Leistungen Schüler:innen in Mathe und in Deutsch

  • Klar, wenn man Diagnostik als Teil einer 2 SWS Veranstaltung als "es lernen" bezeichnet, dann ist das natürlich so. Ihr seid beide sicher älter als 40. Vielleicht ändern sich Studieninhalte und das, was ihr vor 20 Jahren mal irgendwann im Studium gelernt habt oder auch nicht, hat nichts mit den aktuellen Studieninhalten zu tun. Aber nur ganz vielleicht.


    In den Modulhandbüchern steht im Übrigen ganz genau, was Inhalt der Module ist. Ich weiß, das gabs bei euch noch nicht, aber jetzt weißt du ja, wo du nachsehen kannst.

    Vielleicht hat auch jemand der in Hessen am Gymnasium arbeitet auch einfach nicht so den Einblick in die niedersächsische Lehrerausbildung an Grundschulen wie jemand der seit Jahren Referendare betreut? Sogar GHR300 Praktikantin müssen bei uns schon was zur Diagnostik machen.

  • Vielleicht hat auch jemand der in Hessen am Gymnasium arbeitet auch einfach nicht so den Einblick in die niedersächsische Lehrerausbildung an Grundschulen wie jemand der seit Jahren Referendare betreut?

    Wo habe ich etwas von Niedersachsen geschrieben? Es geht um Hessen.

  • Vielleicht nochmal etwas deutlicher, weil ich an einem Lehrstuhl für pädagogische Psychologie gearbeitet habe (und auch Einblick in andere Lehrstühle deutschlandweit hatte (vor 10+ Jahren):

    Keine Lehrkraft in Deutschland hat standardmäßig Ahnung von psychologischer Diagnostik, es gibt Ausnahmen die ihre Examens-/Masterarbeit im Bereich pädagogische Psychologie gemacht haben oder vielleicht noch Sonderpädagogen an manchen Universitäten, aber die meisten Unis sind da ganz dünn aufgestellt. Der erziehungswissenschaftliche Anteil wurde (vielleicht ist das ja inzwischen besser, meine Erfahrung mit Praktikanten und Referendaren sagt eher nein) damals sehr von Theorieschwätzern aus der Pädagogik dominiert und die empirische Bildungsforschung (inkl. Psychologie) musste sich bei den Studieninhalten immer durchkämpfen (dafür gabs immer mehr DFG und BMBF Drittmittel :) ). Und die Bezugsnormtheorie ist aus den 70er Jahren und hat international nie wirklich durchgeschlagen, wenn's das dann an psychologischem Diagnostikwissen gewesen ist, ist man etwas outdated...

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Beitrag von Tom123 (7. Juni 2026 21:10)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (7. Juni 2026 21:10).
  • In Hessen jedenfalls nicht

    Klar, wenn man Diagnostik als Teil einer 2 SWS Veranstaltung als "es lernen" bezeichnet

    Auch in Hessen (z. B. Uni Gießen habe ich gerade geschaut) hat man im Studium förderschwerpunktübergreifend zwei Module sonderpädagogische Diagnostik inklusive Gutachtenerstellung als Teil der Prüfungsleistung und innerhalb der Förderschwerpunkte nehmen diagnostische Fragestellungen auch einen relevanten Teil der Inhalte ein.

  • Ich für meinen Teil habe leider nie vernünftig Testtheorie gehabt. Um Förderpläne ging es mal, damals war das der neuste Schrei. Also dass es nicht nur um Defizite geht, sondern um Entwicklung und indiv. Förderung. Aber IQ-Tests führen heute jedenfalls nur die durch, die speziell zu einem bestimmten Testverfahren fortgebildet wurden.

  • Auch in Hessen (z. B. Uni Gießen habe ich gerade geschaut) hat man im Studium förderschwerpunktübergreifend zwei Module sonderpädagogische Diagnostik inklusive Gutachtenerstellung als Teil der Prüfungsleistung und innerhalb der Förderschwerpunkte nehmen diagnostische Fragestellungen auch einen relevanten Teil der Inhalte ein.

    Im Studium für das Grundschullehramt gibt es keine Förderschwerpunkte.

  • Im Studium für das Grundschullehramt gibt es keine Förderschwerpunkte.

    Förderschwerpunkte hat der Schüler. Und du hast keine Vorlesung zu bestimmten Förderschwerpunkten sondern allgemein zur Diagnostik und Gutachtenerstellung. Wir bilden doch keine Förderschullehrkräfte aus sondern wollen die Grundlagen den "regulären" Lehrkräften vermitteln, die dann in Zusammenarbeit mit den Förderschullehrkräften das Kinder unterstützen sollen.

  • Förderschwerpunkte hat der Schüler.

    Bspw. an der Uni Gießen hat man als Studierender die Wahl aus verschiedenen Förderscherpunkten https://www.uni-giessen.de/de/studium/stu…ebot/lehramt/l5. Vielleicht sagst du da mal bescheid, dass das so nicht richtig ist.

    Und du hast keine Vorlesung zu bestimmten Förderschwerpunkten sondern allgemein zur Diagnostik und Gutachtenerstellung.

    Als Student des Förderschullehramts hat man diese Vorlesungen durchaus. Darauf bezog sich Plattenspieler. Im Studium Grundschullehramt in Hessen, auf das ich mich in bisher jedem Post bezogen habe, gibt es diese Vorlesungen nicht. Wenn es diese Vorlesungen in Niedersachsen gibt, ist das schön, steht aber nicht im Gegensatz zu dem, was ich geschrieben habe.

    Wir bilden doch keine Förderschullehrkräfte aus sondern wollen die Grundlagen den "regulären" Lehrkräften vermitteln, die dann in Zusammenarbeit mit den Förderschullehrkräften das Kinder unterstützen sollen.

    Wer ist "wir"? Bis du an einer Universität in Hessen tätig?

  • Als Student des Förderschullehramts hat man diese Vorlesungen durchaus. Darauf bezog sich Plattenspieler. Im Studium Grundschullehramt in Hessen, auf das ich mich in bisher jedem Post bezogen habe, gibt es diese Vorlesungen nicht.

    Tukan schrieb wir alle. Das sich Plattenspieler nur für Sonderpädagogen bezieht, ist aus seinem Post nicht ersichtlich. Aber dann ist es natürlich anders. Ich war davon ausgegangen, dass es um die "normalen" Lehrkräfte geht.

Werbung