Erst spät Kinder bekommen wegen langer Ausbildung?

  • Hallo!! Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen in mein Thema hier reinzuschauen :)
    Ich hoffe ich werde hier einigermaßen ernstgenommen, falls ich albern klinge entschuldige ich mich hiermit dafür :sterne:
    Jedenfalls mache ich mir ein paar Sorgen über meine Zukunft. Ich bin gerade einmal 18 Jahre alt, habe den Wunsch, eines Tages als Grundschullehrerin arbeiten zu dürfen. Ich liebe Kinder und ich habe das Bedürfnis, Gutes zu tun. Ich brauche einen sozialen Beruf. Es gibt Kinder welche keine gute Erziehung genießen dürfen. Ich möchte diesen Kindern einfach ermöglichen, gerade wo ich in ihrem jungen Alter so viel Einfluss auf ihr Großwerden habe, mit einem gesunden Selbstvertrauen aufzuwachsen. Ihnen zeigen, wie man höflich miteinander umgeht. Allgemein spricht mich der Beruf Grundschullehrerin sehr an. Ich kann mir keinen geeigneteren Beruf für mich vorstellen. Auch wenn man natürlich all die negativen Seiten nicht außer Acht lassen darf. Alles in allem traue ich mir den Beruf wirklich zu.


    Ich werde mein Studium frühstens mit 21,5 Jahren beginnen können, da ich erst mein Abi nachholen muss. Dies war keine leichte Entscheidung. Nach dem erweiterten Realschulabschluss begann ich eine Lehre, welche ich in der Probezeit abbrechen musste. Seit dem darauffolgendem Jahr besuche ich die Fachoberschule, an der ich leider nur die Fachhochschulreife erreichen kann, welche mir ja nicht wirklich was bringt, wenn ich Lehrerin werden möchte. 2 Jahre lang müsste ich sie besuchen, doch ich werde nach den Sommerferien nicht in die 12. Klasse wechseln, sondern noch einmal die 11. Klasse besuchen. Diesmal die 11. Klasse des Gymnasium, damit ich in drei Jahren meine allgemeine Hochschulreife in den Händen halte. Ich denke, dies ist der schnellste Weg, um mein Traumstudium angehen zu können. Meine erste Sorge ist, dass ich schwerer eine Arbeitsstelle finde, da ich schon 2 Abbrüche im Lebenslauf vorzuweisen habe. Nun gut, damit muss ich jetzt leben. Auch wenn es ja sein kann, dass ich im Studium merke, dass das Lehramt auch nichts für mich ist. :weinen: Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus. Ich bin überzeugt, mein Bestes als Lehrerin zu geben und ich würde mich auch als eine sehr gute Pädagogin einschätzen.
    Studieren würde ich am liebsten in Bremen. Hamburg oder Niedersachsen käme aber auch in Frage. Ich hoffe, dass ich nach meinem Abitur an einer dieser Unis angenommen werde.


    Der Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe, ist, dass ich Kinder lieeebe. Familie ist oberste Priorität in meinem Leben und für meine Zukunft wünsche ich mir nichts mehr, als eine glückliche Mutter mit glücklichem Ehemann und glücklichen Kindern zu sein.
    Nur werde ich frühestens mit 21,5 Jahren studieren können, sofern ich denn angenommen werde. Dann dauert es mindestens 5 Jahre, ehe ich den Master of Education habe. Und dann nochmals mindestens 1,5 Jahre, bis ich als Lehrerin arbeiten darf. Gerne würde ich ein Auslandssemester nehmen. Einfach, um Erfahrung für mich persönlich dazu zu gewinnen. Es ist also möglich, erst mit 30 Jahren fertig zu sein. Ich weiß, viele Menschen beginnen erst in dem Alter ihr Studium, trotzdem bringen diese zwei verlorenen Jahre für mich einfach soviel durcheinander. Ich hätte gerne 2 oder 3 Kinder. Das erste gerne schon mit 25, allerdings ist es vielleicht vernünftiger, wenn ich das Referendariat bereits hinter mir habe. Aber dann werde ich ja nicht mit der Babyplanung anfangen können bevor ich 29 bin. Und ob ich dann auch noch sofort schwanger werde weiß ich ja auch nicht. Oder meinen Sie, ich würde das Studium und vor allem das Referendariat in der Grundschule auch mit einem Kind schaffen können? Ob ich einen flexiblen Mann habe und gute Freunde, Eltern in der Nähe, das steht alles noch in den Sternen. :rofl:
    Und ich weiß, dass Leben ist absolut nicht planbar. Deswegen ist mir dieses Thema sooo unangenehm, weil ich sicher wie ein kleines dummes Mädchen dastehe, das weint weil eine Sache nicht so ganz in ihre Traumwelt passt. Ich hoffe trotzdem auf ein paar beruhigende Worte. :zungeraus: *sich versteck aus Angst vor mich auslachenden Menschen*


    Vielen Dank an euch!!! :top:

  • So richtig Zeit habe ich gerade nicht, nur um dir zu zeigen, dass man auch, wenn man aus deiner Sicht "alt" beginnt, durchaus drei Kinder haben kann, mal kurz mein Werdegang:
    19 Abi, 24 1. StEx, 26 2. StEx, 3 Jahre volle Stelle. 12 Tage vorm 30. das erste Kind, zwei und drei im Anderhalbjahresrhythmus mit halbjährigen Stippvisiten in der Schule ;). Nu sind sie 1,5, 3 und 4,5, ich arbeite seit einem Dreivierteljahr auf einer Zweidrittelstelle, ich selbst werde 35 und weißte was? Ich bin überhaupt nicht alt *g*

    Bolzbold #5

    Gutmensch und Spaß dabei (= das GG und der Diensteid sind schon 'ne gute Sache 😉)

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)

  • Ich finde, 30 ist doch noch gar kein Alter! Die meisten Lehrer kriegen doch erst in dem Alter Kinder, das ist doch völlig in Ordnung!


    Außerdem kann man nicht alles im Leben planen: Im Juni 2007 war ich 31, kinderlos und NICHT schwanger. Im Dezember 2007 war ich Mutter von 2(!) Kindern! Also noch vor meinem 32. Geburtstag.


    Lass es auf dich zukommen. Wenn du die Ausbildung gerne machen möchtest, dann mach sie, das ist erst mal das Wichtigste.

  • Während des Studiums oder gar während des Refs Kinder zu bekommen kann eine sehr große Herausforderung werden.
    Vor allem, wenn man keine(n) hat, der die Kinder während der Prüfungszeiten oder Krankheiten beaufsichtigen kann.


    Das Studium und das Ref sind so schon eine Herausforderung für sich und Kleinkinder auch.


    Während des Refs haben aus meinem Seminar zwei Frauen eine Zwangspause einlegen müssen, weil die Kinder länger erkrankt waren. Sie hatten keine Oma, die ihnen die Kinder während dieser Zeit abnehmen konnte.
    Dann gab es aber auch eine junge Frau, bei der alles rund ging und die hat ein Einserexamen hingelegt.


    Man kann das Ganze also gar nicht pauschalisieren.


    Mit 30 oder auch später Kinder zu bekommen ist, finde ich, wirklich nicht zu spät. Für mich jedenfalls war es genau richtig. Muss aber jede(r) für sich entscheiden und seine eigene Situation einschätzen.


    Gruß
    sally-ann

  • Mir hat die Ausbildung auch zu lange gedauert, da es kein gerade Weg war, aber nun habe ich alles, was wir wollten. Haus, drei Kinder, feste Stelle. Nur die Reihenfolge war eben anders, erst Kind 1, dann Haus, dann Kind 2 Ref und Kind 3.


    Ich wollte keinen 1,5 Jahresabstand, sondern mindestens zwei Jahre. Hat funktioniert. Das muss jeder für sich entscheiden in welcher Reihenfolge. Wobei ich Ref mit zwei Kindern und schwanger keine Herausforderung fand ;)

  • Der bedeutet "Kopfschütteln, weiß nicht".


    Mich wundert Deine Aussage auch: Im Juni nicht schwanger und im Dezember Mutter von zwei Kindern. Hast Du Dich da vertippt oder sind das nicht Deine leiblichen Kinder?


    Viele Grüße
    Super-Lion

  • Ja, das sind meine leiblichen Kinder. Ich hatte Anfang Juli den positiven Schwangerschaftstest in der Hand: Zwillinge! Und im Dezember sind sie schon geboren worden - 3 Monate zu früh!

  • Noch jemand, der es mit allem unheimlich eilig hat. Ich habe meine Kinder mit 32 und 33 Jahren bekommen und bin danach ins Referendariat gegangen. (Wenn diese Reihenfolge auch nur sehr, sehr eingeschränkt empfehlenswert ist. :zahnluecke: )

    Dödudeldö ist das 2. Futur bei Sonnenaufgang.

  • Ich bitte bereits im Voraus um Entschuldigung für den folgenden banalen Satz: Alles ist individuell, auch das Kinder-Bekommen.


    Ich für meinen Teil bin erst mit 39 Vater und mit 41 zweifacher geworden; wäre ich gern schon früher -- allein: Es mangelte an einer Partnerin, die selbst reif genug schien, um Kinder mit mir zu haben. :pfeifen:


    Andere finden 35 noch zu früh.


    Fazit: Der gerade umgünstige Zeitpunkt für Kinder ist immer jetzt.


    Ergänzung: Vater werden und sein: das Schönste, was mir in meinem Leben bislang widerfahren ist. :liebe: Und ich habe viiieel schöne Dinge erlebt.

  • Daaanke für eure Antworten!! Das beruhigt mich schonmal sehr :)
    Ich habe wirklich Angst, dass diese lange Ausbildung und vorallem das Referendariat alles so durcheinander bringt. Aber ich denke, man kann diese Frage nicht pauschal beantworten. Und wie es aussieht, ist das Referendariat ja sogar mit Kind nicht unmöglich. :)
    Es kommt natürlich auf sehr sehr viele Umstände an, wie man das Referendariat bewältigt, aber könnte man sagen, dass das Referendariat auf allen Schulformen in etwa gleich schwer ist? Oder haben es Gymnasialrefs evtl. doch etwas schwerer?


    Oh man, wenn ich mir vorstelle, erstmal noch 3 Jahre zu warten ehe ich überhaupt mit dem Studium beginnen kann. Ich würde am liebsten jetzt schon ins richtige Leben starten! :zungeraus:


    Danke noch einmal!

  • Mittlerweile lassen sich manche Frauen Eizellen entnehmen und schockgefrieren, damit sie - nach beruflichem Aufstieg auf der Karriereleiter - befruchtet und eingesetzt werden können. Ich finde diese Entwicklung bedenklich.
    Als ich studiert habe, saßen in den Vorlesungen manche Mütter, die ihr Baby AUF dem Bauch trugen. Das war normal und akzeptiert, zwar nicht Standard - aber es gab auch eine Krabbelgruppe an der Hochschule. Alles machbar - nicht problemlos, aber machbar. Heute, so scheint mir, wird alles durchgetaktet, geschoben, verschoben und geplant.
    Bei der Planung sollte man (und besonders frau) berücksichtigen, dass die Möglichkeit, ein Baby zu bekommen, ab dem 30.Lebensjahr rapide sinkt. Ab 35 steigt die Gefahr von Fehlgeburten und genetischen Defekten stark an.
    http://www.babycenter.de/a2318…rden-mit-30-bis-39-jahren

    Vorurteilsfrei zu sein bedeutet nicht "urteilsfrei" zu sein.
    Heinrich Böll

  • Schokiwoki, du wartest jetzt nicht drei Jahre. Du musst drei Jahre lernen, um dein Abitur zu bauen. Drei Jahre sind eine lange Zeit, in der sich viel tut. Warum bist du auf die Fachoberschule gegangen, was hast du dort gelernt, und wie kommt es, dass du jetzt weg willst? Warum hast du deine Ausbildung abgebrochen? Hast du dich mal beraten lassen, was deine Berufswünsche angeht? Willst du ins Grundschullehramt, weil du glaubst, dass das einfacher ist? Was genau soll einfacher sein? Das Fachliche? Da machst du dir möglicherweise falsche Vorstellungen.


    Du musst diese Fragen nicht hier beantworten, aber sie drängen sich doch auf. Ein Kinderwunsch ist verständlich, aber kein guter Ratgeber für eine berufliche Entscheidung. Kinder kann man auch während des Studiums bekommen, wie geschildert.


    Deine Lehrer können schon in etwa einschätzen, ob das Abi für dich ein geeignetes Ziel ist. Du könntest, wenn du so gern mit Kindern zu tun hast, auch Erzieherin werden.

  • Hallo Piksieben!
    Meine Lehrer haben mir am Ende der Realschule geraten, das Abitur zu machen, da ich eine gute, zuverlässige Schülerin bin. Leider habe ich zu sehr auf meine Eltern gehört, welche mir geraten haben, Zahnmedizinische Fachangestellte zu werden. Ich hatte dort ein freiwilliges Praktikum, welches mir gefallen hat. Ich war mir nicht sicher, ob ich das wirklich mein leben lang machen wollte, doch ich hörte auf meine Eltern. Sie meinten, ich würde das Abitur nicht schaffen, da ich nicht viel lerne. Trotzdem schreibe ich gute Noten, und wenn ich merke, dass ich mehr tun muss, würde ich natürlich mehr lernen.
    Meine Praxis war der Horror. Mein Chef, meine Kollegen und auch die Arbeit an sich. Ich habe am Ende der Probezeit aufgehört.
    Danach gingen mein Vater und ich zum Berufsberater. Er sagte, ich könne das Abitur von meinem Abschlusszeugnis her locker schaffen. Mein Vater warf ein, dass ich gut zeichnen könne und sehr kreativ bin. Der Berufsberater schlug mir die Fachoberschule für Gestaltung vor. Dort erreiche ich nach zwei Jahren die Fachhochschulreife. Da ich noch nicht genau wusste, was ich später machen wolle, dachte ich, es wäre eine gute Lösung. Ziemlich am Anfang des Schuljahres merkte ich aber einfach, dass mich das Gestalten alleine nicht glücklich macht. Ich möchte etwas tun, womit ich wirklich etwas bewegen kann, was Menschen glücklich macht. Kunst ist zwar etwas tolles, braucht aber keiner so richtig. Menschen können auch ohne meine Kunst leben. Lehrerin zu sein ist aber etwas mit viel Verantwortung, und ich möchte einfach etwas tun, womit ich etwas bewegen kann. Ich muss etwas soziales tun, damit ich erfüllt bin. Das bedeutet nicht, dass ich Bestätigung für meine gute Arbeit von Außen brauche. Ich selber möchte mit mir zufrieden sein. Mir sagt der Beruf sehr zu, und jetzt mit dem allgemeinem Abi anzufangen, ist der schnellste Weg dorthin.
    Eine erneute Berufsberatung hätte ich gerne. Deshalb habe ich am 3. November eine E-Mail an die Agentur für Arbeit geschrieben, bis heute dreimal angerufen, und war vor zwei Wochen auch persönlich da und habe gefragt, ob ich denn endlich einen Termin bekäme. Es tat ihnen leid, dass sie sich nicht gemeldet haben, aber es tut sich noch immer nichts. Ich weiß wirklich nicht, was ich noch tun soll...


    Auf keinen Fall denke ich, dass der Beruf oder der Weg dorthin einfach ist. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe Angst, dass er sehr stressig ist, ich sehr viel lernen muss, und mir die Belastung zu sehr auf die Psyche geht. Doch wenn ich weiß, wozu all das gut ist, dann kann ich es durchziehen. Ich muss einfach wissen, warum ich es mache. Das motiviert mich. Auf der Fachoberschule habe ich leider keine Motivation, da ich einfach nicht weiß, was ich damit anfangen soll.
    Auch wenn ich im Studium Dinge lernen sollte, die für die zukünftige Arbeit unwichtig ist, weiß ich trotzdem, dass ich es lernen muss, um mein Ziel zu erreichen.


    Meine Lehrer rieten mir wie gesagt, dass ich unbedingt das Abitur machen sollte. Leider brauchte ich zwei zusätzliche Jahre, um das zu erkennen. Dies tut mir auch ziemlich weh um ehrlich zu sein.
    Ich würde lieber Grundschullehrerin werden als Kindergärtnerin, da ich mir den Beruf abwechslungsreicher und noch verantwortungsvoller vorstelle. Mir geht es vor allem um die Pädagogik, doch ich stelle es mir auch schön vor, den Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen. Ich glaube als Erzieherin würde mir etwas fehlen.


    Liebe Grüße

  • Liebe Schokiwoki, ich verstehe. Es gibt halt Leute mit allzu unrealistischen Vorstellungen, die man eher warnen sollte ... und solche mit Eltern, die bremsen - da ist eine Ermutigung angebracht. Bist du sicher, dass du die ganzen drei Jahre bis zum Abi brauchst? Hier in NRW gibt es mit FHR einige Möglichkeiten, innerhalb eines Jahres das Vollabi zu machen. Ich kann aber nicht sagen, wie das bei euch in Hamburg ist, aber vielleicht weiß das hier jemand anders.


    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg. Viele Dinge finden sich mit der Zeit, glaub mir!


    Piksieben

  • So richtig Zeit habe ich gerade nicht, nur um dir zu zeigen, dass man auch, wenn man aus deiner Sicht "alt" beginnt, durchaus drei Kinder haben kann, mal kurz mein Werdegang:
    19 Abi, 24 1. StEx, 26 2. StEx, 3 Jahre volle Stelle. 12 Tage vorm 30. das erste Kind, zwei und drei im Anderhalbjahresrhythmus mit halbjährigen Stippvisiten in der Schule ;). Nu sind sie 1,5, 3 und 4,5, ich arbeite seit einem Dreivierteljahr auf einer Zweidrittelstelle, ich selbst werde 35 und weißte was? Ich bin überhaupt nicht alt *g*


    Dieser Werdegang ist aber vom zeitlichen Ablauf her auch wirklich optimal gewesen, ohne irgendeine "Verzögerung". Viele Menschen haben aber nicht so einen optimal verlaufenden Werdegang.


    Beispiele:


    - Man musste im Laufe der Schulzeit mal ein Jahr wiederholen
    - Man braucht Wartesemester für einen Studienplatz in den gewünschten Fächern
    - Man schafft die Regelstudienzeit nicht und muss ein bis zwei Semester dranhängen (In Latein und Religion zum Beispiel völlig normal)
    - Man schafft das 2. Staatsexamen nicht im ersten Versuch


    Und so weiter ...


    Es ist eher die Regel, dass der Werdegang nicht vollkommen glatt verläuft, sondern dass es hier und da mal zeitlich ins Stocken gerät.


    Im Fall von "Schokiwoki" ist es schonmal so, dass sie ihr Abitur mit ca. 21,5 Jahren in der Tasche haben wird. Wenn ihr weiterer Werdegang dann genauso "perfekt" verlaufen sollte wie Deiner, dann würde sie im Alter von ca. 31/32 mit der Familienplanung beginnen, vorausgesetzt alle anderen Voraussetzungen in ihrem Leben sind dann zu diesem Zeitpunkt auch gegeben (Ehemann etc.). Ob sie da noch die ersehnten drei Kinder bekommen wird, ist zumindest mehr als fraglich. Ich kann gut verstehen, dass sie sich darüber intensive Gedanken macht.


  • ´Zumal das noch die am ehesten zu beeinflussenden Punkte sind, aber spätestens wenn es dann daran hängt, wie lange z.B. eine Schwangershcaft auf sich warten lässt, dass nicht jede gut geht usw. wo man keinerlei Einfluss mehr darauf hat, dann kann der optimale Verlauf schnell anders aussehen.

  • Jetzt beginne ich wieder mir große Sorgen zu machen. :( Aber ich kann das doch nicht abhängig von meiner Berufswahl machen. Ich bin doch erst 18 :angst:
    Aber es gibt doch sicher auch andere Lehrer, die nicht schon mit 25 dort angekommen sind, und welche trotzdem ein erfülltes Familienleben haben, oder? :/
    Och nein, :weinen: also ratet ihr mir wirklich auf den Beruf zu verzichten, wenn ich meine 3 Kinder bekommen möchte? :traenen: Warum läuft bei mir im Leben alles immer so kompliziert? Ich weiß auch gar nicht mehr wie es ist, in den Tag zu leben. Bei mir ist alles viel zu durchgeplant. Wann bin ich endlich angekommen? Oh manno.


    Zitat

    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg. Viele Dinge finden sich mit der Zeit, glaub mir!


    Piksieben


    Dankeschön :)

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