Blätter austeilen

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    • Blätter austeilen

      Mal eine ganz banale (Um-)Frage: Wie teilt ihr Arbeitsblätter aus?
      Das ist eigentlich so eine triviale Frage, dass ich sie nie meinen Kollegen stellen würde. Aber gerade weil man sich nie darüber unterhält, gibt's da vielleicht Unterschiede in der Vorgehensweise.

      Letzten Endes gibt es ja zwei Möglichkeiten mit Stufen dazwischen. Eine Möglichkeit wäre, selbst rumzulaufen und jedem einzelnen Schüler ein Blatt hinlegen. Vielleicht bei den langsamen und/oder schwachen Schülern anfangend. Fauler, aber langsamer ist es (bei Tischen in U-Form), den Stapel dem ersten Schüler geben, der ihn weiterreicht.
    • ... gute Frage! :)


      In der Grundschule gibt es in meiner Klasse wochenweise einen Austeildienst: 2 oder 3 Schüler die den Job übernehmen. Muss nur ein AB oder was auch immer in die Hand nehmen, schon spurten die Kinder los und verteilen. Klappt oft super. Leider gibt es wochenweise auch kleine "Trantüten", die es nicht schaffen, dass einer die linke und einer die rechte Hälfte des Zimmers übernimmt - und dann gibts Chaos: "Ich hab kein Blatt! Ich hab zwei!" ... wenns dumm kommt, fehlt dann eins, weil ein Kind nicht rafft, dass es auch auf zwei doppelten Blättern "sitzt" - und ich verteile mein Original. :/

      Wenn die Schüler noch mit einem Hefteintrag beschäftigt sind, und danach mit AB weiterüben sollen, hab ich zwei Möglichkeiten:
      a) Heft abgeben (hab dafür einen extra Tisch) und gleichzeitig sich ein neues AB mitnehmen
      b) Ich gehe herum, schaue den Kids über die Schulter (Rechtschreib-Hinweise geben) und teile dabei die Blätter umgedreht (!) um. Dann wissen die Kids, dass sie sich weiterhin nur aufs Heft konzentrieren sollen.

      Und wenn wir was im Kreis besprechen, dann suche ich mir einen Helfer - und wir teilen reihum im Kreis aus (einer links herum, der andere rechts herum). Das mit dem "1 nehmen und den Rest weitergeben" überfordert in der GS doch noch einige (motorisch).

      Und jetzt her mit euren Austeilideen! :)
    • Nur von einer Seite dauert mir meist zu lange.
      Ich lasse oft die Schüler austeilen (2 oder 3, je nach Sitzordnung). Gibt Schüler die haben einen gewissen Bewegungsdrang, den tut die Bewegungseinheit beim Austeilen gut.
      Oberschule weiß ich nicht, ob man da noch einen Austeildienst einrichtet. Aber wenn ich Blätter rumgebe würde ich auch mindestens von zwei Seiten starten lassen.

      Ich teile aus, wenn ich dabei noch etwas erkläre, die Schüler solange noch Stillarbeit machen und der AB für später ist oder bei Tests (da drehen wir alle gemeinsam das Blatt um).
    • Ich habe zwei Varianten:

      1. Wenn es schnell gehen soll: Ich lege den Schülern, die am Gang sitzen, die Arbeitsblätter auf den Tisch zum Durchgeben. Bei uns sitzen maximal 4 Schüler in einer Reihe, da geht das ratz-fatz.

      2. Wenn ich Zeit habe, bzw. die Schüler gerade anderweitig beschäftig sind: Ich lege jedem Schüler ein Blatt auf den Tisch. Hat den Vorteil, dass ich auch mal genauer hinschauen kann, wie die Tische/Hefte usw. aussehen.

      Mit Austeildiensten oder stapelweisem Durchgeben habe ich schlechte Erfahrung gemacht. Das nutzen manche, um Chaos zu verursachen ("Der hat mein Blatt zerrissen, bevor er es mir gegeben hat!" - "Gar nicht, das warst du selbst!"....) oder die Schüler sind schnarchenlangsam oder irgendwo fehlen Blätter, weil irgendwelche Tratschtanten nicht merken, dass auf ihrem Arbeitsblatt der Stapel zum Weitergeben liegt.
      Liebe Grüße
      mimmi
    • Es gibt Klassen mit Austeildienst, die übernehmen das Austeilen dann, wenn sie nicht gerade selbst mit einer Aufgabe beschäftigt sind.
      Sonst:
      - zwei Zettel je Tisch von mir
      - bei U-Form: je ein Stapel an die vorderen Enden, die sich jeweils einen Zettel nehmen und weitergeben. Die hintere Reihe teile ich dann selbst aus.
      - Zettel auf dem Lehrerpult hinlegen, jeder Schüler kommt nach vorne und nimmt sich einen Zettel. (Beliebt, wenn die Schüler erst von der Tafel abschreiben müssen und dann etwas Bewegung brauchen, oder wenn sie den ersten Zettel am Platz bearbeiten und sich dann so den zweiten Zettel holen)

      À+
      No risk, no fun!
    • Wenn ich selbst austeile hat das zwei Vorteile:

      1. Ich bin schneller
      2. Ich bin mir ganz sicher, dass jedes KInd ein Blatt auf dem Tisch hat. Ausreden wie... ich hab kein Blatt bekommen... zählen dann nicht.

      Ich habe auch schon Blätter hingelegt wie oben vorgeschlagen... und jedes KInd, das eine Arbeit fertig hat, soll sich dann ein Blatt nehmen.
      Bei der Methode bleiben aber immer Blätter übrig und oft ist nicht festzustellen, welches KInd kein Blatt genommen und nicht gearbeitet hat.
      Ist wie bei Werkstätten.... auf dem Kontrollzettel ist alles abgehakt, aber es liegen von den ganz genau abgezählten Blättern noch 7 Blätter im Fach...
      Da verteile ich lieber selbst und bin mir sicher, dass jeder sein Blatt hat.

      In meiner Klasse gibt es deshalb keinen Austeildienst... ich bin schlicht nicht geduldig genug, den KIndern beim langsamen Austeilen zuzusehen...
      Das Leben ist unberechenbar. Iss das Dessert zuerst!
    • Ich habe auch einen AUsteildienst, teile aber hin und wieder auch selber aus. Die Kleinen (hab 1. und 2. Klässler) haben sonst oft eben keins bzw. es dauert ewig und zum Schluss fehlt doch was. Also wenn es um Elternbriefe geht, die sofort weggepackt werden sollen, dann teile ich das lieber selbst aus (sonst bleiben nachher nämlich welche übrig und keiner vermisst etwas). Ansonsten lasse ich das die jeweiligen Kinder machen, die gerade Dienst haben.
    • Je nach Klasse:
      - gibt es einen Austeildienst
      - sind die gewöhnt, dass 2 Leute, die sich melden, drangenommen werden und austeilen
      - sind die gewöhnt, dass die Blätter rundgegeben werden und jeder sich ein Blatt nimmt (und das mache ich meist an 2 Seiten der Klasse).

      Es kommt wirklich auf die Klassen an. Sonst haben meist in allen Klassen 2 Schüler ausgeteilt, aber dieses Jahr habe ich seltsamerweise nur Klassen, die gewöhnt sind, dass die Blätter rundgegeben werden.
    • Bei uns sitzen die SuS meist in drei "Reihen": Tür, Mitte, Fenster. Ich lege meist den Schülern jeder Reihe einen Stapel hin, den sie dann nach hinten weiter geben. Gleichzeitig gehe ich nach hinten und geben den SuS dort ebenfalls die Blätter zum weiter (nach vorn) geben. So einigermaßen in der Mitte treffen sich die Blätter also und ich nehm die überzähligen Exemplare in Empfang.
    • Oft teile ich sie selber aus, wenn die SuS geade etwas anderes machen und ich nichts zu tun habe. Z.B. wenn sie den Atlas aus dem Schrank holen. Ansonsten die zwei Stapel-Methode von rechts und von links.
    • Was ich auch gern mal mache (Stichwort: bewegte Schule): Den Blätterstapel in die entlegenste Ecke des Klassenzimmers oder irgendwo draußen auf dem Gang platzieren; jeder Schüler muss sich sein Blatt selbst holen. In erstaunlich vielen Klassen endet das nicht - wie zu befürchten wäre - im totalen Chaos, sondern führt lediglich dazu, dass die Kinder/Jugendlichen während der Stunde sich auch mal kurz bewegen können.
    • Wenn es z.B. ein "Anmalblatt" ist, das für alle Kinder gleich ist, teilen das Kinder aus.
      Ist es ein Aufgabenblatt, das in differenzierter Form vorliegt, teile ich das selbst aus, damit die Kinder das für sie (hoffentlich ;) ) passende Blatt bekommen, was sie bekommen sollen. Ich habe damit die Erfahrung gemacht, dass es für die Kinder am unauffälligsten ist, wer das "leichte" Blatt bekommt und so niemand lau eine "Ungerechtigkeit" diskutieren kann.
      Es kommt auch vor, dass ich den Kinder verschiedene Blätter vorstelle und sie selber aussuchen, welches sie sich nhemen, da stehen dann alle Kinder auf, allerdings in verabredeter Reihenfolge, um ein Drängeln zu vermeiden.