Aber dasHiggs Lehrer sind doch alle so korrekt. Da gibt es keine Schwarzarbeit. Die würden wahrscheinlich noch den privaten Frisörbesuch versteuern wollen.
Teilzeit als Gesundheitsschutz
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Und das findest du normal?
Gegenfrage: Was findest du daran nicht normal?
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Die Unterrichtsvorbereitung auf +/-0 runterfahren. Es gibt Schulbücher. Sonst was aus anderen heften kopieren oder wie auch immer die Kleinen beschäftigt werden können. Sonst sollen sie mal weiter lesen oder so.
Und ja die Probe wird korrigiert, wenn Zeit ist. Das Elterngespräch könnte ein kurzes Telefonat oder eine Mail sein, das Schulfest fällt dann halt mal aus.
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Gegenfrage: Was findest du daran nicht normal?
Sie arbeitet Vollzeit in Teilzeit. Das ist ganz und gar nicht normal.
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Ach und die Stunde des Praktikanten ist nun wirklich das unwichtigste. Dem kannst du, wenn Zeit ist ein Feedback geben. Sonst soll er mal machen.
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Sie arbeitet Vollzeit in Teilzeit. Das ist ganz und gar nicht normal.
Aufgrund der unterrichtsfreien Zeiten beträgt die wöchentliche Arbeitszeit mehr als 40 Stunden, ich glaube 46 bei Vollzeit.
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Aufgrund der unterrichtsfreien Zeiten beträgt die wöchentliche Arbeitszeit mehr als 40 Stunden, ich glaube 46 bei Vollzeit.
Sie ist aber nicht vollzeit und arbeitet bereits die 40 PLUS in den Ferien. Das ist also zu viel.
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Zu den Messern der Kochazubis kann ich nicht viel sagen, aber die private Schere eines Friseurs/einer Friseurin ist eine Investition, die sich innerhalb kürzester Zeit amortisiert haben sollte. Im Bekanntenkreis verdienen befreundete Friseure ca. 60€/h nebenher. Man muss halt schnell sein und "pro Kopf" abrechnen, nicht nach Zeit

Komische Rechnung, Lehrkräfte verdienen das 10-fache, da amortisiert sich die Kopiervorlage in 5 min.
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Komische Rechnung, Lehrkräfte verdienen das 10-fache, da amortisiert sich die Kopiervorlage in 5 min.
Das Äquivalent wäre wenn man die Kopiervorlage noch steuerfrei verkaufen könnte.
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Die Dinge, die sie aufzählt sind keine Unterrichtsvorbereitungen, bei denen sie Zeit sparen könnte. Es ist das normale Alltagsgeschäft in der Grundschule und das ist sehr aufwändig geworden, zumindest zeitintensiver als an anderen Schulformen - auf alle Fälle liest es sich so. Im nächsten Leben werden wir alle Berufsschullehrer, da geht alles zugunsten der Lehrkraft gut auf.
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Wenn ich höre, wie viel Aufwand manche Grundschullehrkräfte betreiben, denke ich immer an das endlose Optimieren im Worksheet Crafter und anderen unnötigen Kram. nihilist scheint es ja richtig zu machen. Ich kenne auch genug Grundschullehrkräfte privat, die sich nicht überarbeiten in vollzeit.
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Messer und Scheren werden einmal gekauft und halten dann jahrelang. Kleidung muss jeder kaufen. Der Friseur muss nicht Haarschaum und Farbe für die Kunden kaufen, der Koch muss keine eigenen Gewürze mitbringen und der Bankkaufmann muss Formulare nicht auf eigene Kosten ausdrucken.
Vielleicht möchte der Friseur aber eine Modezeitschrift abonnieren, um neue Ideen für Frisuren und Stylings zu bekommen. Und der Koch kauft freiwillig teure Gewürze und Weine, weil er kochen und neue Rezepte liebt und ausprobieren will. Und der Bankkaufmann muss teure Anzüge tragen, weil das so erwartet wird.
Ich sehe den Sinn der Vergleiche nicht. Vergleichen sollte man doch allenfalls im Kollegium und wenn da der Druck Einzug gehalten hat, etwas zu kaufen, weil die anderen das auch so machen, dann ist Handlungsbedarf angesagt, finde ich.
Das entbindet einen aber nicht von der Pflicht, vernünftigen Unterricht zu machen.
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Ach und die Stunde des Praktikanten ist nun wirklich das unwichtigste. Dem kannst du, wenn Zeit ist ein Feedback geben. Sonst soll er mal machen.
Ich stimme dir tatsächlich mal zu, Stunden mit Praktikanten akribisch vorzubereiten, käme mir dann doch nicht in den Sinn. Die sollen doch erst mal nur ein bisschen probieren.
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Vielleicht möchte der Friseur aber eine Modezeitschrift abonnieren, um neue Ideen für Frisuren und Stylings zu bekommen. Und der Koch kauft freiwillig teure Gewürze und Weine, weil er kochen und neue Rezepte liebt und ausprobieren will. Und der Bankkaufmann muss teure Anzüge tragen, weil das so erwartet wird.
Du hast ein falsches Verständnis davon was Angestellte in Jobs ihren AGs schulden und überträgst dieses falsche Verständnis auch auf uns Lehrer.
Nichts von dem oben genannten ist arbeitsrechtlich relevant. Du schreibst selber "der Friseur möchte neue Ideen" oder der Koch "liebt neue Rezepte". Mag alles sein, fällt aber unter Privatvergnügen. Und sollte es wirklich notwendig sein, dass der Koch/Friseur/Kampfmittelbeseitiger oder sonst wer sich beruflich weiterentwickelt, so ist es Aufgabe des AG dem in Form von Fortbildungen nachzukommen. Selbstverständlich im Rahmen der wöchentlichen Arbeits, nicht on top.Das entbindet einen aber nicht von der Pflicht, vernünftigen Unterricht zu machen.
Definiere vernünftig. Wenn mein Dienstherr meint, dass ich Reagenzgläser spülen, mehrere Nachprüfungen für Schwänzer von FHR Klausuren erstellen, in Konferenzen darüber diskutieren soll in welcher Farbe die Tür zum Abstellraum gestrichen werden soll usw. bleibt irgendwann keine Zeit mehr zum Unterricht vorbereiten. Das ist dann aber nicht mein Problem.
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Zu den Messern der Kochazubis kann ich nicht viel sagen, aber die private Schere eines Friseurs/einer Friseurin ist eine Investition, die sich innerhalb kürzester Zeit amortisiert haben sollte. Im Bekanntenkreis verdienen befreundete Friseure ca. 60€/h nebenher. Man muss halt schnell sein und "pro Kopf" abrechnen, nicht nach Zeit

Tja, und mit den privat gekauften Kopiervorlagen kann man den Nachhilfeunterricht durchführen und ebenfalls Geld verdienen.
Aber das wichtigste ist, ich muss nichts mehr kaufen (und früher nur meinen PC, mein letzter selbstgekaufter für den Beruf ist fast 15 Jahre alt), bei den anderen Berufen ist dies zumindest teilweise verlangt.
Aber dann könnt ihr nicht meckern, noch einmal, was müsst ihr kaufen?
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Nichts von dem oben genannten ist arbeitsrechtlich relevant. Du schreibst selber "der Friseur möchte neue Ideen" oder der Koch "liebt neue Rezepte". Mag alles sein, fällt aber unter Privatvergnügen. ...Genau und ich habe Freude daran, für Fach x bei eBay y zu ersteigern und mit den SuS etwas Neues auszuprobieren.
"...Definiere vernünftig..."
Didaktisch korrekt, also kein Arbeitsblatt zusammenstoppeln, auf dem man nichts mehr lesen kann.
Alles andere ist Lehrkräftefreiheit und zwar ebenso, wenn man ausschließlich mit dem Lehrbuch unterrichten möchte als auch, wenn man Lust hat, einen aktuellen Zeitungsartikel rauszusuchen.
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Den Zeitungsartikel nehme ich in der nächsten Stunde, wenn ich ihn gerade beim Lesen gefunden habe. Das kostet keine Zeit.
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Was sind das für Zauberbücher, die man nicht aus dem Lehrmittelschrank ziehen oder kostenlos im Internet/WSC herunterladen kann? Sind die Sachen deswegen besser, weil sie Geld gekostet haben, oder fühlt sich der Lehrer besser, weil er Geld bezahlt hat?
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Friseur? Koch? Schornsteinfeger? Bankkaufmann (braucht im Alltag sicher nicht so viele Anzüge)?
Bis auf die Klamotten in der Bank brauche die sich das nicht selbst kaufen.
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Die Matheprobe, die ich Mitte November schreibe, korrigiere ich dann in den Weihnachtsferien? Die Unterrichtsstunde, die der Praktikant im Dezember halten soll, bespreche ich mit ihm in den Herbstferien Anfang November, ohne zu wissen, ob wir bis dahin im Stoff wirklich so weit gekommen sind? Das Elterngespräch, weil sich zwei Kinder geprügelt haben, schiebe ich mal drei Wochen später in die nächste Ferienwoche? Das Schulfest finden alle Beteiligten bestimmt in den Pfingsferien besser als drei Wochen vor den Sommerferien!
Nein das sicher nicht, aber den ganzen anderen Quatsch kann man doch dann halt weglassen. Stunden aufwendig vorbereiten z.B. 10-15h in der Ferien arbeiten. Wozu, wenn die Arbeitszeit in der außerhalb der Ferien bereits erbracht wurde?
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