• Wir suchen eine Anlage für den Musikraum (Grundschule, Raumgröße ca. 65 - 70 qm²)

    An die Anlage soll angeschlossen werden

    • das Smartboard (Kabel oder Bluetooth)
    • Tablet oder Handy per Bluetooth
    • Ein E-Schlagzeug (per Kabel)
    • ggf. ein Keyboard (per Kabel)

    Weitere Geräte zum Anschließen gibt es nicht.


    Hat da jemand eine Empfehlung? Was auch immer es ist, es kann auch die Anschlüsse über ein kleines Mischpult organisieren.

    Danke!

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Ich hab keine Empfehlung, aber ich würde auch noch ein (Funk-)Mikro mit einplanen. Man weiß ja nie, was für Veranstaltungen man da so in der Zukunft machen wird.... Ich hab zum Beispiel kürzlich Elterninfo-Veranstaltungen in mehreren Grundschulen in deren Musikraum gemacht. Da war das Mikro hilfreich.

    Wenn die Anlage eh Bluetooth können muss, reicht ja vielleicht auch ein Bluetooth-Mikro.

  • Die KI liefert bei solchen Fragen eigentlich gute Ergebnisse. Letztlich brauchst Du einen Verstärker, ein paar Boxen und eben ein Gerät, das die verschiedenen Eingänge verwaltet. Die KI empfiehlt hier ein Mischpult und 2x aktive 12" Fullrange-Boxen.

    Das wirkt leicht überdimensioniert, aber schau doch mal, was Thomann oder Musicstore an PA-Anlagen so anbieten. Das kannst Du dann ja über die KI gegenchecken lassen.

    Ich arbeite im Musikkeller, der sicherlich eine ähnliche Größe hat, mit einem Behringer Wing, 2xStandaktivboxen und Subwoofer. Daran sind angeschlossen ein Stagepiano, 8 Mikros, zwei E-Gitarren und mein Tablet über USB-Line Adapter. Das läuft prima. Theoretisch könnte man noch einiges mehr anschließen.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • https://www.thomann.de/de/ev_evolve_30m.htm

    Hier hättest du alles in einem Gerät. Ich würde ein solches Säulensystem einsetzen, dieses hier ist mit 20 kg besonders leicht.
    Ansonsten zwei Aktivboxen an der Wand anbringen, z.B. https://www.thomann.de/de/yamaha_dbr10.htm und dazu ein kleines Mischpult. Bluetooth ist da eher ungewöhnlich, vielleicht sowas: https://www.thomann.de/de/presonus_studiolive_ar8c.htm

    Du musst aber für ein gutes Ergebnis einen hohen dreistelligen oder niedrigen vierstelligen Betrag einplanen.

  • Wichtig wäre als Info noch, wieviel Geld Ihr zur Verfügung habt.

    Ein kleines Mischpult wurde ja schon erwähnt, ich würde da auch auf jeden Fall mind. zwei Kanäle zusätzlich für Mikros, Gitarre o.ä. frei halten. Aktivboxen gibt es von preiswert (thomann Eigenmarke) bis oben offen, und natürlich hört man den Unterschied auch. U.U. spielt auch die Raumakustik mit rein, ggf ist es sinnvoll ein zweites Paar Boxen für die hinteren Reihen mit zu planen.

    Ob man die Drums und das Klavier über die Raumanlage fahren will oder die direkt eine Aktivbox kriegen, finde ich auch eine Überlegung wert. Mit eigenem Verstärker kann man die besser akustisch lokalisieren und man kann sie auch mal für eine Schulveranstaltung in die Aula oder so bringen.

    Wenn Du es genauer haben willst, was bei einer Invest von vielleicht einigen 1000 Euro ja nicht verkehrt ist, könntest Du mal im musiker-board.de diese Frage stellen, wahrscheinlich im Unterforum kleine PA.

  • Bei uns läuft das Stagepiano auch über das Mischpult, damit man die ganzen Instrumente an einem Pult regeln kann.
    Wir reden hier ja von einem recht kleinen Raum und nicht von einer Aula mit 200qm Fläche oder so. Von daher dürfte man mit zwei Boxen, wenn sie nicht völlig unterdimensioniert sind, auskommen.

    Wichtig bei der Anschaffung und vor allem bei der Frage, wieviel Geld man ausgeben möchte, ist natürlich auch die Häufigkeit der Verwendung. Das digitale Mischpult stand hier bei uns zwei Jahre ungenutzt herum und setzte Staub an, bis ich mich mal mit Hilfe eines eingewiesenen Schülers schlau gemacht habe und das Pult dann angeschlossen habe.

    Für die Proben mit mittelgroßen Ensembles ist das prima. (Aktuell habe ich ein solches in der Q1.)

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Bei einem normalen Klassenraum mit 65-70m² würde ich deutlich kleiner einsteigen als die Vorschreibenden. Die genannten Electrovoice-Türme nennen 1000W Peak, Yamaha DBR10 350W Sinus/700W Peak. Für 70m²? Die Kinder sollen die Grundschule doch nicht taub verlassen, und da ist auch nicht ein Auftritt einer Punkrockband zu erwarten.

    Ist vielleicht etwas 80er, aber ich würde auf eine "Wohnzimmer-Hifianlage" setzen. Verstärkerleistung so um die 100 W - Yamaha r-s 202 d oder so. Der könnte schon von Haus aus Bluetooth. Wenn die genannten Geräte das (Smartboard (Kabel oder Bluetooth), Tablet oder Handy per Bluetooth, E-Schlagzeug (per Kabel), ggf. ein Keyboard (per Kabel) nicht gemeinsam spielen sollen braucht's noch nicht mal ein Mischpult. Auch wenn sie gemeinsam spielen sollen ist es vielleicht ganz nett, etwas vom Tablet abspielen zu können ohne erst das Mischpult einschalten und den richtigen Regler suchen zu müssen.


    Warum Aktivboxen? Da braucht man bei jeder Box zusätzlich einen Stromanschluss. Powermixer könnte ich noch verstehen (halte ich hier aber auch nicht für passend), aber für Aktivboxen fällt mir keine Begründung ein. Die Signalwege sind kurz, die Dämpfung des Lautsprechersignals dürfte zu vernachlässigen sein. Ich würde Regalboxen nehmen, 2- oder 3-Weg so 30 Liter, und die nach Möglichkeit fest an der Wand montieren. Nichts was auf dem Boden steht und wo man ggf. gegen rennen oder drüber stolpern kann.

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