Beiträge von O. Meier

    Da ich geimpft bin und Roswita von mir den Test haben will, geht die Rechnung selbstverständlich an Roswita.

    Du bist also nicht bereit überhaupt etwas zu bezahlen. Also, dann gibt‘s das auch nicht.

    Das Problem der Großzügigkeit des Staates im Rahmen der Pandemie ist die schlechte Erziehung vieler Menschen, die statt eines Dankes lieber noch mehr haben wollen.

    auch sonst gelten überall die 3G Regeln. Da wird ja stets vermittelt, dass für Geimpfte kein Risiko einer Infektion besteht und sie ergo auch nicht getestet werden müssen. Es

    Ich kann mich an die Formulierung erinnern, dass Geimpfte kein höheres Risiko haben, eine Infektion zu übertragen als negativ Getestete. Geimpfte seien unsterblich und schissen Gold habe ich dagegen nirgends gelesen.

    Also, bei uns gab es nur superwenige Ausnahmen von Schülerinnen, die der Teilnahme am Online-Unterricht nicht zugestimmt haben. Fast alle haben durchaus verstanden, worin der Nutzen besteht (über die Grenzen sind sie sich meist weniger im Klaren). Nach langem Lockdown und Wechselunterricht, wissen sie auch, wie doof es ist (allein) zu Hause zu sitzen. Dass jemand die Online-Zustimmung dann während der eigenen Präsenz zurückzieht und somit die Risikantinnen ausdotzt, halte ich für so unwahrscheinlich, dass ich mir darüber keine weiteren Gedanken mache. Oben angedachtes Verfahren wird wohl auch nicht zur Anwendung kommen. Bei den kommenden Klassen müssen wir schauen, aber bei den bisherigen habe ich nur solche mit flächendeckender Zustimmung.

    Insofern: PAL.

    Was ist, wenn ein Schüler in Präsenz dem nicht zustimmt.

    Wenn jemand wegen Impfunwilligkeit nicht am Präsenzunterricht teilnimmt, soll sie zusehen, wo sie bleibt. Da gibt es nichts extra. Anders ist das bei den Fällen, wo Schülerinnen wegen Risikogruppe nicht nach 'ne Präsenz hinkommen können. Die sind eh schon arm dran und natürlich kriegen die von mir gegebenenfalls den Unterricht online übertragen. Wenn dann jemand wegen Datenschutz nicht im Klassenraum sein möchte, gebe ich ihr gerne einen Arbeitsauftrag, den sie in einem getrennten Raum bearbeiten kann.

    Man darf sich entscheiden, man darf aber auch mit der eigenen Entscheidung klarkommen.

    PS: Ich habe einen Fall einer Schülerin, die bis zum Schuljahresende in Distanz war. Für die Präsenten war es immer selbstverständlich, dass die online dabei war. Sie haben sich ihrerseits um die Technik gekümmert, ihr just in time Handyfotos von den eigenen Aufzeichnungen geschickt etc.

    Ich verstehe nicht, wie wir auf der einen Seite Einschränkungen im Schulbetrieb akzeptieren wollen und auf der anderen Seite es akzeptieren, dass sich große Mengen an über 16-Jährigen nicht impfen lassen, weil sie zu bequem sind oder weil sie irgendwelchen seltsamen Scharlatanen in sozialen Medien glauben. Da sind ganz viele Menschen rationalen Argumenten nicht zugänglich.

    Auch ein Problem, dass wir bei einer Impfpflicht nicht hätten.

    Eine Option wäre ja durchaus, dass man Distanzunterricht nur für ungeimpfte Schüler macht und geimpfte auch bei höheren Inzidenzen weiterhin zur Schule dürfen. Das könnte auch die Impfbereitschaft steigern.

    Oder auch nicht. Die Interpretation könnte auch sein „Wer geimpft ist, muss ich die Schule. Die Ungeimpften dürfen zu Hause bleiben.“

    Waren Wehrpflichtige damals keine Bürger? Oder ist das jetzt einfach nur der Feminismus- und #metoo-Debatte geschuldet, daß man niemandem mehr etwas zumuten kann, weil dann gleich die Nazi-Keule ausgepackt wird?

    Findest du nicht, dass hier ein Bisschen viel durcheinanderspringt? Wehrpflicht und Karantäne war schon ein schräger Vergleich. Sexuelle Übergriffe auf duldbare Zumutungen zu reduzieren, ist ein Diskussionsausschlusskriterium.

    Machst du Gewichtheben?

    Nee, reizt mich auch nicht. Zu wenig Bewegungsvariationen.

    Kannst ja gerne probieren 100kg über dem Kopf wieder langsam runter zu nehmen

    100 kg schaffe ich nicht. Das muss ich nicht versuchen. Da finge ich wohl mit weniger Gewicht an.

    Um das etwas genauer auszuführen: Eine schwere Sache über den Kopf zu heben, ist eine relevante Herausforderung. Mit der richtigen Technik den Wirkungsgrad zu erhöhen, macht die Sache noch etwas interessanter. Und selbst, wenn ich gelegentlich tue, käme ich nie auf die Idee, mich zu den Gewichthebern zu zählen. Insbesondere käme ich nie auf die Idee, etwas hochzuheben, von dem ich vorher weiß, dass ich es nicht wieder sauber abgesetzt bekomme. Das Konzept verstehe ich einfach nicht.

    In der schriftlichen Kommunikation fehlen nun einmal Mimik und Betonung zur Kennzeichnung der Ironie.

    Ironie ist ist ein sprachliches Stilmittel, das eben auch sprachlich funktioniert (bzw. funktionieren kann). Habt ihr noch nie 'ne Glosse in der Zeitung gelesen? Oder sonst einen ironischen Text? Ächt? Muss da immer jemand daneben stehen und an der richtigen Stelle lachen? Ist das nicht eher Sitcom? Man kann Ironie durch die Mimik unterstützen, aber das geht in beide Richtungen. Z. B. also auch, indem man bewusst einen ernsten Gesichtsausdruck macht, wenn man puren Quatsch erzählt. Irgendwo „Ironie“ oder „jetzt lachen“ dranzuschreiben macht den Wtz nicht unbedingt witziger. Und so kommen mir die Smileys und Ironie-Tags dann doch wie Notlösungen vor, weil man es sonst nicht hinkriegt oder sich nicht darum bemühen möchte, die Ironie als solche wirken zu lassen.

    Ich halte dich halt nicht für unwissend.

    Deine Einschätzung hierzu ist mir reichlich wurscht. Letztendlich kannst du das alles nicht beurteilen.

    Daher gehe ich davon aus, dass du das weißt.

    Du kannst Annahmen machen und Vermutungen anstellen. Bringt dich das weiter? Jedoch zu erklären, was anderen denken, meinen oder wissen, ist nach wie vor schlechter Stil.

    mmerhin kennst du auch das "Plonk", also müsstest du die Probleme der Ironie in der schriftlichen Foren-Kommunikation sowie die daraus resultierenden Gepflogenheiten auch kennen.

    Das ist ein weiter Bogen. Ich sehe keine passende Schlussfigur.

    Die „Probleme“ entstehen aus der Unfähigkeit und dem Unwillen, sich mit Sprache auseinanderzusetzen. Ich weiß durchaus, dass z. B. hier sich schon Leute mit einer Metapher oder einer Übertreibung überfordert fühlen. Und? Sollen wir auf alle sprachlichen Stilmittel verzichten oder immer die Musterlösung dazu schreiben? Ächt? Hauptsache langweilig?

    Ich jedenfalls bin es satt, sich immer an dem Dummköpfen und Bildungsverweigerinnen zu orientieren. Wir sollten lieber uns lieber an sprachlichen Mitteln probieren, Erfahrungen sammeln und daran wachsen.

    PS: Ich halte @plattyplus' Äußerungen zur Durchführung der Karantäne nicht für ironisch.

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