Hm, und da ist flächendeckender Klimaanlagenausbau die Lösung zur Rettung des Klimas? Oder einfach nur, dass man es selbst noch bis zur Rente schafft.
Lieber tot als ein zu warmer Planet!
Hm, und da ist flächendeckender Klimaanlagenausbau die Lösung zur Rettung des Klimas? Oder einfach nur, dass man es selbst noch bis zur Rente schafft.
Lieber tot als ein zu warmer Planet!
und da ist flächendeckender Klimaanlagenausbau die Lösung zur Rettung des Klimas?
Nicht zur Rettung des Klimas aber zur Rettung der eigenen Gesundheit infolge des Klimawandels. Btw. wenn die Gesellschaft alles richtig gemacht hat, dann habe ich bei großer Hitze auch eine verhältnismäßig hohe Sonneneinstrahlung. Der erhöhte Strombedarf (der sich bei Split Anlagen in Grenzen hält) sollte sich mit PV Strom decken lassen.🤷
Ich finde sehr bezeichnend für dieses Land, dass medial mehr gegen Klimaanlagen gewettert wird, als gegen den Umstand, dass wir keine haben und somit nicht auf ein verändertes Klima angepasst sind. Wenn ARD und Quarks vorrechnen, dass wir mit Klimaanlagen den Planeten um weitere 0,05 Grad aufheizen oder bei laufenden Klimaanlagen nachts die Großstädte 2-4 Grad wärmer würden und Politiker wie Lauterbach an Verzicht appellieren, frage ich mich, auf welchem Stern wir bitte leben. Gibts eigentlich noch irgendein zweites Land auf der Erde, das derart gestörter Selbstkasteiiung fröhnt und meint, damit das Klima "retten" zu können?
Mir geht dieses gutdeutsche Mindset, das kein Problem löst und an allen Ecken und Enden nur Nachteile und Hürden schafft, langsam so krass auf den Keks. Kein Wunder, dass sich die Abschwungsspirale immer weiter beschleunigt.
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Mir geht dieses gutdeutsche Mindset, das kein Problem löst und an allen Ecken und Enden nur Nachteile und Hürden schafft, langsam so krass auf den Keks. Kein Wunder, dass sich die Abschwungsspirale immer weiter beschleunigt.
Und mir geht an die Nieren, dass vernünftige Vorschläge (oder überhaupt irgendwelche Vorschläge) wie Wärmepumpen von CDU/CSU/AFD so lange ins Lächerliche gezogen wurden, dass das Vertrauen in unsere Regierung gezielt geschmälert wurde und deswegen Abschwung beschleunigt wird. Von rechts kommt doch niemals irgendwas Konstruktives.
Und auch nervig finde ich, wenn Leute dreimal in Urlaub zu fliegen für ein Menschenrecht halten, Klimawandel komplett leugnen und dann, sobald es nicht mehr wegzudiskutieren ist rufen, dass jetzt ja eh nichts mehr zu ändern ist.
Und mir geht an die Nieren, dass vernünftige Vorschläge (oder überhaupt irgendwelche Vorschläge) wie Wärmepumpen von CDU/CSU/AFD so lange ins Lächerliche gezogen wurden, dass das Vertrauen in unsere Regierung gezielt geschmälert wurde und deswegen Abschwung beschleunigt wird. Von rechts kommt doch niemals irgendwas Konstruktives.
Und auch nervig finde ich, wenn Leute dreimal in Urlaub zu fliegen für ein Menschenrecht halten, Klimawandel komplett leugnen und dann, sobald es nicht mehr wegzudiskutieren ist rufen, dass jetzt ja eh nichts mehr zu ändern ist.
Den Klimawandel leugnet hier niemand, doch der Umgang mit den Folgen ist genauso wichtig. Es bringt nichts, so zu tun, als sei es gut für die Gesundheit, Strom an dieser Stelle zu sparen.
Es ist Kernaufgabe von Politik, die Rahmenbedingungen eines Landes so zu gestalten, dass sich darin gut leben und wirtschaften lässt. Statt Klimarettungsphantasien wäre angesagt dafür zu sorgen, dass weniger Menschen mit Hitzeproblemen in den Notaufnahmen landen, Züge fahren können (hier haben gleich 5 Regionalzüge den Betrieb eingestellt), Autobahnen hitzeresilient gebaut werden, das Stromnetz funktioniert (Duisburg hat seit gestern verstärkt Stromausfälle wegen hitzebedingter Materialermüdung und daraus resultierenden Kurzschlüssen), die Kanalisation auf Starkregenereignisse angepasst wird, usw. usw. usw. Ich hab nichts gegen Wärmepumpen, aber das ist nun wirklich gerade nicht die drängendste Thematik. Auch ein mit Wärmepumpen zugepflastertes Land wird die Notwendigkeit, sich um die anderen Punkte zu kümmern, nicht obsolet machen.
Gewisse Diskussionen sollte man hier nicht führen. Das Niveau dieses Forums reicht halt nur für Kartoffelsalat und Karneval. Aber diese Realsatire ist dann doch zu schön:
Statt Klimarettungsphantasien wäre angesagt dafür zu sorgen, dass weniger Menschen mit Hitzeproblemen in den Notaufnahmen landen
Ha, ich denke auch. Wenn man sich um die Folgen des Klimawandels kümmert, sollte man dabei die Augen vor dem Klimawandel verschließen.
Diese Idee bringt doch auf den Punkt, was schief gelaufen ist. Wir hatten Jahrzehnte Zeit den Klimawandel und damit auch seine Folgen in den Griff zu kriegen. Haben wir nicht geschafft, wollten wir nicht. Es war immer etwas anderes wichtiger. Jetzt müssen wir mit den Folgen leben (oder daran sterben).
Es ist Kernaufgabe von Politik, die Rahmenbedingungen eines Landes so zu gestalten, dass sich darin gut leben und wirtschaften lässt. Statt Klimarettungsphantasien wäre angesagt dafür zu sorgen, dass weniger Menschen mit Hitzeproblemen in den Notaufnahmen landen, Züge fahren können (hier haben gleich 5 Regionalzüge den Betrieb eingestellt), Autobahnen hitzeresilient gebaut werden, das Stromnetz funktioniert (Duisburg hat seit gestern verstärkt Stromausfälle wegen hitzebedingter Materialermüdung und daraus resultierenden Kurzschlüssen), die Kanalisation auf Starkregenereignisse angepasst wird, usw. usw. usw. Ich hab nichts gegen Wärmepumpen, aber das ist nun wirklich gerade nicht die drängendste Thematik. Auch ein mit Wärmepumpen zugepflastertes Land wird die Notwendigkeit, sich um die anderen Punkte zu kümmern, nicht obsolet machen.
Eisenbahnschienen sind für Temperaturen von -20 Grad bis + 60 Grad ausgerichtet (und so heiß wird es aktuell auf den Schienen in der Sonne), das Problem ist, Materialien wie auch Eisen dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Wie willst du die Physik überlisten? Zweimaliger Austausch aller Gleise im Jahr? Sonnenschirme oder Wasserkühlung für alle Gleise? Und in Deutschland ist Sicherheit wichtig, gewellte Gleise werden hier gesperrt.
Auch Beton dehnt sich aus. Autobahnen aus Beton sind in meiner Region ein Riesenproblem. Andere Stoffe werden weich oder spöde. Aber Physik- und Chemiekenntnisse sind total überbewertet. Die Politik soll es lösen, aber ja nicht Fliegen verteuern (die jetzige Regierung erfüllt den Wunsch auf Kosten der Eisenbahn, hat heimlich die vorherigen Regelungen der letzten Regierung geändert). Ich dachte bis vor kurzen, sie sein lobbyistenhörig, aber Hagels Erklärung für Treibhauseffekt hat mir deutlich gemacht, manche haben 0 Ahnung.
Wie willst du dafür sorgen, dass weniger Menschen bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit in die Notaufnahme müssen? Viele Städte öffen ihre klimatisieren Räume z. B. Museen, aber irgendwann muss man doch raus. Bei uns war heute früh um 9 Uhr bereits im Schatten auf der grünen Wiese (Wetterstation von meiner Stadt) 27 Grad, bei mir vor dem Haus (Garten mit Bäumen) 35 Grad. Angekündigt sind (auf der grünen Wiese für 18 Uhr 37 Grad), die habe ich bei mir zuhause aktuell deutlich überschritten (problematischer ist die Luftfeuchtigkeit, im Urlaub im Süden ist sie geringer, vor vielen Jahren in den USA war sie noch höher und 30 Grad zu viel). Irgendein Naivling meinte gestern zu mir, man müsse sich an die Hitze anpassen. Ich fragte ihn nur, ob das auch sein Proteine wüssten. (Warum ist Fieber ab 42 Grad so gefährlich? Warum versucht unser Körper alles, um die Temperatur zu senken? Lasst uns neue Menschen züchten, deren Proteine wie von einigen Bakterien auch 60 Grad überstehen.)
Klimaphantasien? Ich staune wieder einmal über deine Unwissenheit. Aber sicher kannst du uns erklären, welche Stoffe von - 20 Grad bis 80 Grad (über Tage, kurzfristig wie in der Vergangenheit ist kein Problem) ihre Eigenschaften nicht verändern (Volumen, spröde/verformbar,...) Und lasst uns unsere Städte komplett verhüllen, damit wir nie mehr raus müssen, alternativ jeder wird mindesten 3 Monate im Jahr in seine Wohnung eingesperrt, Einkäufe werden von Roboter geliefert.
Vielleicht wäre es doch einfacher, Klimaschutzmaßnahmen im großen Stil durchzuführen? Aber in Deutschland gibt es noch nicht einmal ein allgemeines Tempolimit.
Und zu Flügen? Gestern gelesen, ein Flug in die USA oder Spanien im Vergleich zu Autofahren oder vegetarischer Ernährung. Flug kompensieren: Geht das durch Vegetarismus oder Verzicht auf Autofahren? - DER SPIEGEL
Aber das wird einfach abgestritten.
Ich schrieb bereits, dieser Juni war sicher einer der kühlsten in den nächsten 50 Jahren. (Wenn die Meereströmung sich ändert, wird es in Europa noch ungemütlicher.)
Probiert übrigens mal Folgendes:
Ihr kennt alle die Rettungsdecken aus dem Verbandkasten? Eine Seite silbern, die andere Gold. Die klebt Ihr mit der silbernen Seite Richtung Sinne auf die Fensterscheiben. Einfach mit Wasser. Das hält dann durch Adhäsion. Und jetzt kommt der Gag, ich habe es vorher auch nicht gewusst. Man kann da durch gucken. Die sind tatsächlich lichtdurchlässig.
Ein Freund von mir hat seine Wohnung damit komplett versorgt und es bringt tatsächlich eine Grad Temperaturabsenkung. Einfach mal probieren.
Davor wurde heute in der lokalen Zeitung deutlich gewarnt. Die Rettungdecke (bzw. Kleber) kann mit der Fensterscheibe verkleben oder sie dank unterschiedlicher Ausdehnung sogar zum Platzen bringen.
Ich habe übrigens ein ähnliches System im Auto, allerdings nicht direkt auf der Scheibe, sondern im Abstand von ca. 10 cm. Es ist eine Art Schirm, den ich aufklappe und hinter der Scheibe anbringe. Die Hitze bleibt zwischen Scheibe und Schirm, auf der anderen Seite im Autoinnenraum ist es merklich kühler. Aber direkt an der Scheibe ist anscheinend keine so gute Idee.
Das Klima kann man eh nicht retten.
Richtig. Aber noch wichtiger: man konnte das noch nie. Der Klimawandel war auf einmal da, wir hatten keine Chance.
Klimawandel klingt so positiv, da fällt mir "Wandel durch Handel" ein und Leute denken, dass es in Deutschland so schön wird wie in der Toscana im Urlaub
Ich denke daher, diese Verniedlichung trägt viel zum Problem bei. (Ich weiß, du verniedlichst es nicht, aber andere.)
Ich finde sehr bezeichnend für dieses Land, dass medial mehr gegen Klimaanlagen gewettert wird,
Mediales Wettern gegen Klimaanlagen bekomme ich gar nicht mit. Eher Vergleichstest und Kauftipps.
Womöglich führt nichts mehr an Klimaanlagen vorbei, aber eine gute Lösung sind sie dennoch nicht. Sie sind eigentlich gar keine Lösung, sondern nur eine Symptombekämpfung. Die Idee, zukünftig einen geraumen Teil des Jahres in künstliche temperierten Räumen verbringen zu müssen, macht mich nicht weniger krank als die Hitze.
Und ja, Klimaanlagen, sind in ihrer Notwendigkeit Energie umzusetzen, schon ein Symbol. Gegen die Folgen des Klimawandels fällt uns nur eine Maßnahem ein, die diesen weiter vorantreibt.
Uns noch etwas möchte ich anmerken. Die Klimafolgen sind auch ein soziales Problem. Auch das wird hier deutlich. Ganz profan: nicht jede kann sich eine Klimaanlage leisten. Richtig schlimm wird es global betrachtet: während die westliche Industrienationen sich ihre Wohlstandsbäuche reiben beim Überlegen, welche Klimafolgereaktion denn nun die geeignetste ist, haben ärmerer Länder gar keine Chance. Die haben vom wirtschaftlichen Nutzen, dem wir das Klima geopfert haben, nämlich nicht genug abbekommen, dass sie überhaupt irgendetwas machen könnten. Nur von den Klimaschäden bekommen sie doppelt und dreifach.
Und allein deshalb gehören Klimaanlagen verboten. Damit wir jede Nacht, in der wir vor Hitze nicht pennen können, dafür haben, darüber nachzudenken, welchen Scheiße wir gebaut haben. Offensichtlich sind zu vielen die Zusammenhänge immer noch nicht klar.
Ha, ich denke auch. Wenn man sich um die Folgen des Klimawandels kümmert, sollte man dabei die Augen vor dem Klimawandel verschließen.
Oder man schaut sich den Wandel einfach ganz sachlich an und reagiert darauf mit angemessenen Adaptionsmaßnahmen. "In den Griff" kriegt man da faktisch nämlich nichts mehr. Schon gar nicht, wenn der Rest der Welt weniger Selbstaufopferungsbereitschaft zeigt.
Naja, neulich erzählt irgendein "Bahnexperte", dass man präventiv schon einiges tun könnte. Schwache Gleisabschnitte ersetzen, Schotter verdichten, enge Kurven möglichst entschärfen, Schienen auf höhere Temperturen auslegen. Funktioniert in anderen Ländern ja auch.
Zum Thema Autobahn hörte ich, dass hitzebeständigerer Asphalt, wie man ihn in Südeuropa nutzt, in Deutschland keine Zulassung hat.
Und zum Punkt Notaufnahmen, wir brauchen einfach nicht nur ein paar wenige klimatisierte Gebäude pro Stadt, sondern es müssten mindestens alle öffentlichen Gebäude und Pflegeheime mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Neubauten am besten gar nicht mehr ohne geplant werden. Gestern ging groß durch die Presse, dass die Uniklinik Düsseldorf jetzt ein Hitzeschutzkonzept entwickelt, weil 38 Grad auf der Herzstation nicht so geil sind - wieso haben Krankenhäuser nicht längst Klimaanlagen?
Und nein, Städte verhüllen vielleicht nicht, bewässern und beschatten aber evtl? Ich musste Dienstag was zur Post bringen und dazu quer über einen riesengroßen Parkplatz, eine Straße und einen großen asphaltierten Marktplatz laufen. Alles komplett versiegelte Fläche, kein einziger Baum. Das Thermometer an der Apotheke zeigte 40,1 Grad. Stünden da einfach ab und an ein paar Bäume, wäre schon viel gewonnen. Oder man überrankt Gehwege mit wildem Wein oder sonstwas. Und wieso baut man Parkplätze nicht auf Rasengittersteinen? Auch das ist doch alles Adaption und kann Sommertage angenehmer machen.
Ich negiere den Klimawandel nicht, habe ich nie. Ich habe möglichst strenge Klimaschutzmaßnahmen auch lange befürwortet. Aber irgendwann holt einen auch die Realität ein und der Zug der Klimarettung ist nunmal abgefahren. Man kann ja gerne an sinnvollen und auch wirtschaftlich vertretbaren Schutzmaßnahmen festhalten, aber die dringendere Aufgabe liegt meines Erachtens momentan in der Anpassung (und darin, sich wirtschaftlich nicht komplett zu ruinieren).
Alles anzeigenOder man schaut sich den Wandel einfach ganz sachlich an und reagiert darauf mit angemessenen Adaptionsmaßnahmen. "In den Griff" kriegt man da faktisch nämlich nichts mehr. Schon gar nicht, wenn der Rest der Welt weniger Selbstaufopferungsbereitschaft zeigt.
Naja, neulich erzählt irgendein "Bahnexperte", dass man präventiv schon einiges tun könnte. Schwache Gleisabschnitte ersetzen, Schotter verdichten, enge Kurven möglichst entschärfen, Schienen auf höhere Temperturen auslegen. Funktioniert in anderen Ländern ja auch.
Zum Thema Autobahn hörte ich, dass hitzebeständigerer Asphalt, wie man ihn in Südeuropa nutzt, in Deutschland keine Zulassung hat.
Und zum Punkt Notaufnahmen, wir brauchen einfach nicht nur ein paar wenige klimatisierte Gebäude pro Stadt, sondern es müssten mindestens alle öffentlichen Gebäude und Pflegeheime mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Neubauten am besten gar nicht mehr ohne geplant werden. Gestern ging groß durch die Presse, dass die Uniklinik Düsseldorf jetzt ein Hitzeschutzkonzept entwickelt, weil 38 Grad auf der Herzstation nicht so geil sind - wieso haben Krankenhäuser nicht längst Klimaanlagen?
Und nein, Städte verhüllen vielleicht nicht, bewässern und beschatten aber evtl? Ich musste Dienstag was zur Post bringen und dazu quer über einen riesengroßen Parkplatz, eine Straße und einen großen asphaltierten Marktplatz laufen. Alles komplett versiegelte Fläche, kein einziger Baum. Das Thermometer an der Apotheke zeigte 40,1 Grad. Stünden da einfach ab und an ein paar Bäume, wäre schon viel gewonnen. Oder man überrankt Gehwege mit wildem Wein oder sonstwas. Und wieso baut man Parkplätze nicht auf Rasengittersteinen? Auch das ist doch alles Adaption und kann Sommertage angenehmer machen.
Ich negiere den Klimawandel nicht, habe ich nie. Ich habe möglichst strenge Klimaschutzmaßnahmen auch lange befürwortet. Aber irgendwann holt einen auch die Realität ein und der Zug der Klimarettung ist nunmal abgefahren. Man kann ja gerne an sinnvollen und auch wirtschaftlich vertretbaren Schutzmaßnahmen festhalten, aber die dringendere Aufgabe liegt meines Erachtens momentan in der Anpassung (und darin, sich wirtschaftlich nicht komplett zu ruinieren).
Viele Länder sind weiter. Deutschland quatscht viel, handelt aber nicht. Tempolimits gibt es in fast allen Ländern z. B.
Ich verstehe nicht, was Schotter mit sich ausdehnenden Schienen zu tun hat. Das Problem ist aktuell, dass sich Gleise wellen (und im Süden ist es im Winter nicht so kalt, vielleicht bauen sie für 10 bis 100 Grad? Das gilt auch für Beton. Dann haben wir zukünftig ein Problem bei Temperaturen unter 10 Grad. Ja, Schotter und alte Brücken sind auch ein Problem, aber das gilt das ganze Jahr.
Rasengittersteine gibt es auf Parkplätzen, allerdings brechen sie viel schneller und müssen ausgetauscht werden (keine SUV mehr? Wäre ich sofort dafür. Aber auch keine Lastwagen?)
Die anderen genannten Maßnahmen bringen vielleicht etwas für wenige Grad, allerdings steigt die Hitze schneller und wie willst du die Pflanzen gießen? Rasen verdorrt, Wein auch, wenn wegen Wasserknappheit nicht mehr gegossen werden darf. Das Problem haben wir jedes Jahr, der Bodensee ist aktuell noch niedrig wie noch nie (und normalerweise ist im Juni dank Schneeschmelze Höchststand).
Du nennst einzelne Maßnahmen und ich bin auch dafür, alles umzusetzen, was möglich ist. Ich denke aber immer noch, dass Klimaschutzmaßnahmen weitaus günstiger sind (und Wärmepumpen sind ganz vorne mit dabei).
Mein Schulgebäude ist von 1900, dicke Mauern und trotzdem heiß.
Bei uns ist es unten im Altbau erstaunlich kühl, im Vergleich zu anderen Räumen.
Die Räume haben viele Nachteile, aber die kühlen Temperaturen im Sommer sind ein Plus.
Das Niveau dieses Forums reicht halt nur für Kartoffelsalat und Karneval.
Das schreibst du nun schon zum wiederholten Mal. Ich frage mich, warum du dich an diesem "niveaulosen" Forum denn überhaupt noch beteiligst?!
Viele Länder sind weiter. Deutschland quatscht viel, handelt aber nicht. Tempolimits gibt es in fast allen Ländern z. B.
Ich verstehe nicht, was Schotter mit sich ausdehnenden Schienen zu tun hat. Das Problem ist aktuell, dass sich Gleise wellen (und im Süden ist es im Winter nicht so kalt, vielleicht bauen sie für 10 bis 100 Grad? Das gilt auch für Beton. Dann haben wir zukünftig ein Problem bei Temperaturen unter 10 Grad. Ja, Schotter und alte Brücken sind auch ein Problem, aber das gilt das ganze Jahr.
Rasengittersteine gibt es auf Parkplätzen, allerdings brechen sie viel schneller und müssen ausgetauscht werden (keine SUV mehr? Wäre ich sofort dafür. Aber auch keine Lastwagen?)
Die anderen genannten Maßnahmen bringen vielleicht etwas für wenige Grad, allerdings steigt die Hitze schneller und wie willst du die Pflanzen gießen? Rasen verdorrt, Wein auch, wenn wegen Wasserknappheit nicht mehr gegossen werden darf. Das Problem haben wir jedes Jahr, der Bodensee ist aktuell noch niedrig wie noch nie (und normalerweise ist im Juni dank Schneeschmelze Höchststand).
Du nennst einzelne Maßnahmen und ich bin auch dafür, alles umzusetzen, was möglich ist. Ich denke aber immer noch, dass Klimaschutzmaßnahmen weitaus günstiger sind (und Wärmepumpen sind ganz vorne mit dabei).
Das suggeriert aber, dass sich die Probleme damit auflösen und andere Maßnahmen nicht mehr nötig sein werden. Das wird aber nicht der Fall sein, selbst wenn wir morgen CO2-neutral wären.
Ich denke, jede Kommune muss im Kleinen anfangen und viele kleine Einzelmaßnahmen in Angriff nehmen, die die Gesamtsituation bestenfalls verbessern. Vielleicht ist manches auch Trial & Error, auch gut. Wenn Bewässerung ein Problem ist, warum dann nicht kopieren, was südliche Länder machen? In Spanien werden Plätze und Gassen oft mit großen Sonnensegeln beschattet. Generell wären trockenresistentere Bepflanzungen wahrscheinlich sinnvoll.
Ob Rasengittersteine wirklich so viel instabiler sind, weiß ich nicht. Hier hat sie jemand verlegt, der auf seinem Hof Stellplätze für Wohnmobile anbietet und das scheint zu funktionieren. Einige Park & Ride Parkplätze haben sie auch inzwischen.
Zur Bahn: der interviewte Mensch erklärte, dass stabiler und gut verdichter Schotter Verformung begrenzen kann. Und dass Verformung generell eher an Gleisabschnitten vorkommt, die schon Schwachstellen haben.
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