Ist die AfD eine demokratische Partei?

  • Also was bringt uns Homeschooling:

    Die "guten" Kinder bekommen mit reichlich Unterstützung der Eltern gutes Homeschooling und lernen gut.

    Kinder aus "problematischen" Familien werden nur noch durch ihre Familie indoktriniert. Werte, die wir nicht unterstützen, können dadurch problemloser weitergeben werden. Beispielsweise eine Lerngruppe für national eingestellte Familien. Unterstützung für die AfD-Propaganda. Kein Kontakt zu Migranten. Super!

    Und an den "problematischen" Schulen bleibt dann der Rest. Wenn ich also ein Gymnasium oder eine IGS oder eine Hauptschule habe, die nicht "läuft". Gehen die oberen 10% ins Homeschooling und dann läuft es sicherlich mit dem Rest an der Schule deutlich besser....

    Ich sehe tatsächlich nur wenige Argumente für Homeschooling. Es gibt so bestimmte Lebensformen, wo es sinnvoll ist. Vielleicht möchte Familie Müller mit den Kindern eine Weltreise machen. Da finde ich die Option auf Homeschooling nachvollziehbar. Aber in der breiten Masse finde ich nicht gut.

    Und nur weil es andere Länder haben, müssen wir es nicht nachmachen. Vielleicht sollten wir eher mal über die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems nachdenken.

  • Also: ich bin NICHT für Abschulen und strengere Quoten.
    Ich bin für Fordern und Fördern. Ein NICHT kleiner Teil der Schüler*innenschaft würde gar nicht in die Bredouille kommen, wenn sie von Anfang an (EGAL welche Schulform) ein anderes "Lerntempo" anlegen müssten und dann nicht quasi dem Burnout nah wären, weil sie bis morgen ein Verb lernen müssen.

    (und ich nehme die aktuellen Mental Health Berichte zu unserer Jugend mehr als ernst und weiß sehr wohl, dass wir Notstand erreicht haben. Das hat aber garantiert andere Gründe (in NRW zumindest)

  • Einmal da, bleibt der Großteil, weil a) Schulplätze an anderen Schulformen fehlen und das Schulamt entsprechend Druck ausübt, und b) die Lokalpresse sehr heftig gegen Gymnasien mit hohen Abschulquoten geschossen hat. Die schlechte Presse wollte die Schulleitung dann wiederum nicht. Mindestschülerzahl war nie das Problem, wir hatten immer mehr Anmeldungen als Plätze (und mussten dann losen).

    Dann ist das Problem nicht, dass die Übertrittsquote zu groß ist, sondern

    a) das Schulplätze fehlen.

    B) die SL und die Lehrkräfte nicht konsequent agieren.

    Dann müsstet der Träger nur euer Gym in eine GeSa oder eine andere SekI-Schulform umwandeln, dann wären genug SekI-Plätze da, ein paar Schüler könnten zum Nachbar-Gym wechseln, sobald dort jemand abgeschaltet werden soll. Dann entwickelt sich die von die geforderte „Bestenauslese“ und ihr könnt euch euren Schülern und ihrer Förderung widmen. Die Sorge um ein zu leichtes Abi seid ihr dann auch los.

  • Klassenkampf, ach so; Vielleicht sehe ich auch falsche Dokus, aber:

    Es würde vielen Menschen (und Ländern) wirklich besser gehen, wenn Kinder, die kaum andere "Qualifikationen" als einflussreiche bzw. schwerreiche Eltern haben, auf "normale" Schulen gehen würden, als zum Beispiel auf Schweizer Eliteinternate. Es nützt der Welt nichts, wenn die "Elite" sich abschottet. Es geht ihnen um Karriere und vor allem Geld.

    Wenn es darum ginge, beste Bildung zu erhalten, um Zustände erträglicher zu machen, um zum Beispiel dein "Chaos" in deiner Schule zu verhindern, würden "die Reichen" ihre Kids nicht in einer fragwürdigen Umgebung erziehen lassen.

    Zugegeben, das ist ein Extrembeispiel. Aber so fängt es an, und dann denken die Absolventen solcher Schulen, sie können sich "alles leisten".

    Die wirklich Elite wird sich immer abschotten. Irgendwo auf der Welt gibts tolle Schulen, die man sich in diesen Kreisen schon leisten kann. Um diese sehr kleine Gruppe geht es mir aber gar nicht, sondern eher um die normale Mittelschicht, die einfach nur sicherstellen möchte, dass ihr Kind eine solide Grundausbildung bekommt. Die hiesigen Grundschulen leisten das nicht mehr und viele Kinder bleiben unter ihren Möglichkeiten, weil sie in den gegebenen Strukturen untergehen. Wenn diese Eltern sich dazu entscheiden, lieber auf häuslichen Unterricht zu setzen, ist das meines Erachtens verständlich. Die Schulen wiederum können angesichts der heterogenen Schülerschaft mit unterschiedlichsten Förderbedarfen froh sein um jeden Schüler weniger und damit kleinere Lerngruppen.

  • Einfache Lösung: Gesamtschulen mit guter Ausstattung und viel Fördern und Fordern.

    Wir haben hier eine sehr gute Gemeinschaftsschule. Bei uns wechselte mal eine Klasse mal fast komplett dorthin, also 19 von 22 Schülerinnen. Sie durften sogar in derselben Klasse bleiben wie bisher. 3 gingen aufs Gymnasium.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Ich denke dabei in erster Linie an Grundschulen, die ja mittlerweile nichtmals mehr Basisfähigkeiten wie flüssiges Lesen, Schreiben und Grundrechenarten so stabil vermittelt bekommen, dass man bei Fünftklässlern am Gymnasium davon ausgehen kann, dass die entsprechenden Kompetenzen vorhanden sind.

    Auch ein schönes Thema.

    Das gilt ja nicht generell für alle Schüler:innen, die Grundschulen verlassen.

    Auch ich habe Kinder, die im Sommer die Schule verlassen und nicht sicher lesen oder rechnen können, trotz aller Förderung innerhalb der Klasse. Externe Förderung geht bei uns ständig in der Vertretung/ dem Lehrkräftemangel / der nicht vorhandenen Reserve unter.

    Diese Kinder gehen nicht zum Gym und haben entweder entsprechende Noten oder einen Unterstützungsbedarf (LE oder GE) bei zieldifferenter Beschulung.
    Oder aber es sind DaZ-Kinder, da hat das Land NDS die Vorgaben meines Erachtens nachteilig verändert, aber im Zeugnis steht mehr als deutlich, dass diese Kinder bestimmte Ansprüche nicht erfüllen.

    Das alles würde eine der Grundschulstudien aber gar nicht erfassen, da bekommen alle Schüler:innen die gleichen Aufgaben auch wenn das vom Curriculum gar nicht vorgesehen ist.

    Ich denke schon, dass es im Schulsystem ganz andere Möglichkeiten der Förderung braucht, kleine Gruppen für Exkurse, zum Aufholen von Inhalten oder zum Auffangen bei persönlichen Krisen, kleine Gruppen bei Kindern, die für eine Phase oder auch länger mehr Zuwendung und Unterstützung brauchen, damit sie trotz Schwierigkeiten ihr Potential ausschöpfen können,

    aber eine verstärkte Segregation und das privilegieren Privilegierter brauchen wir sicherlich nicht.

  • Die hiesigen Grundschulen leisten das nicht mehr und viele Kinder bleiben unter ihren Möglichkeiten, weil sie in den gegebenen Strukturen untergehen. Wenn diese Eltern sich dazu entscheiden, lieber auf häuslichen Unterricht zu setzen, ist das meines Erachtens verständlich. Die Schulen wiederum können angesichts der heterogenen Schülerschaft mit unterschiedlichsten Förderbedarfen froh sein um jeden Schüler weniger und damit kleinere Lerngruppen.

    Das ist doch gesellschaftlich ein riesiges Problem. Wer Geld hat, kauft sich gute Bildung. Und wer kein Geld hat, bekommt nur das Standardprogramm. Das fördert doch gerade die soziale Ungleichheit, die schon jetzt ein großes Problem in Deutschland ist. Dann ist die Bildung noch stärker vom Elternhaus abhängig.

    Und das die Schulen dann froh sind, klappt auch nicht. Erstmal brauchst du in deiner Lerngruppe eine Menge X an guten Schülern, die dein Unterricht vorwärts bringen und auch das Klassenklima beeinflussen sowieso als Vorbild dienen. Ich habe noch keine Lehrkraft erlebt, die es gut fand, wenn Leistungsträger die Klasse verlassen.
    Und das wir dann kleinere Klassen bekommen, ist doch wohl utopisch. Am Ende spart sich das Land ein paar Lehrerstellen und freut sich.

  • Wenn es darum ginge, beste Bildung zu erhalten, um Zustände erträglicher zu machen, um zum Beispiel dein "Chaos" in deiner Schule zu verhindern, würden "die Reichen" ihre Kids nicht in einer fragwürdigen Umgebung erziehen lassen.

    und es ist leider schon längst so.
    Mir haben ALLE abgeraten, dahin zu ziehen, wo ich wohne. "Ach, keine Kinder geplant". Doof, aber weniger doof.
    Und meine über 30 Kilometer pendelnde KuK tun es nicht alle für das kulturelle Flair der Stadt, sondern auch für das Bildungsangebot.
    Wir haben schon längst eine schulische Klassengesellschaft, regional, föderalistisch, konfessionell, schulformbezogen.
    DAS muss reformiert werden. Mit VIEL Geld.
    Aber das mögliche Home Schooling ist nicht das, was es noch verschlechtert.

  • Beitrag von Gymshark (12. April 2026 19:07)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (12. April 2026 19:07).
  • Wer Geld hat, kauft sich gute Bildung. Und wer kein Geld hat, bekommt nur das Standardprogramm. Das fördert doch gerade die soziale Ungleichheit, die schon jetzt ein großes Problem in Deutschland ist. Dann ist die Bildung noch stärker vom Elternhaus abhängig.

    Das wirst du aber nicht ändern können. Wer Geld hat kann sich immer Bildung kaufen, da kannst du die Millionärskinder auf die schlimmste Brennpunktschule schicken, das wird nichts daran ändern, dass die Eltern dann private Tutoren, Nachhilfe, Geigenunterricht oder sonst was finanzieren.

  • Das ist doch gesellschaftlich ein riesiges Problem. Wer Geld hat, kauft sich gute Bildung. Und wer kein Geld hat, bekommt nur das Standardprogramm. Das fördert doch gerade die soziale Ungleichheit, die schon jetzt ein großes Problem in Deutschland ist. Dann ist die Bildung noch stärker vom Elternhaus abhängig.

    Und das die Schulen dann froh sind, klappt auch nicht. Erstmal brauchst du in deiner Lerngruppe eine Menge X an guten Schülern, die dein Unterricht vorwärts bringen und auch das Klassenklima beeinflussen sowieso als Vorbild dienen. Ich habe noch keine Lehrkraft erlebt, die es gut fand, wenn Leistungsträger die Klasse verlassen.
    Und das wir dann kleinere Klassen bekommen, ist doch wohl utopisch. Am Ende spart sich das Land ein paar Lehrerstellen und freut sich.

    Also ist die Konsequenz, dass bitteschön alle schlechte Bildung zu erdulden haben? Wem genau hilft das denn? Gesamtgesellschaftlich sicherlich auch keine Sternstrategie.

    Den zweiten Absatz verstehe ich aus Lehrersicht, nicht aber, wenn du auf das Wohl des einzelnen Kindes schaust. Denn das wird genötigt, ggf. unter seinen Möglichkeiten zu bleiben und auf bessere Beschulung zu verzichten, um Zugpferdchen und sozialen Prellbock für Mitschüler zu spielen. Es muss erlaubt sein, dass auch leistungsstarke und sozial in der Spur laufende Schüler eine für sie adäquate Lernumgebung bekommen..


    Palim

    Ich mache den Grundschulen gar keinen Vorwurf und bessere Förderung würden wir wohl alle befürworten. Die gibt es aber nunmal nicht und ich persönliche glaube an der Stelle auch nicht an die große Revolution. Fakt ist hier aber nunmal, dass die meisten Eltern in meinem Dunstkreis zu Hause eh schon selbst beschulen, weil die Schule es nicht mehr richtig schafft. Dann kann man es konsequenterweise auch direkt komplett erlauben.

  • Die Schulen wiederum können angesichts der heterogenen Schülerschaft mit unterschiedlichsten Förderbedarfen froh sein um jeden Schüler weniger und damit kleinere Lerngruppen.

    Ich bin froh um jede Schüler:in und jeden Schüler, der kommt und annähernd beschulbar ist.

    Mit Kindern, die von den Eltern Unterstützung erfahren, ist sehr vieles sehr viel einfacher und für die Lehrkraft angenehmer. Diese Garantie hat man aber nicht (hatte man noch nie) und das System muss dahingehend angepasst werden, dass man Kinder beschulen, fördern und herausfordern kann, auch wenn Eltern sich gar nicht um schulische Belange kümmern wollen oder können. Denn die Herausforderungen sind, zumindest an meiner Schule, mehr und vielfältiger geworden.

    Das ändert sich aber nicht dadurch, dass Eltern ihre Kinder zu Hause beschulen. Die Klassen bleiben gleich groß und jede Lehrkraft hat noch mehr Kinder, die besondere Förderung in irgendeiner Form benötigen. Das ergibt sich durch die Segregation über Wohngebiete und Privatschulen oder kirchliche Trägerschaften mit Ablehnung jetzt schon, samt Eltern, die sich einbringen und die Kassen des Fördervereins füllen.

    Es führt gerade nicht dazu, dass die Schulen, die sich den benachteiligten Schüler:innen annehmen, besonders unterstützt und besser ausgestattet werden.
    Das Sparen in der Bildung führt dazu, dass es sich die Probleme verschärfen.

  • Das wirst du aber nicht ändern können. Wer Geld hat kann sich immer Bildung kaufen, da kannst du die Millionärskinder auf die schlimmste Brennpunktschule schicken, das wird nichts daran ändern, dass die Eltern dann private Tutoren, Nachhilfe, Geigenunterricht oder sonst was finanzieren.

    Aber ich muss daran arbeiten die Unterschiede zu reduzieren und nicht die Möglichkeiten schaffen, die Ungleichheiten noch zu verstärken.
    Das geht übrigens dann auch gleich bei den Lehrkräften weiter. Dann werben die Homeschooling-Eltern mit viel Geld um die guten Lehrkräfte ....

  • Da ging es um Deutschland.

    in Deutschland haben Menschen ihr Kind geboren und absichtlich geheim gehalten und nicht gemeldet. Und das TROTZ Schulpflicht! Also wo ist das Argument?
    (ja, ich kann sowas von Teufels Anwältin spielen, sowohl meine SuS als auch mein Mann sind genervt :D )

  • Ich bin froh um jede Schüler:in und jeden Schüler, der kommt und annähernd beschulbar ist.

    Mit Kindern, die von den Eltern Unterstützung erfahren, ist sehr vieles sehr viel einfacher und für die Lehrkraft angenehmer. Diese Garantie hat man aber nicht (hatte man noch nie) und das System muss dahingehend angepasst werden, dass man Kinder beschulen, fördern und herausfordern kann, auch wenn Eltern sich gar nicht um schulische Belange kümmern wollen oder können. Denn die Herausforderungen sind, zumindest an meiner Schule, mehr und vielfältiger geworden.

    Das ändert sich aber nicht dadurch, dass Eltern ihre Kinder zu Hause beschulen. Die Klassen bleiben gleich groß und jede Lehrkraft hat noch mehr Kinder, die besondere Förderung in irgendeiner Form benötigen. Das ergibt sich durch die Segregation über Wohngebiete und Privatschulen oder kirchliche Trägerschaften mit Ablehnung jetzt schon, samt Eltern, die sich einbringen und die Kassen des Fördervereins füllen.

    Es führt gerade nicht dazu, dass die Schulen, die sich den benachteiligten Schüler:innen annehmen, besonders unterstützt und besser ausgestattet werden.
    Das Sparen in der Bildung führt dazu, dass es sich die Probleme verschärfen.

    Okay, in meiner Utopie würden die freigesetzten Ressourcen dorthin fließen, wo es nötig ist. Du magst Recht haben, dass es in der Praxis anders aussähe.

    Dennoch haben Eltern aktuell nur die Wahl, ihr Kind aus dieser Umgebung rauszuziehen und zu schützen, oder es halt unter den Bus zu schleudern. Meine Schwester zittert jetzt schon, was sie machen, wenn der Neffe in 2 Jahren keinen Platz an der einzigen konfessionellen Schule im Ort bekommen sollte. Hier mit Homeschooling eine ergänzende Option zu schaffen, fände ich sinnvoll. Wir sollten doch alle ein Interesse daran haben, dass möglichst viele Kinder möglichst gute Grundlagen mit auf den Weg bekommen - wo auch immer das dann passiert.

  • Also ist die Konsequenz, dass bitteschön alle schlechte Bildung zu erdulden haben? Wem genau hilft das denn? Gesamtgesellschaftlich sicherlich auch keine Sternstrategie.

    Den zweiten Absatz verstehe ich aus Lehrersicht, nicht aber, wenn du auf das Wohl des einzelnen Kindes schaust. Denn das wird genötigt, ggf. unter seinen Möglichkeiten zu bleiben und auf bessere Beschulung zu verzichten, um Zugpferdchen und sozialen Prellbock für Mitschüler zu spielen. Es muss erlaubt sein, dass auch leistungsstarke und sozial in der Spur laufende Schüler eine für sie adäquate Lernumgebung bekommen..

    Nein, aber die Lösung ist nicht eine Option für die Reichen zu schaffen, die gleichzeitig noch massive Nachteile hat. Nämlich die Eltern, die ihr Kind aus idiologischen Gründen und nicht aus Bildungsgründen rausnehmen. Sind wir doch mal ehrlich. Die Eltern, die ihr Kind aufgrund der besseren Bildungschancen zu Hause betreuen wollen, sind relativ wenige. Diejenigen, die mit unserem Wertesystem nicht einverstanden sind oder bestimmte Werte vermittelt haben wollen, sind doch die große Mehrheit der Home-Schooling-Nutzenden.

    Zu 2)
    Das ist eine Sicht, die dann passiert, wenn die Schule schlechte Arbeit leistet oder die Situation an der Schule schon problematisch ist. Im Idealfall sind die Leistungsträger Vorbild für die anderen Kinder und tragen positiv zum Klassenklima bei. Und trotzdem werden sie gefördert und gefordert. Ich würde sogar behaupten, dass das in meinen Klassen zu 90% funktioniert. Und diese Kinder werden sogar besser gefördert als im Homeschooling. Einerseits lernen sie im Kontakt mit schwächeren Schülern Dinge, die sonst nicht lernen. Einem schwächeren Kind etwas zu erklären, bringt auch für das leistungsstarke Kind Vorteile. Dann profitieren leistungsstarke Kinder auch von anderen leistungsstarken Mitschülern. Vielleicht gibt es auch mal Kinder, die in Sprachen schlecht aber in Mathematik gut sind. Und letztlich haben wir als Schule viel mehr Forder- und Fördermöglichkeiten als die Eltern Zuhause. Auch sind wir in der Regel besser ausgebildet. usw.

  • Ich habe doch geschrieben, dass in solchen Fällen die Schulpflicht nichts ändert, aber dass die Hemmung, die Existenz eines Kindes gegenüber dem Staat zu verschweigen, deutlich höher ist, als ein staatlich registriertes Kind im Falle einer legalen Home Schooling-Möglichkeit vom staatlichen Schulsystem fernzuhalten.

  • Die hiesigen Grundschulen leisten das nicht mehr und viele Kinder bleiben unter ihren Möglichkeiten, weil sie in den gegebenen Strukturen untergehen.

    Ist hier ganz und gar nicht so.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

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