Also was bringt uns Homeschooling:
Die "guten" Kinder bekommen mit reichlich Unterstützung der Eltern gutes Homeschooling und lernen gut.
Kinder aus "problematischen" Familien werden nur noch durch ihre Familie indoktriniert. Werte, die wir nicht unterstützen, können dadurch problemloser weitergeben werden. Beispielsweise eine Lerngruppe für national eingestellte Familien. Unterstützung für die AfD-Propaganda. Kein Kontakt zu Migranten. Super!
Und an den "problematischen" Schulen bleibt dann der Rest. Wenn ich also ein Gymnasium oder eine IGS oder eine Hauptschule habe, die nicht "läuft". Gehen die oberen 10% ins Homeschooling und dann läuft es sicherlich mit dem Rest an der Schule deutlich besser....
Ich sehe tatsächlich nur wenige Argumente für Homeschooling. Es gibt so bestimmte Lebensformen, wo es sinnvoll ist. Vielleicht möchte Familie Müller mit den Kindern eine Weltreise machen. Da finde ich die Option auf Homeschooling nachvollziehbar. Aber in der breiten Masse finde ich nicht gut.
Und nur weil es andere Länder haben, müssen wir es nicht nachmachen. Vielleicht sollten wir eher mal über die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems nachdenken.