Stimmt, aber diese Gruppe ist in Deutschland klein.
... natürlich. ![]()
Stimmt, aber diese Gruppe ist in Deutschland klein.
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... natürlich.
Gut Weidel behauptete ja, dass Hitler und die NSDAP links waren. Von daher...
(Und heute stand in der lokalen Zeitung die Behauptung eines AfD-Wählers, dass Angela Merkel Kommunistin war, weil sie aus dem Osten kommt.)
Also alle links.
Stimmt, aber diese Gruppe ist in Deutschland klein.
Oder zählst du BSW dazu?
Was ist linke Politik?
Sicher ist bsw links.
Die Verteilung auch links und rechts ist diesen Artikel nach paritätisch und die meisten sehen sich in der Mitte.
Gut Weidel behauptete ja, dass Hitler und die NSDAP links waren. Von daher...
Ist natürlich Quatsch und nichtmal Ausdruck von hist. unf polit. Analphabetismus der Fr. Weidel, sondern das überaus bewusste Kalkül, bei tatsächlichen polit. Analphabeten (die zudem die Geschichte und Programmatik der NSDAP nicht kennen) ebenso zu reüssieren (indem denen ein vermeintl. tu quoque-Argument geboten wird, das vom vermeintl. generell Anrüchigen der eigenen rechtspolit. Orientierung abzulenken vermag), wie auch bei Rechtsaußen bei denjenigen, die wissen, dass das Quatsch ist, denen aber eine entsprechende Devalvierung von 'Links' als Ablenkung von sich selbst gelegen kommt.
[... edit by Mod: Beleidigung gleich zweier User in einem Aufschlag nach Meldung entfernt. Kl. gr. frosch, Moderator ...]
Was ist denn für dich genuin linke Politik (ich beschränke mich mal auf diese Deutung deines Kommentars, auf den ich reagierte, und unterstelle zu deinen Gunsten, dass du nicht glaubst, dass gesamtgesellschaftl. die Gruppe derjenigen, die alles rechts der eigenen polit. Überzeugung als 'rechts' etc. bezeichnen, auch wenn es per definitionem noch links ist, "in Deutschland klein" sei), dass du diese nirgendwo zu vernehmen behauptest?
Sicher ist bsw links.
Die Verteilung auch links und rechts ist diesen Artikel nach paritätisch und die meisten sehen sich in der Mitte.
Und deswegen will sie mit AfD eine Koalition bilden (Aussage von Sahra Wagenknecht vor wenigen Tagen)?
Ich finde die Begriffe links und rechts falsch, Was 1814 in Frankreich vielleicht galt, passt heute nicht mehr.
Kann man alles so oder so werten. Tatsache ist, die CDU hat unmittelbar nach der Wahl bei zentralen Positionen aus ihrem Wahlprogramm direkt mal eine 180-Grad-Wende hingelegt. Neuverschuldung, deutlich verschärfte Migrationspolitik, Stromsteuer-Senkung, Bürgergeld. Alles mindestens extrem verwässert oder gleich komplett über den Haufen geworden. In Wirtschaftskreisen ist man auch nicht zufrieden mit dem weitgehenden Stillstand, der weit hinter den Ankündigungen zurück bleibt. Ich habe die CDU nicht gewählt, aber als Wähler käme ich mir bei vielen Punkten massiv verarscht vor.
Schade finde ich, dass sich bei den aktuellen Koalitionsoptionen nichts Sachen Strafrechtsverschärfungen oder Herabsetzung des Stragmündigkeitsalters ändern wird. Fände ich extrem wichtig.
Und deswegen will sie mit AfD eine Koalition bilden (Aussage von Sahra Wagenknecht vor wenigen Tagen)?
Ich finde die Begriffe links und rechts falsch, Was 1814 in Frankreich vielleicht galt, passt heute nicht mehr.
Hufeisen halt... je weiter man an die Ränder gelangt, desto ähnlicher wird es - die ultimate goals sind andere, der Rest tendenziell austauschbar.
Und es hat sich gewandelt, was im Detail den drei großen Strömungen des Sozialismus, Liberalismus und Konservativismus zugeordnet wird, die 'Bandbreite' der Spektren habt sich zudem geweitet (und es fällt den Leuten offenbar zunehmend schwerer, genuin einer 'Richtung' zuortbare Positionen dieser auch zuzuordnen resp. zu reamisieren, dass es auch spektrenübergreifende Positionen goäibt),, weil die epochalen Fragen und Probleme sich gewandelt haben, die jeweilige 'Stoßrichtung' bleibt allerdings erhalten und macht die Differenzierung in diese drei Strömumgen (Links - Mitte im eigtl. Sinne - Rechts) nicht obsolet...
Also gibt es deiner Meinung nach Links und Rechts eigtl. nicht? Beißt sich das nicht mit deinen sonstigen Äußerungen hier?
Also gibt es deiner Meining nach Links und Rechts eigtl. nicht? Beisst sich das nicht mit deinen sonstigen Äußerungen hier?
Die Begriffe sind nicht eindeutig definiert.
Ich würde konservativ oder liberal oder lobbyistisch oder sozial gerecht oder... verwenden.
Links und rechts wird behauptet, aber was ist das? Bisher hat es mir noch keiner hier definiert.
Die Begriffe sind nicht eindeutig definiert.
Ich würde konservativ oder liberal oder lobbyistisch oder sozial gerecht oder... verwenden.
Links und rechts wird behauptet, aber was ist das? Bisher hat es mir noch keiner hier definiert.
Beanwortet meine Fragen nicht wirklich, dennoch:
Konservativ = rechtes Spektrum
Liberal = mittiges Spektrum
... sozial gerecht: Perspektivfrage.
... "lobbyistisch" hat nichts mit einem spezifischen Spektrum zu tun.
Zitat
ZitatBeißt.
Kann gerne in den Rechtschreib-Thread.
Falsch. DAS muss in den Schweizer-Hochdeutsch-Thread. In der Schweizer Rechtschreibung gibt es kein "Dreierles-S".
Beanwortet meine Fragen nicht wirklich, dennoch:
Konservativ = rechtes Spektrum
Liberal = mittiges Spektrum
... sozial gerecht: Perspektivfrage.
... "lobbyistisch" hat nichts mit einem spezifischen Spektrum zu tun.
Sehe ich anders und nun. Was ist dann liberal konservativ? Und sozial gerecht ist doch links, deswegen meinte Weidel Hitler sei links? (Links und rechts ist Unsinn, von Hufeisentheorie halte ich nicht viel.)
Ergänzung
Denke, die Brandmauer muss weg. Früher gab es die Optionen RotGrün oder SchwarzGelb. Wenn die eine Gruppe regieren durfte, konnte sich die andere Gruppe in der Opposition stärken.
Wenn sich das linke und rechte Spektrum vereinen müssen, werden nur die linken und rechten Ränder weiter gestärkt. Offensichtlich will eine große Mehrheit der Bürger eine eher rechte Politik, wo die AFD das Schmuddelkind ist, mit dem niemand etwas zu tun haben möchte. Durch diese Ausgrenzung profitiert diese Partei sehr stark, weil die CDU die rechte Politik mit den Grünen/SPD nicht durchsetzen kann.
Eine CDU mit AFD Tolerierung/ Koalition würde der SPD endlich wieder die Chance geben, eine starke Opposition zu bilden (wenn es nicht zu spät ist). Ansonsten droht der einst so stolzen SPD das Schicksal der FDP.
Sehe ich anders und nun.
Dann hast du diesbzgl. ein politiktheoretisches/-ideengeschichtliches Bildungsdefizit. Deskriptive Definitionen haben mit subjektivem Empfinden nichts zu tun.
... ich wage dennoch zu fragen: Was konkret siehst du wie und warum anders?
Denke, die Brandmauer muss weg. Früher gab es die Optionen RotGrün oder SchwarzGelb. Wenn die eine Gruppe regieren durfte, konnte sich die andere Gruppe in der Opposition stärken.
Wenn sich das linke und rechte Spektrum vereinen müssen, werden nur die linken und rechten Ränder weiter gestärkt. Offensichtlich will eine große Mehrheit der Bürger eine eher rechte Politik, wo die AFD das Schmuddelkind ist, mit dem niemand etwas zu tun haben möchte. Durch diese Ausgrenzung profitiert diese Partei sehr stark, weil die CDU die rechte Politik mit den Grünen/SPD nicht durchsetzen kann.
Eine CDU mit AFD Tolerierung/ Koalition würde der SPD endlich wieder die Chance geben, eine starke Opposition zu bilden (wenn es nicht zu spät ist). Ansonsten droht der einst so stolzen SPD das Schicksal der FDP.
Du meinst, die CDU soll der Politik ihrer Vorgängerpartei folgen, ging für Deutsche Zentrumspartei nicht gut aus und für das deutsche Volk und dem Rest der Welt auch nicht.
Dann hast du diesbzgl. ein politiktheoretisches/-ideengeschichtliches Bildungsdefizit. Deskriptive Definitionen haben mit subjektivem Empfinden nichts zu tun.
... ich wage dennoch zu fragen: Was konkret siehst du wie und warum anders?
Nein, ich habe oben noch ergänzt. Am Handy habe ich Probleme beim zitieren.
Sehe ich anders und nun. Was ist dann liberal konservativ? Und sozial gerecht ist doch links, deswegen meinte Weidel Hitler sei links? (Links und rechts ist Unsinn, von Hufeisentheorie halte ich nicht viel.)
Ergänzung
Sorry, das ist m.E. etwas... wirr, weil da einies unzusammenhängend aneinandergereiht wird. Ich versuche dennoch darauf zu antworten:
"Was ist dann liberal konservativ?"
Was soll damit sein? Politische Spektren sind eben genau das, Spektren eben, die sich bei zweidimensionaler Betrachtung auch nach links und rechts ausbreiten können und an den Kontaktpunkten 'überlappen' können (wenngleich ein Schema mit mind. den Achsen "Sozialismus" bis "Konservativismus" einerseits und "libertär" bis "autoritär" angemessener wäre). Außerdem bedarf es zur Aufrechterhaltung des Gesamtspektrums von 'links' nach 'rechts' nicht der 'reinen Lehre' für umfassende polit. Positionen, soll heißen:
Man kann einer polit. Programmatik u.ä. folgen, die im einen Bereich eine solche und in einem anderen Bereich eine andere Position im Spektrum einnimmt. Inwiefern widerspräche das der Gültigkeit der gegenständlichen Differenzierung?
"Und sozial gerecht ist doch links"
Nein. Es geht 'links' da eher um (je nach Ausprägung bestimmte Formen von) Egalität, soz. Gleichheit, die salopp mit sozialer Gerechtigkeit synonymisiert wird (so wie viele Leute auch glauben, dass Gleichstellung und -berechtigung dasselbe seien)... aber guess what: 'Rechts' sieht man die eigenen Entwürfe, Konzepte und Co. durchaus auch als 'sozial gerecht' an, deshalb meine Rede davon, dass es eine Frage der Perspektive ist (was bei einem so diversen Begriff wie 'Gerechtigkeit' nicht ausbleibt).
"deswegen meinte Weidel Hitler sei links"
Deswegen?! Nein, es geht dabei um das Reinwaschen des rechten Spektrums einerseits (was eigtl. insofern gar nicht nötig ist, da ein recht klarer 'Bruch' zwischen demokratischem Konservativismus und Rechtsextremismus besteht... aber es geht A. Weidel um die eigtl. Klientel), die Devalvierung von 'Links' andererseits - auch eine AfD wähnt sich sozial gerecht.
Zum Hufeisen mein ceterum censeo:
Falls man jetzt mit der üblichen Behauptung hausieren will, das Hufeisenmodell sei ein rechtes Vehikel um linke Politik zu diskreditieren/diffamieren und mit den üblichen Verdächtigen argumentiert, das Modell verfange nicht:
Natürlich ist das Hufeisenmodell nicht sonderlich elaboriert, insb. wenn man sich ein Hufeisen als Resultat des Formgießens vorstellt und nicht als Resultat manuellen Schmiedens, als Fände jedes Phänomen rechts seine (quasi) identische Entsprechung links und umgekehrt, wäre der rechte Bogen ein identisches Spiegelbild (ja nichtmal ein invertiertes) des linken Bogens. Aber wer bitte stellt sich das so vor?
Auf wikipedia.de wird das Modell ja folgendermaßen subsumiert:
“Durch diese Darstellung soll zum Ausdruck gebracht werden, dass extremistische politische Haltungen eigentlich entgegengesetzter Lager einander oft näher seien, als den politisch moderaten Ausprägungen ihres jeweiligen Feldes. Nicht der Rechts-Links-Gegensatz sei darum entscheidend, sondern das Verhältnis zum demokratischen Verfassungsstaat.”
Da gibt es Kritik wie diejenige von meinem Mitpolitologen Hajo Funke von der FU Berlin, die allerdings nicht wirklich verfängt, weil sie mit falschen Annahmen operiert, bspw.:
“Man unterstellt, dass rechts ist wie links, rechtsextrem wie linksextrem und dass beide für Gewalt und gegen den Verfassungsbogen des demokratischen Zentrums oder der demokratischen Mitte sind” (https://www.n-tv.de/politik/Extrem…le21584203.html).
Letzteres ist aber doch der tatsächliche, der entscheidende Punkt des Modells. Wenn sich dann seitens Johannes Wallat die Äußerung findet, dass “Unter Politikwissenschaftlern und Extremismusforschern […] das Modell weithin als überholt und als zu eindimensional, um die politische Realität zu beschreiben” gilt, dann frage ich mich als Politikwissenschaftler, wer denn damit heute noch ernsthaft “politische Realität” im Detail beschreiben will und wer dieses Modell nicht eher als Analogie nutzt.
Garniert wird das mit weiteren verzerrenden Aussagen von H. Funke: “Dieses Konzept tut so, als sei es ganz neutral, tatsächlich richtet es sich aber vor allem gegen die Linke. Es kann die Unterschiede zwischen einer pragmatischen Linken, einer extremen Linken und einer gewaltbereiten Linken nicht erfassen.”
Nö, das Konzept ist zunächst faktisch einfach mal neutral, ob das nun von “rechten Kreisen mit bipolarer Weltsicht” instrumentalisiert wird oder nicht, könnte mithin durchaus – eben weil es ja ein (ungenommen nicht elaboriertes, detailarmes) Spektrum darstellt – die genannten Unterschiede erfassen.
“Die Unterschiede zwischen Rechts- und Linksextremismus sind größer und wiegen schwerer als ihre Gemeinsamkeiten, etwa in Bezug auf Verfassungsfeindlichkeit, Gewalt oder Antisemitismus. Für Hajo Funke ist der Unterschied etwa beim Antisemitismus groß: ‘Antisemitische Straftaten werden heute zu neun Zehntel von Rechtsextremen begangen. Wenn man nun sagt, es gibt gleichermaßen linken wie rechten Antisemitismus, so ist das auch inhaltlich meist falsch. Unter linken oder extremen Linken gibt es einen auf Israel bezogenen Antisemitismus, wenn etwa die Kritik an Israel bezogen wird auf die eigene nationalsozialistische Geschichte und das gleichgesetzt wird. Aber Kritik etwa an Menschenrechtsverletzungen in der Westbank und den Annexionsplänen der rechten Regierung unter Benjamin Netanjahu ist natürlich kein Antisemitismus.'”
Gerade in puncto Verfassungsfeindlichkeit und Gewalt würde ich da widersprechen, da beginnt am rechten Bogen vielleicht nur bereits schon eher die entsprechende Problematik bzw. ist, wie auch beim nächsten Punkt, dem Antisemitismus, das Ganze eine Frage quantitativer Differenzierung, H. Funke stellt ja auch darauf ab.
H. Funke begeht im darauffolgenden Absatz ohnehin den Kardinalfehler dieser Debatte: Er versucht dem Hufeisen die dt. Parteienlandschaft überzustülpen (“Björn Höcke entwirft in seinem Kampfbuch ‘Nie zweimal in den gleichen Fluss’ eine Strategie der Gewalt, wenn er an der Macht ist. Er will mit ‘wohltemperierter Grausamkeit’ Millionen von Migranten aus dem Land verbannen. Das geht nicht ohne extreme Gewalt. Das finden wir bei der pragmatischen Linken, also etwa der Partei Die Linke, nicht.”) und sieht dann zwischen Die Linke und der AfD keine direkte Entsprechung… Ach was, Sherlock!
Auch die weiteren Ausführungen, dass das Modell bspw. politisches Arbeiten unmöglich machen würde u.ä. verfangen m.M.n. nicht. Ähnlich würde auch meine Kritik an den Ausführungen von Robert Feustel klingen, der macht die gleichen Fehler.
Die ganze Kritik differenziert nicht zwischen einer Parallelisierung von Mitteln, Konnotationen, anomischen Wirkungen etc. einerseits und zieltaxonomischen Aspekten, die einen faktischen Unterschied ausmachen, für das Modell aber größtenteils irrelevant sind: Klar ist das ultimate goal von Linksextremen und Rechtsextremen unterschiedlich (wenn wir als ultimate goal jetzt nicht pauschal nennen, das sie beide eine bessere Gesellschaft – aus ihrer beschränkten Perspektive heraus – haben möchten), aber aus dem Hufeisenmodell spricht ja auch eine gewisse the road to hell is paved with good intentions-Kritik mit.
Um das mal konkreter zu machen: Ich sehe, abgesehen bei der eigtl. Motivlage und den ultimate goals, bspw. kaum Unterschiede zwischen einer Identitätspolitik, die sich in Unfug wie der Diabolisierung vermeintl. kultureller Aneignung manifestiert, einerseits und identitärer Politik andererseits in puncto Rassismus, Mitteln, Konnotationen, anomischen Wirkungen etc.
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