Schulwechsel wegen Mobbing und Schikanen als Quereinsteiger, nur wie realisieren?

  • Ansichtssache

    In jedem Fall bist du keine ausgebildete Lehrkraft.

    Aber Lehrkraft und kein Lehramtsanwärter, wie mehrere hunderte Euro Gehaltsunterschied zeigen. :aufgepasst:

    Das ist keine Ansichtssache, sondern vertraglich festgelegt.

    Lehrkraft ist Lehrkraft.

    Die Klassenleitung sagt ja auch nicht, Frau Milli85 ist nur eine halbe Lehrkraft und Herr Bauer ist eine vollwertige.

    Leider tun sich viele, wie man hier auch sieht, Quereinsteiger als Kollegen anzusehen. Da besteht noch viel Verbesserungsbedarf. Ich habe übrigens einige Jahre ohne Nachqualifizierung an einer Schule gearbeitet und es gibt mehrere Kollegen an meiner damaligen Schule, die es seit 3 Jahren tun.

    Mein Eindruck: Je höher der Bildungsabschluss der Schulform, umso mehr reagieren die Kollegen mit Vorurteilen. An der Realschule, an der ich zuvor war, schien das übrigens nie ein Problem zu sein. Da waren 11 Quereinsteiger und 20 klassische Lehramtsabsolventen und der Umgang war überaus wertschätzend.

    Ganz schlimm ist es am Gymnasium und an der Berufsschule. Insbesondere an den Gymnasialteilen, bei denen viele Kollegen denken, sie hätten die Welt erfunden.

    Im Lehramt besteht ein Mangel, bei dem man es sich nicht mehr leisten kann sich untereinander mit einem Studium von vor 30 Jahren zu rühmen. Dass die, die den klassischen Weg eingeschlagen haben sich angepisst fühlen ist natürlich zu verstehen. Leider bedenken viele dennoch nicht, dass die, die als Quereinsteiger an einer Schule landen schon Jahre in anderen Bereichen gearbeitet haben und nicht mit Lehramtsanwärtern gleichzusetzen sind, die eben frisch von der Uni kommen.

  • Ganz schlimm ist es am Gymnasium und an der Berufsschule.

    ?? An berufsbildenden Schulen ist der Anteil an nicht grundständig studierten KuK am größten Und zwar schon immer gewesen. Im gewerblich-technischen Bereich kommen wir da gern auf 90%

    Hier schreiben auch einige: Finnegans Wake  s3g4 Ich selbst und viele andere.

    Du solltest nicht mit so einer: Ohne mich wird das hier nichts-Einstellung an der Schule auflaufen. Und ihr seid ja auf mich angewiesen.

    Ganz ehrlich: Leute, die sich so einem Kollegium gegenüber verhalten, benötigt man wirklich nicht.

  • Lehramtsanwärter haben aber ein entsprechendes Studium mit einigen begleitenden Praktika. Nun absolvieren sie ein anspruchsvolles Referendariat. Sie sind doch nicht weniger als Quereinsteiger, höchstens in der Besoldung. So sehe ich das.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • ?? An berufsbildenden Schulen ist der Anteil an nicht grundständig studierten KuK am größten Und zwar schon immer gewesen. Im gewerblich-technischen Bereich kommen wir da gern auf 90%

    An meiner nicht.


    Ganz ehrlich: Leute, die sich so einem Kollegium gegenüber verhalten, benötigt man wirklich nicht.

    Leute, die andere so wie du beraten auch nicht. Da sind wir uns ja einig. Und ja. Ohne mich wird das nichts. 5 Kollegen aus dem Fachbereich gehen in Rente oder Pension. 2 davon sind noch da. Ich bin die Einzige in meinem Jahrgang. Ohne mich geht nichts. Das kann ich ganz arrogant sagen.:top:

  • Lehramtsanwärter haben aber ein entsprechendes Studium mit einigen begleitenden Praktika. Nun absolvieren sie ein anspruchsvolles Referendariat. Sie sind doch nicht weniger als Quereinsteiger, höchstens in der Besoldung. So sehe ich das.

    Komplett anderer Bildungsweg etc. Ich bin festangestellte Kollegin. LAAs nicht.

  • Ich bin die Einzige in meinem Jahrgang. Ohne mich geht nichts. Das kann ich ganz arrogant sagen

    Und grade willst Du weg. Wer ist jetzt in der besseren Position? Die Schule und Du passen anscheinend nicht zusammen. Was soll also das arrogante gehabe?

    Ich sag Dir ehrlich wie es ist: Eine Schulleitung, die eine Lehrkraft aus Gründen nicht haben will, lebt lieber mit einem Mangel als mit jemandem, der ständig Ärger macht.

  • Ich sag Dir ehrlich wie es ist: Eine Schulleitung, die eine Lehrkraft aus Gründen nicht haben will, lebt lieber mit einem Mangel als mit jemandem, der ständig Ärger macht.

    Daher denke ich sowieso, dass die SL der Freigabe zustimmt. Es gibt ja anscheinend genug Lehrkräfte an der Schule, sonst wären die Hospitationen nicht möglich.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Daher denke ich sowieso, dass die SL der Freigabe zustimmt. Es gibt ja anscheinend genug Lehrkräfte an der Schule, sonst wären die Hospitationen nicht möglich.

    Das heißt trotzdem nicht, dass es möglich ist, die Schule zu wechseln, wie hier schon oft genug geschrieben wurde. Da für den konkreten Bedarf eingestellt wurde.

  • An meiner nicht.


    Leute, die andere so wie du beraten auch nicht. Da sind wir uns ja einig. Und ja. Ohne mich wird das nichts. 5 Kollegen aus dem Fachbereich gehen in Rente oder Pension. 2 davon sind noch da. Ich bin die Einzige in meinem Jahrgang. Ohne mich geht nichts. Das kann ich ganz arrogant sagen.:top:

    WoW wenn du im Kollegium so auftrittst wie hier wundert es mich nicht, dass du aktuell Probleme hast.

    Hier wurde dir über viele Seiten versucht dir zu helfen, aber die Reaktion von deiner Seite war echt ...besonders.

  • Im Lehramt besteht ein Mangel, bei dem man es sich nicht mehr leisten kann sich untereinander mit einem Studium von vor 30 Jahren zu rühmen. Dass die, die den klassischen Weg eingeschlagen haben sich angepisst fühlen ist natürlich zu verstehen. Leider bedenken viele dennoch nicht, dass die, die als Quereinsteiger an einer Schule landen schon Jahre in anderen Bereichen gearbeitet haben und nicht mit Lehramtsanwärtern gleichzusetzen sind, die eben frisch von der Uni kommen.

    Ich schreibe jetzt nur aus der Sicht eines allgemein bildenden Gymnasiums.

    Es gibt bei uns am Gymnasium keinen Lehrermangel zum Gegenteil.

    Referendariat ist bei uns absolut notwendig. Quereinsteiger müssen es genauso ableisten und bestehen und sind dann wirklich gleichwertig.

    Ich gebe aber zu, dass mir ein junger Kollege von der Uni im Referendariat lieber ist, als irgendein Quereinsteiger, dessen Unizeit lange her ist, fachlich also nicht mehr auf dem laufenden und ohne Referendariat, Pädagogik und Didaktik auch nicht gelernt hat, aber von sich so überzeugt ist und glaubt, unersetzbar zu sein.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Komplett anderer Bildungsweg etc. Ich bin festangestellte Kollegin. LAAs nicht.

    Auch Angestellte kann man kündigen. Vor allem zu Beginn wird dies gewählt, eben weil es später schwierig wird. Erst nach einigen Jahren ist man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst quasi unkündbar. Ich habe dies ein paar Male erlebt.

    Ich möchte dir keine Angst machen, aber niemand ist unersetzbar und ein gutes Schulklima ist für alle wichtig. Bemühe dich darum.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • uch Angestellte kann man kündigen. Vor allem zu Beginn wird dies gewählt, eben weil es später schwierig wird. Erst nach einigen Jahren ist man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst quasi unkündbar. Ich habe dies ein paar Male erlebt.

    Kompletter Unsinn. Ich habe Lehrkräfte in Familie und Bekanntenkreis. Hat man einmal die Probezeit überstanden ist es sehr schwer jemanden aus dem öffentlichen Dienst zu bekommen. Da sind nur triftige Gründe möglich wie ein Kind schlagen, Pornographie etc.

    Hinzu kommt, dass ich aus weiteren Gründen unkündbar bin.

    Und die Probezeit ist bei mir längst vorbei. Ich habe einen unbefristeten Vertrag und eine Festanstellung.


    Es gibt bei uns am Gymnasium keinen Lehrermangel zum Gegenteil.

    Referendariat ist bei uns absolut notwendig. Quereinsteiger müssen es genauso ableisten und bestehen und sind dann wirklich gleichwertig.

    Du denkst sehr engmaschig. Die gymnasiale Oberstufe ist auch an der Berufsschule vertreten. Nennt sich FOS oder BG. Und als Berufsschullehrer darf man auch dort unterrichten.

    Die Denkweise, dass man fürs Gymnasium zwingend ins Ref muss ist falsch. Ich kenne übrigens auch jemanden, die den Quereinstieg am Gymnasium macht. Alles eine Frage des Fachkräftemangels.

    Ist in BW vielleicht nicht so. In anderen Bundesländern aber schon.


    WoW wenn du im Kollegium so auftrittst wie hier wundert es mich nicht, dass du aktuell Probleme hast.

    Im Kollegium sind die Leute zwar auch unnormal, aber noch normaler als hier.


    Das heißt trotzdem nicht, dass es möglich ist, die Schule zu wechseln, wie hier schon oft genug geschrieben wurde. Da für den konkreten Bedarf eingestellt wurde.

    Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass ich mich hier auf echte Fakten verlassen kann und eine verbindliche Auskunft erhalte. Im LAA ist ein Wechsel auch möglich. Warum nicht als Quereinsteiger, wo man sogar festangestellt ist?

    Wie ich feststelle scheint hier aber keiner rechtlich sicher Ahnung zu haben.

    Es gibt ja anscheinend genug Lehrkräfte an der Schule, sonst wären die Hospitationen nicht möglich.

    Dass das damit nichts zu tun hat wurde bereits gesagt. In meinem Fachbereich gibt es eben nicht genügend Lehrkräfte, da 70 Prozent in den kommenden 2 Jahren in die wohlverdiente Pension übertreten. Durchschnittsalter an der Schule ist 50+

    Was soll also das arrogante gehabe?

    Schreibst du Substantive immer klein? Dass ich mich in Selbstironie übe, scheinst du im vorherigen Beitrag offenbar nicht verstanden zu haben.

  • Im LAA ist ein Wechsel auch möglich. Warum nicht als Quereinsteiger, wo man sogar festangestellt ist?

    Weil du nicht im Vorbereitungsdienst des Landes bist, sondern auf einer bestimmten Stelle an einer bestimmten Schule sitzt.

    Es zeigt sich immer mehr, warum du an deiner Schule solche Probleme hast.

  • Es zeigt sich immer mehr, warum du an deiner Schule solche Probleme hast.

    Es zeigt sich immer mehr, dass bei Lehrern grundsätzlich der Hang zu Mobbing und Schikanen besteht. Daher gibt im soz. Bereich ja auch eine Mobbingquote von 110 Prozent.

    Witzig übrigens auch, wie du das beurteilen möchtest. Wir kennen uns zum Glück gar nicht.

  • Und die Probezeit ist bei mir längst vorbei. Ich habe einen unbefristeten Vertrag und eine Festanstellung.

    Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass ich mich hier auf echte Fakten verlassen kann und eine verbindliche Auskunft erhalte. Im LAA ist ein Wechsel auch möglich. Warum nicht als Quereinsteiger, wo man sogar festangestellt ist?

    Solange du das Bundesland nicht mitteilst, kann man dir nicht mit echten Fakten helfen. Der Quereinstieg ist überall anders geregelt.

    In welchem Bundesland bekommt man denn einen unbefristeten Vertrag vor Abschluss des Quereinstiegs? Oder ist er erst unbefristet, wenn der Quereinstieg bestanden wurde?

  • Es zeigt sich immer mehr, dass bei Lehrern grundsätzlich der Hang zu Mobbing und Schikanen besteht. Daher gibt im soz. Bereich ja auch eine Mobbingquote von 110 Prozent.

    Witzig übrigens auch, wie du das beurteilen möchtest. Wir kennen uns zum Glück gar nicht.

    Woher nimmst du nun das?

    Nur weil man irgendwo aneckt ist das ganze kein Mobbing.

    Pauschalisierung etc lässt grüßen

  • Solange du das Bundesland nicht mitteilst, kann man dir nicht mit echten Fakten helfen. Der Quereinstieg ist überall anders geregelt.

    Du wirst sicher verstehen, dass ich bei den detaillierten Infos nicht alle 2 Beiträge mein Bundesland herumposaune. Ich habe es bereits an mehreren Stellen erwähnt. Einfach mal nachlesen.

    Ich hatte nie eine befristete Anstellung an dieser Schule. Bin von Anfang an dieser Schule unbefristet eingestellt. Bedingung ist lediglich, dass ich die begleitende Fortbildung des Quereinstiegs schaffe. Nur kein Neid. ^^

  • Auch Angestellte kann man kündigen. Vor allem zu Beginn wird dies gewählt, eben weil es später schwierig wird. Erst nach einigen Jahren ist man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst quasi unkündbar. Ich habe dies ein paar Male erlebt.

    Ich möchte dir keine Angst machen, aber niemand ist unersetzbar und ein gutes Schulklima ist für alle wichtig. Bemühe dich darum.

    In RLP sind bspw. Anwärter/innen als Fachlehrer (mwd), Fachpraxislehrer (mwd) oder Seiteneinsteiger (mwd) während des Refs/der Ausbildung Angestellte. Das ist also kein besonderer Status (anders als Milli darstellt). Vorteil ist die bessere Bezahlung. Nachteil ist, dass man mehr unterrichtet (zumindest im SE) und dass man als Angestellte(r) am Anfang eine Probezeit zu überstehen hat, was ggü. grundständigen Refis bzw. Menschen im QE wegen der Möglichkeit der einfachen Kündigung sogar ein Nachteil ist.

    In RLP ist der Vertrag befristet auf die Ausbildung, wird aber in eine Planstelle umgewandelt beim Bestehen der Prüfung (zumindest war das früher so). Den genauen Status von Milli kenne ich aber nicht, weiß also nicht, ob er dem in unserem BL entspricht.

    edit: Mein Beitrag und Millis hat sich überschnitten. Ihr Status ist ein anderer als bei uns die Angestellten in Ausbildung.

    Dass die, die den klassischen Weg eingeschlagen haben sich angepisst fühlen ist natürlich zu verstehen. Leider bedenken viele dennoch nicht, dass die, die als Quereinsteiger an einer Schule landen schon Jahre in anderen Bereichen gearbeitet haben und nicht mit Lehramtsanwärtern gleichzusetzen sind, die eben frisch von der Uni kommen.

    Eieiei, nicht übertreiben und pauschalisieren!

    Abgesehen davon bringt dir (und brachte mir und all den anderen im SE/QE etc.) die Erfahrung draußen kaum etwas. Zumindest nicht in Bezug aufs Ref und seine Anforderungen! Da sind/waren wir alle genauso Lehrkräfte-Azubis wie die "Normalen". Mit der Einstellung, dass man mit seiner großen Vorerfahrung in der Industrie etc. jetzt was besseres wäre, kann man im QE/SE schnell anecken.

    Wo es uns aber was gebracht hat, war die praktische Erfahrung, die es uns erlaubt, praxisnah zu unterrichten.

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

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