Lehrergebetskreis Berlin gesucht...

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    • Da ist sie wieder, die typische Verhaltensweise in diesem Forum.

      Ein Fragesteller muss sich für seine Frage oder sein Anliegen rechtfertigen, anstatt eine sachbezogene Antwort zu erhalten.
      Dann kommt ein "witziger" Kommentar und schon ist der Thread quasi gekapert.

      Wieso kann man dem TE nicht einfach sachbezogen antworten? (Es sei denn, man möchte stets sein eigenes Verhalten mit dem wie auch immer "provozierenden" Verhalten des Gegenübers rechtfertigen.)
      Gruß
      Bolzbold



      Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
    • bolzbold schrieb:

      anstatt eine sachbezogene Antwort zu erhalten
      Hallo du edler Mensch,
      der liebe Olaf hätte ja auch eine sachbezogene - also lehrerbezogene Anfrage stellen können. Aus hanutas Reaktion ist ja schon eine gewisse Verblüffung/Ratlosigkeit herauszulesen, die auch ich teile, die man aber durch inhaltliche Vertiefung hätte vermeiden können.
      Die intendierte Verknüpfung von Transzendenz und Lehrerdasein ist schon recht cool, richtig spacy.

      bolzbold schrieb:

      Es sei denn, man möchte stets sein eigenes Verhalten mit dem wie auch immer "provozierenden" Verhalten des Gegenübers rechtfertigen.
      Ich geb ja zu, ich bin klein, häßlich und doof, aber das habe ich wirklich nicht verstanden.
      Ciao
    • <Mod-Modus >
      Bonzo,

      Es wurde eine Lehrerbezogene Sachfrage gestellt. Sie hat zwar nichts mit Unterricht zu tun, aber hier im Offtopic ist das nicht nötig.

      Kl. Gr frosch, Moderator
      [img]http://www.tibet-initiative.de/images/tibetflag-ani.gif[/img]Free Tibet!!
      ----
      Die meisten meiner Beiträge entstehen auf einer tablet-Tastatur. Da es dort kein haptisches Feedback gibt, schleichen sich schneller Tippfehler ein. Sorry.
    • hanuta schrieb:

      Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Ok, ich verstehe eigentlich schon gemeinsaman beten nocht so recht.
      Aber warum ausgerechnet mit Menschen, die den gleichen Beruf ausüben?
      Das hat doch nichts miteinander zu tun.
      Liebe hanuta,
      ich denke schon, dass das was miteinander zu tun hat. "Bete und arbeite" als Grundsatz hilft ja nicht nur Klosterschwestern und - brüdern (wenn er ursprünglich auch erst mal für diese gedacht war). Ich selbst gehöre auch zu denen, die den Glauben gern als Privatsache ansehen - und die Arbeit, den Beruf als etwas ganz Anderes. Aber ich erlebe diese Sicht zunehmend als Defizit. Gern möchte ich mich auch im Beruf von meinem Glauben tragen lassen - und ich glaube, dass da ein Gebetskreis von Lehrerinnen und Lehrern eine gute Hilfe sein kann.
      Klar kann ich im stillen Kämmerlein beten - aber dann fehlt ein für mich sehr wichtiger Aspekt, den das gemeinsame Beten bietet: der gegenseitige Zuspruch.
      Und: Ja - vielleicht geht das auch in der Gemeinde. Vielleicht in der Familie. In anderen Gebetsgruppen. Aber ich denke, unser Beruf hat spezifische Herausforderungen - und ich kann mir vorstellen, dass die in einer Gruppe betender Lehrerinnen und Lehrer eher verstanden werden.
      Keine fertige Antwort - ich bin ja selbst auf der Suche :)

      Ganz liebe Grüße
      Olaf
      Unsere Facebook-Gruppe für christliche Lehrerinnen und Lehrer freut sich über Zuwachs:
      facebook.com/groups/1807736169253022/
    • Liebe/r chilipaprika,
      habe vielen Dank für die beiden Links. Da habe ich natürlich auch schon geschaut und Kontakt aufgenommen :)
      In Berlin sind dort zwei Gebetskreise verzeichnet, die sich wohl an Schulen in der Pause treffen - für mich nicht erreichbar. Über den Admin der Seite versuche ich jetzt, Kolleginnen und Kollegen zu finden.

      Ganz liebe Grüße
      Olaf
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    • vielleicht eher an eine kirchliche schule wechseln? erfahrungsgemäß sind die kollegen dort besonders happy, weil sie ihren glauben ständig ausleben und sich beständig gegenseitig zuspruch geben können.
    • An meiner Schule gab es - initiiert durch zwei amerikanische und zwei asiatische Elternpaare - einen Gebetskreis. Ich war einige Male dort. Es war ein kleines gemischtes Grüppchen aus Lehrkräften, Eltern und auch zwei älteren Schülern. Wir haben für alles Mögliche gebetet, Schwerpunkt war aber die Schule und die, die in und um sie herum arbeiten. Mir tat es wohl, allen Beteiligten wohl auch, geschadet hat es keinem :).
      Unsere Muslime treffen sich unregelmäßig auch zum Freitagsgebet im Meditationsraum.
      Ja, geistliches Leben gehört zur Schule, aber in einem privaten Rahmen und natürlich nicht als Schulveranstaltung.
      Alles Gute bei deiner Suche!
    • Nein es sollte nicht dazugehören. Wer an einen oder mehrere Märchenonkel glauben will, soll das gerne in dafür vorgesehene Institutionen tun. Die staatliche Schule sollte frei von jedwedem religiösen oder sonstigen esoterischen Glauben sein.

      Gebetskreis an einer staatlichen Schule.... da geht mir echt die Hutschnur hoch.
    • ich fände es sehr unheimlich, wenn irgendwelche kollegen, eltern oder schüler für mich "beten", wenn es mir schlecht geht. füreinander - okay, wieso nicht. um frieden, gegen hunger in der welt - jo, von mir aus, aber geld sammeln oder so wäre sicher effektiver, wenn man wirklich helfen will.

      aber ungefragt für andere - bitte nicht. mir erscheint das irgendwie übergriffig ("lieber gott, bitte hilf schüler x mit emotional-sozialer-störung, seine wut besser kontrollieren zu lernen", "bitte unterstütze kollegin z beim umgang mit ihrer krebserkrankung").

      vielleicht habe ich auch eine völlig falsche vorstellung von gebetskreisen in deutschen schulen, aber so wie im beispiel sind viele gebetsinhalte in den überkonfessionellen, meist aber inhaltlich sehr konservativen bis evangelikalen gebetshäusern, die sich in vielen städten mittlerweile finden. der name ist programm: man trifft sich dort zum beten, gerne auch als marathon oder so inszeniert, um ganz viele leute zu "retten" usw. dort auch meist kombiniert mit jugenddnah aufgemachten, reaktionären inhalten: gegen gleichberechtigung, für klassische gender-rollen, gegen homosexualität, gegen evolutionstheorie, für wunderheilung, reden in zungen, gegen sex vor der ehe usw. hier haben die sogar kinderprogramm und alpha-kurse für jugendliche. ja, ich hab' da einige persönliche kontakte (weil katholisch) und das ist *echt* gruselig. hat in den letzten jahren stark zugenommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von kecks ()

    • Yummi schrieb:

      Die staatliche Schule sollte frei von jedwedem religiösen oder sonstigen esoterischen Glauben sein.
      Ähem... Wie soll das gehen? Da unterrichten Menschen Menschen. Und die glauben alle was (übrigens glauben auch die, die glauben, nicht zu glauben - nur eben was anderes). Wo beginnt bei dem, was wir glauben, worauf wir unser Leben gründen, "Religion"? Sicher spannend - müssen wir aber nicht hier diskutieren.
      Deine Bedenken zu Gebetskreisen an Schulen kann ich nachvollziehen. Ich teile sie aber nicht. Mir gehts um einen Gebetskreis außerhalb der Schule.
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