Versicherungsmakler PKV

  • Hallo zusammen,


    irgendwie läuft es nicht so wie ich möchte. Ich wohne sehr ländlich und bin zu drei Versicherungsmakler im Umfeld von 150 km gefahren. Der eine hat mir gleich eine Puschale von 200€ angerechnet und dabei raus kam nichts. Solle dich in der gkv erstmal bleiben. Ich habe eine op an der Nase hinter mir, div Allergien und mache eine Sensibilisierung. Des Weiteren habe ich eine Unterfunktion der Schilddrüse und j mein bmi zu hoch. Wollte somit die Riskikoanfrage über einen Versicherungsmakler machen. Jedoch ist in meiner Nähe keiner und der Rest verlang hohe Gebühren. Somit meine Frage, kann man selber eine anonyme Anfrage stellen oder gibt es Makler die das ganze auch online machen ohne das ich vor Ort dort sein muss?

    Bin leicht überfordert und alles was Google mit bringt sind gesponserte Seiten.


    Danke für Hinweise.


    Liebe Grüße


    Klara

  • Klara88

    Hat den Titel des Themas von „Versicherungsmakler POV“ zu „Versicherungsmakler PKV“ geändert.
  • Ruf diverse unabhängige Makler an und frag nach, ob diese einerseits die von dir gewünschte anonymisierter Anfrage erstellen wollen zu welchen Kosten und ob das andererseits auch rein telefonisch mit ergänzendem Schriftverkehr für auszufüllende Unterlagen und Unterschriften deinerseits möglich wäre angesichts der Fahrtstrecke.

    Ich war vor fünf Jahren bei den Lehrervertretung aus Freiburg sehr zufrieden, weiß aber nicht, ob diese ihren Service anbieten ohne, dass du irgendwann einmal vor Ort wärst. Nachfragen schadet aber ja nicht..

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Ich habe dir einen Tipp aus NRW per PN geschickt.


    Ich würde das aus eigener Erfahrung heraus (15 von 17 haben abgelehnt) auch nur über einen Makler machen, diese Vorabanfrage, wenn man das selbst macht, kann das schnell schief gehen.

  • Vielen Dank euch.


    CDL habe schon 25 angefragt. Leider haben die meisten keinen online Service. Einige haben aufgrund meiner Vorgeschichte auch gesagt, dass sie mich nicht als Kundin aufnehmen, weil sie nur mit bestimmten Versicherungen zusammenarbeiten und diese die öffnungsklausel nicht haben.


    Danke Kiggie

  • Es gibt viele Makler, die auch alles online machen. Wenn du "gar nichts" findest - was mich doch wundert - kannst du dich natürlich auch an eines der größeren Vergleichsportale wenden. Die machen immer alles online und sind nicht per se schlecht, nur weil sie groß sind.


    Die anonyme Anfrage muss m.W. von einem Makler erfolgen.


    Sicherheitshalber solltest du vorab die Daten der gesetzlichen Krankenkasse / der kassenärztl. Vereinigungen anfordern. Manchmal gibt es dort Überraschungen.


    Viele Makler sind bei den Gesundheitsfragen zu schnell - da muss man also selbst einen guten Blick drauf haben, dass alles richtig und wahrheitsgemäß angegeben wurde. Besser wäre natürlich, einen Makler zu wählen, der sich ausreichend Zeit nimmt.

  • Vielen Dank euch.


    CDL habe schon 25 angefragt. Leider haben die meisten keinen online Service. Einige haben aufgrund meiner Vorgeschichte auch gesagt, dass sie mich nicht als Kundin aufnehmen, weil sie nur mit bestimmten Versicherungen zusammenarbeiten und diese die öffnungsklausel nicht haben.


    Danke Kiggie

    Ich weiß nicht, wo du suchst... du musst wirklich sehr ineffizient gesucht haben, um 25 Mal ins Klo gegriffen zu haben.


    Eine anonyme Voranfrage sollte immer erfolgen - außer es ist wirklich aussichtslos (schwere chronische Erkrankung). Dann kann man wohl auch gleich auf die Öffnungsklausel zurückgreifen. Solange noch keine Anfrage erfolgt ist, erscheint es mir doch dubios, dies bei den von dir genannten Erkrankungen nicht einmal zu probieren. Hinzu kommt, dass viele PKV an der Öffnungsklausel teilnehmen. Das deutet darauf hin, dass der Makler mit nur sehr wenigen PKV zusammenarbeitet - kein gutes Zeichen.

  • es ist doch Schwachsinn. Die PKVen, die an der Öffnungsklausel teilnehmen, nehmen dich AUF JEDEN FALL, solange du verbeamtet bist.
    Das ist auch der Deal.
    Und da ist das "bisschen Übergewicht" ziemlich nichts neben einer MS-Erkrankung mit mehrere Tausend Euro Kosten im Monat, ohne dass es überhaupt einen Schub gibt.

    Im Zweifel (und ohne Werbung meinerseits! Ich bin ja auch nur dort, weil Öffnungsklausel-Kandidatin und zeitlich verzweifelt): die Debeka nimmt ja jede*n.

  • es ist doch Schwachsinn. Die PKVen, die an der Öffnungsklausel teilnehmen, nehmen dich AUF JEDEN FALL, solange du verbeamtet bist.
    Das ist auch der Deal.
    Und da ist das "bisschen Übergewicht" ziemlich nichts neben einer MS-Erkrankung mit mehrere Tausend Euro Kosten im Monat, ohne dass es überhaupt einen Schub gibt.

    Im Zweifel (und ohne Werbung meinerseits! Ich bin ja auch nur dort, weil Öffnungsklausel-Kandidatin und zeitlich verzweifelt): die Debeka nimmt ja jede*n.

    Was genau empfindest du als Schwachsinn?
    Ich weiß, dass viele mit der Öffnungsklausel in die Versicherungen kommen. Jedoch habe ich angefragt, Antrag auf Öffnungsklausel gestellt und wurde abgelehnt. Das Problem ist, dass ich ohne anonyme Anfragen nicht mehr in die Versicherungen komme. Ich sitze seit Juni dran und letztlich ist es für mich uferlos. Ich würde gerne bei der GKV bleiben, weil sie für mich viele Vorteile hat - jedoch einfach zu teuer ist. Ich habe ja nicht nur Übergewicht. Sondern leider auch Allergien, eine OP die erst ein halbes Jahr her ist und eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich habe leider niemand der mich finanziell unterstützen kann und ich muss sogar noch die Restschulden meiner verstorbenen Oma tragen. Ich arbeite noch Vollzeit bis ich die Anwärterstelle antreten kann. Deshalb hätte ich gerne jemand der mich nicht wieder abzocken möchte und mir hilft.

  • Such dir einfach eine der zigtausenden Makler und stell mit ihm die anonyme Anfrage, fertig. Der muss nicht in der Nähe sein und du musst da auch nicht persönlich erscheinen.


    Solltest du vorher nicht-anonym einen Antrag bei einem Versicherer gestellt haben, der abgelehnt wurde, wird's schwierig, da du dies bei anderen Versicherern i.d.R ab dann mitangeben musst.


    Das einzig Wichtige ist, dass man vor dem Maklertermin alle Diagnosen/Gesundheitsdaten vorher vernünftig aufbereitet hat und nicht "spontan" aus dem Gedächtnis die Angaben macht. Da kann es zu Fehlern kommen, die später zu Problemen führen können.


    Willst du über die Öffnungsklausel rein, geh einfach direkt zu dem Versicherer.


    Ich verstehe nicht, wieso du es dir so kompliziert machst. Jeder Makler macht solche Anfragen. Sonst nimm einfach eins der großen Maklerportale. Ich möchte jetzt aber auch hier keine Werbung für irgendwen machen.

  • ... und es gibt keinen Grund, dem Makler für eine anonyme Voranfrage ein Honorar auszuzahlen. Die 200€ hast du verschenkt.


    Ggf. möchten Makler ein Honorar bei Nutzung der Öffnungsaktion. Jedoch kannst du bei Nutzung der Offnungsaktion auch einfach direkt zum Versicherer deiner Wahl und dir das Geld gleich sparen.

  • Was genau empfindest du als Schwachsinn?
    Ich weiß, dass viele mit der Öffnungsklausel in die Versicherungen kommen. Jedoch habe ich angefragt, Antrag auf Öffnungsklausel gestellt und wurde abgelehnt. Das Problem ist, dass ich ohne anonyme Anfragen nicht mehr in die Versicherungen komme. Ich sitze seit Juni dran und letztlich ist es für mich uferlos. Ich würde gerne bei der GKV bleiben, weil sie für mich viele Vorteile hat - jedoch einfach zu teuer ist. Ich habe ja nicht nur Übergewicht. Sondern leider auch Allergien, eine OP die erst ein halbes Jahr her ist und eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich habe leider niemand der mich finanziell unterstützen kann und ich muss sogar noch die Restschulden meiner verstorbenen Oma tragen. Ich arbeite noch Vollzeit bis ich die Anwärterstelle antreten kann. Deshalb hätte ich gerne jemand der mich nicht wieder abzocken möchte und mir hilft.

    Verstehe ich das richtig, dass du schon (namentliche) Anfragen bei Versicherungen gestellt hast?
    Dann muss dich die Erste (!!) Versicherung nehmen.
    Nimmt die Versicherung nicht an der Öffnungsklausel teil, muss sie nicht und du hast tatsächlich Pech, weil du eben deine Chance verspielt hast. Dann musst du eben in der gesetzlichen bleiben.

  • k_19 ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich hatte schon mit diversen Maklern Kontakt. Manche wollen nicht. Einer sagte mir ganz klar, dass er so viel Arbeit hat, da fällt ihm bei mir nicht viel Provision ab. Manche Makler verlangen aber eben eine Gebühr. Des Weiteren habe ich eine Firma angefragt, diese meinten, dass ich vor Ort erscheinen muss. Deshalb meine Frage, ob jemand jemanden kennt etc. Habe alle Diagnosen, alle Patientenquittungen sowie ärztliche Bescheinigungen. Sogar in mehrfacher Form. Ich mache es nicht komplizierter als es ist. Ich sitze wie gesagt schon seit Juni 2023 dran und komme eben nicht weiter. Deshalb sah ich das hier als Möglichkeit und habe gehofft, dass mir jemand einen Tipp geben könnte.

    chilipaprika ja. Dachte ich auch, die Versicherung die ich angefragt habe, nimmt aber eigentlich keine Beamte auf Widerruf in die Öffnungsklausel und so kam es zur Ablehnung. Eine andere Versicherung meinte dann, dass ich es über einen Makler über die anonyme Risikoanfrage machen solle, weil da eben so ein Missgeschick passiert ist.

    Möchte mich bei allen für die Hilfe Bedanken.

    Herzliche Grüße Klara

  • Das Problem wird immer sein: du hast dein Recht auf die erste Versicherung verwirkt.
    Ich würde also empfehlen: für das Ref in der GKV bleiben (bis vor Kurzem galt die Öffnungsklausel auch nicht für das Ref, mir war aber nicht klar, dass die Versicherungen es jetzt so aussuchen dürfen, dass sie nur an einem Teil teilnehmen..) und dann zu dieser Versicherung gehen.

  • Hallo Klara,


    ich würde dir dringend empfehlen, dich an eine unabhängige Versicherungsberaterin zu wenden!

    Ich schicke dir auch gleich noch eine pn, vll ist es aber auch für andere Leser interessant..

    Ich selbst hatte zwischen Studium und Ref auch eine "komplizierte" Situation und wusste damals auch nicht so recht, an wen ich mich wenden kann.


    Jedenfalls Jahre später hab ich dann Kontakt zu einer Versicherungsberatung aufgenommen. Insbesondere mein Mann hatte auch viele Versicherungen bzw Fragen/Probleme und so haben wir uns einmal komplett beraten lassen.

    Es hat sich sehr gelohnt und das Geld ist ggfalls schnell wieder eingeholt.

  • Hallo,


    Vielen Dank. Ich hab ja kein Ref. In dem Sinne. Ich mache die Fachlehrerausbildung für soziale Berufe in Bayern und bin in diesem Jahr Beamtenanwärterin auf Widerruf.Es geht mir nur um ein Jahr. Mit der gkv habe ich alles geklärt. Dort könne ich bleibe, jedoch ist der Beitrag recht heftig. Habe heute noch einen Termin bei einer anderen gkv gemacht. Nächstes Jahr bin ich dann Beamtin auf Probe.


    Lg

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