Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist

  • Das Ding ist, dass wenn man z.B. bei so elnem extremen Beitrag berechtigterweise fragt, ob es nicht ein paar Nummern kleiner geht ("Mitverantwortung für ein [...] Klima [...], das [...] die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet"; "1945""; "Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien" - unter der Beschwörung des 4. Reichs scheint es nicht nehr zu gehen), ja anmerkt, dass es kleiner gehen muss, wenn man irgendwie noch einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs haben möchte, weil alles andere, all die Dichotomisierungenen, die enthemmten Verschiebungen des Overton-Fensters auch ins einst demokrarisch-links Unsagbare, die absoluten Freund-Feind-Markierungen, Alleinvertretungsansprüche, Weltuntergangsszenarien u.ä. nicht lediglich 'drüber' und das Gleiche sind, was man der Gegenseite vorwirft, sondern dieser 'Diskurs' selbst irreparable, anomische Effekte zeitigen dürfte, i.S.d. erwähnten Freund-Feind-Dichotomisierung in "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Manier fälschlich zum "AFD Sympathisanten" verklärt wird.

    Dass es eine erschreckende Anzahl an Personen es nicht mehr hinbekommt, (sozio-/kultur-)polit. Theorien und Ideen, politics und policies dem korrenten polit. Spektrum zuzuordnen oder ggf. überhaupt zu realisieren, dass bestimmte Theorien und Ideen, politics und policies spektrumsübergreifend sein können, ja überhaupt dass diese Spektren intraspektral extrem heterogene Positionen umfassen können (nur an Rande sei erwähnt, dass genuin liberale Positionen zudem einen extrem schweren Stand haben und konsequent-liberale Mahner von Rechts als Linke und von Links aks Rechte markiert werden - ich sehe das ha bei meinen Einwänden, je nach Ort, wo ich diese einbringe), dürfte ein Übriges dazu beitragen.

    Die Bezeichnung des Ggü. oder seiner Positionen als 'links' oder 'rechts' und mittlerweile auch 'AfD-affin' dient mehr der Abgrenzung, Feindmarkierung und Selbstdefinition. Kontaktschuldpseudoargumente kommen hinzu - Bsp.: Die AfD ist gg. das Gendern, aksi ist das eine AfD-Posituon und wer gg. das Gendetn ist, ist AfD-Sympathisant. Dass bis zu Die Linke ein Gros der Menschen über das gesante polit. Spektrum hinweg gg. das Gendern ist, wird ignoriert.

    tl:dr

    Einfach mal etwas die Ruhe bewahren...

    tl;dr

    Alle doof außer PaPo, jawoll!

  • Es ist so absurd, dass auf der einen Seite "Konservative" ständig betonen, dass die AfD nicht so schlimm sei, auch Menschen mit Migrationshintergrund sie wählten und alle, die warnten linke Spinner seien (mal wieder) und gleichzeitig hoffen, dass sie endlich mal umsetze, was sie verspricht. Das geht einfach nicht zusammen.

  • Ja, da sollte ich mich als Mensch mit Migrationshintergrund oder PoC nicht so anstellen und eine Nummer kleiner denken.

    Sarkasmus ist jetzt inwiefern produktiv, inwiefern eine angenessene Reaktion, inwiefern eine hinreichende Legitimation, um direkte Parallelen zwischen der AfD und der NSDAP, ja Völkermord und Weltkrieg zu ziehen? Ist doch exakt das, was ich kritisierte (und als Politologe und Historiker rollen sich mir da die Zehennägel auf... selbst der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. dementiert diese Parallelen).

    Anders: Welche parteiprogranmatischen Inhalte, welche Worte und Taten relevanter Parteipolitiker, welche konkreten oder absehbaren (hinreichend belegten) Pläne, welche vermeintl. Lücken in unserer Verfassung etc. etc. etc. nähren deine Vergleiche, Befürchtungen u.ä.? Welchen Ersatz für einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs, fürdie Negierung vob Belegbringschuld bietet der Umstand deines Migrationshintergrunds oder dass du(?) PoC (iirc hast du türk. Migrarionshintergrund?) bist? Bitte keine Phrasen, kein Stamntisch, kein Hörensagen, keine Bauchgefühle o.ä., sondern substantiierte Aussagen: Was befürchtest du konkret und warum?

    Angst essen Seele auf...

    EDIT:

    Etwas diplomatischer: Schau, Ich verteidige nicht die AfD, sondern eine gewisse Form von Diskursivität (und wer mir fehlsam anderes vorwerfen wollte, der demonstrierte das, was ich kritisiere), namlich den erwähnten nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs. Der bedingt u.a., dass bspw. geprüft wird, ob eine Behauptung bzgl. der AfD faktisch zutreffend ist und auch, ob die postulierten Konsequenzen, die sich aus faktischen Positionen u./o. Handlungen der Partei ergeben, triftig, d.h. keine logischen Fehlschlüsse o.ä. sind. Ist eine Behauptung nicht zutreffend u./o. eine Konsequenz nicht logsch resp. nicht (ohne weiteres) zwingend, muss das benannt werden. Gem. derselben Prämisse muss tatsächlich Problenatisches aber natürlich auch provbematisietbar sein. Alles andere ist m.E. bestenfalls gar nicht, schlimmstenfalls kontraproduktiv - die Wahlerfolge der AfD geben dem z.T. recht, Angst- und Panikwahlkampf, Feindmarkierungen und ehrlicherweise aich ein gewisses Maß an regelmäßiger Unredlichkeit hat ja offenbar nicht geholfen (NSDAP-Synonymisierungen; Warnungen vor einer WR 2.0 mit gleichem Ende; Dekontextuslisierungen von Äußerungen zur vermeintl. 'Deportation' von Staatsbürgern, "Windrädetn der Schande", "wohltemperierte[r] Grausankeit", statistische Tricks und Wortspielereien ggü. Daten - z.B. zur Kriminalität - die die AfD zum Wahlkampf nutzt, in Talkshows u.ä. eine aggressiveModeration der Hosts mit den anderen Gästen gg. die AfD, inkl. Nichtausredenlassen etc. etc. etc. - alles gerne verklärt, man habe es ja versucht, die AfD inhaltlich zu stellen, klappe aber nicht...). Das wird 'uns' nicht noch auf die Füße fallen, das hat seinen Absatz bereits in die Füße getrieben und dreht ihn nun darin rum.........

    2 Mal editiert, zuletzt von PaPo (20. September 2026 23:08)

  • tl;dr

    Alle doof außer PaPo, jawoll!

    Ich gebe dir (und - mal wieder - pepe, dem Frosch, der Othmar...) gerne Nachhilfe bei der Textrezeption:

    Alle gefährlich, die nicht zu einem nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs, sondern die nur zu Alleinvertretungsabspruch, dichotomer Freund-Feind-Markierung, Dogmatismus, Fanatismus (exitus acta probat-Attitüde), Antipluralismus und -demokratismus (vulgo keiner Ambiguitätstoleranz) in der Lage sind (dazu gehört auch eine gewisse notorische Eigenart, anderen fortwährend total unsubstantiierte Unterstellungen zu machen), jawoll. Ich freue mich schon darauf, dass du selbstzweckhaft widersprichst.

    😎

    3 Mal editiert, zuletzt von PaPo (21. September 2026 00:10)

  • Es ist so absurd, dass auf der einen Seite "Konservative" ständig betonen, dass die AfD nicht so schlimm sei, auch Menschen mit Migrationshintergrund sie wählten und alle, die warnten linke Spinner seien (mal wieder) und gleichzeitig hoffen, dass sie endlich mal umsetze, was sie verspricht. Das geht einfach nicht zusammen.

    Kannst du diese Konservativen benennen oder besser gar quantifizieren, ebenso erläutern, warum du Anführungszeichen benutzt, wie auch was die konkreten "nicht so schlimm"-Aussagen sein sollen (ich frage, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass z.B. die Dekonstruktion von Falschbehauptungen, bspw. dass man beim "Geheimtreffen" gem. Correctiv-Bericht damals die milionenfache Deportation dt. Staatsbürger mit Migrationshintergrund geplant habe, zur 'Verharmlosung' verklärt wurde, während man gleichzeitig massive Kritik der Aufklärer an der AfD ignorierte) und inwiefern hier sämtliche Kritik an der AfD (bei der es Unmengen zu kritisieren gäbe, z.B. ihre Pandemieverschwörungstheorien, die Leugnung des menschgemachten Klimawandels, EU-Austrittpläne, die Schwurbelei einer A. Weidel, A. Hitler und die NSDAP seien links gewesen, das Verweilen tatsächlich rechtsextremer Akteure in der Partei etc. etc. etc.) als ausschl. von "linke[n] Spinner[n]" kommend ge-framed wird?

    Oder meinst du CDUler wie Bernd Prangle?

    EDIT: Ich will dich gar nicht bloßstellen, ich kritisiere lediglich die Produktivität deines Kommentars.

    2 Mal editiert, zuletzt von PaPo (20. September 2026 23:30)

  • Bye bye CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

    Ich meckere, weil es für die Stabilität im Lande nicht gut ist und die AfD nun die alleinige Opposition sein wird. Aber ein wenig kann ich mir das Schmunzeln auch nicht verkneifen, denn verdient ist der Rauswurf schon.

  • PaPo

    Es gibt Dinge, die kann man auf diskursiver Ebene nicht lösen. Da gibt es auch nichts zu gewinnen.

    Meine Sorge als Mensch mit ostasiatischem Migrationshintergrund ist die, dass die AfD Wahlerfolge ein politisches Klima erzeugen, dass Hass und Hetze als gesellschaftlich akzeptiert bzw. nicht mehr ablehnenswerte Form des Umgangs gelten.

    Hass, Hetze und Provokationen finden wir in den Beiträgen der AfD im Bundestag und in den Länderparlamenten, in denen sie vertreten ist, zu Hauf. Da spare ich mir die Belege. Es sind diese politischen, öffentlichkeitswirksamen Äußerungen, die dazu beitragen, die Hemmschwelle für Hass und Ausgrenzung in der Gesellschaft zu senken und ein Klima des Argwohns gegenüber orientalisch aussehenden Menschen zu schüren.

    Du kannst das jetzt auf die bekannte einschlägige Art und Weise argumentativ dekonstruieren und delegitimieren. Das ändert aber nichts an meiner Sorge. Es ist auch keine existenzielle Sorge sondern ein Gedanke, der sich allmählich häufiger in mir regt.

    Der Umstand, dass Du anregst, dass doch erst einmal wissenschaftlich-evidenzbasiert zu diskutieren, geht letztlich an dem eigentlichen Problem vorbei. Da fühle ich mich bestenfalls belehrt, aber definitiv nicht verstanden.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Du kannst das jetzt auf die bekannte einschlägige Art und Weise argumentativ dekonstruieren und delegitimieren. Das ändert aber nichts an meiner Sorge.

    Ich sehe auch keine Dekonstruktion, allenfalls den Versuch der Delegitimation.

    Kann die Moderation eigentlich ein Löschen von Signaturen fordern? Verstehe nicht, warum der User in jedem Beitrag jemanden beleidigen darf.

  • Denke nicht, dass die AFD die Ohnmachtsgefühle verursacht, sondern die aufgebauschten Meldungen der großen Medien. Z.B. wenn untergetauchte migrantische Straftäter weiterhin Leistungen vom Amt erhalten oder der Kölner Skandal, wo Ausreisepflichtige vom Amt gedeckt wurden.

    Letztendlich scheinen sich alle Parteien einig zu sein, dass arbeitende Migranten benötigt werden und eine Ausweisung nicht zu befürchten haben, sofern diese nicht straffällig werden.

  • Ich sehe auch keine Dekonstruktion, allenfalls den Versuch der Delegitimation.

    Kann die Moderation eigentlich ein Löschen von Signaturen fordern? Verstehe nicht, warum der User in jedem Beitrag jemanden beleidigen darf.

    Stichwort: "Versuch der Delegitimation" - wo vermeinst du bitte in meiner Signatur(!) eine Beleidigung zu entdecken (wo de facto auch die Beiträge selbst keine enthalten)?!

    Ansonsten (falls du meine Kommentare meinst): Ich dekonstruiere den Diskurs durchaus sachlich-inhaltlich metadiskursiv. Und ja, ich halte Diskurse, die nicht essenziell nüchtern-sachlich, daten-, fakten- und argumentbasiert sind, i.d.R. für wenig legitim, insb. wenn sie kontraproduktive Potenziale bergen und seitens Personen geführt werden, die das skizzierte Niveau aufgrund ihrer akademischen Bildung einhalten können nicht aufgrund ihrer Profession nicht unterschreiten sollten.

    Dem kann man gleichermaßen begegnen, mit inhaltlich-sachlixher Kritik... oder sich in die (wie immer) monierten Verhaltensweisen flüchten (oder gar Zensurforderungen) was ja lediglich Bestätigung ist.........

  • Kann die Moderation eigentlich ein Löschen von Signaturen fordern? Verstehe nicht, warum der User in jedem Beitrag jemanden beleidigen darf.

    <Mod-Modus>

    Ja, ich denke mal, das können wir fordern.
    Pabo, bitte entferne das Zitat von Magellan aus deiner Signatur. Danke.

    kl. gr. frosch, Moderator

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Denke nicht, dass die AFD die Ohnmachtsgefühle verursacht, sondern die aufgebauschten Meldungen der großen Medien. Z.B. wenn untergetauchte migrantische Straftäter weiterhin Leistungen vom Amt erhalten oder der Kölner Skandal, wo Ausreisepflichtige vom Amt gedeckt wurden.

    Letztendlich scheinen sich alle Parteien einig zu sein, dass arbeitende Migranten benötigt werden und eine Ausweisung nicht zu befürchten haben, sofern diese nicht straffällig werden.

    Der Fall von Cansin Köktürk (DIE LINKE) GG den René Springer (AfD) beschreibt im Kleinen tatsächlich einen Teil dessen, was ich kritisiere, recht gut. R. Springer sprach eben nicht(!) über "untergetauchte migrantische Straftäter", die "weiterhin Leistungen vom Amt erhalten", sondern allg. über per Haftbefehl gesuchte Straftäter. Der genaue Wortlaut lautete: „Rund 150.000 Menschen werden in Deutschland mit einem Haftbefehl gesucht. Wenn diese Personen im Jobcenter erscheinen, dann müssen dort die Handschellen klicken und es darf kein einziger Euro mehr bezahlt werden!“

    Köktürk schrie ungefähr bei den "Hamandschellen" etwas von "rassistische[r] Scheiße!“ (obwohl Herkunft, Ethnie u.ä. der Straftäter in Springers Rede dort keinerlei Rolle spielten) und brüllte, selbtr dann immer weiter, als Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) einen ersten Ordnungsruf (zuvor hatte man die ersten Ausfälle ostentativ überhört) erteilte (jetzt gen Präsidium): „Jetzt schützen Sie die Faschisten!“

    Bei tagesschau.de las man dazu: "Jüngster Anlass für einen Ordnungsruf gegen Köktürk war ein Kommentar während der Redezeit der AfD in der Haushaltsdebatte. AfD-Politiker René Springer hatte Asylsuchenden vorgeworfen, den Sozialstaat zu missbrauchen." Nicht, dass Springer das nicht auch in seiner Rede tat, nur an anderer Stelle. Dort, wo Koktürk brüllte, war der Zwischenruf Unsinn.

    Und darum geht es: Sachlichkeit, Ehrlichkeit, Mäßigung und Gegenargumente statt was auch immer das war.

    Ist auch so oder so was zum meckern...

  • Letztendlich scheinen sich alle Parteien einig zu sein, dass arbeitende Migranten benötigt werden und eine Ausweisung nicht zu befürchten haben, sofern diese nicht straffällig werden.

    Sollen Bolzbold und viele andere Menschen da nun dankbar sein?

    Du musst auch nichts befürchten, wenn du nicht straffällig wirst, der große Unterschied liegt offensichtlich darin, dass man manchen Menschen die Herkunft ihrer Ahnen ansieht und das allein reicht für Diskriminierung und Angst vor Gewalt. Von Namen, Akzent usw. noch abgesehen.

    Denke nicht, dass die AFD die Ohnmachtsgefühle verursacht, sondern die aufgebauschten Meldungen der großen Medien.

    Dass kannst du denken, aber anderen nicht absprechen.

    Vielen Menschen macht diese Partei Angst und selbstveständlich aus konkreten Gründen, selbst mit blonden Haaren.

    Ich kann wiederum nicht glauben, dass die Nazi-Vergangenheit und Naziparolen vieler Parteifunkionäre an dir vorübergerauscht sein können, unabhängig davon, welche Medien du konsumierst. Dass sie dir egal sind, davon muss ich wohl ausgehen und auch, dass sie den Wähler*innen egal sind, wenn sie sie nicht sogar gutheißen.

    Auch das: angsteinflößend, Ohnmachtsgefühle auslösend.

  • <Mod-Modus>

    Ja, ich denke mal, das können wir fordern.
    Pabo, bitte entferne das Zitat von Magellan aus deiner Signatur. Danke.

    kl. gr. frosch, Moderator

    Aber gerne doch... nuuuur:

    Ich hätte gerne eine nachvollziehbare, öffentliche Begründung dafür. Offenbar teilst du ja die Meinung, es handle sich beim wörtlichen Zitieren einer Äußerung des Zitierten - hier: "Du wirst diesen Diskurs nicht gewinnen" - um die Beleidigung der zitierten Person. ist leider insg. und auch speziell angesichts des konkreten Zitats nicht nachvollziehbar.

    Damit sind wir bei unserem alten PN-Thema, das du nie inhaltlich besatwortet hast: Defniere bitte 'Beleidigung' und inwiefern meine Signatur die Kriterien einer Beleidigung erfüllt.

    Gemeinhin ist eiine Beleidigung bspw. im rechtlichen Sinne eine Kundgabe der Missachtung oder Nichtachtung gegenüber einer anderen Person, durch die deren Ehre verletzt werden soll bzw. objektiv verletzt wird.

    Deine Definition scheint davon erheblich abzuweichen und mir somit leider keine Möglichkeit zu geben, vergsngenes, gegenwärtiges oder zukünftiges Handeln hier bzgl. seiner Regelkonformität (über eine allg. Nettiquette hinaus)zu refkektieren. Ich bitte um Orientierung, die uns nicht von arvbträren ad hoc-Bewertugen abänglg macht.

    Wenn meine Beiträge hier andernorts als "pseudointellektuelles Geschwurbel" bezeichnet und ich damit (wie so oft hier auf unterschiedlche Weise) tatsächlich beleidigt werde, übersiehst du Dgl. ja 'zufällig' (auxh trotz Neldungen etc.) - also: Deflniere bitte allgemeinverbindlich, damit hier mal mit offenen Karten gespielt wird.

    Lieben Dank!

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (21. September 2026 12:00)


  • KI-Antwort:


    Wenn du mit „Nazi-Vergangenheit“ konkret eine persönliche Verbindung zum historischen Nationalsozialismus bzw. zur NSDAP meinst, muss man sehr sauber unterscheiden: Bei der heutigen AfD sind mir keine belastbaren Belege dafür bekannt, dass ein führender AfD-Funktionär selbst NSDAP-Mitglied gewesen wäre – schon wegen des Alters der meisten heutigen Funktionäre.

    Es gibt aber mehrere deutlich dokumentierte Bezüge zu rechtsextremen bzw. neonazistischen Organisationen nach 1945:


    Björn Höcke – ihm wird die Verwendung des Pseudonyms „Landolf Ladig“ zugeschrieben; unter diesem Namen erschienen Texte in einer Neonazi-Publikation, die laut Verfassungsschutz eine positive Bezugnahme auf den historischen Nationalsozialismus enthielten. Die Identitätszuschreibung ist allerdings eine behördliche bzw. journalistisch dokumentierte Schlussfolgerung, keine von Höcke eingeräumte Tatsache.


    Andreas Kalbitz – war Mitglied der inzwischen verbotenen neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) und hatte weitere Kontakte in die rechtsextreme Szene. Seine AfD-Mitgliedschaft wurde 2020 vom Bundesvorstand aufgehoben, gerade wegen des Verschweigens dieser früheren Mitgliedschaft.


    Matthias Helferich – bezeichnete sich 2017 in einem privaten Facebook-Chat als „das freundliche Gesicht des NS“. 2026 entschied das AfD-Bundesschiedsgericht, dass er in der Partei bleiben darf; er wurde allerdings für sechs Monate von Parteiämtern ausgeschlossen.

    [Anm.: Die Tücken der KI... der Äußerungskontext und die selbstironisxhe Ridikülisierung entsprechender NS-Vergkeiche durch Helferich h werden in dem Fall immer noch ignoriert...]


    Wolfgang Gedeon – veröffentlichte ein antisemitisches Buch, in dem u. a. Holocaustleugner wie Horst Mahler, Ernst Zündel und David Irving positiv bzw. verteidigend behandelt wurden. Er verließ 2016 freiwillig die baden-württembergische AfD-Fraktion, blieb aber zunächst AfD-Mitglied.


    Kay Nerstheimer – war früher Mitglied der rechtsextremen German Defence League und fiel durch rassistische und homophobe Äußerungen auf. Nach seiner Wahl 2016 verzichtete er auf die AfD-Fraktionsmitgliedschaft; ein Parteiausschlussverfahren wurde eingeleitet.

    Steffen Königer – war zeitweise Mitglied des Bundes freier Bürger, der von Verfassungsschutzbehörden dem rechtsextremen Spektrum zugerechnet wurde; er trat 2018 aus der AfD aus.


    Daneben gibt es eine größere Zahl von AfD-Funktionären und Mitarbeitern mit NPD-, DVU-, Pro-Bewegungs-, HDJ- oder anderen rechtsextremen Vorläufen. Das ist aber etwas anderes als eine „NS-Vergangenheit“ im Sinne einer persönlichen Betätigung im NS-Regime.

    Wenn du speziell nach Personen suchst, die tatsächlich eine Verbindung zur historischen NSDAP hatten – also etwa NSDAP-Mitgliedschaft, SA, SS, NSDAP-Funktionär usw. –, kann ich das separat als Namensliste mit Beleg und Art der NS-Verbindung recherchieren. Das wäre eine deutlich engere und historisch sauberere Kategorie.


    Am Rande nur die Frage, wer denn von denen überhaupt noch Parteimitglied ist.

    Zu "Naziparolen" spuckt die KI noch weniger aus, außer 'nem AfD-Stadtrat in Würzburg und 'nen Bielefelder AfD-Funktionär ("Sieg Heil"-Äußerungen), zusätzlich die "Alles für Deutschland"-Äußerungen von Höcke und zwei anderen...

    Oder: Vielleicht ist ja nicht alles "Nazi" und haben einige verlernt, dass Nazivergleiche, nein -gleichsetzungen der wohl schlimmste Vorwurf sind, den man polit. Gegnern machen kann (und eine inflationäre, m.E. NS-relativierende Nutzung hochproblematisch ist) . Ja, vielleicht mal, wie ich ausgänglich ja anmahnte (und darum ging es mir u.a.), auf die eigenen Begrifflichkeiten achten...

  • Ich hätte gerne eine nachvollziehbare, öffentliche Begründung dafür.

    <Mod-Modus>

    Der Bezug auf eine Aussage von Magellan ist nicht notwendig und von dir höchstwahrscheinlich spöttisch gemeint. Zumindest könnte der Eindruck entstehen - auch weil du damals meines Wissens über die Aussage gelacht hast. Also: Ändere es einfach.

    kl. gr. frosch, Moderator


    P.S.: PN heißt übrigens "private Nachrichten".

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • <Mod-Modus>

    Der Bezug auf eine Aussage von Magellan ist nicht notwendig und von dir höchstwahrscheinlich spöttisch gemeint. Zumindest könnte der Eindruck entstehen - auch weil du damals meines Wissens über die Aussage gelacht hast. Also: Ändere es einfach.

    kl. gr. frosch, Moderator


    P.S.: PN heißt übrigens "private Nachrichten".

    "Schule ist schön ... und macht Spaß."

    Deine Signatur ist nicht notwendig und von dir höchstwahrscheinlich spöttisch gemeint. Zumindest könnte der Eindruck entstehen - auch weil du meines Wissens über entsprechende Aussagen hier bereits gelacht hast. Also: Ändere es einfach.

    Merkst du was? Wie wäre es, du kommst meiner Bitte um nachvollziehbare Definitionen einfach nach, statt vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen und mir hand- und fußlos Intentionen, die sich dir (auch ungefragt und entsprechend -beantwortet) gar nicht erschließen (können), zu unterstellen.

    Du weichst zudem aus: Wie könnte meine Signatur beleidgend sein?

    Und selbst wenn es so wäre, wie du fabulierst: Spöttichkeit ist hier nicht (mehr) getmrne gesehen? Was macht das dann mit u.a. einer Vielzahl deiner Kommentare und Smileys? Soll ich dir die aufzählen?

    Ich verrate dir aber etwas:

    Ich habe den devalvierenden Kommentar von Magellan mir ggü., der in einer langen Reihe selbstzweckhaft-provokativer Kommentare von ihr gg. mich stand, die eine Kundgabe der Missachtung oder Nichtachtung gegenüber meiner Person darstellen, genommen und zur postiven Selbstattribuierung meiner Pers8n als argumentativ unbesiegbar (s. hier) genommen (auch mit kleinem Augenzwinkern). Egal, was du mir da so alles unterstellen willst.

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (21. September 2026 17:20)


  • Es gibt aber mehrere deutlich dokumentierte Bezüge zu rechtsextremen bzw. neonazistischen Organisationen nach 1945:

    ...

    Danke, dass du dir zum hundertsten Mal die Mühe gemacht hast, Nazi-Kontexte von Politikern rauszusuchen. Wäre aber gar nicht nötig gewesen, da sie überall, wie auch hier im Forum, bereits vielfach genannt wurden.

    Ob irgendwer von denen Verwandte in der NSDAP hatten ist dabei völlig belanglos, die haben viele Deutsche. Der entscheidende Punkt ist, dass sie ekelhafte Nazi-Ideologie heute propagieren und Menschen wie du das verharmlosen.

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