Hoher Stundenlohn, minimaler Aufwand – wie realistisch ist das als Lehrer in Österreich?

  • Aber letztlich kann das auch nur der Markt regeln.

    Wenn wir immer darauf warten wollen, dass „der Markt“ irgendetwas regelt, können wir es mit der Inklusion ja auch sein lassen.

    Und Sozialsysteme? Wozu… kann doch „der Markt“ regeln.

    Der Markt regelt, dass man besser nicht essen geht.
    Auf dem Weihnachtsmarkt bestellt man sich eine kleine Flasche (kaltes) Wasser, weil ma da sicher sein kann, … und lässt es dann lieber bleiben.

  • Tom123 : Krankenhäuser kamen lange Zeit sehr schlecht weg, was deren Speisenauswahl ausging, daher klingt das nach ersten Fortschritten.

    Bei Mensen hängt die Möglichkeit, Speisen und Getränke anzubieten, die für Konsumenten (m/w/d) geeignet sind, die körperlich negativ auf bestimmte Lebensmittelbestandteile reagieren, von der Gesamtzahl an Konsumenten (m/w/d) ab. Ist diese sehr hoch, können mehr Speisen und Getränke angeboten werden, darunter auch Optionen für bestimmte Ernährungsvorlieben und -bedürfnisse. Bei einer geringeren Anzahl an Konsumenten (m/w/d) wird geschaut, was ein Großteil der Konsumenten mag, wodurch Ernährungsvorlieben und -bedürfnisse, die nur einen kleinen Teil der Konsumenten betreffen, kaum bis gar nicht berücksichtigt werden können. Hinzu kommt, dass Mensen oft unter Kostendruck stehen und Speisen und Getränke, die für bestimmte Ernährungsvorlieben und -bedürfnisse geeignet sind, sind oft teurer in der Beschaffung der Rohwaren und damit weniger rentabel.

  • Wenn wir immer darauf warten wollen, dass „der Markt“ irgendetwas regelt, können wir es mit der Inklusion ja auch sein lassen.

    Das sind zwei vollkommen verschiedene Sachen. Das eine ist die Privatwirtschaft und das andere ist die öffentliche Hand. Wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt ein Stand für Erdnüsse anbiete, muss ich dann eine Alternative für Menschen mit Erdnussallergie anbieten?
    Das alle Inhaltsstoffe transparent ausgewiesen werden müssen, ist natürlich vollkommen klar. Aber ich denke in der Privatwirtschaft muss es jedem Anbieter überlassen sein, ob er Alternativen anbietet. Was anderes sind Krankenhäuser etc.

    Hinzu kommt, dass Mensen oft unter Kostendruck stehen und Speisen und Getränke, die für bestimmte Ernährungsvorlieben und -bedürfnisse geeignet sind, sind oft teurer in der Beschaffung der Rohwaren und damit weniger rentabel.

    Das ist aber auch das Problem bei Restaurants. Letztlich muss sich der Betreiber überlegen, ob es sich für ihn rechnet bestimmte Produkte anzubieten. Und wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt.
    Und auch an der Stelle noch mal der Hinweis: Natürlich muss er vorher alle Allergene etc. ausweisen.

  • Das alle Inhaltsstoffe transparent ausgewiesen werden müssen, ist natürlich vollkommen klar.

    Offenbar ja nicht.

    Du bekommst diese Listen nicht, nicht einmal per QR-Code hinterlegt oder so.

    In Speisekarten müssen die wichtigsten Allergene genannt sein, nicht alle Inhaltsstoffe. Hat man andere Unverträglichkeiten, ist es unmöglich zu wissen, was enthalten ist.

    Und gerade weil es viele Menschen gibt, die das Problem nicht wirklich verstehen, so wie du Tom123 , wird der Markt es nicht regeln. Inklusion wird zum Privatvergnügen, weil es die Öffentlichkeit nicht kümmert.
    Es bräuchte mehr Verständnis oder mehr Erfahrungen, dass jemand mit Schock zum Notfall wird. Das passiert aber nur bei sehr wenigen Menschen mit Unverträglichkeiten, sie leiden im Anschluss, das bekommt kaum einer mit.

  • Und gerade weil es viele Menschen gibt, die das Problem nicht wirklich verstehen, so wie du Tom123 , wird der Markt es nicht regeln. Inklusion wird zum Privatvergnügen, weil es die Öffentlichkeit nicht kümmert.

    Irgendwie liest Du meine Beiträge nicht richtig. Ich habe extra für dich zweimal reingeschrieben, dass ich selbstverständlich dafür bin, dass alle Inhaltsstoffe ausgewiesen bist. Was verstehst Du daran nicht?

    Also noch mal für dich: Aus meiner Sicht muss jeder Anbieter alle Inhaltsstoffe angeben. Also auch mehr als gesetzlich verlangt.

    Ist das verständlich?

    Was ich allerdings unterscheide, ist ob er eine Alternative anbieten muss. Ich finde bei öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern aber auch bei Jugendherbergen muss man auch eine Alternative anbieten. Da kann ich mir nichts von zuhause mitbringen und ich habe keine Alternativen. In der Privatwirtschaft also bei Restaurants, muss das aus meiner Sicht nicht sein. Da muss jedes Restaurant wissen, was es macht. Aber da wird es der Markt regeln. Wenn ich z.B. heutzutage keine vegetarische Alternative anbiete, werden viele Gruppen gar nicht erst kommen. Trotzdem würde ich keinem Restaurant vorschreiben, dass es jetzt eine vegetarische Alternative anbieten muss.

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