(Verlosung) Entwicklung eines Wissenstests für Lehrkräfte auf Basis eines für Lehrkräfte verfassten Infotexts

  • Ich habe es bis ca. 35% geschafft. Wenn ich noch einmal "Growth Mindset" lesen muss, kann ich für nichts garantieren.

  • Ich hasse das Wort Mindset. Dämliche Instagram Sprache.

    Grundsätzlich ist die Sache mit dem Mindset ja nicht falsch. Soziale Medien schlachten die Sache aber vollkommen realitätsfern aus und präsentieren "das Mindset" als Wunderheilung.

  • Grundsätzlich ist die Sache mit dem Mindset ja nicht falsch. Soziale Medien schlachten die Sache aber vollkommen realitätsfern aus und präsentieren "das Mindset" als Wunderheilung.

    Ja, die innere Einstellung und damit verbunden die eigene Resilienz spielt eine enorme Rolle, insofern hast du recht. "Mindset" ist jedoch zu einer Art Kampfbegriff pervertiert, der Teils zur eigenen Erhöhung und zur Abwertung anderer benutzt wird. Und ja, Influencer springen da wunderbar drauf auf.

  • Ich habe es bis ca. 35% geschafft. Wenn ich noch einmal "——gelöscht, damit du es nicht lesen musst—-" lesen muss, kann ich für nichts garantieren.

    Ich dachte erst, es ginge um die Sache, aber nach 29% weiß ich, was du meinst.

    Viel Erfolg, 40 Personen zu finden, die bis zum Ende durchhalten.

  • Kann sich ein Growth Mindset auf Aspekte der mentalen Gesundheit auswirken?

    Meine Antwort: Ja, und zwar sehr negativ.

    Quelle: Eigenes Referendariat.

    Leider fehlt diese Antwortmöglichkeit. Deswegen habe ich bereits bei dieser Frage abgebrochen.

  • DANKE!

    Ich finde dieses Narrativ so furchtbar, dass alles am richtigen Mindset hängt.
    Sowohl bei verunsicherten Menschen in Drucksituationen als auch bei kranken Menschen.
    "Du musst nur anfangen, aufstehen und lächeln. Dann wird der Tag gut"
    "Du musst positive vibes ausstrahlen"
    "Du musst dich nur mögen, dann mögen dich andere."

    Das ist toxische positive psychology at its best.
    und immer das, was angeboten wird, wenn es Menschen gut geht und sie keine Hilfe bekommen können (System überlastet, oder einfach keine Einsicht der Verantwortlichen, das System zu ändern. Klar, wenn ich lächle, dann sind meine Schüler*innen plötzlich erzogen, fleissig und selbst ohne Probleme unterwegs.)

  • Ich denke, eine Definition wäre hilfreich gewesen oder zumindest die Möglichkeit, anzukreuzen, wenn man etwas nicht weiß. Sonst muss man raten und dann werden die Antworten zufällig verteilt.

    Oder kommt der Infotext später und ich habe nicht weit genug geklickt?

    ...
    Ich finde dieses Narrativ so furchtbar, dass alles am richtigen Mindset hängt.
    ...

    Ich weiß sehr gut, was du meint. Es gibt ja immer noch Menschen, die überzeugt sind, wer Krebs hat, ist selbst Schuld, weil er unbewältigte Konflikte hat oder sowas.

    Aber wenn ich es richtig verstehe, ist damit im Groben gemeint, dass man SuS was zutrauen soll. Und ich erlebe tatsächlich immer wieder bei SuS im Praktikum oder bei bekannten Jugendlichen, dass sie in der Schule die Lust verlieren, weil sie in bestimmten Fächern gespiegelt bekommen, zu doof zu sein. Im beruflichen Setting werden sie eher wie Erwachsene behandelt und man traut ihnen erst mal etwas zu, was Selbstvertrauen gibt. Die Schule ist nach wie vor defizitorientiert und Fehler sind natürlich nie "Lernchancen" sondern immer eine schlechte Note.

  • It „Growth Mindset“ ist ja etwas anderes gemeint, letztlich soll man das Wachsen fördern und keine Aussagen treffen oder festigen, wonach Können und Wissen allein am angeborenen Talent liegen und man dies nicht erweitern könne,

    von „Schuster bleib bei deinen Leisten“ bis „Das kannst du sowieso nicht.“

  • Zugegeben, ich hab nur auf die Stichwortdiskussion geantwortet, nicht die Umfrage kommentiert. Mit dem Titel hatte ich keine Lust, nach den Beiträgen erst recht nichr mehr

  • Mein „Lieblingssatz“ in anderer Hinsicht ist: „Pass auf dich auf“,

    als hätte man es in der Hand.

    Dabei neige ich nicht gerade zu Extremsportarten oder anderen Aktionen.

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