Beiträge von Friesin

    EDIT: Um das nochmal zu präzisieren: Ich mag meine (Lebens-/Frei-)Zeit nicht mit Menschen verbringen, in deren Gegenwart ich mich total unwohl fühle.

    Zustimmung!

    Das beziehe ich für mich auch auf weniger politische Merkmale;
    wenn ich nach einigen Jahren merke, mir tut jemand einfach nicht gut, wenn ich also nach jedem Treffen ein schales Gefühl mit nach Hause bringe oder anfange zu überlegen, wie ich hätte anders, ("besser" = mehr mir gemäß) zu reagieren-- dann ist es Zeit, den Kontakt abzubrechen.
    Das bin ich mir selbst schuldig:)

    Und nein, ich habe das noch nie bereut, sondern bin ganz froh, diese Klarheit für mich gefunden zu haben.

    Das Problem bei isoliert gelernten Fakten und Daten ist ja, dass man keine Querverbindungen herstellen kann und die Bedeutung der Fakten - auch zueinander - nicht kennt. Das macht das Charakterisieren oder Urteilen schwierig - das sind AFB II und III, die für ein "gut" ja zu erfüllen sind.

    und genau deswegen würde eine Datensammlung in Geschichte nicht viel bringen

    Oder gibt es in Geschichtsklausuren mittlerweile auch "Datensammlungen"?)

    In Geschichte gibt es Anwendungsarbeiten. Quellenarbeit, und bei den Quellen wird natürlch das Datum und der Anlass angegeben.
    Einordnen in den historischen Kontext und dann werden Beurteilungen, Erörterungen usw. verlangt. Da sollten die SuS dann auch mal ein konkretes Datum einfließen lassen, aber mehr auch nicht. Und: besser gar kein Datum als ein falsches ;)

    Das Gerücht, dass man in geschichte reihenweise Daten lernen müsste,. hält sich genauso hartnäckig wie das, dass man in Deutsch dem Lehrer zu Gefallen schreiben müsse.
    (was man natürlich eh sollte:mir gefällt eine korrekte Übersetzung, ein korrekter Zusammenhang auch besser als Murks :D )

    Ohne Ref wirst du immer ein Lehrer zweiter Klasse sein, was die Besoldung angeht.
    Auch, das muss ich ganz ehrlich sagen, oft in der Wahrnehmung von Schülern, Eltern und Kollegen.


    Auch Schüler von Schulen in freier Trägerschaft verdienen Lehrer, die ihr Handwerk verstehen.

    Zudem machst du dir ohne Ausbildung das Leben nur unnötig schwer.

    Warum also den schwierigeren Weg gehen?

    .was dann auch ein entsprechendes Prüfungsformat wäre... die Definition entsprechend zu interpretieren und Anzuwenden. Einen Sachverhalt einordnen, ob er der Definition entspricht und zu diskutieren warum oder warum nicht.

    das IST ein übliches Prüfungsformat in Klausuren der Sek II. Ergänze "Definition" durch Text, Bildquelle, was auch immer.

    Egal wie, wird es für die Kollegen bedeuten, dass der finanzielle Vorteil gegenüber Angestellten dahin ist.

    ist das ein Automatismus, finanziell bei gleicher Arbeit besser gestellt zu sein dann als Angestellte? Merkwürdiges Argument.
    Die Unkündbarkeit eines Beamten ist doch der eigentliche Hauptvorteil ggü Angestellten, und der dürfte vom Thema Pension/Rente unabhängig sein.

    Das empfinde ich als anmaßend - und es passt eben auch nicht dazu, dass sich die jetzige 11 mich ausdrücklich im Leistungskurs wünscht und dass ich letztes Jahr vom ganzen Abijahrgang als beliebteste Lehrerin gewählt worden bin. UND dass ich im letzten Jahr von meiner HBF tatsächlich freiwillig Pralinen und Blumen geschenkt bekommen habe. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass die jetzige 13 vielleicht wirklich eher schwierig ist ist größer als dass ich mich respektlos ihnen gegenüber verhalte. Aber es kann natürlich auch Spaß machen, gegen ein Forenmitglied zu "schießen", insbesondere, wenn es Quereinsteiger ist und ergo ja sowieso keine Ahnung hat, wie man sich SuS gegenüber verhält. Die blöden, blöden Vorurteile. ;)

    es tut mir eirklich leid, aber aus vielen deiner Beiträge lese ich fehlende Distanz.
    KLar,man freut sich, wenn sich ein Kurs oder einzelnen Schüler positiv über einen äußern.
    Aber in deinen Worten scheint es mir in erster Linie um eune Art Wettbewerb zu gehen: wen mögen die Schüler lieber, den/die Kollegin oder mich.
    Das ist in meinen Augen sehr unprofessionell, und du merkst ja auch, wie sehr dich das belastet.

    Daran solltest du wirklich arbeiten, das ist sehr ernst gemeint und soll nicht von oben herab klingen. Doch mit der Haltung, die ich hier aus deinen Betrachtungen lese, wirst du im Lehrerberuf nicht lange zufrieden arbeiten können.

    aber wenn ich einen Leistungskurs wähle, sollte ich BWL nicht als todeslangweilig empfinden - sonst wird es schwierig.

    ob sich die Schüler mit einem Thema langweilen oder nicht, kann dir doch egal sein. Hauptsache, sie machen ihr Zeug.

    Man hat doch selbst auch Teilbereiche seines Faches, die man weniger spannend findet. Und trotzdem müssen die unterrichtet werden.

    Wer sein Desinteresse jedoch laut demosntriert und andere damit stört, das ist ein NoGo und würde ich unterbinden. Aber nicht, weil ich gekränkt bin für mein Fach, sondern weil das ein störendes Verhalten ist.

    Das empfinde ich als schwierig.

    Ich bin allerdings keine Sek 2 Lehrerin. Aber in einem Fach bewusst strengere Maßstäbe anzulegen, weil das Fach meine Leidenschaft ist, da fehlt mir so ein bisschen der gesunde Abstand bzw. die Professionalität.

    ich empfinde das aiuch als schwierig.
    Es gibt zig Gründe und Zwänge, aus denen ein LK gewählt werden kann.
    Ich lege dieselben Maßstäbe an alle drei Fächer an, nämlich die, die den Lehrplan erfüllen. Meine Leidschaft hat da mit aber so was nicht s zu tun, das ist meine persönliche Sache. Gerne darf sie durchschimmern, aber nicht in strengeren Maßstäben.

    "Och, das nur Fach XY. Da wollen wir mal nicht so sein.
    Aber das da, das ist Fach ABC. Huiii, mein Lieblingsfach. Wehe, ihr könnt das nicht so wie ich." Oder wie muss ich mir das praktisch vorstellen?

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