutter. Ich finde es interessant, was ihr alles vermutet habt und ich kann jetzt mit einer dritten Geschichte "aufwarten" - für mich eine neue Variante in dem Themenbereich Muslime.

    Die Familie kommt aus dem islamischen Pakistan und gehört einer muslimischen Minderheit der Ahmadis an, die dort anscheinend verfolgt wird. Die Mutter sagte mir, dass sie deswegen nach Deutschland gekommen sind, um ihre Religion frei ausüben zu können.

    Zum separaten Umziehen beim Sportunterricht: Sie hat drei Töchter. Diese Töchter ziehen sich auch zuhause nicht voreinander um. Sie werden so erzogen, dass jeder für sich alleine beim Umziehen ist. Die älteren Töchter machen das auch in den Schulen so, dass sie z.B. auf die Toilette gehen zum Umziehen. Den Grund nannte die Mutter mir, dass ihre Töchter dadurch "beschützt" sind. Das wolle sie so früh wie möglich, damit sie daran gewöhnt werden, wie einen Baum, den man zurechtstutzt. In ihrer Heimat hätte jeder eine "Kabine" zum Umziehen. Die Mädchen schauen auch nicht die anderen Mädchen an, wenn sie sich umziehen. Die Töchter sind alle in dem Alter, wo sie das so machen wollen wie ihre Mutter das ihnen gesagt hat. Ich denke, diese Kinder haben für unsere europäischen Augen ein extrem starkes Schamgefühl anerzogen bekommen.

    Das "Beschützt sein" betonte sie immer wieder. Unter diese Kategorie gehört wohl auch der Burkini, was meine Ausgangsfrage war. Es kann sich jeder vorstellen, wenn die Kinder das von zuhause aus gewohnt sind, sich so umzuziehen, dann kann man das vor Fremden nicht erwarten.

    Die Handlungen sind aus einer starken religiösen Motivation her zu sehen.

  • Wieso anders, das hatten doch die meisten vermutet. (Allerdings klingt das ja eher nach Trauma der Mutter als nach Religion...) seltsam.

  • Trauma: glaube ich jetzt nicht. Die Mutter ist insgesamt bildungsinteressiert für ihre ganze Familie, spricht inzwischen wirklich gut deutsch, will auch deutsch lernen, hat aber ihre deutlichen Prinzipien, was die Religion betrifft. Ich war bei diesem Gespräch eher an Gespräche erinnert, wie ich sie mit Zeugen Jehowas und anderen christlichen Religionen (bestimmte Freikirchenanhänger, ich weiß nicht mehr den Namen) geführt habe. Sie war im Gespräch mit mir selbstbewusst im positiven Sinn. Wir haben einen Kompromis geschlossen, aber ich meine eben auch, dass sich erst die Erziehung diesbezüglich zuhause ändern muss, bevor sich das Mädchen in einer Sammelumkleide nicht unwohl fühlt. Und da kam ich nicht weiter. Ich finde es für das Mädchen zu schwierig, das in der Schule dann zu tun, wenn sie sich nicht mal mit ihren Schwestern umzieht.

  • Furchtbar.

    Das ist für mich Kindeswohlgefährdung.

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Wobei Traumata nichts mit Bildung zu tun haben. Und ich finde es eher nicht normal, sich vor seinen Schwestern zu verstecken. Mögest du Recht haben und es geht allen gut dabei, so wie sie das für sich entschieden haben.

  • Religionsfreiheit ist wichtig, keine Frage, aber wenn ich lese, dass Menschen bewusst nach Deutschland kommen, um eine konservative Form von Religion zu praktizieren und wir den Kindern dann im Gegenzug unsere westeuropäischen Werte vermitteln möchten, weil wir ja von diesen wiederum sehr überzeugt sind... Ich weiß nicht, für mich klingt das nach einem großen Interessenkonflikt, Bildungsnähe der Familie hin oder her.

    • Offizieller Beitrag

    haha...
    Aber unsere "europäische Kultur"...
    Sorry, geht über den Rhein, da zieht sich kein Mensch in einer Sammelumkleidekabine um, höchstens kleine Kinder. Auch nicht wirklich beim Sport.
    Ich habe Jaaaahren (ich zähle 18!!) gebraucht, bevor ich 1) in die Sammelumkleide gehe und 2) nackt nach dem Schwimmen dusche. Das heißt, erst nach 18 Jahren!! war ich wohl kulturell akzeptiert und wurde nicht mehr komisch angeguckt, ... und übrigens, ich war schon seit 2 Jahren eingebürgert, als ich "bereit" war.
    Das Schamgefühl ist keine europäische Sache, "europäische Werte" sind eine schöne romantische Verallgemeinerung, die uns ganz gut passt... aber mit der Realität weniger zu tun als angenommen.

  • Kulturen sind auch nichts Ewiges. Wir waren vor 30 Jahren in Deutschland auch schon entspannter: Meine Mixed-Volleyball-Mannschaft hat sich nach dem Training nicht nur gemeinsam umgezogen, sondern auch in einer Sammeldusche geduscht. Fanden alle ganz normal. Übrigens linksrheinisch. ;)


    Was immer man von dieser extremen Haltung denken mag: Gegen häusliche Erziehung kommt man nicht an. Und wenn man eine Grundsatzdiskussion mit den Eltern vom Zaun bricht, bringt man nur das Kind in Loyalitätskonflikte. Das Kind schwimmt. Mehr kann man nicht verlangen.

  • Caro07: Danke für dein Update. Ich finde es in der Tat auch sehr befremdlich, dass sich das Mädchen nicht umziehen darf im Beisein anderer, nicht mal dem ihrer Schwestern. Vorrang hat aber die Erlaubnis zum Schwimmunterricht, das sollte man unbedingt unterstützen und das tust du ja auch. Über alles andre kann man schlecht reden, man kann es nur anders vorleben und dem Kind einen gewissen "Freigeist" einpflanzen - versuchen - , damit es später mal mündig, mündiger wird.

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

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