Private KV zum Höchstsatz oder in der Gesetzlichen KV bleiben?

  • Ob es über die Lebensdauer teurer ist, mag ich nicht beurteilen.

    Ich auch nicht. Möchtest du noch deinen Schrecken näher erläutern, was andere alles nicht wissen über unser Gesundheitssystem?

    Der TE hat sich ja nicht mehr gemeldet und wir kamen ins Schwafeln, vielleicht profitiert aber noch jemand anders von deinem Wissen.

    Die Ausgangsfrage war ja, wie man herausfindet, ob die pauschale Beihilfe für einen geeignet ist.

  • Was hat das mit der pauschalen Beihilfe zu tun?

    Es ging um die Frage, was für den Dienstherrn günstiger ist. Wenn Beamte im Schnitt gesünder sind, dann muss das Land nicht so viel für die 'klassische' Beihilfe zahlen und diese könnte günstiger sein. Das war der Zusammenhang.

  • Ich auch nicht. Möchtest du noch deinen Schrecken näher erläutern, was andere alles nicht wissen über unser Gesundheitssystem?

    Der TE hat sich ja nicht mehr gemeldet und wir kamen ins Schwafeln, vielleicht profitiert aber noch jemand anders von deinem Wissen.

    Die Ausgangsfrage war ja, wie man herausfindet, ob die pauschale Beihilfe für einen geeignet ist.

    Pauschale Beihilfe ist auf jeden Fall sinnvoller, wenn man gesetzlich versichert sein möchte oder gar muss, es gibt hier ja einige. Man erhält vom Land die Hälfte der Kosten der GKV auf das Konto, man zahlt zuerst 100 %. Theoretisch geht es auch für PKV-Versicherte, man verzichtet dauerhaft auf Beihilfe und erhält die Hälfte der Basisversicherung, nur das halte ich wirklich nicht für sinnvoll.

    Sparen tut man sich das Begleichen von Rechnungen, mich nervt es schon bei den wenigen, die ich habe und manche legen hier regelmäßig große Summen erst einmal hin. Auch gibt es einige Dinge, die GKV bezahlt und PKV nicht. Hier hat sich auch schon jemand beklagt, dass Familienhilfe nicht bezahlt wird, sie war der falschen Annahme erlegen, dass PKV immer mehr bezahlt. Wenn ein Elternteil z. B. ins Krankenhaus muss oder vielleicht nur einen Gips an blöder Stelle hat, wer versorgt die Kinder und den Haushalt, kann ganz schön teuer werden, wenn niemand es übernehmen kann. Auch Kur erhalte ich nicht, ich hätte es extra teuer versichern müssen und habe darauf verzichtet.

    Ich amüsiere mich, dass vor allem junge, kinderlose Männer meine Kritikpunkte mit Verwirrt markieren, warum wohl?

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  • etwas OT: Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Gegebenheiten doch von Region zu Region sind. Ich kenne hier keine Arztpraxen, die separate Telefonnummern oder Sprechstunden oder eigene Wartezimmer für Privatpatient*innen haben und auch keine Praxen, die zum Ende des Quartals schließen. Hingegen bieten die allermeisten Praxen mittlerweile Online-Buchungen an, wo man auch angeben muss, ob man privat oder gesetzlich versichert ist. Ich habe allerdings bei einigen mal beides ausprobiert und zumindest bei diesen Ärzt*innen festgestellt, dass die Art der Versicherung keine Rolle bei der Terminvergabe spielte.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • ich frage mich, aus welchem Grund man vorher fragt, wenn es keinen Unterschied macht. Einige fragen nicht nur GKV / PKV sondern die konkrete Versicherung/Kasse ab. Ich habe es immer für "ich kaschiere, dass ich eigentlich PKV abfrage" gehalten, kenne aber auch einen Arzt, der keinen Unterschied macht und stand schon auf Wartelisten, wo mir telefonisch versichert wurde, es mache keinen Unterschied und ich habe drei Jahre gewartet (also glaube ich das).
    Weiß das jemand, ob Ärzte je nach GKV zum Beispiel einen Unterschied haben?

  • ich frage mich, aus welchem Grund man vorher fragt, wenn es keinen Unterschied macht.

    Kann das evtl. mit dem Buchungssystem zusammenhängen, das diese Praxen nutzen? Vielleicht ist dort eine Art "Maske" vorgegeben, die diese Frage beinhaltet.

    Einige fragen nicht nur GKV / PKV sondern die konkrete Versicherung/Kasse ab.

    Das hatte ich bei Online-Buchungen bislang noch nicht.

    Mir ist es übrigens auch schon passiert, dass mir am Telefon gesagt wurde, die Praxis würde bei der Terminvergabe keinen Unterschied zwischen GKV- und PKV-Versicherten machen. War aber schon vor etlichen Jahren (mind. 15 Jahre her), als ich nach unserem Umzug auf der Suche nach einer neuen Zahnarztpraxis war.

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  • Weiß das jemand, ob Ärzte je nach GKV zum Beispiel einen Unterschied haben?

    Ein von mir angefragter Hausarzt hatte mit AOK einen Vertrag und einen Nachmittag für die Versicherten dieser Kasse reserviert. Sie durften ohne Termin kommen. Selbst ich mit PKV war ausgeschlossen. Ich habe es nur deshalb erfahren, weil ich einen Impftermin genau an diesem Wochentag wollte. Ist allerdings schon ein paar Jahre her, keine Ahnung, ob dies immer noch so ist.

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  • Kris24 du beklagst dich immer über dieselben Sachen. Du hast aber Meer zugestimmt, die meinte, viele hätten keine Ahnung vom Gesundheitssystem, du redest doch auch nur von deinen Erfahrungen.

    Der TE schrieb:

    Schon ganz schön komplex.

    Und ich sehe nicht, wie der TE, offenbar ein junger Mann, es wahnsinnig gut hätte im Leben.

  • Quittengelee, ich verstehe dich nicht. Ich habe konkrete Fragen beantwortet. Und natürlich muss der TE selbst entscheiden, meine Entscheidung an seiner Stelle wäre eindeutig, aber es ist seine Entscheidung.

    Und zu deinem letzten Absatz, dass habe ich nie behauptet zum Gegenteil. Ich meinte 3 bekannte Foristen, der TE hat kein Verwirrtzeichen bei mir gesetzt (zumindest als ich die Seiten las).

    Du setzt wieder Bilder über die Realität für mich typisch Quittengelee.

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  • Was guckst du denn nun verwirrt?! Du schriebst das:

    Und damit meine ich nicht den TE, der hat weder Verwirrtzeichen gesetzt, noch kenne ich ihn nicht. Und Plural ist er auch nicht.

    Du hast wieder mal Vorurteile, die nicht zur Realität passen.

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  • Nachgeschaut, es waren Plattenspieler (mehrfach), Tom und Schmidt (da weiß ich allerdings weder Geschlecht noch Alter). Irgendwie hatte ich noch State_of_Trance im Hinterkopf, war aber zumindest nicht dieser Beitrag mit 3 Verwirrtzeichen. Der TE hat kein Zeichen geschrieben, ich hätte im Fall der Fälle es dann auch konkreter geschrieben.

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  • Mir ist die ungleiche Behandlung am meisten aufgefallen, als ich frisch verbeamtet war und in die PKV gewechselt bin.

    • brauche Gyn-Termin, rufe an, bekomme einen in 6 Wochen, damals war das noch ganz normal, heute Vorsorge-Termine 6 Monate bis 1 Jahr. Komme hin. Sprechstundenhilfe mault mich an, warum ich das nicht eher gesagt hab, dann hätte ich eher einen Termin bekommen.
    • Hautarzt: sitze in der Schule, endlich jemanden erreicht, verhandle am Telefon über einen schnellen Termin wegen merkwürdigem Fleck im Gesicht. Sie bietet mir einen in 10 Wochen an. Plötzlich klingelt es zur nächsten Stunde. "Ach, arbeiten Sie in einer Schule? Sind Sie jetzt privat versichert? Dann kommen Sie doch jetzt eben schnell vorbei."
    • Zahnarzt: Ah, neue Versicherung? Dann bitte gern in unser Wartezimmer für Privatpatienten.

    All das war mir bisher immer sehr unangenehm. Ich gehe auch immer ins "normale" Wartezimmer.

    ABER: Ich hab die Privatnummer meines Orthopäden schon mal genutzt und am gleichen Tag noch ein MRT bekommen.

    Ich verstehe die Ärzte. Jetzt, wo ich die Rechnungen sehe, ist mir auch klar, wie wenig zB der Kinderarzt so an mir verdient. Eine Ärztin hat mir auch mal gesagt, dass ohne Privatpatienten kein Geld mehr verdient werden kann. Und schnelle Termine auch manchmal damit zusammenhängen, dass man eigentlich keine GKV-Termine mehr vergeben dürfte, weil Budget aufgebraucht.

    Aber das System ist eigentlich tot und ich wünschte, wir würden eins finden, was alle gleich behandelt. Bei der aktuellen Regierung habe ich allerdings wenig Hoffnung.

  • Du hast aber Meer zugestimmt, die meinte, viele hätten keine Ahnung vom Gesundheitssystem, du redest doch auch nur von deinen Erfahrungen.

    Und vermutlich weiß ich mehr, als die meisten hier. Ein sehr guter Bekannter ist Regionalleiter der AOK, Familie und Freunde sind alle gesetzlich versichert, bei privat versicherten Kollegen staune ich eher über Unwissen, mit pauschaler Beihilfe habe ich mich beschäftigt, nur kam sie für mich zu spät (habe ich auch früher schon einmal geschrieben, hatte schon einige Diskussionen mit 3 der vorher 4 genannten).

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  • Aber das System ist eigentlich tot und ich wünschte, wir würden eins finden, was alle gleich behandelt. Bei der aktuellen Regierung habe ich allerdings wenig Hoffnung.

    Aus dem Grund habe ich immer auf die Bürgerversicherung (SPD, Grüne, auch Linke) gehofft, Grundversorgung für alle, Extras können über Privatversicherung versichert werden. Aber die meisten verwechseln es mit Kopfpauschale (FDP, CXU) und lehnen sie daher ab.

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  • Wikipedia zu Bürgerversicherung

    "Der Begriff Bürgerversicherung bezeichnet in Deutschland verschiedene Konzepte eines solidarischen Sozialversicherungssystems mit dem Kennzeichen, dass ausnahmslos alle Bürger und unter Einbeziehung aller Einkunftsarten Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung leisten und gleichermaßen alle Bürger im Versicherungsfall daraus gleiche Leistungen in Anspruch nehmen können. Die Bürgerversicherung bedeutet die Aufhebung des dualen Systems zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung im Leistungsbereich der Grundversorgung. Medizinische Sonderleistungen über die Grundversorgung hinaus sollen in den meisten Konzepten weiterhin durch private Zusatzversicherungen möglich sein."

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  • Und damit meine ich nicht den TE, der hat weder Verwirrtzeichen gesetzt, noch kenne ich ihn nicht. Und Plural ist er auch nicht.

    Du hast wieder mal Vorurteile, die nicht zur Realität passen.

    Ähm, die jungen Männer, die irgendwas tun, war dein Vorwurf.

    Können wir dahin zurückkommen, worum es ging? Wennan Vorerkrankungen hat und lebenslang auf Medikamente und Facharztbehandlungen angewiesen ist, welche Lösung die bessere und/oder günstigere wäre.

    Wenn du das auch nicht weißt, total okay, musst es aber nicht auf die Dummheit, Arroganz oder sonst was anderer Leute schieben.

  • Ähm, die jungen Männer, die irgendwas tun, war dein Vorwurf.

    Können wir dahin zurückkommen, worum es ging? Wennan Vorerkrankungen hat und lebenslang auf Medikamente und Facharztbehandlungen angewiesen ist, welche Lösung die bessere und/oder günstigere wäre.

    Wenn du das auch nicht weißt, total okay, musst es aber nicht auf die Dummheit, Arroganz oder sonst was anderer Leute schieben.

    Es gibt aber nicht die Antwort, weil es immer auf den Einzelfall und seine Prioritäten ankommt. Manchen ist der Chefarzt und das Einzelzimmer wichtig, manche mögen sich nicht mit Versicherung und Rechnungen herumschlagen. Ich habe keine Kinder und bis jetzt keine pflegebedürftige Angehörige in meinem Haushalt, Familienhilfe benötige ich nicht. Andere wollen regelmäßig zur Kur ... Die pauschale richtige Antwort gibt es nicht, auch wenn du 100x fragst.,

    Meine Erfahrung und alle gesetzlich versicherte Familienmitglieder und Freunde bestätigen dies, alles notwendige bezahlt auch die gesetzliche Krankenversicherung und wenn nötig, erhält man auch beim Facharzt oder im Schlaflabor sofort einen Termin, andere hier verneinen dies. Ich kenne auch mehrere privat Versicherten, die meinen, dass sie unnötig und vorschnell operiert wurden. Ob das stimmt?

    Man kann nur Vor- und Nachteile auflisten, abwägen muss jeder selbst (und vieles bleibt spekulativ, niemand weiß, was die Zukunft bringt). Aktuell ist für mich die private günstiger, weil ich jetzt im Oktober wieder deutlich über tausend Euro zurück erstattet bekomme. Wäre ich krank, könnte Rechnungen vielleicht noch nicht einmal zeitnah einreichen, müsste große Beträge auslegen und evtl. Zinsen zahlen... Es kann sich schnell ändern.

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