Achtsam eine Orange in der Hand halten und mit allen Sinnen erfassen ist auch ähnlich folternd. Ich glaube, ich höre aber lieber hier auf...
"CDU will faulen Lehrern im Südwesten Druck machen" (StZ Artikel)
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Bei uns müssen Fortbildungen außerhalb des Unterrichts stattfinden. Seit diesem Schuljahr. Ihr könnt euch die Begeisterung vorstellen.
Ich war heute den ganzen Tag auf einer Fortbildung 👌 bin froh dass es der letzte Termin war.
Tja, wir unterrichten abends und Fortbildungen waren immer schon tagsüber. Man "kann" sich theoretisch freistellen lassen, aber das machen nur ... nunja, nicht die einsetzbaren Kollegen.
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Achtsam eine Orange in der Hand halten und mit allen Sinnen erfassen ist auch ähnlich folternd. Ich glaube, ich höre aber lieber hier auf...
Was ist das eigentlich, "achtsam"?

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Ist es nicht auffalend: mentales Unvermögen bis hin zur offenen Leistungsverweigerung schülerseits muss mit pädagogischen Initiativen, wie Diagnosen, Maßnahmen, Nachteilsausgleichen usw. begegnet werden. Funktioniert hingegen ein Lehrer nicht wie gewünscht, dann kommt das Dienstrecht zur Anwendung?
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Ist es nicht auffalend: mentales Unvermögen bis hin zur offenen Leistungsverweigerung schülerseits muss mit pädagogischen Initiativen, wie Diagnosen, Maßnahmen, Nachteilsausgleichen usw. begegnet werden. Funktioniert hingegen ein Lehrer nicht wie gewünscht, dann kommt das Dienstrecht zur Anwendung?
Kommt es doch eben nicht. Ich kenne genug Kollegen mit "Nachteilsausgleichen". Nur in bestimmten Klassen einsetzbar, Beförderungsaufgaben, die ihren Namen nicht verdienen, nie Klassenleitung, konsequenzloses verpassen sämtlicher Fristen, Klausuren die nicht den Ansprüchen genügen und vieles mehr.
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Bei uns in Hessen haben sich die Fortbildungen in den vergangenen Jahren stark verändert. Früher waren sie meist ganztägig/oft vormittags und der Unterricht ist daher entfallen/wurde vertreten.
Heute ist das eher die Ausnahme. Die meisten Fortbildungen finden nachmittags ab 15 Uhr statt und vor allem online, was man gut oder schlecht finden kann. Fortbildungen in Präsenz sind eher die Ausnahme und nur zu ganz spezifischen Themen werden diese bei uns am Vormittag noch genehmigt (z.B. Sicherheitsbeauftragter/Brandschutz etc).
Erste Hilfe Kurs steht bei uns bald an, das sind zwei Nachmittage in Präsenz
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Ich hasse Online-Fortbildungen. Das, was mir an Fortbildungen am meisten gefällt ist der kollegiale Austausch in der Kaffee-/ Mittagspause. Das fehlt da komplett.
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Um mal auf den Ausgangsartikel zurück zu kommen. Ich finde es schade, dass das Thema zumindest in der Presse auf Fortbildungen reduziert wird und mit kranken Kollegen vermengt wird.
Ich würde mir schon Gratifikationssysteme wünschen, auf die man als SL zurückgreifen kann.
Konkrete Ideen:
- Gehaltsbonus für 1 Jahr
- Verkürzung Erfahrungsstufenlaufzeit
- freier Tag
- Reduktion der Unterrichtsverpflichtung für 1 Jahr (nicht aufgabengebunden)
- Ggf. ein Sachleistungsprogramm. Mir ist gerade der Name entfallen.... worüber auch die Firmen steuerbegünstigt Leasingmöglichkeiten Rad/Auto, Fitnessclub etc. anbieten
Umgekehrt wünsche ich mir durchaus auch eine negative Sanktionsmöglichkeit:
- Gehaltsabzug bei dritter Abmahnung (muss nicht gleicher Grund sein)
- Verlängerte Erfahrungsstufenlaufzeit
- Zwangsfortbildung in elementaren Lehrerfertigkeiten
Warum beides? Damit sich das Gratifikationssystem nicht langsam zum Standard für normale Arbeit hochschleicht.
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Ich hasse Online-Fortbildungen. Das, was mir an Fortbildungen am meisten gefällt ist der kollegiale Austausch in der Kaffee-/ Mittagspause. Das fehlt da komplett.
Dann lieber E-Learning. Da biste nach 30 min fertig und bekommst ein Zertifikat über 0,5 Tage Fortbildung

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Ich hatte letzte Woche auch wieder das Blättchen der PhV-Akademie im Briefkasten. Die halbwegs interessanten Sachen alle nachmittags. Schade.
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Die meisten Fortbildungen finden inzwischen nachmittags nach dem Unterricht statt, aber da sitzt man doch sowieso vermehrt in Teamrunden und anderem Gedöns, das es früher nicht gab und ist somit oft nicht abkömmlich.
Außerdem fanden früher, also vor 30 Jahren, die meisten Fortbildungen zu Unterrichtszeiten statt und man wurde dafür freigestellt. Oft gab es Übernachtungen mit Vollpension. Hatte ich zuletzt so vor 15 Jahren.
Vielleicht ist das bundeslandabhängig, aber hier in NDS finden Fortbildungen weiterhin vormittags, nachmittags oder ganztägig statt und auch mehrtägige Fobis gibt es weiterhin. Gerade vorletzte Woche war ein Kollege auf einer zweitägigen Fortbildung in Hannover und gestern sprach ich mit einer Kollegin darüber, dass sie sich im Februar zu einer Fobi angemeldet hat, die ganztägig hier an der Uni stattfindet ("ganztägig" heißt in dem Fall von 9 bis 16 Uhr).
An meiner Schule habe ich es noch nie erlebt, dass jemand für eine Fobi nicht freigestellt wird. Selbstverständlich sind wir auf Konferenzen und Teamsitzungen u. ä. abkömmlich; Fortbildung geht vor.
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Ich hasse Online-Fortbildungen.
Ich nicht. Wenn die nur ein zwei oder drei Stunden dauern, finde ich sie allemal "praktischer", als wenn ich dafür noch irgendwo hingurken müsste (im letzteren Fall würde ich dann nämlich auf eine Teilnahme verzichten, wenn die Hin- und Rückfahrt länger dauern würden als die Fobi selber).
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Ich war im Leben noch auf keiner so kurzen Fortbildung.
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Ich war im Leben noch auf keiner so kurzen Fortbildung.
Ich schon mehrmals. In den letzten Jahren finden solche kurzen Fobis aber zumeist als Online-Veranstaltungen statt und nicht mehr in Präsenz.
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Vielleicht ist das bundeslandabhängig, aber hier in NDS finden Fortbildungen weiterhin vormittags, nachmittags oder ganztägig statt und auch mehrtägige Fobis gibt es weiterhin. Gerade vorletzte Woche war ein Kollege auf einer zweitägigen Fortbildung in Hannover und gestern sprach ich mit einer Kollegin darüber, dass sie sich im Februar zu einer Fobi angemeldet hat, die ganztägig hier an der Uni stattfindet ("ganztägig" heißt in dem Fall von 9 bis 16 Uhr).
Kenne ich auch so. Und sobald es sich um eine ganze Reihe handelt, die mehr als 60 (?) Stunden umfasst, bekommt man Ermäßigungsstunden.
Aktuell mache ich zwei FoBis, die je ein ganzes Jahr dauern und in der Regel Zweitäger sind. Dabei werden wir auch schön untergebracht und voll verpflegt.
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Um mal auf den Ausgangsartikel zurück zu kommen. Ich finde es schade, dass das Thema zumindest in der Presse auf Fortbildungen reduziert wird und mit kranken Kollegen vermengt wird.
Ich würde mir schon Gratifikationssysteme wünschen, auf die man als SL zurückgreifen kann.
Konkrete Ideen:
- Gehaltsbonus für 1 Jahr
- Verkürzung Erfahrungsstufenlaufzeit
- freier Tag
- Reduktion der Unterrichtsverpflichtung für 1 Jahr (nicht aufgabengebunden)
- Ggf. ein Sachleistungsprogramm. Mir ist gerade der Name entfallen.... worüber auch die Firmen steuerbegünstigt Leasingmöglichkeiten Rad/Auto, Fitnessclub etc. anbieten
Umgekehrt wünsche ich mir durchaus auch eine negative Sanktionsmöglichkeit:
- Gehaltsabzug bei dritter Abmahnung (muss nicht gleicher Grund sein)
- Verlängerte Erfahrungsstufenlaufzeit
- Zwangsfortbildung in elementaren Lehrerfertigkeiten
Warum beides? Damit sich das Gratifikationssystem nicht langsam zum Standard für normale Arbeit hochschleicht.
So etwas ähnliches gab es mal in Baden-Württemberg, nannte sich irgendwie Leistungszulage und war eine verkürzte Erfahrungsstufenzeit. Problem, sie war zahlenmäßig gedeckelt, bei uns einer pro Jahr, und daher für alle, die sie nicht erhielten demotivierend.
Konkret für mich, meine befreundete Kollegin erhielt sie im Jahr vor mir, weil der SL auch noch darauf achtete, wer am meisten davon profitiert, eine andere zwei Jahre zuvor. Beide waren vor der nächsten Gehaltsstufe weiter entfernt als ich. Dies wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ich sah nur, dass andere sie erhalten und ich nicht, obwohl ich sehr viel getan habe. Ich bekam eine Schachtel Pralinen. Als ich die Leistungszulage dann erhielt war ich schon frustriert und hatte mich an eine andere Schule erfolgreich beworben.
Dies ging vielen so und wurde aus diesem Grund abgeschafft. Wenn es so etwas gibt, dürfte es nicht so streng begrenzt sein, aber wenn sie jeder erhält, ist es auch nichts wert.
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