Welchen Beitrag von dir habe ich denn mit entsprechendem Smiley markiert? Ich konnte beim Rückblick auf die letzten Seiten keinen finden, will aber nicht ausschließen, ihn ggf. übersehen zu haben.
Nutzt ihr im Unterricht gendergerechte Sprache?
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Welchen Beitrag von dir habe ich denn mit entsprechendem Smiley markiert? Ich konnte beim Rückblick auf die letzten Seiten keinen finden, will aber nicht ausschließen, ihn ggf. übersehen zu haben.
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BeitragRE: Nutzt ihr im Unterricht gendergerechte Sprache?
[…]
Im Singular geht's sowieso nicht, wenn die Intention das Gendern ist.
RosaLaune1. Februar 2026 14:26 -
Das lässt sich noch toppen: Kürzlich war in einer Radiosendung von "anrainenden Staaten" die Rede. Albernheit muss wohl grenzenlos sein.
Ich habe, KEIN Scherz, auf der Homepage einer Grundschule in HH sogar schon Kinderinnen und Kinder gelesen !!! Ich überlege gerade, wie die Schule hieß ... Wenn ich drauf komm, werde ich es hier posten ...
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Danke sehr, kleiner gruener frosch . Für mich war der verwirrende Teil, dass im Rahmen des Beitrags semantisch die Verwendung grammatischer/morphologischer Bestandteile begründet wurde.
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Danke sehr, kleiner gruener frosch . Für mich war der verwirrende Teil, dass im Rahmen des Beitrags semantisch die Verwendung grammatischer/morphologischer Bestandteile begründet wurde.
Ich bin niemand, der das Gendern mit Partizipalkonstruktionen problematisch findet. Es funktioniert aber eben nur im Plural, weil hier bei nominalisierten Adjektiven kein Genus vorliegt. Wenn eine Partizipalkonstruktion wie "der Lehrende" oder "der Schulleitende" verwendet würde, dann ist dies zwar ein nominalisiertes Adjektiv, dieses trägt aber inhärent ein Genus in sich und unterscheidet sich dann nicht mehr von "der Lehrer" oder "der Schulleiter". Und wer meint, dass Genus gleich Sexus ist, müsste logischerweise dann eine solche Form der geschlechtergerechten Sprache ablehnen. Ich als jemand, der mit generischem Maskulinum gendert, sehe darin zwar kein Problem, frage dann aber, warum man dann nicht das eigentliche Substantiv verwendet.
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Es funktioniert aber eben nur im Plural, weil hier bei nominalisierten Adjektiven kein Genus vorliegt.
Ich finde auch nur die Benutzung im Plural sinnvoll, wollte mit dem Beispiel des Vorsitzenden lediglich ein Beispiel geben, dass die Nutzung des Partizips durchaus gebräuchlich ist.
Manche können sich ja bis heute nicht an die Studierenden gewöhnen, weil es ja ein Unterschied sei, ob man als Student eingeschrieben ist oder in der Vorlesung sitzt. Ob diese Menschen auch immer auf die Frage „Und was studieren Sie?“ immer mit „Im Augenblick nur den hochprozentigen Teil der Getränkekarte“ oder „Gerade nur Ihre umwerfenden blauen Augen“ geantwortet haben?
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RosaLaune : Du hast indirekt schon beantwortet, was meine Sichtweise hierbei ist, nämlich, dass Substantive im Singular wie im Plural verwendet werden sollen, sprich entweder der Lehrende/die Lehrenden oder der Lehrer/die Lehrer. Eine Mischung aus Lehrenden und Lehrern fände ich morphologisch fragwürdig und semantisch müsste schon sehr gut und stichhaltig begründet werden, warum eine Abweichung zwischen dem Stamm im Singular und im Plural erfolgen sollte.
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Ich weiß, dass es selten wirklich Gleichberechtigung bedeutet, im besten Fall ist es Gleichgültigkeit.
Gleichgültig = gleich und gültig.
Wo genau ist die Abgrenzung zur Gleichberechtigung?
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semantisch müsste schon sehr gut und stichhaltig begründet werden, warum eine Abweichung zwischen dem Stamm im Singular und im Plural erfolgen sollte
Das Problem wird bei Phettberg umgangen: Das Lehry/die Lehrys.
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Das Lehry/die Lehrys.
Von derartig verkrüppelten Buchstabenkombinationen fühle ich mich nicht angesprochen.
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Manche können sich ja bis heute nicht an die Studierenden gewöhnen, weil es ja ein Unterschied sei, ob man als Student eingeschrieben ist oder in der Vorlesung sitzt. Ob diese Menschen auch immer auf die Frage „Und was studieren Sie?“ immer mit „Im Augenblick nur den hochprozentigen Teil der Getränkekarte“ oder „Gerade nur Ihre umwerfenden blauen Augen“ geantwortet haben?
Ich bezog mich mehr auf "der Arbeitgebende" und "der Unternehmende".
Aber ja, ich stimme dir zu. Es nervt mich auch, wenn Leute, meist auch ganz erhaben, erklären, dass das Partizip Präsens nur für gerade stattfindende Handlungen genutzt werden kann. Das stimmt einfach nicht. Das ist eine Verwendung des Partizip Präsens, aber mitnichten die einzige und wahrscheinlich nicht einmal die häufigste. Das dient dann einfach nur als Scheinargument gegen geschlechtergerechte Sprache.
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Sonja löst Jens als Vorsitzende ab.
https://www.merkur.de/lokales/starnb…b-94147820.html
Ob Sonja jetzt gerade dem Rat vorsitzt? Ob Jens bislang Vorsitzende war? Sprache ja ist so verwirrend!
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Es wundert mich bei deiner Schulform auch nicht, schließlich habe ich die größten Sexisten in meinem bisherigen Lebensumfeld am BK erlebt. ("Die ist eh nur gut zum Beine breit machen", "Frauen gehören nicht in die Werkstatt", etc. pp.; natürlich alles von älteren Lehrern über Schülerinnen). Das dann "Gendern" in weiter Ferne liegt, ist wenig überraschend.
Wilder take, wenn man eine Sprachweise nicht übernehmen möchte direkt in solche Vorurteile zu verfallen. Ich habe sowas noch nie gesagt, gemacht oder in irgendeiner Weise beobachtet oder gehört.
Das was du als "Gendern" ansiehst liegt tatsächlich in weiter Ferne. Und bin froh reden und schreiben zu dürfen wie ich es angebracht halte.
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Das Problem wird bei Phettberg umgangen: Das Lehry/die Lehrys.
Der wilde Westen in dieser Sache wird sich wahrscheinlich irgendwann in irgendeiner allgemein akzeptierten Form setzen. Bin gespannt was sich wirklich durchsetzt. Ich bin fan von kürzeren Formulierungen, bisher fühlen sich die Varianten aber einfach falsch an. Damit stehe ich auch nicht alleine.
Was ist falsch an Lehrkraft/Lehrkräfte?
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Ich gendere nicht und Punkt!

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Ich gendere nicht und Punkt!

Richtig ! Ich auch nicht ... Ich verwende sowohl mündlich als auch schriftlich z. B. Schülerinnen und Schüler oder Kolleginnen und Kollegen etc.
Die Welt hat meines Erachtens andere Probleme ...
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Richtig ! Ich auch nicht ... Ich verwende sowohl mündlich als auch schriftlich z. B. Schülerinnen und Schüler oder Kolleginnen und Kollegen etc.
Die Welt hat meines Erachtens andere Probleme ...
Das ist doch auch gendern.
Man kann nicht nicht gendern.
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Das ist doch auch gendern.
Man kann nicht nicht gendern.
Gemeint war natürlich, dass ich beim Sprechen nicht stolpere (Schüler-innen) und beim Schreiben keine Genderzeichen (welche auch immer) benutze. Ich schreibe, wie es schon mein Leben lang tue.
Liebe Kolleginnen und Kollegen ...
Liebe Schülerinnen und Schüler ...
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter ...
usw ...
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Richtig ! Ich auch nicht ... Ich verwende sowohl mündlich als auch schriftlich z. B. Schülerinnen und Schüler oder Kolleginnen und Kollegen etc.
Die Welt hat meines Erachtens andere Probleme ...
Mache ich manchmal auch, das generische Maskulinum aber häufiger aus Bequemlichkeitsgründen! Das Gestammel mit : bleibt für mich völlig indiskutabel.
Man kann nicht nicht gendern.
Liebe Kollegen, natürlich kann man sprachlich auch nicht gendern!

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