Arbeitszimmer aufräumen - Motivationschat

  • Hallo alle Zusammen!

    Alljährlich in den Sommerferien besteigen viele Lehrer Berge im Arbeitszimmer und misten sie aus ^^

    Ich dachte mal an einen Motivationschat. Was hast du schon aufgeräumt und weggeschmissen? Welche Tipps und Tricks hast du für ein aufgeräumtes Lehrer-Arbeitszimmer? Bist du der menung, das ein aufgeräumtes Arbeitszimmer ein präventiver Schutz vor Burnout im Lehrerzimmer ist?

    Ich fange mal an:

    • alle losen Arbeitsblätter entsorgt (nur noch digital aufgebwahrt)
    • Laminierte Lernspiele wieder in die richtigen Ordner sortiert
    • Alle nicht mehr schreibenden Stifte entsorgt

    Und aktuell gehe ich die Sammlung von Fachbüchern durch, die sich im Studium und Referendariat angesammelt hat. Am liebsten würde ich alles wegschmeißen, aber man braucht es ja vielleicht noch einmal ... nimmt aber echt viel Platz weg.

  • Ich Hefte spätestens in jeden Ferien alle Arbeitsblätter wieder ab, lasse nur das aktuell anstehende Kapitel im Buch draußen und in der Schultasche ( überflüssige Kopien Hefte ich mit ab und freue mich beim nächsten Mal, wenn ich kaum bis gar nicht kopieren muss, wenn gerade der Kopierer wieder nicht funktioniert.

    In den Sommerferien hefte ich alle alten Schwimmlisten ab und lasse mir von der Sekretärin die neuen Kinder der 3. Klassen schicken. Eigentlich lasse ich mir Besonderheiten schon im alten Schuljahres von den Klassenlehrern mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung der Eltern geben, wollte diesmal die Verwaltungsleitung machen, hat also gar nicht funktioniert, mache ich nächstes Jahr wieder selber und hefte die Zettel dann in den Ferien auch noch ab.


    Dieses Jahr werde ich mir mein Arbeitszimmer von meinem Kind zurück erobern, alles Schminkzeig und allen Schmuck von meinem Schreibtisch verbannen und alle ihre Sachen wieder aus dem Zimmer schaffen. Entweder sie zieht in ihr Zimmer aufs Hochbett zurück oder ins Zimmer ihrer im Mai ausgezogenen Schwester, aber ich brauche Platz im Arbeitszimmer.

  • Meinen Platz und das Fach im Lehrerzimmer habe ich heute aufgeräumt. Am Wochenende hatte ich schon den Papierwolf im Büro geleert. Es kann losgehen.

  • Ich habe am Wochenende einen Bücherstapel von knapp 30 cm Höhe aussortiert. Der aussortierte Stapel sah sehr befreiend aus. Leider ist der Effekt im Regal ein wenig verpufft. Aber die Bücher stehen jetzt wieder ordentlich nebeneinander und es müssen keine mehr zusätzlich obenauf quer gestapelt liegen.

    Zwei Ablagefächer sind auch sortiert worden. Dort war ein kunterbuntes Durcheinander aus irgendwann mal übrig geblieben Kopien, Ideen für "Schönes vor den Ferien" und zwei vermissten Unterrichtssequenzen, die es mittlerweile in Version 2 gibt.

    Ich bin voll motiviert weiterzumachen! Aber zuerst muss ich den Behälter mit Altpapier leeren!

  • Ich hatte vor Jahren meine Ordner und Hängeregistraturen abgeschafft und 200 weiße Versandkartons im Format 305 x 220 x 45 mm angeschafft und ebenso viele im Format 305 x 215 x 110 mm. Was ich noch als verwendbar betrachtet habe, kam (ohne Klarsichthülle) dann in die Kartons, diese wurden auf dem Rücken mit einem Edding beschriftet und ins Regal gestellt.
    Vorteil: Die Breite ist geringer als ein Ordner, zudem können auch laminierte Folien, Arbeitsmaterialien, Bastelmaterialien etc. in solche Kartons. Weil das Rastermaß identisch ist, kann man alles übersichtlich stapeln.
    Bei den größeren Kartons habe ich zwei Laschen schräg abgeschnitten, damit die Kartons leicht zu öffnen und zu schließen sind.
    Beim Eintritt in den Ruhestand hatte das einen gewaltigen Vorteil:
    Es war alles sortenrein vorsortiert. Karton in die Altpapiertonne - habe fertig ;)
    Bedenke das Ende!

    Es befinden sich trotzdem noch zahlreiche Kartons im Kellerarchiv. Diese Kartons sind in den Regalen präzise differenziert in die Kategorien: Gruscht, Zuig und Krempel ;)
    Hier hab' ich Bilder dazu und weitere Erläuterungen zum "Selbstmanagement" abgelegt:
    https://www.autenrieths.de/vorbereitungen.html#selbst

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Autenrieth (13. Juli 2026 15:44)

  • Ich besitze einfach nichts, was ich Analog wegsortieren müsste. Bei mir ist alles Digital erstellt und wird auch digital ausgeteilt (Klausuren und Geometriezettel außen vor) Aber diese werden direkt an die Schuldrucker geschickt, ausgedruckt und garnicht erst mit nach hause genommen. Meine Analogen Schulbücher habe ich nach dem Ref der Schulbibliothek gespendet. An der Stelle sei gesagt, dass jeder Schüler ein Ipad hat, an dem Sie arbeiten. Analoge Zettel sollen auch direkt von denen, nach bearbeitung, digitalisiert werden, sodass ich auch keine Hefte einsammeln muss, sondern diese bequem von zuhause abrufen kann.

  • Ich besitze einfach nichts, was ich Analog wegsortieren müsste. Bei mir ist alles Digital erstellt und wird auch digital ausgeteilt (Klausuren und Geometriezettel außen vor)

    Das erfordert Disziplin bei der Datensicherung und beim Überspielen auf die nächste Rechnergeneration. Auch einer Cloud würde ich dabei nie vertrauen. Es gibt auch hier genug Berichte über Totalverlust. Ich habe selbst schon zwei Festplattencrashs erlebt und das Restaurieren und Zusammensuchen der Daten war ärgerlich. Nicht jeder verwendet einen eigenen Datenserver - zumal auch dieser "abschmieren" kann.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
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  • Wir hier ein Baden-Württemberg haben noch 2,5 Wochen vor uns ... 🫠

    Grundsätzlich sind meine Arbeitsplätze meist ziemlich aufgeräumt; wenig Papierstapel, die immer höher werden. Ich arbeite viel digital.

    Was ich dann aber gerne in ca. 3 oder 3,5 Wochen aussortieren werde: Klassenlisten, alte Lernnachweise (aus dem Schuljahr 24/25). Aber jetzt noch nicht... :(

  • Das motiviert mich alles so gar nicht!

    Ich habe meinen Basteltisch aufgeräumt, um direkt etwas werkeln zu können, was ich sofort benötigt habe.

    Und ich habe FREIE Regalmeter entdeckt ... und überlege, was dort hinein gepackt werden könnte.

    Bei den Stapeln bin ich noch am Anfang.

    Es ist schwierig, die alten Sachen anders abzulegen, alles zu digitalisieren wäre eine Mammut-Aufgabe.

    Ich gucke mal, wie weit ich wirklich komme, 2 Stunden gebe ich mir noch ...

    ... und dann gibt es ein Belohnungs-Eis!

  • beim Überspielen auf die nächste Rechnergeneration.

    Migrationsassistent regelt. Als größeres Problem empfinde ich es, auf der nächsten Rechnergeneration auc noch die nächste Softwaregeneration zu haben, so dass man die alten Dateien noch öffnen kann.

    Ich habe selbst schon zwei Festplattencrashs erlebt und das Restaurieren und Zusammensuchen der Daten war ärgerlich.

    TimeMachine regelt.

    Aber danke für die Erinnerung, dass noch viel Papier weg kann.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier (13. Juli 2026 16:51)

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