Ist die AfD eine demokratische Partei?

  • Hier geht es aber nicht darum, Parteipolitik zu machen. Es geht darum die Werte unserer Grundgesetzes zu verbreiten / zu stärken.

    Was die AfD erinnert mich an die NSDAP. Die Jugend von den eigenen nationalen Vorstellungen zu überzeugen.

    Ja, das erinnert einen an die Vorgehensweise der NSDAP.
    Das Grundprinzip dahinter ist aber immer gleich. Der Geist des Grundgesetzes, der Landesverfassung und des Schulgesetzes wurde bei deren Entstehung von allen demokratischen Parteien getragen. Rein funktional sind sich bei den dargestellten Zielen und Werten von Erziehung diese Parteien einig, so dass es eben nicht wie das Ziel einer einzelnen Partei wirken kann.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das passiert doch aber heute auch schon. Politische Bildung haben sich alle Bildungsministerien auf die Fahne geschrieben.

    Das ist klar, irgendwer schreibt die Lehrpläne und da trifft man bei jedem Inhalt eine Entscheidung. Das ist ja das Problem, deswegen haben viele Angst vor einer rechtsextremen Landesregierung. Weil sie dann Politik machen kann :hammer:

    Da man es offenbar nicht oft genug sagen kann: diese Partei ist rechtsextrem.

  • Das ist klar, irgendwer schreibt die Lehrpläne und da trifft man bei jedem Inhalt eine Entscheidung. Das ist ja das Problem, deswegen haben viele Angst vor einer rechtsextremen Landesregierung. Weil sie dann Politik machen kann :hammer:

    Da man es offenbar nicht oft genug sagen kann: diese Partei ist rechtsextrem.

    Ich denke, da dürfte es den meisten Konsens geben.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • ... und somit grundsätzlich unwählbar.

    Wählbar ist, wer zur Wahl steht. Ganz grundsätzlich.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :P

    8) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  • Bei der Zeit wird das Verbotsverfahren stark unterstützt, während bei der Welt in den Kommentaren viele pro AFD sind.

    Ja, die Leser von Zeit und Welt entstammen unterschiedlichen gesellschaftlichen (und intellektuellen) Schichten. Das ist keine neue Information.

  • In der Zeit erschien vor ein paar Tagen ein interessanter Artikel zur Frage der Verschiebung der gesellschaftlich-politischen Achsen in Europa.

    Ob die AfD eine demokratische Partei ist oder nicht, tritt da für mich immer mehr in den Hintergrund. Problematisch ist und bleibt der Umstand, dass die vier bisher an den Bundesregierungen beteiligten für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung keine glaubwürdigen Lösungskonzepte für die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft haben. Die Ampel-Koalition und jetzt die x-te "große" Koalition haben das immer wieder gezeigt.

    Ich gehe sogar davon aus, dass die AfD nur deswegen keine absolute Mehrheit bei der nächsten Wahl erhalten wird, weil es immer noch genug Menschen mit Anstand und Verstand gibt, für die die AfD, egal wie schlecht es einem geht, eben keine Alternative darstellt. Das ist in meinen Augen die wirkliche Brandmauer.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Interessant ist dazu noch, wie je nach Nachrichtenportal die Kommentare gestaltet sind.

    Bei der Zeit wird das Verbotsverfahren stark unterstützt, während bei der Welt in den Kommentaren viele pro AFD sind.


    Ist immer interessant, beide Seiten zu lesen.

    https://www.welt.de/politik/deutsc…free.1#Comments

    Bei ZON wird in der Kommentarsektion hart durchgegriffen. Aber auch dort werden gerne die lustigen Emojis gesetzt, die das Stimmungsbild schon auch in die andere Richtung ergänzen.

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