nächster Zeitvertreib: eure Assoziationen??

  • „Man“ vielleicht nicht, ich schon.

    (Meine Mutter war zwangsweise umgelernte Linkshänderin. Als das bei der Einschulung prompt auch für mich vorgeschlagen wurde zu machen, damit ich es „leichter“ habe beim Schreiben lernen, ist sie auf die Barrikaden gegangen und meinte, ich sei genau so gut, wie ich sei und dürfe genau die Hand verwenden zum Schreiben, die ich verwenden wolle. Ich bin in vielerlei Hinsicht komplett beidhändig - wie wohl viele Linkshänder -, beim Schreiben aber immer komplett Linkshänderin gewesen.)

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • „Man“ vielleicht nicht, ich schon.

    Sehe ich genauso. Meine Eltern und auch meine Grundschullehrerin hatten damit kein Problem. Allerdings schreibe ich nicht "von oben" mit der Hand, sondern von unten. So habe ich auch nie die Ärmel voll Tinte, Kreide oder Whiteboardstift gehabt.

    Freundlichkeit ist kostenlos, aber niemals umsonst.

  • Das konnte man reparieren?!

    Das war Fummelei. Zerknitterte Bänder konnte man kaum retten (die Stellen waren später unüberhörbar), aber wenn sie gerissen waren, ging es mit UHU oder Tesa. Da enstand dann ein "Sprung" in der Musik... Der flüssige Klebstoff hat allerdings oft mehr versaut, so dass man nachschneiden musste, aber auch der Tesafilm musste zugeschnitten und durfte nur von einer Seite aufgeklebt werden. Wenn die Klebestelle zu dick wurde, hakte das Band beim Abspielen.

    Hach, war das schön!

  • Doch eines Tages werd' ich mich rächen
    Ich werd' die Herzen aller Mädchen brechen
    Dann bin ich ein Star, der in der Zeitung steht
    Und dann tut es dir leid, doch dann ist es zu spät.

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

  • Wie witzig!

    Ich habe eine uralte Kassette, die auch mal zerknittert war. Darauf ist eine mehrfach darauf kopierte Version des selbstgesundenen Teils, des obigen Liedtextes, durch meinen "heimlichen" Schwarm. Bei der Aufnahme war ich dabei und er hatte damals den Anfang nicht gefunden und begann mit

    Lölölölölö. ... Dann kam Finnegans Text.


    Somit gebe ich Lölölölölo als Wort weiter.

  • Das war Fummelei. Zerknitterte Bänder konnte man kaum retten (die Stellen waren später unüberhörbar), aber wenn sie gerissen waren, ging es mit UHU oder Tesa. Da enstand dann ein "Sprung" in der Musik... Der flüssige Klebstoff hat allerdings oft mehr versaut, so dass man nachschneiden musste, aber auch der Tesafilm musste zugeschnitten und durfte nur von einer Seite aufgeklebt werden. Wenn die Klebestelle zu dick wurde, hakte das Band beim Abspielen.

    Hach, war das schön!

    ich habe dann schnell die kassette auf eine andere überspielt. einmal geht es über die klebestelle meist gut drüber.

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