Meine Übersetzung davon:
Reiches Land unterstützt armes Land. Im armen Land gibt es aber keine Demokratie sondern eine wie auch immer geartete Führungsclique (Militär-Junta, Großfamilie, …), die sich das Geld unter den Nagel reißt, um sich daran selber zu bereichern bzw. um Waggen zu kaufen, um die Bevölkerung weiter zu unterdrücken. Je mehr Geld man dort hinein pumpt, desto fester sitzt die Clique im Sattel.
Nein - eben nicht. Schau dir das Prinzip an, das bei https://wp.bisoro.de praktiziert wurde (leider Vergangenheitsform, weil der Organisator verstorben ist):
- In Baden-Württemberg gibt es die SEZ - "Stiftung Entwicklungszusammenarbeit"
Über diese Stiftung wird für Vereine oder NGO's Kontakt zu Selbsthilfegruppen in Entwicklungsländern vermittelt. In unserem Fall war dies die AACOBI - die Association des Amis de la Commune de Bisoro. Dieser Verein hat mit den Bürgern der Commune in demokratischen Abstimmungen festgelegt, welches Projekt gefördert werden soll - zum Beispiel der Bau einer Trinkwasserleitung, damit die Frauen das Wasser nicht mehr aus dem Tal 300 Höhenmeter auf den Hügel tragen müssen.
- In Zusammenarbeit mit den "Hydraulique Sans Frontiers" wurde ein Plan und eine Kostenkalkulation erstellt. Die Kosten mussten nun zu 10% aus Spenden der Gemeinde Albstadt und zu 10% durch Eigenleistung der Bürger der gemeinde erbracht werden. 80% kamen dann als Zuschuss des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung dazu.
- Abrechnung und Rechnungsbelege wurden von der deutschen Gruppe erstellt und bei SEZ und BMZ eingereicht.
Auf dieselbe Weise wurden 12 Schulen gebaut u.v.a.m.
BTW: Die Wasserpumpe ist trickreich und benötigt keinen Treibstoff - nur Wasser. Erfunden wurde das Prinzip des hydraulischen Widders von den Gebr. Montgolfier.
https://wp.bisoro.de/infrastruktur/…ulische-widder/
Dein Vorwurf geht ins Leere - zumindest fast. Nach einem Militärputsch in Brundi konnte das Prinzip nicht fortgeführt werden - es wird nun für ein Projekt in Südamerika angewendet.