Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist

  • Update dazu: neuer Stundenplan ist da, Rahmenstundentafel wird eingehalten. Ich habe jetzt zwar jeden Tag Springstunde und immer in der 1. und 8. Stunde bis auf Mittwoch, aber da ich eh immer Vollzeit in der Schule bin juckt es mich nicht.

    Never ending Story....

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

  • Ein wirklich merkwürdiges Gefühl rein gar nichts zu meckern zu haben. Es macht mich unruhig.

    ... extrem ungleichmäßige Stundenpläne sind doof. In der einen Woche habe ich 30 Stunden mit 8 Springstunden dazwischen und in der anderen Woche (A und B Woche) 24 Stunden mit 2 Springstunden. Im Laufe des Schuljahres wird es Stück für Stück weniger, weil unsere Azubis uns dann verlassen. Die ersten Azubis haben am 1. und 2. Dezember Lehrabschlußprüfung. Über das ganze Schuljahr gerechnet passt die Stundenanzahl.

    Wenn man dann in der Woche mit den 30 Stunden zusätzlich noch 6 Vertretungsstunden in die 8 Springstunden reingeschoben bekommt, in Summe also 36 Stunden hat...

    ... und sich dann im eigenen Schulgebäude verläuft bzw. mit den Stockwerken durcheinander kommt. :sterne:

  • Rein statistisch müsste sich das ja auch hier im Forum abbilden.

    Die Sympathisanten der AfD müssten mir dann nur einmal überzeugend erklären, wie sie mit der Mitverantwortung für ein mittelfristiges politisches Klima umgehen, das Ressentiments oder gar die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet.

    1945 hieß es, "wir haben das doch alles nicht gewollt". Mag sein. Aber Ihr habt es auch nicht abgelehnt. Ihr habt es geduldet, davon profitiert und insgeheim gehofft, dass alles schon gutgehen wird und man Euch eines Tages dafür nicht zur Verantwortung ziehen wird.

    Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien haben mittelbar dazu beigetragen, dass die individuelle Verantwortung schnell in den westdeutschen fortgeführten Traditionen und dem Wirtschaftswunder vaporisierte....

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Rein statistisch müsste sich das ja auch hier im Forum abbilden.

    Die Sympathisanten der AfD müssten mir dann nur einmal überzeugend erklären, wie sie mit der Mitverantwortung für ein mittelfristiges politisches Klima umgehen, das Ressentiments oder gar die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet.

    1945 hieß es, "wir haben das doch alles nicht gewollt". Mag sein. Aber Ihr habt es auch nicht abgelehnt. Ihr habt es geduldet, davon profitiert und insgeheim gehofft, dass alles schon gutgehen wird und man Euch eines Tages dafür nicht zur Verantwortung ziehen wird.

    Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien haben mittelbar dazu beigetragen, dass die individuelle Verantwortung schnell in den westdeutschen fortgeführten Traditionen und dem Wirtschaftswunder vaporisierte....

    Das Ding ist, dass wenn man z.B. bei so elnem extremen Beitrag berechtigterweise fragt, ob es nicht ein paar Nummern kleiner geht ("Mitverantwortung für ein [...] Klima [...], das [...] die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet"; "1945""; "Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien" - unter der Beschwörung des 4. Reichs scheint es nicht nehr zu gehen), ja anmerkt, dass es kleiner gehen muss, wenn man irgendwie noch einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs haben möchte, weil alles andere, all die Dichotomisierungenen, die enthemmten Verschiebungen des Overton-Fensters auch ins einst demokratisch-links Unsagbare, die absoluten Freund-Feind-Markierungen, Alleinvertretungsansprüche, Weltuntergangsszenarien u.ä. nicht lediglich 'drüber' und das Gleiche sind, was man der Gegenseite vorwirft, sondern dieser 'Diskurs' selbst irreparable, anomische Effekte zeitigen dürfte, i.S.d. erwähnten Freund-Feind-Dichotomisierung in "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Manier fälschlich zum "AFD Sympathisanten" verklärt wird.

    Dass es eine erschreckende Anzahl an Personen nicht mehr hinbekommt, (sozio-/kultur-)polit. Theorien und Ideen, politics und policies dem korrenten polit. Spektrum zuzuordnen oder ggf. überhaupt zu realisieren, dass bestimmte Theorien und Ideen, politics und policies spektrumsübergreifend sein können, ja überhaupt dass diese Spektren intraspektral extrem heterogene Positionen umfassen können (nur an Rande sei erwähnt, dass genuin liberale Positionen zudem einen extrem schweren Stand haben und konsequent-liberale Mahner von Rechts als Linke und von Links aks Rechte markiert werden - ich sehe das ja bei meinen Einwänden, je nach Ort, wo ich diese einbringe), dürfte ein Übriges dazu beitragen.

    Die Bezeichnung des Ggü. oder seiner Positionen als 'links' oder 'rechts' und mittlerweile auch 'AfD-affin' dient mehr der Abgrenzung, Feindmarkierung und Selbstdefinition. Kontaktschuldpseudoargumente kommen hinzu - Bsp.: Die AfD ist gg. das Gendern, also ist das eine AfD-Position und wer gg. das Gendetn ist, ist AfD-Sympathisant. Dass bis zu Teilen von Die Linke ein Gros der Menschen über das gesamte polit. Spektrum hinweg gg. das Gendern ist, wird ignoriert.

    tl:dr

    Einfach mal etwas die Ruhe bewahren...

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    I'm back! 😎

    "Du wirst diesen Diskurs nicht gewinnen" (Magellan).

    PaPo 4 President - Make Arguments Matter Again

    2 Mal editiert, zuletzt von PaPo (20. September 2026 22:11)

  • Das Ding ist, dass wenn man z.B. bei so elnem extremen Beitrag berechtigterweise fragt, ob es nicht ein paar Nummern kleiner geht ("Mitverantwortung für ein [...] Klima [...], das [...] die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet"; "1945""; "Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien" - unter der Beschwörung des 4. Reichs scheint es nicht nehr zu gehen), ja anmerkt, dass es kleiner gehen muss, wenn man irgendwie noch einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs haben möchte, weil alles andere, all die Dichotomisierungenen, die enthemmten Verschiebungen des Overton-Fensters auch ins einst demokrarisch-links Unsagbare, die absoluten Freund-Feind-Markierungen, Alleinvertretungsansprüche, Weltuntergangsszenarien u.ä. nicht lediglich 'drüber' und das Gleiche sind, was man der Gegenseite vorwirft, sondern dieser 'Diskurs' selbst irreparable, anomische Effekte zeitigen dürfte, i.S.d. erwähnten Freund-Feind-Dichotomisierung in "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Manier fälschlich zum "AFD Sympathisanten" verklärt wird.

    Dass es eine erschreckende Anzahl an Personen es nicht mehr hinbekommt, (sozio-/kultur-)polit. Theorien und Ideen, politics und policies dem korrenten polit. Spektrum zuzuordnen oder ggf. überhaupt zu realisieren, dass bestimmte Theorien und Ideen, politics und policies spektrumsübergreifend sein können, ja überhaupt dass diese Spektren intraspektral extrem heterogene Positionen umfassen können (nur an Rande sei erwähnt, dass genuin liberale Positionen zudem einen extrem schweren Stand haben und konsequent-liberale Mahner von Rechts als Linke und von Links aks Rechte markiert werden - ich sehe das ha bei meinen Einwänden, je nach Ort, wo ich diese einbringe), dürfte ein Übriges dazu beitragen.

    Die Bezeichnung des Ggü. oder seiner Positionen als 'links' oder 'rechts' und mittlerweile auch 'AfD-affin' dient mehr der Abgrenzung, Feindmarkierung und Selbstdefinition. Kontaktschuldpseudoargumente kommen hinzu - Bsp.: Die AfD ist gg. das Gendern, aksi ist das eine AfD-Posituon und wer gg. das Gendetn ist, ist AfD-Sympathisant. Dass bis zu Die Linke ein Gros der Menschen über das gesante polit. Spektrum hinweg gg. das Gendern ist, wird ignoriert.

    tl:dr

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    Alle doof außer PaPo, jawoll!

  • Es ist so absurd, dass auf der einen Seite "Konservative" ständig betonen, dass die AfD nicht so schlimm sei, auch Menschen mit Migrationshintergrund sie wählten und alle, die warnten linke Spinner seien (mal wieder) und gleichzeitig hoffen, dass sie endlich mal umsetze, was sie verspricht. Das geht einfach nicht zusammen.

  • Ja, da sollte ich mich als Mensch mit Migrationshintergrund oder PoC nicht so anstellen und eine Nummer kleiner denken.

    Sarkasmus ist jetzt inwiefern produktiv, inwiefern eine angenessene Reaktion, inwiefern eine hinreichende Legitimation, um direkte Parallelen zwischen der AfD und der NSDAP, ja Völkermord und Weltkrieg zu ziehen? Ist doch exakt das, was ich kritisierte (und als Politologe und Historiker rollen sich mir da die Zehennägel auf... selbst der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. dementiert diese Parallelen).

    Anders: Welche parteiprogranmatischen Inhalte, welche Worte und Taten relevanter Parteipolitiker, welche konkreten oder absehbaren (hinreichend belegten) Pläne, welche vermeintl. Lücken in unserer Verfassung etc. etc. etc. nähren deine Vergleiche, Befürchtungen u.ä.? Welchen Ersatz für einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs, fürdie Negierung vob Belegbringschuld bietet der Umstand deines Migrationshintergrunds oder dass du(?) PoC (iirc hast du türk. Migrarionshintergrund?) bist? Bitte keine Phrasen, kein Stamntisch, kein Hörensagen, keine Bauchgefühle o.ä., sondern substantiierte Aussagen: Was befürchtest du konkret und warum?

    Angst essen Seele auf...

    EDIT:

    Etwas diplomatischer: Schau, Ich verteidige nicht die AfD, sondern eine gewisse Form von Diskursivität (und wer mir fehlsam anderes vorwerfen wollte, der demonstrierte das, was ich kritisiere), namlich den erwähnten nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs. Der bedingt u.a., dass bspw. geprüft wird, ob eine Behauptung bzgl. der AfD faktisch zutreffend ist und auch, ob die postulierten Konsequenzen, die sich aus faktischen Positionen u./o. Handlungen der Partei ergeben, triftig, d.h. keine logischen Fehlschlüsse o.ä. sind. Ist eine Behauptung nicht zutreffend u./o. eine Konsequenz nicht logsch resp. nicht (ohne weiteres) zwingend, muss das benannt werden. Gem. derselben Prämisse muss tatsächlich Problenatisches aber natürlich auch provbematisietbar sein. Alles andere ist m.E. bestenfalls gar nicht, schlimmstenfalls kontraproduktiv - die Wahlerfolge der AfD geben dem z.T. recht, Angst- und Panikwahlkampf, Feindmarkierungen und ehrlicherweise aich ein gewisses Maß an regelmäßiger Unredlichkeit hat ja offenbar nicht geholfen (NSDAP-Synonymisierungen; Warnungen vor einer WR 2.0 mit gleichem Ende; Dekontextuslisierungen von Äußerungen zur vermeintl. 'Deportation' von Staatsbürgern, "Windrädetn der Schande", "wohltemperierte[r] Grausankeit", statistische Tricks und Wortspielereien ggü. Daten - z.B. zur Kriminalität - die die AfD zum Wahlkampf nutzt, in Talkshows u.ä. eine aggressiveModeration der Hosts mit den anderen Gästen gg. die AfD, inkl. Nichtausredenlassen etc. etc. etc. - alles gerne verklärt, man habe es ja versucht, die AfD inhaltlich zu stellen, klappe aber nicht...). Das wird 'uns' nicht noch auf die Füße fallen, das hat seinen Absatz bereits in die Füße getrieben und dreht ihn nun darin rum.........

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    2 Mal editiert, zuletzt von PaPo (20. September 2026 23:08)

  • tl;dr

    Alle doof außer PaPo, jawoll!

    Ich gebe dir (und - mal wieder - pepe) gerne Nachhilfe bei der Textrezeption:

    Alle gefährlich, die nicht zu einem nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs, sondern die nur zu Alleinvertretungsabspruch, dichotomer Freund-Feind-Markierung, Dogmatismus, Fanatismus (exitus acta probat-Attitüde), Antipluralismus und -demokratismus (vulgo keiner Ambiguitätstoleranz) in der Lage sind (dazu gehört auch eine gewisse notorische Eigenart, anderen fortwährend total unsubstantiierte Unterstellungen zu machen), jawoll. Ich freue mich schon darauf, dass du selbstzweckhaft widersprichst.

    😎

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    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (20. September 2026 22:26)

  • Es ist so absurd, dass auf der einen Seite "Konservative" ständig betonen, dass die AfD nicht so schlimm sei, auch Menschen mit Migrationshintergrund sie wählten und alle, die warnten linke Spinner seien (mal wieder) und gleichzeitig hoffen, dass sie endlich mal umsetze, was sie verspricht. Das geht einfach nicht zusammen.

    Kannst du diese Konservativen benennen oder besser gar quantifizieren, ebenso erläutern, warum du Anführungszeichen benutzt, wie auch was die konkreten "nicht so schlimm"-Aussagen sein sollen (ich frage, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass z.B. die Dekonstruktion von Falschbehauptungen, bspw. dass man beim "Geheimtreffen" gem. Correctiv-Bericht damals die milionenfache Deportation dt. Staatsbürger mit Migrationshintergrund geplant habe, zur 'Verharmlosung' verklärt wurde, während man gleichzeitig massive Kritik der Aufklärer an der AfD ignorierte) und inwiefern hier sämtliche Kritik an der AfD (bei der es Unmengen zu kritisieren gäbe, z.B. ihre Pandemieverschwörungstheorien, die Leugnung des menschgemachten Klimawandels, EU-Austrittpläne, die Schwurbelei einer A. Weidel, A. Hitler und die NSDAP seien links gewesen, das Verweklen tatsächlich rechtsextremer Akteure in der Partei etc. etc. etc.) als ausschl. von "linke[n] Spinner[n]" kommend ge-framed wird?

    Oder meinst du CDUler wie Bernd Prangle?

    EDIT: Ich will dich gar nicht bloßstellen, ich kritisiere lediglich die Produktivität deines Kommentars.

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    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (20. September 2026 23:12)

  • Bye bye CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

    Ich meckere, weil es für die Stabilität im Lande nicht gut ist und die AfD nun die alleinige Opposition sein wird. Aber ein wenig kann ich mir das Schmunzeln auch nicht verkneifen, denn verdient ist der Rauswurf schon.

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