Kuriose Nachrichten

  • Ergänzung

    Die Landes-CDU hat sehr viel Dreck am Stecken. Sie verbreitet zwar, dass Fukushima Schuld am Machtwechsel war (dafür kann man ja nichts) und verschweigt den ENBW Deal von Mappus vorbei am Parlament mit heftigen Lügen und Milliarden Schaden und den schwarzen Donnerstag bei S21 (Gewalt, Jahre später durch Gericht bestätigt, bei angemeldeter Schülerdemo, wer dabei war bzw. wie ich den Bericht einer gut befreundeten Kollegin kennt), sah sich damals nach anderen Parteien um.

    Und leider habe ich nicht das Gefühl, dass sich da grundlegend etwas verändert hat.

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  • Vielleicht sollte er einfach ganz grundsätzlich von Schulen wegbleiben.
    Damit täte er allen einen Gefallen.

    Stimmt, nur dann hätte er heute vermutlich nicht wählen können.


    Ich habe meine 7 Kreuze gemacht, 2 für die Wahl und anschließend 5 für die ARD-Hochrechnung (3 zu meiner Person). Mal schauen, ob die dank meiner Hilfe stimmt. 😄

    Die ältere Dame vor mir, die mir anschließend erzählte, dass sie nicht wusste, ob sie AFD oder CDU wählen soll, ist beim ARD-Stand vorbei gegangen. Ich habe größte Achtung, dass trotz nicht repräsentativer Auswahl (jüngere kreuzen noch einmal an, ältere verweigern), die Hochrechnung so genau ist.

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    Einmal editiert, zuletzt von Kris24 (8. März 2026 16:53)

  • Ich habe größte Achtung, dass trotz selektiver Auswahl (jüngere kreuzen noch einmal an, ältere verweigern), die Hochrechnung so genau ist.

    Das wird berücksichtigt, bei einer typischen Umfrage fließen von 10 000 Befragten am Ende nur 5 000 in die Hochrechnung ein, weil aus allen abgegebenen Rückmeldungen dann noch auf eine repräsentative Stichprobe auf Basis der übrigen erfassten Daten reduziert wird. Dazu gibt es dann noch Korrekturfaktoren, die bestimmte erfahrungsgemäße Abweichungen zwischen Umfrage und tatsächlicher Wahl korrigieren. Aus dem Grund waren die Hochrechnungen bei den ersten Wahlen, bei denen die AfD erfolgreich angetreten ist, relativ schlecht, man hatte noch keine Erfahrungswerte für die Korrekturfaktoren.

  • Das wird berücksichtigt, bei einer typischen Umfrage fließen von 10 000 Befragten am Ende nur 5 000 in die Hochrechnung ein, weil aus allen abgegebenen Rückmeldungen dann noch auf eine repräsentative Stichprobe auf Basis der übrigen erfassten Daten reduziert wird. Dazu gibt es dann noch Korrekturfaktoren, die bestimmte erfahrungsgemäße Abweichungen zwischen Umfrage und tatsächlicher Wahl korrigieren. Aus dem Grund waren die Hochrechnungen bei den ersten Wahlen, bei denen die AfD erfolgreich angetreten ist, relativ schlecht, man hatte noch keine Erfahrungswerte für die Korrekturfaktoren.

    Ich weiß. Ich habe aber schon einmal erlebt, dass dies nicht geklappt hat, weil wirklich alle Ü70, die ich gesehen habe, nicht bereit waren. Es hieß damals nur junge, gut ausgebildete Grüne wären dafür. Vor Ort waren aber sehr viele alte CDU-Wähler.

    Und genau deshalb habe ich Achtung, dass es bei den Fernsehsender stimmt.

    Auch während ich anwesend war, haben nur junge und mittelalte gut gekleidete Wähler an der ARD-Hochrechnung teilgenommen, Alte und auch sehr einfach gekleidete Menschen nicht. Ich wohne in einem sehr gemischten Bezirk. Ich habe mich noch vor Ort unterhalten und interessiert beobachtet wie Menschen auf die ARD reagiert haben.

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  • War das mit Kamera?

    Ich kenne es nur so, dass mit einem Pappkarton des Senders bewappnet Beauftragte die Befragung vornehmen.

    Nein ohne, aber mit Schild.

    Manche wollten sofort mit dem Wort Hochrechnung dort ankreuzen, bereits vor der Wahl, andere lehnten lautstark ab, weil sie nichts damit zu tun haben wollten. Dabei war auch dies anonym (Zettel falten in Urne).

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  • Hier scheinen manche Hochrechnung mit Prognose zu verwechseln.

    Der ARD-Journalist auch, er sagte gegen 18 Uhr zu Beginn sei die Hochrechnung mehr Rechnung, mit der Zeit werde es weniger Rechnung.

    Sprache verändert sich, manches wird "ungenauer". Ich habe in der Schule gelernt, daran erkennt man eine moderne Sprache. Am ARD-Stand sprach niemand von Prognose.

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  • Ich finde es traurig, dass es die SPD nicht geschafft hat, eine vernünftige Kandidatur auf die Beine zu stellen. Aber wahrscheinlich gibt's in Baden-Württemberg sowieso keine nennenswerte Arbeiterschaft, die sich für bezahlbaren Mietwohnraum etc. einsetzen würde.

  • Ich finde es traurig, dass es die SPD nicht geschafft hat, eine vernünftige Kandidatur auf die Beine zu stellen. Aber wahrscheinlich gibt's in Baden-Württemberg sowieso keine nennenswerte Arbeiterschaft, die sich für bezahlbaren Mietwohnraum etc. einsetzen würde.

    Ich kenne sehr viele SPD-Wähler, die jetzt zum 2. Mal bewusst grün gewählt haben, um CDU-Führung zu verhindern. Ich habe aus denselben Gründen vor langer Zeit auch schon SPD gewählt. Taktisches Wählen war hier gefragt, ich hatte sogar Sorge, dass sie unter 5 % landet.

    Genauso hat die CDU einige Prozente von AfD und FDP gewonnen. Die Zweitstimmenkampagne der FDP verfing nicht.

    Ich wohne übrigens in einer Arbeiterstadt und es gibt einige in Baden-Württemberg. Leider ist hier häufig die AfD die stärkste Kraft.

    Aber es stimmt schon, historisch wurde hier immer CDU gewählt, SPD schaffte es in der Vergangenheit immer nur in einzelnen Städten. Dabei mochte ich Stoch, er war mal Kultusminister und kam in die Schulen, um sich zu informieren, das habe ich bei keinem anderen je erlebt.

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  • Ich finde es traurig, dass es die SPD nicht geschafft hat, eine vernünftige Kandidatur auf die Beine zu stellen. Aber wahrscheinlich gibt's in Baden-Württemberg sowieso keine nennenswerte Arbeiterschaft, die sich für bezahlbaren Mietwohnraum etc. einsetzen würde.

    Das Problem der SPD ist schon seit Jahren, dass sie keine Politik mehr für Arbeiter macht, sondern für Rentner und Transferleistungsempfänger. Die wählen sie aber trotzdem nicht, die Arbeiter aber auch nicht mehr.

  • Frau Bas ließ eben im Radio verlauten, die Wahl sei so sehr Personenwahl gewesen, dass der Wähler halt nicht mehr auf Inhalte geschaut habe. So kann man mit einem desaströsen Ergebnis natürlich auch viel besser umgehen, als wenn man mal hinterfragen muss, ob die eigenen Inhalte noch mehrheitsfähig sind.

    Diese Partei ist sowas von neben der Spur mittlerweile...

  • Frau Bas ließ eben im Radio verlauten, die Wahl sei so sehr Personenwahl gewesen, dass der Wähler halt nicht mehr auf Inhalte geschaut habe. So kann man mit einem desaströsen Ergebnis natürlich auch viel besser umgehen, als wenn man mal hinterfragen muss, ob die eigenen Inhalte noch mehrheitsfähig sind.

    Diese Partei ist sowas von neben der Spur mittlerweile...

    Bei ungewünschten Ergebnissen, ist das dumme Wahlvolk schuld. Genau mein Humor.

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