Bei Teilzeitanträgen ist es in NRW immer der 1. August oder der 1. Februar. Daher gehe ich bei dir auch mal von diesen Terminen aus.
Das würde dann leider nur die Hälfte der Sommerferien betreffen.
Bei Teilzeitanträgen ist es in NRW immer der 1. August oder der 1. Februar. Daher gehe ich bei dir auch mal von diesen Terminen aus.
Das würde dann leider nur die Hälfte der Sommerferien betreffen.
Bitte nicht Präsenzpflicht mit selbst gewählten Anwesenheitszeiten in der Schule verwechseln
Aber selbst diese liegen bei mir gerade einmal bei höchstens 30 Zeitstunden pro Woche inklusive DBs bei einer Vollzeitstelle. Die restlichen knapp 15 Zeitstunden pro Woche (bezogen auf 40 Arbeitswochen, da ich in der unterrichtsfreien Zeit wenig arbeite und daher innerhalb der Unterrichtszeit mehr) habe ich zur freien Einteilung zur Verfügung und finde das ganz gut so.
Nein, die habe ich definitiv nicht selbst gewählt. Das sind die Zeiten von Beginn meiner ersten Stunde bis zur letzten. Wenn ich eine Freistunde habe, sehe ich das als Präsenzpflicht.
Wenn du in einem Büro arbeitest, kann dein Chef dir ja auch nicht mehrmals am Tag 45 Minuten Arbeitszeit abziehen (zusätzlich zur Mittagspause), die du dann hintendran hängen musst, mit der Begründung, du könntest ja schließlich machen, was du wolltest.
Der Arbeitgeber darf dir nur die gesetzlich vorgeschriebene Pause abziehen, keine weiteren. Und wenn er z.B. möchte, dass ich von 8.35 bis 14.15 Uhr arbeite, dann darf er mir nur maximal 30 Minuten als Pause abziehen, der Rest ist Arbeitszeit.
Nein, wenn ich eine Freistunde habe (und es sind nur 3 pro Woche), dann arbeite ich selbstverständlich.
Man sollte sich gut überlegen, was man hier fordert.
Will man ergonomische Arbeitsplätze IN der Schule - und das kostet richtig Geld - dann wird damit auch die Präsenzpflicht in der Schule kommen. Und noch (!) ist dieser Beruf doch vom Nimbus her mit Familie bzw. Kindern vereinbar.Übe
Kann gar nicht so schlimm werden.
Ich habe eine Präsenzpflicht von 20 Stunden 50 Minuten.
Mein Stundenplan zwingt mich jetzt schon zu einer Präsenzpflicht von 16.40 Minuten.
Jetzt im Januar haben wir aber jede Woche eine Veranstaltung, wo noch mal 3 Stunden oben drauf kommen. Wären wir bei 19.40.
Bleibt ein Rest von 1 Stunden 10 Minuten.
Joah, die hänge ich ganz locker irgendwo dran. Wenn ich dafür Null komma Null zu Hause arbeiten muss.
Und wenn ich dann gerne MÖCHTE, bleibe ich auch noch länger und arbeite die Stunden der Ferien vor, so dass ich da Überstundenfrei nehmen kann.
Quasi wenn ich jeden Tag eine Stunde länger bleibe, habe ich schon einen Tag "erarbeitet".
Für mich wäre das das Paradies. Dann werden die vielen "Überstunden" endlich mal sichtbar. Denn natürlich arbeitet man in Korrekturphasen deutlich mehr. Und die sind ja irgendwie fast immer. Wenn nicht, dann ist Praktikumsphase mit Besuchen, Projektwoche, Klassenfahrt etc.
Hinsichtlich der Büros: Man könnte problemlos die Klassenräume als Büros nehmen - Lehrerraumprinzip. Das wird nur nicht an allen Schulen praktiziert - sei es aus baulichen oder organisatorischen Gründen. Die Teilzeitquote dürfte das ganz erheblich erschweren.
Nebenbei: Ich habe ein Büro, das ich mir mit einem netten Kollegen teile - jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz - funktioniert super.
Nee, kann man nicht. Da sind ja bis 15.45 Uhr Schüler drin. Soll der Mathelehrer dann darin arbeiten, während der Deutsch Kollege seinen Unterricht hält?
Die Klassenräume sind bei uns fast durchgängig besetzt, von der 1.-9. Stunde, macht also 45 Stunden. Ein Lehrer hat aber nur 25,5 Stunden Unterrichtsverpflichtung, also sind in den anderen Stunden dann natürlich auch andere Lehrer drin, die den Raum als Unterrichtsraum nutzen.
Ich möchte das ganz klar nicht, ich bin froh die Dinge, die nicht vor Schülern stattfinden, nach freier Zeiteinteilung in einem frei gewählten Umfeld erledigen zu können.
Ich halte es auch für eine Pseudo-Diskussion, denn für jeden KuK, der das ernsthaft möchte, gibt es in der Schule außerhalb der Unterrichtszeit reichlich platz. Teilweise sogar während der Unterrichtszeit. Bei der letzten Renovierung wurden bei uns im Lehrerzimmer 10 PC-Arbeitsplätze mit eingeplant, durchschnittlich ist etwa 0,1 davon besetzt, zu Hoch-Zeiten (Zeugniskonferenzmarathon) vielleicht mal 2.
Außerhalb der Unterrichtszeit ist bei uns dann nach 16 Uhr. Denn der reguläre Unterricht - auch für Sek I - geht bis 15.45 Uhr. Und bis die Klassenräume dann leer sind und wirkliche Ruhe eingekehrt ist.....
Sorry, aber nach 16 Uhr kommt für mich nicht in Frage. Wie lange soll denn dann ein Arbeitstag gehen, wenn der um 7.45 schon anfängt?
Und was ist mit den Teilzeitkräften???
Zur Erhaltung der Gesundheit bräuchte es dann auch schon ergonomische Sitzmöbel, nicht ein 70er Jahre Pult mit einem Schülerstuhl davor.
PC-Arbeitsplätze im Lehrerzimmer? Wie will man da arbeiten? Bei 140 Kollegen herrscht dort von 7.30 bis 16Uhr ein Höllenlärm, da kann man sich unmöglich konzentrieren.
Nein, leider findet man in der Schule keinen adäquaten Arbeitsplatz innerhalb normaler Arbeitszeiten.
Ich stimme dir in allen Punkten zu, Dendemeier.
Wenn ich in der Schule ein (adäquat ausgestattetes) Arbeitszimmer hätte, das ich nur mit einer weiteren Person teilen müsste (sprich, wo man auch RUHIG arbeiten kann), dann würde ich mein Arbeitszimmer zu Hause aufgeben und nur noch in der Schule arbeiten.
Dann wäre aber aber auch wirklich nach 4.10 Minuten Schluss. Und wenn ich aufgrund von Konferenzen / Stundenplan etc. länger bleiben müsste, würde ich das gnadenlos am nächsten Tag abhängen.
Einfach nur Wow!!!
Ich wusste aber gar nicht, dass du Ultra-Läufer bist. Ich war bei meiner Frage von einem "normalen" Hobby Läufer ausgegangen, der ab und zu mal 5-10 km joggt.
Ein normaler Lehrer hat ja auch nicht auf Verdacht über die Weihnachtsferien Ersatzklamotten in der Schule gelagert und meine Bücher / Unterrichtsmaterialien nehme ich über die Ferien mit nach Hause.
Als Elternteil hinlaufen und mein Kind abholen. Man muss nicht überall mit dem Auto hinfahren.
Richtig. Aber nicht jeder arbeitet fußläufig von der Schule seiner Kinder.
Krass. Das ist für mich jenseits alles Denkbaren.
Tag eins mit zwei halbmarathons absolviert.
KuK waren großenteils da, einige haben sich pro forma für die Woche krank geschrieben.
SuS waren nur zu 80% da (selbst die aus dem schuldet direkt 😂).
Meine Chefin kam heute nicht durch.
Die KuK und SuS haben mich doof angeschaut als ich mich nachmittags für den Rückweg fertig gemacht habe (zwiebelprinzip, laufweste). Na mal schauen ob ich morgen für bekloppt gehalten werde 😀
Wie hast du denn deine ganzen Schulsachen + Essen + Trinken + Wechselkleidung transportiert?
Willst du uns etwa erzählen, dass du 2 Halbmarathons an einem Tag gelaufen bist mit dem ganzen Krempel auf dem Rücken?
Und dazwischen mal locker flockig einen Tag lang unterrichtet hast ohne Regenerationsphase für deinen Körper? Und morgen geht es munter weiter?
Womit wir wieder bei dem Thema sind: wie erfasst man die Arbeitszeit gerecht - wobei die Betonung auf "gerecht" liegt.
Der eine korrigiert langsamer, der andere schneller. Der eine arbeitet pingelig an einem Arbeitsblatt, der andere schreibt mit Word die Aufgabenstellung auf ein Blatt und gut ist's.
Im Endeffekt ist state mit seiner Korrektur schneller als einer, der 5 Stunden an einer Arbeit sitzt. (Was möglicherweise überflüssig ist. Möglicherweise.) Arbeitet der letztere Kollege jetzt mehr, weil er "übergründlich" ist? Oder arbeitet state mehr, weil er in der Zeit, in der sein Kollege eine Arbeit korrigiert, die ganze Klasse korriegiert? Und wird der dann dafür bestraft (bzw. der andere wegen seiner Mehrarbeit) belohnt?
Ich finde das mit der Erfassung bei Lehrern wirklich schwierig - auch wenn es sicherlich für viele eine Hilfe wäre.
Aber das ist doch in jedem Job so: es gibt langsame und schnelle Mitarbeiter, gute und schlechte. Alle werden sie nach Zeit bezahlt.
Außer AT Kräfte. Die haben Leistungsvereinbarungen. Aber da würde der Lehrer, der x Unterrichtsstunden ohne Korrekturen hat eben nicht das gleiche Gehalt bekommen wie der, der ebenfalls x Unterrichtsstunden plus 380 Korrekturen im Halbjahr hat.
Bitteschön
Ja, am Gymnasium (G9) - also die jetzigen 10er - muss man an der ZP10 teilnehmen und diese Noten werden wie oben beschrieben in die versetzungs- und abschlussrelevante Note mit eingerechnet.
Ach so: Bei Standardsicherung findest du alle relevanten Dokumente
Manche Eltern bekommen gar nicht mit, was Töchterchen unter der Jacke trägt. Manchen ist es gleichgültig.
Und andere erachten das als die persönliche Freiheit eben jener Tochter (so wie die Tochter selbst übrigens auch.)
Ich muss die Erkältung oder die Blasen- oder Nierenbeckenentzündung ja nicht bekommen und erleiden. Insofern kümmert es mich wenig.
Und manche Eltern haben gar keinen Einfluss mehr.
Wenn mein 15-jähriger Sohn meint, bei 12 Grad in kurzer Hose gehen zu müssen oder bei 8 Grad ohne Jacke, dann tut er das, egal was ich sage.
Soll ich dann mit der Jacke hinter ihm herausfinden?
Aber das machst du doch freiwillig. In den langen Sommerferien kannst du einen großen Teil deiner Unterrichtsreihen vorbereiten, so dass während des Schuljahres nur noch Anpassungen vornehmen und Material kopieren oder aufbauen musst. Und während der Schulwochen, musst du dann eben auch mal Arbeit bis in die Ferien verschieben (z.B. Korrekturen, Reihenplanung) oder auch vorziehen (z.B. Prüfungserstellung, Fahrtenplanung). Neben zentralen Prüfungen, für einen selbst wichtige Elterngespräche und manche außerunterrichtliche Veranstaltung gibt es es doch kaum etwas, dass man nicht selbst flexibel terminieren kann. Außer den tatsächlich zu haltenden Unterrichtsstunden vor Ort natürlich.
Die Unterrichtsplanung ist überhaupt nicht das Problem. Sondern die Korrekturen und die vielen Sonderveranstaltungen und Konferenzen, an denen Teilzeitler wie Vollzeitler teilnehmen müssen.
Beispiel September: 1 Jahrgangsteamsitzung, 1 DB Projektwoche, 1 DB für die Erstellung von Abi Entwürfen, 1 Teamzeit Fach 1, 1 Projektwoche
Alleine dadurch kommt man schon auf total viele Überstunden.
Und für die Korrekturen gibt es ja Fristen für den Noteneintrag.
Ich schaffe das auch gesundheitlich nicht mehr, nur und ausschließlich Urlaub in den Sommerferien zu nehmen und dann das ganze Jahr durchzuarbeiten, ohne mal Ferien frei zu haben.
In NRW halte ich das für rechtswidrig, wenn dafür regulärer Unterricht gezielt ausfällt.
Fällt er ja auch nicht. S.o.
Dann werden doch aber wieder Vertretungsstunden generiert.Oder wie läuft das bei euch?
Nein, Unterricht darf nicht ausfallen. Wir dürfen dann nur an pädagogischen Tagen oder so mal nicht kommen.
Rechnung: Soll 13 Stunden, geleistet auf Klassenfahrt 25,5 => Differenz 12,5 auszugleichende Stunden.
Pädagogischer Tag von 9-16 Uhr (1 Stunde Mittagspause): 8 Unterrichtsstunden
Verbleiben noch 4,5 auszugleichende Stunden. Da muss man dann irgendeine andere Veranstaltung suchen, der man fernbleibt.
Was ist denn, wenn du eine Mehrarbeitsabrechnung einreichst? Was passiert dann konkret?
Es ist nicht rechtens, als verbeamtete Lehrerin für eine Klassenfahrt Mehrarbeit abzurechnen. Das dürfen nur Angestellte.
Das ist rechtlich auch korrekt so:
Für Klassenfahrten dürfen verbeamtete Lehrer aber keine Mehrarbeit geltend machen.
Warum geht ihr nicht auf die Barrikaden?! Das ist die absolute Horrorschule bei euch!
Wie kann man auf die Barrikaden gehen, wenn die Schulleitung rechtmäßig handelt?
An Anna Lisas Schule "darf man auch nichts kopieren" , das Kollegium lässt sich da scheinbar alles gefallen.
Wenn du Vorschläge hast, wie wir das ändern können, nur her damit.
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