Massives Mobbing im Referendariat

  • Als Frau, ja.
    Aber doch nicht als Mann. Dann kann die Freundin für einen kochen, waschen usw..

    (Achtung, Ironie.)

    Naja...Meine Freundin hat damals in dieser Zeit Sense mit mir gemacht! Habe immer vor mich hingebrabbelt. So nervlich fertig war ich damals.8)

  • Dass das Referendariat ein Beziehungskiller sein kann, konnten wir hier in den letzten 20 Jahren immer mal wieder lesen. Es ist eine intensive Zeit, die von der Partnerin oder dem Partner viel Verständnis und Geduld erfordert, da die Beziehung oft an zweiter Stelle kommt.

    Ich habe aber auch erlebt (als Außenstehender), wie sich dort auch Paare gebildet haben, die teils bis heute noch zusammen sind.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • ch behaupte mal knallhart, dass es für Alleinerziehende, die über kein helfendes Netzwerk im Hintergrund verfügen, das Referendariat kaum machbar ist, auch wenn kein Mobbing im Spiel ist und alle sich dienstkorrekt verhalten!

    Also alles verloren und aussichtslos?

    Auch auf die Gefahr hin mich noch unbeliebter zu machen, aber wo haben diejenigen unter euch, die Kinder haben, kompetente Betreuungskräfte für ihre Kinder herbekommen können? Die gibt es ja nicht wie Sand am Meer und außer Studenten und vielleicht der ein oder anderen Oma tut sich das kaum jemand im mittleren Alter an. Die meisten Menschen müssen arbeiten und den Supermarktinseraten mit hundert Fehlern vertraue ich nicht. Ich hatte den Einfall beim Jugendamt nachzufragen, aber das sieht dann so aus, als wäre ich nicht in der Lage meinem Kind gerecht zu werden. Ebay kleinanzeigen ist auch so eine Sache. Mein damaliger Partner und ich hatten einmal einige Möbel inseriert. Was sich da für zwielichtige Gestalten meldeten, kann ich kaum in Worte fassen. Vermutlich wäre es sinnvoller im Gemeindehaus der nächsten Stadt nachzufragen.

    Einmal editiert, zuletzt von Conni (12. März 2026 18:58) aus folgendem Grund: Rechtschreibhilfe in Rechtschreibhilfethread verschoben.

  • Das Problem ist doch, dass bei dir drei Dinge zusammen kommen. Du bist alleinerziehend. Du hast kein ausreichendes Helfernetzwerk. Ihr seid beide gesundheitlich angeschlagen. Natürlich schafft man das Ref auch als alleinerziehende Person. Es ist aber halt schwieriger. Wenn dann noch weitere Belastungen hinzu kommen, wird es schnell zu einem Problem.

    Im Freundeskreis haben die meisten "ihre" Betreuungspersonen aus dem Freunde oder Bekanntenkreis gefunden. Die Nachbarin, die Bekannte von früher, das Kind von XY. Aber auch da hast du das Handicap, dass Du halt die neue im Ort bist. Da hat man dann natürlich noch nicht so viele Kontakte und Optionen. Das ist das, was ich im ersten Satz meinte. Bei dir kommen ganz viele Probleme zusammen.

    Das heißt aber nicht, dass es aussichtslos ist. Informiere dich über deine Optionen bezüglich Abbruch oder Schulwechsel und versuche deine private Situation zu verbessern.

  • ass Du halt die neue im Ort bis

    Ich wohne seit 4 Jahren dort wo ich wohne und bin nicht die Neue in der Stadt. Wie kommst du darauf? Ich bin schon vor der Geburt meines Sohnes nach Brandenburg gezogen. Der Kindsvater wohnt theoretisch nicht weit entfernt, auch wenn er emotional Lichtjahre von uns weg scheint. Und es ist auch nicht so, dass ich gar keinen habe. Unsere Nachbarin hat auch schon ab und an nach meinem Sohn geschaut und er war auch schon bei Freunden. Die bleiben aber nicht mit ihm zu Hause wenn er krank ist. Es geht ja primär um die Zeiten, in denen er nicht in die Kita kann, weil er krank ist. Meine Freunde würden sich nicht frei nehmen, nur weil mein Kind krank ist. Und das kann ich auch verstehen und nicht verlangen.

    Unabhängig davon habe ich mich für ein Coaching entschlossen, um nochmal für mich aufzuschlüsseln welchen Schritt ich als nächstes gehe, denn ändern muss sich definitiv etwas.

    Eine weitere Variante wäre auch eine Mutter-Kind-Kur.

    Der Bezirkspersinalrat will gut überlegt sein und das will ich vorher ausloten, auch wenn meine Beraterin sagte, dass es schlimmer nicht kommen kann.

  • Du hattest schon zweimal versprochen, dass du abtauchst, dich um dein krankes Kind kümmern musst und wir alle unerträglich sind. Soooo schlimm kann es dann ja nicht sein, wenn du die Konversation unbedingt am Moussieren halten möchtest. Das ist doch ganz wunderbar.

    Das überlässt du mal besser mir oder hast du keine eigenen Probleme?

  • dass bei derart horrenden Fehlzeiten in nichtmals einem Jahr die Stimmung kippt. Ist ein Kindermäd

    Sorry aber ich kriege das ja gerade live bei meiner Tochter mit. Die ist zum Glück nicht Lehrerin und kann jederzeit ins Home Office wechseln. Aber sobald die kleine hustet ruft die Kita an, das Kind muss abgeholt werden. Dann war sie eine Woche mit echter Influenza krank und darauf die Woche war das Immunsystem so runter gefahren, dass sie eine Woche mit einer Herpes Infektion aus der Kita genommen wurde. In der Woche drauf wollte die Kita sie wieder nicht haben wegen Durchfall. Also wieder zum Kinderarzt und die Kita Fähigkeit bescheinigen lasse, dass es nichts ansteckendes ist. Und so kurzfristig kriegst Du nicht mal eben eine Betreuung.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Das überlässt du mal besser mir oder hast du keine eigenen Probleme?

    Doch, eine Menge, das hindert mich aber natürlich nicht, Trollen auf die Nerven zu gehen, die nicht nur anderen ihre wertvolle Zeit stehlen, sondern diese auch noch anranzen und verbessern, während sie sich alle Mühe geben, dem vermeintlich Hilfesuchenden zu helfen.

  • Was ich hier noch nicht gelesen habe (vielleicht habe ich es überlesen?), ist der Hinweis, dass in manchen Bundesländern das Referendariat in Teilzeit (50%) durchgeführt werden kann. Das wäre im vorliegenden Fall sicherlich hilfreich (gewesen). Vielleicht kommt der Hinweis aber zu spät.

  • Doch, eine Menge, das hindert mich aber natürlich nicht, Trollen auf die Nerven zu gehen, die nicht nur anderen ihre wertvolle Zeit stehlen, sondern diese auch noch anranzen und verbessern, während sie sich alle Mühe geben, dem vermeintlich Hilfesuchenden zu helfen.

    Vielleicht führst du dir die Definition von Troll erstmal zu Gemüte, denn laut dieser bist du selbst einer.

    Was ich hier noch nicht gelesen habe (vielleicht habe ich es überlesen?), ist der Hinweis, dass in manchen Bundesländern das Referendariat in Teilzeit (50%) durchgeführt werden kann. Das wäre im vorliegenden Fall sicherlich hilfreich (gewesen). Vielleicht kommt der Hinweis aber zu spät.

    Das geht und das hatte man mir damals auch beim Schulamt gesagt. Allerdings ist das Einkommen dann so niedrig, dass man fast bei der Bürgergeldaufstockung liegt. Das ist finanziell einfach nicht machbar für mich .


    Sorry aber ich kriege das ja gerade live bei meiner Tochter mit. Die ist zum Glück nicht Lehrerin und kann jederzeit ins Home Office wechseln. Aber sobald die kleine hustet ruft die Kita an, das Kind muss abgeholt werden. Dann war sie eine Woche mit echter Influenza krank und darauf die Woche war das Immunsystem so runter gefahren, dass sie eine Woche mit einer Herpes Infektion aus der Kita genommen wurde. In der Woche drauf wollte die Kita sie wieder nicht haben wegen Durchfall.

    Genau das. Sie rufen sofort an. Einmal hatte ich gerade die Auswertung einer Hospi und musste sofort alles stehen und liegen lassen. Natürlich ist es eine planerische Katastrophe wenn man dann einen Tag da ist und dann wieder nicht. Ich verstehe, dass die Planung darauf irgendwann auch keine Lust mehr hat und es tut mir auch leid, aber was soll ich machen? Ich finde den Rat dass man notfalls die Versorgung abdecken muss bei Kind krank irgendwie auch sehr einfach dahin gesagt. Jeder der ein Kind hat weiß, wie sehr die quengeln, wenn sie krank sind und mich als Mutter brauchen. Unter uns finde ich es auch brutal mein hoch fieberndes Kind bei einer Betreuung abzugeben. In den letzten 5 Monaten hat sich mein Kleiner leider alles aufgesammelt, was es irgendwie in der Kita gab. Norovirus, Scharlach, Influenza. Die Kinderärztin fragt mittlerweile ob wir ein Dauerabo haben und als Mutter bekommt man dann ebenfalls die volle Ladung an Viren und Bakterien. Das Problem ist auch, dass der Übergang fließend ist. 5 Tage zu Hause, dann 4 Tage Kita, dann wieder 5 Tage zu Hause. Klar ist das ungünstig. Aber in jedem anderen Job wäre es ja das gleiche. Mit dem Unterschied, dass bei den SuS dadurch eben mehr Lücken entstehen als Akten oder Berichte, die im normalen Büroalltag liegen bleiben.

    Gestern Abend hat er schon wieder gebrochen. Morgen müssen wir wieder zum Kinderarzt und ich hadere schon, was ich dann nächste Woche mache. Ich weiß auch nicht, was ich der Planung schreiben soll.

    Ich habe keine Planungssicherheit und kann heute nicht sagen was nächste Woche und am Montag ist. Es ist für mich auch nicht vertretbar, mein Kind mit Fiebersenkern zu dopen, damit er bis Mittag durchhält bis dann wieder der Anruf aus der Kita kommt.

    Laut Plan sind jetzt auch noch 2 andere Kollegen aus dem Fachbereich ausgefallen. Ja, nachvollziehbar, dass die SL genervt ist, aber Mobbing und Schikanen rechtfertigt das trotzdem nicht.

    Ich habe vor dem Ref als Vertretungslehrkraft gearbeitet. Da fing das mit meinem Sohn schon an, dass er immer länger krank war. Trotzdem fiel da beim damaligen Kollegium nicht einmal ein böses Wort. Es gibt also auch Schulleitungen, die chronisch kranke Kinder tragen können. Und dort war der Personalmangel nicht anders als jetzt. Im Gegenteil. Einmal hat mich eine Kollegin sogar in die Kita gefahren, um mein Kind abzuholen, als mein Auto kaputt war.

  • Genau das. Sie rufen sofort an. Einmal hatte ich gerade die Auswertung einer Hospi und musste sofort alles stehen und liegen lassen. Natürlich ist es eine planerische Katastrophe wenn man dann einen Tag da ist und dann wieder nicht. Ich verstehe, dass die Planung darauf irgendwann auch keine Lust mehr hat und es tut mir auch leid, aber was soll ich machen? Ich finde den Rat dass man notfalls die Versorgung abdecken muss bei Kind krank irgendwie auch sehr einfach dahin gesagt. Jeder der ein Kind hat weiß, wie sehr die quengeln, wenn sie krank sind und mich als Mutter brauchen. Unter uns finde ich es auch brutal mein hoch fieberndes Kind bei einer Betreuung abzugeben. In den letzten 5 Monaten hat sich mein Kleiner leider alles aufgesammelt, was es irgendwie in der Kita gab. Norovirus, Scharlach, Influenza. Die Kinderärztin fragt mittlerweile ob wir ein Dauerabo haben und als Mutter bekommt man dann ebenfalls die volle Ladung an Viren und Bakterien. Das Problem ist auch, dass der Übergang fließend ist. 5 Tage zu Hause, dann 4 Tage Kita, dann wieder 5 Tage zu Hause. Klar ist das ungünstig.

    Das hast Du jetzt vielfältig dargelegt. Dass weder Dein Kind noch Du etwas dafür können, wenn Ihr krank werdet, sollte hier auch Konsens sein.
    Wie wünschst Du Dir, dass die Schule damit umgeht, oder das Seminar, falls Du mal einen Unterrichtsbesuch hast?

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Und hinzu kommt, dass wir uns Teilzeit lt. Herrn Merz nicht leisten können. Die Landesregierungen schreiben sich Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Fahnen. Entweder meint man das ernst. Ansonsten kann man sich nämlich den Frauenförderplan in den ..........

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Das hast Du jetzt vielfältig dargelegt. Dass weder Dein Kind noch Du etwas dafür können, wenn Ihr krank werdet, sollte hier auch Konsens sein.
    Wie wünschst Du Dir, dass die Schule damit umgeht, oder das Seminar, falls Du mal einen Unterrichtsbesuch hast?

    Na, normal wie die andere Schule auch, bei der ich vorher war. Da fiel kein böses Wort und man hatte eher Mitleid.

    Ich hatte es beim UB erst einmal, dass der Extremfall eingetreten war. Normal spreche ich mit der FL ab, dass wir die Unterrichtbesuche immer sehr früh legen, sodass die Chancen geringer sind, dass ein Anruf kommt, weil da ja berechenbarer ist, wie es ihm geht.

  • Und hinzu kommt, dass wir uns Teilzeit lt. Herrn Merz nicht leisten können. Die Landesregierungen schreiben sich Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Fahnen. Entweder meint man das ernst. Ansonsten kann man sich nämlich den Frauenförderplan in den ..........

    Das sagte man mir damals auch. Dass ich begründen müsse, wenn ich TZ arbeite weil ich kein Kind habe. Völlig abgefahren.

  • Sorry aber ich kriege das ja gerade live bei meiner Tochter mit. Die ist zum Glück nicht Lehrerin und kann jederzeit ins Home Office wechseln. Aber sobald die kleine hustet ruft die Kita an, das Kind muss abgeholt werden. Dann war sie eine Woche mit echter Influenza krank und darauf die Woche war das Immunsystem so runter gefahren, dass sie eine Woche mit einer Herpes Infektion aus der Kita genommen wurde. In der Woche drauf wollte die Kita sie wieder nicht haben wegen Durchfall. Also wieder zum Kinderarzt und die Kita Fähigkeit bescheinigen lasse, dass es nichts ansteckendes ist. Und so kurzfristig kriegst Du nicht mal eben eine Betreuung.

    Das mag ja alles sein, ist aber nicht das Problem der Schule (bzw. generell eines Arbeitgebers). Wer dafür keine Lösungen hat, kann in einem Beruf, der Präsenz erfordert, eben nicht arbeiten, solange die Kinder so betreuungsintensiv sind.

  • Verstehe ich nicht. Du hast doch ein Kind. Dann musst du doch nichts begründen.

    Doch. Ich hätte mein Kind begründen müssen, also das ich ein Kind habe und nur deshalb TZ arbeiten kann und das hätte ich belegen müssen. Man sagte mir wortwörtlich, dass man TZ nur noch aus Krankheitsgründen oder wie in meinem Fall Kindern unter 12 zulässt.

    Was wäre mit Leuten, die dann einfach nicht mehr können?`Die fallen ja komplett hinten runter. Und ich meine gehört zu haben, dass das in vielen Bundesländern so ist.

  • Na, normal wie die andere Schule auch, bei der ich vorher war. Da fiel kein böses Wort und man hatte eher Mitleid.

    Ich hatte es beim UB erst einmal, dass der Extremfall eingetreten war. Normal spreche ich mit der FL ab, dass wir die Unterrichtbesuche immer sehr früh legen, sodass die Chancen geringer sind, dass ein Anruf kommt, weil da ja berechenbarer ist, wie es ihm geht.

    Ich erlaube mir einmal einen Perspektivwechsel:
    Die Schule, beispielsweise der Verantwortliche für den Stunden- und Vertretungsplan wie ich einer bin, hat verständnisvoll zu sein. Fehlzeiten bis zu einem gewissen Maß sind in der Tat "normal" und können von der Schule kompensiert werden. In Deinem Fall sehe ich das anders, da die Fehlzeiten enorm zu sein scheinen und ein regulärer, über mehrere Wochen zuverlässig laufender Unterricht nicht möglich zu sein scheint. Da muss man als Schule irgendwann reagieren.
    Ich könnte nun hingehen und Dich dahingehend schützen oder unterstützen, dass Du kein Material schicken musst und Dich auskurieren kannst. Das wäre menschlich die naheliegende Vorgehensweise. Ab einer gewissen Menge an Fehlzeiten können das die Vertretungslehrkräfte aber nicht mehr kompensieren - ggf. fällt der Unterricht ja auch komplett aus, wenn er in Randstunden liegt. Dann sind auch irgendwann sowohl der Bildungserfolg der SchülerInnen gefährdet als auch die Geduld von SchülerInnen wie deren Eltern erschöpft.

    Da müsste ich mir dann spätestens im zweiten Halbjahr überlegen, ob man Dich noch mit eigenem Unterricht versorgen kann, gepaart mit dem Wissen, dass Du den im Rahmen Deiner (erfolgreichen) Ausbildung erteilen musst. Wenn noch dazukommt, dass Deine Leistungen eher durchschnittlich sind und man ggf. den Eindruck bekommt, dass Du Dich aus den bekannten Gründen wie ggf. aus anderen Gründen nicht voll reinhängen kannst, dann habe ich als Verantwortlicher zwei dicke Probleme, die ich nicht gelöst bekomme. Dennoch muss ich aber dafür geradestehen.

    Was würdest Du tun, wenn Du der verantwortliche (hier stv. Schulleiter) wärst?

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das mag ja alles sein, ist aber nicht das Problem der Schule (bzw. generell eines Arbeitgebers). Wer dafür keine Lösungen hat, kann in einem Beruf, der Präsenz erfordert, eben nicht arbeiten, solange die Kinder so betreuungsintensiv sind.

    Danke für so viel Mitgefühl. Hoffentlich bist du nie alleinerziehend.

    Laut deiner Logik, soll ich also Bürgergeld beziehen, bis mein Sohn 10 Jahre alt ist und sich sein Immunsystem stabilisiert hat. Da merkt man wieder, dass wir eben nicht in einem kinderfreundlichen Land leben. Aber dass die Menschen bei kranken Haustieren mehr Empathie als bei kranlen Kindern habe ist ja geläufig. Wenn der Hund der Kollegin krank ist, bekommt sie regelmäßige Mitleidsbekundungen und da ist es seltsamerweise nie ein Problem, wenn sie zum Tierarzt fahren muss. Wenn ich zum Kinderarzt fahre fragt man mich, warum mein Kind keine Oma hätte.

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