Als Autor bei Lehrbuch mitwirken - lohnt sich das finanziell?

  • Es geht hier ja um Schulbücher.

    Solche Koryphäen, die ihre eigenen Bücher als Vorlesungsgrundlage nutzten hatte ich nicht als Professoren.

    Chemiedidaktik:
    Grundlage dafür waren die Schulbücher des Profs. Ich als BK-Studentin habe mich mit Händen und Füßen wehren müssen, dass ich mir zwingend (!) Sek I und Sek II GymGS Bücher anschaffen sollte.


    Ein Kollege wirkt im Schulbuchverlag mit und das Buch, wo er mitwirkt ist wirklich gut.
    Ja die finanzielle Seite ist mau (in der beruflichen Bildung aber auch die Auflage), er bekommt aber auch immer große Mengen an Freiexemplaren, die er bei uns verteilt. Dafür habe ich dann auch gerne Feedback zu einem Thema gegeben.

  • Kommt sicher richtig gut an, wenn man in der Fachschaftskonferenz das eigene Buch zur Anschaffung vorschlägt.

    Bei der Anschaffung sollten Sachargumente zählen und kein "das kommt aber bei mir nicht gut an, wenn wir dein Buch nehmen".

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.

    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

  • ich schrieb "Es sollten Sachargumente zählen" , das schließt einen Automatismus im Sinne von "muss ja gut sein, hast du ja geschrieben" genauso wenig ein. Das ist auch kein Sachargument.

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    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

    Wenn das eine Reaktion auf meinen Beitrag war: ich hatte ja geschrieben, dass das Buch und das Thema alles war - aber keine (allgemeine) Einführung in die Sprachwissenschaft.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.

    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

    Du gehst davon aus, dass die von Kollegen (mit)-geschriebenen Bücher grundsätzlich Mist sind. Dem möchte ich widersprechen.

    Insbesondere im Kontext berufsbildende Schulen kann eigentlich jedes Buch nur teilweise im Unterricht eingesetzt werden. In meinem Bereich kenne ich keins, das 100% abdeckt. Ich arbeite daher mit meinen eigenen Materialien und mit Schnipseln aus Buch 1, 2, 3, 4 und 5. Davon sind 2 dabei, bei denen ein Kollege (mit-)geschrieben hat und natürlich sind sie dann eingeführt, weil wir eben mit den Büchern arbeiten.

    Befremdlich fände ich es, wenn ein Buch NICHT eingeführt wird, nur weil ein Kollege mitgewirkt hat.

  • Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.

    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

    Du kannst den Unterschied zwischen Studenten, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor stehen und einer Fachkonferenz voller ausgebildeter Fachkollegen hoffentlich selber erkennen.

    Wenn nicht, gebe ich dir das gerne als Prompt in eine KI ein.

  • Du gehst davon aus, dass die von Kollegen (mit)-geschriebenen Bücher grundsätzlich Mist sind. Dem möchte ich widersprechen.

    Insbesondere im Kontext berufsbildende Schulen kann eigentlich jedes Buch nur teilweise im Unterricht eingesetzt werden. In meinem Bereich kenne ich keins, das 100% abdeckt. Ich arbeite daher mit meinen eigenen Materialien und mit Schnipseln aus Buch 1, 2, 3, 4 und 5. Davon sind 2 dabei, bei denen ein Kollege (mit-)geschrieben hat und natürlich sind sie dann eingeführt, weil wir eben mit den Büchern arbeiten.

    Befremdlich fände ich es, wenn ein Buch NICHT eingeführt wird, nur weil ein Kollege mitgewirkt hat.

    Äh nö, davon gehe ich nicht aus. Beitrag #62 war als Analogie auf Profs, die ihre eigenen Bücher in der Vorlesung anpreisen gedacht. Mir ging es dabei nicht um Sachargumente, sondern um Sozialverhalten. Selbst wenn ich das beste Schulbuch aller Zeiten geschrieben hätte (mit Goldschnitt!), würde ich das nicht als Anschaffung vorschlagen.

  • Du kannst den Unterschied zwischen Studenten, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor stehen und einer Fachkonferenz voller ausgebildeter Fachkollegen hoffentlich selber erkennen.

    Wenn nicht, gebe ich dir das gerne als Prompt in eine KI ein.

    Gib das doch gerne mal in die KI ein und fax mir deine Erkenntnisse. Hoffentlich begreifst du aber auch ohne KI, dass sowohl Prof als auch Lehrer in diesem nicht ganz ernst gemeinten Beispiel als großspurig wahrgenommen würden.

  • Äh nö, davon gehe ich nicht aus. Beitrag #62 war als Analogie auf Profs, die ihre eigenen Bücher in der Vorlesung anpreisen gedacht. Mir ging es dabei nicht um Sachargumente, sondern um Sozialverhalten. Selbst wenn ich das beste Schulbuch aller Zeiten geschrieben hätte (mit Goldschnitt!), würde ich das nicht als Anschaffung vorschlagen.

    Warum nicht? Ich verstehe es ehrlich nicht!

    Ich habe Material erstellt. Das Material ist brauchbar. Das kann ich vorschlagen. Ob alle anderen das auch so sehen, ist doch dann eine andere Frage. Noch bescheuerter ist es doch, dass man ein Buch benutzen muss, dass eben NICHT mit dem eigenen Material zusammenpasst, nur weil man aus falscher Bescheidenheit das Buch nicht vorgeschlagen hat.

  • Da schreibt ein Kollege, der das Thema lange unterrichtet hat, der die vorhandenen Materialien kennt und der die SuS-Klientel kennt. Also schreibt der das Buch so, dass alles zusammenpasst und ist für Rückfragen leicht erreichbar. Viele Gründe, die dafür sprechen, genau dieses Buch zu nehmen.

  • Und bescheiden ist er auch noch.

    Möchtest Du jetzt noch was sinnvolles zur Diskussion beitragen oder wolltest Du einfach nur mitteilen, dass Du Leute, die an Büchern mitschreiben und diese in Fachkonferenzen vorschlagen für arrogant hältst? Das hättest Du dann auch einfach sagen können.

    Ich empfinde die Einstellung, dass man sich für bestimmte Leistungen rechtfertigen muss, als eine (deutsche?) unangenehme Einstellung. Wenn man etwas geleistet hat, darf man es benennen und muss das nicht verstecken.

    Irgendwo las ich mal von schwarzem Neid (man gönnt dem anderen seinen Erfolg nicht) und weißem Neid (man findet toll, was der andere erreicht hat und möchte das auch gern erreichen). Ist aber schon Jahre her, aber fällt mir in diesem Zusammenhang ein.

  • Äh nö, davon gehe ich nicht aus. Beitrag #62 war als Analogie auf Profs, die ihre eigenen Bücher in der Vorlesung anpreisen gedacht.

    Äpfel und Birnen

    Zitat

    Mir ging es dabei nicht um Sachargumente

    Das ist offensichtlich.

  • Möchtest Du jetzt noch was sinnvolles zur Diskussion beitragen oder wolltest Du einfach nur mitteilen, dass Du Leute, die an Büchern mitschreiben und diese in Fachkonferenzen vorschlagen für arrogant hältst? Das hättest Du dann auch einfach sagen können.

    Sorry, nächstes Mal frage ich dich um Erlaubnis. LOL

  • Da schreibt ein Kollege, der das Thema lange unterrichtet hat, der die vorhandenen Materialien kennt und der die SuS-Klientel kennt. Also schreibt der das Buch so, dass alles zusammenpasst und ist für Rückfragen leicht erreichbar. Viele Gründe, die dafür sprechen, genau dieses Buch zu nehmen.

    In einem Fachbereich in dem es meist keine (vernünftigen) Bücher gibt.

    Kommt sicher richtig gut an, wenn man in der Fachschaftskonferenz das eigene Buch zur Anschaffung vorschlägt.

    Wenn ein Kollege da mitgeschrieben hat, der noch dazu fachlich wirklich was drauf hat und alles, sehe ich kein Problem.

    Und wir haben es mitnichten überall eingeführt. Weil es immer eine Abwägung ist und genug Fachkollegen mitentscheiden.

  • Sorry, nächstes Mal frage ich dich um Erlaubnis. LOL

    Bisher bist Du mir hier und in anderen Threads noch nicht mit sinnstiftenden Beiträgen aufgefallen. Es ist daher gut, dass Du hiermit nochmal beweist, dass Du anscheinend kein Interesse an sachlichen Diskussionen hast.

    Danke für die Erkenntnis. Hilft mir sehr in zukünftigen Threads.

  • Ich habe in einem halbernsten Beitrag geschrieben, wie es auf mich wirken würde, wenn ein Kollege sein Schulbuch ähnlich einem Professor anpreist. Nämlich nicht gut, sondern überaus abgehoben. Das kann dir jetzt gefallen oder nicht. Du kannst es überlesen, Schäm-Dich Smileys verteilen, oder mich PLONKEN (sic!). Warum du zu glauben scheinst, mich würde das groß jucken, erschließt sich mir aber überhaupt nicht. Einen Schüler würde ich fragen: Wann kommt denn der Bus?

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