A13 Funktionslose Beförderungsstelle an Grundschulen

  • Das ist eine Zumutung, weil die Landesregierung den studierten Lehrkräften mit Masterabschluss und Staatsexamen A13 vorenthält.

    Da hast Du natürlich Recht. Es handelt sich ein Wahlgeschenk an die 5% der Grundschullehrkräfte. Unverschämt.

  • Nein, keine Wahlgeschenke. Das ganze war im Masterplan angekündigt. Der ist schon von Anfang der Legislaturperiode.

    Dann ists doch ein Wahlgeschenk. Schnell noch was vermeintlich "Gutes" tun, damit sich diejenigen erinnern, die dann A13 in Aussicht haben, wem sie das zu "verdanken" haben.

  • sodass die Gesamtquote von Beförderungsstellen mit Schulleitung zusammen ein gutes Stück über 5% liegen dürfte.

    Diese Beförderungsstellen werden mit A13 besoldet, weil die KollegInnen sonst nicht A13 bekommen.

    Auch diesen KollegInnen wird also trotz entsprechender Ausbildung samt Abschlüssen A13 vorenthalten, dazu die Beförderungsstelle ebenfalls geringer als an anderen Schulformen besoldet.


    An GS in Niedersachsen erhalten dann Schulleitungen A13,

    die dort eingesetzten Förderschullehrkräfte A13 und die an die GS abgeordneten Gymnasiallehrkräfte ggf. A14.

  • Dann ists doch ein Wahlgeschenk. Schnell noch was vermeintlich "Gutes" tun, damit sich diejenigen erinnern, die dann A13 in Aussicht haben, wem sie das zu "verdanken" haben.

    Nein, der Masterplan ist doch schon ein paar Jahre alt,

  • Diese Beförderungsstellen werden mit A13 besoldet, weil die KollegInnen sonst nicht A13 bekommen.

    Auch diesen KollegInnen wird also trotz entsprechender Ausbildung samt Abschlüssen A13 vorenthalten, dazu die Beförderungsstelle ebenfalls geringer als an anderen Schulformen besoldet.


    An GS in Niedersachsen erhalten dann Schulleitungen A13,

    die dort eingesetzten Förderschullehrkräfte A13 und die an die GS abgeordneten Gymnasiallehrkräfte ggf. A14.

    Glaub mir, ich kann auch lesen und das ist mir vollkommen bewusst. Hier ging es doch aber ganz konkret um die Beförderungsstellen in NRW und gerade nicht wieder um die Diskussion "A13 für alle".

  • Aus Zeitmangel habe ich zwar heute noch nicht nachschauen können, aber

    ... können wir die "A13-für alle"-Diskussion evtl. in einen der "A13-für-alle"-Threads verlagern und hier bei der Frage bleiben. ;)


    kl. gr. frosch

  • Also ich habe bei Stella letztens ein paar entsprechende Stellen gesehen. Dort stand, dass der Bewerber bereit sein muss, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Welche das sind wird nicht genannt.


    Da ergibt sich Frage 1: Wird der A13-Bonze dann im (neuen) Kollegium verantwortlich für alles? Stundenplan, Vertretungsplan, zusätzliche Vertretungsstunden etc ;-)


    Und in die realistische Umsetzung geblickt: Hat man als Externer überhaupt eine Chance? Die aktuelle eigene Schulleitung bewertet ja. Die ausschreibende Schulleitung möchte ein aktuelles Kollegiumsmitglied belohnen und wird entsprechend aus den eigenen Bewerbern was aussuchen und sehr gut bewerten (viel Spaß mit den Raufereien im Kollegium). Die Schulleitung des externen Bewerbers wird ihn nicht gehen lassen (gibt ja faktisch keinen Ersatz auf dem Markt), also eine schlechte Bewertung erteilen.

    Richtig so?


    oder, das wäre Frage 3, ergibt sich hier die Chance für Schulen, ihr Lehrkräfte-Defizit zu minimieren? Sprich: Ausschreiben und Externen reinholen gibt Plusstunden, einen eigenen befördern gibt +-0. Ooooder, das wäre perfide... für den neuen externen A13-Bonzen muss einer aus dem Kollegium gehen :staun:


    Fragen über Fragen...

  • Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, dir Belastung der Schulleitungen noch künstlich anzuheißen.

    Auch Schulleiter haben ein Limit, welches sie erreichen können.

  • Ich bin immer wieder etwas von Gehaltsdebatten irritiert...auch wenn diese hier ironisch ist. Die wahre Ungleichheit bzgl. Vermögen liegt doch eher in der Frage, ob eine satte Erbschaft winkt oder nicht. Hierin unterscheiden sich insbesondere die neuen und die alten Bundesländer erheblich. Ich darf mir von einer Bekannten immer wieder anhören, dass sie ja so "arm" dran sei, weil sie 300€ weniger verdiene als andere in ihrem Umfeld. Dass sie vermutlich bald eine Immobilie mit Wert um die 3/4 Mio herum erben wird, vergisst sie dabei natürlich zu erwähnen ;)

  • Ich bin immer wieder etwas von Gehaltsdebatten irritiert...auch wenn diese hier ironisch ist. Die wahre Ungleichheit bzgl. Vermögen liegt doch eher in der Frage, ob eine satte Erbschaft winkt oder nicht. Hierin unterscheiden sich insbesondere die neuen und die alten Bundesländer erheblich. Ich darf mir von einer Bekannten immer wieder anhören, dass sie ja so "arm" dran sei, weil sie 300€ weniger verdiene als andere in ihrem Umfeld. Dass sie vermutlich bald eine Immobilie mit Wert um die 3/4 Mio herum erben wird, vergisst sie dabei natürlich zu erwähnen ;)

    Mir scheint, dieses Lamentieren gehört gewissermaßen zum guten Ton. Schließlich vergleicht man sich ja immer mit denen, die vermeintlich mehr haben, besser dran sind etc. Würde man den Vergleich nach unten anstrengen, müsste man sich dauerhaft zu den glücklicheren Menschen zählen.

  • Mir scheint, dieses Lamentieren gehört gewissermaßen zum guten Ton. Schließlich vergleicht man sich ja immer mit denen, die vermeintlich mehr haben, besser dran sind etc. Würde man den Vergleich nach unten anstrengen, müsste man sich dauerhaft zu den glücklicheren Menschen zählen.

    Das spielt in allen hier im Forum von Mitgliedern diskutierten Belangen zur persönlichen Situation, Arbeitsbedingungen und Besoldung mit hoher Sicherheit eine große Rolle ;) Es ist aber auch legitim. Der Verweis, dass es anderen schlechter geht, sollte nicht als Totschlagargument dienen, sich nicht selbst auch bessere Bedingungen zu wünschen und an deren Umsetzung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten mitzuwirken. Freilich bringt es nichts, auf der Stufe des Lamentierens stecken zu bleiben.

  • Viele Menschen wünschen sich bessere Bedingungen, sehen sich aber oft wegen der Umstände außer Stande, zur Verbesserung ihrer Situation aktiv beizutragen. Wenn ich auf mich selbst schaue, liegt das auch an verschiedenen Bedürfnissen, die sich nun einmal nicht miteinander in Einklang bringen lassen bzw. bei denen die Opportunitätskosten - wenn ich das einmal so technisch bezeichnen darf - zu hoch sind.


    Auf die A13 Beförderungsstellen im Primarbereich bezogen haben die GS-Kräfte so gesehen immer noch guten Grund sich zu beschweren. Würde man die Besoldung für alle GS- und Sek I-Lehrkräfte auf A13 anheben, käme natürlich auch sofort die Frage nach Beförderung nach A14 oder A15 auf. Das würde für NRW dann richtig, richtig teuer. Ohne entsprechende Lobby glaube ich auch einem Herrn Kutschaty nicht, dass er das durchsetzen wird bzw. kann.

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